Educational
020
Nur mit einem DNA-Test – Wir wollen keine Fremden! So sprach die Schwiegermutter „Nur hunderttausend Euro?“ – lachte Elisabeth. „Ganz schön billig hast du die Freiheit deines Sohnes bewertet! Vielleicht kommen sogar noch zweihunderttausend zusammen?“ „Wenn‘s sein muss, dann konnte ich das auftreiben“, murmelte Maria. „Na, bist du einverstanden? Geht’s nur um den Preis?“ „Sag mal, Maria, wie lange hast du überlegt, mir sowas vorzuschlagen?“ fragte Elisabeth. „Das Geld lassen wir erstmal außen vor. Sag mir als Frau, ehrlich!“ „Lass uns keine Moralpredigt halten“, zog Maria eine finstere Miene, „keiner ist ohne Fehler. Und als Mutter von mehreren Kindern solltest du verstehen, wie sehr man für sein eigenes kämpft…“ „Willst du mich etwa einfach kaufen?“ fragte Elisabeth. „Oder meine Dasha? Wir kommen ja so grade durch, und du meinst, ein bisschen Geld sorgt sofort für Ruhe und Ordnung!“ Dabei hat dein Jan meiner Dasha zuerst schöne Augen gemacht, dann geschwängert – und jetzt … Ich weiß nicht mal, wie ich‘s nennen soll. Abhauen oder sich bei Mama verstecken? Damit ihr die Folgen seiner Eskapaden bereinigt!“ „Elisabeth, lass uns Klartext reden“, sagte Maria. „Jan ist erst achtzehn! Wofür Familie und Kind? Er muss eine Ausbildung machen, Fuß fassen! Was soll er später anfangen mit Kind und Familie im Schlepptau?“ „Hat dein Jan vorher nicht darüber nachgedacht, als er sich an meine Dasha rangemacht hat?“ – Elisabeth lächelte schief. „Jetzt soll er mal Verantwortung lernen!“ Kind gemacht – dann sei auch dafür da! Sonst gibt’s andere Wege: das Gericht oder Unterhalt … Maria schlug vor Staunen die Hand vor den Mund. „Pass auf, sonst fliegt dir gleich eine Krähe in den Mund!“ – fauchte Elisabeth. „Und dass ich von morgens bis abends am Ackern bin, heißt nicht, dass mir was entgeht!“ „Ich will hier nicht streiten, sondern alles friedlich klären!“ – sagte Maria, als sie sich gefangen hatte. „Und bin bereit, die Unruhe zu entschädigen!“ „Wofür willst du denn zahlen?“ – fragte Elisabeth. „Weil dein Jan meine Dasha geschwängert hat? Oder weil er sich jetzt davonmacht? Oder soll meine Dasha etwa abtreiben? Oder ist das deine Anzahlung auf mögliche Unterhaltszahlungen, falls sie das Kind bekommt?“ Maria war entgeistert vom Angebot. Die letzte Option stieß ihr besonders übel auf. Ihr Sohn könnte ja jederzeit zur Rechenschaft gezogen werden! „Verwirr mich nicht!“ – Maria drohte mit dem Finger. „Ich meine es ernst mit dem Geld, um die Sache ein für alle Mal zu klären! Wie du das machst, ist mir egal! Wollt ihr abtreiben, behalten oder das Kind ins Heim geben – Hauptsache, mein Jan soll damit nichts mehr zu tun haben! Und wenn das Geld nicht reicht, sag einfach, wie viel du willst! Notfalls nehm ich Kredit auf den Mann.“ „Maria, jetzt reicht’s!“ – sagte Elisabeth. „Als anständige Frau kann ich gar nicht sagen, wohin… Aber du kennst den Weg ja! Die Geldscheine, die du gebracht hast, kannst du gleich einpacken und tief vergraben!“ „Elisabeth, lass uns friedlich reden!“ – fauchte Maria. „Dann geh in Frieden!“ – entgegnete Elisabeth. „Sonst mache ich den Hund los!“ Bis zum Schluss war nicht klar, ob Maria ihren Sohn wirklich geschützt hatte – doch solange Elisabeth so wütend war, ließ sie ihre Tochter bestimmt nicht in Jans Nähe. Das hieß: Jan hatte Zeit, sich zu sammeln und weiter zu lernen. Und falls Elisabeth es sich anders überlegte, wäre Jan längst über alle Berge. Er sollte ja ins Studium in die Stadt – und dort verirrt man sich leicht und bleibt unerreichbar. Maria musste sich sehr beherrschen, um Elisabeth nicht gleich an die Haare zu gehen: „Die kommt mir auch noch mit Stolz und lehnt das Geld ab! Dabei bin ich ganz freundlich gekommen! Und nun droht sie mit dem Hund! Mit so einer setzt man sich besser gar nicht erst neben die Feuerstelle – die dreht einen auf links!“ Doch Maria wusste nicht, dass die Geschichte hier noch lange nicht zu Ende war, sondern erst richtig begann. Eigentlich hatte sie ein bisschen früher begonnen. Eltern erfahren selten rechtzeitig von den Problemen ihrer Kinder. Meistens leider zu spät, um noch etwas zu ändern. Als Maria von Nachbarin Ignatz erfährt, dass ihr Jan Elisabeths Dasha geschwängert hat, bleibt ihr fast das Herz stehen. „Mein Jan soll sich für Dasha interessieren? Die ist doch aus einer Großfamilie! Da bringt sie nicht viel mit! Jan würde nie auf sie stehen!“ „Ich erzähle nur, was ich weiß“, sagt Ignatz. „Glaubst du mir nicht, frag jedes Kind im Dorf! Alle wissen’s – nur du nicht!“ Unter Ignatz’ schnaubendem Lachen zieht sich Maria ins Haus zurück. Weder Mann noch Sohn sind da, sie sind seit früh im Wald unterwegs. Eigentlich hätte Maria im Haushalt arbeiten können, aber die Neuigkeit ließ sie nicht los. „Wozu, warum und für wen? Was haben wir davon?“ Sie quält sich bis zum Abend, beinahe um den Verstand gebracht. Als Jan heimkommt, beginnt der Verhör: „Wo warst du wieder unterwegs? Gibt’s bei uns keine normalen Mädels?“ Jan muss gestehen. Sein Plan war, die Ferien noch durchzuhalten und dann ins Nachbardorf zu verschwinden, wo er in der Berufsschule lernt. Dort hätte ihn sowieso keiner aufgespürt. Vielleicht wäre die Sache an ihm vorbeigegangen! Aber dem mütterlichen Zorn entkam er nicht. Jan weint und bettelt um Verständnis. Er ist kein Schönling, nicht besonders klug, keine tolle Figur, bei den Mädchen hat er eh nichts zu melden. Das Alter und die Hormone verlangen aber ihren Tribut! Und die Jungs machen noch Witze, er bliebe für immer allein. „Und Dasha war einverstanden!“ „Dasha geht auf jeden Loser los!“ – empört sich Maria. „Neunzehn ist sie, und die Jungs laufen davon, wie vor einer Geisteskranken!“ „Solche Familien tun sich doch kein Vernünftiger an! Die haben nichts, massenhaft Kinder, der Mann ist krank! Nimm so eine Dasha und du bist dein Leben lang für ihre Sippschaft zuständig.“ „Mama, sie ist lieb und herzlich!“ – sagte Jan mit Tränen. „Und dass sie nicht besonders hübsch ist, stört dich gar nicht?“ – Maria schrie auf. „Wie konntest du nur…“ Jan wurde rot und senkte den Blick. „Herrgott, wie konnte es dich bloß erwischen!“ – Maria rang mit sich. „Es war nur ein paarmal“, sie Jan leise. „Mehr braucht’s doch nicht!“ – schimpfte Maria. „Das Ergebnis kommt schon bald! Und nächstes Jahr willst du doch studieren – wie denn mit Kind im Schlepptau? Die legen dir noch Unterhalt auf!“ „Vielleicht ist das Kind gar nicht von mir?“ – hoffte Jan. „Ich würde es hoffen – aber wer soll sonst mit so einer etwas anfangen?” – stöhnte Maria. „Falls wir uns nicht einigen, dann nur mit DNA-Test! Wir wollen keine fremden oder untergeschobenen Kinder!“ „Sie hat geschworen, dass sie treu ist“, flüsterte Jan. „Hoff mal lieber, sie hat dich belogen“, knurrte Maria und holte die Sparschatulle. „Grischa!“ Das galt dem Vater, deswegen verzog sich Jan lieber in ein anderes Zimmer. „Grischa, hier ist nicht viel drin!“ – rief Maria. „Der Rest ist auf dem Konto – läuft nächste Woche aus, weißt du noch?“ – antwortete Grischa. „Schon! Dabei kann man den Verstand verlieren!“ – Maria ließ sich ins Polster fallen. „Hast du gehört, was Jan da angerichtet hat?“ „Ja, unser Junge wird erwachsen!“ – lächelte Grischa. „Soll ich schon für die Hochzeit sparen?“ „Bist du verrückt? Hochzeit? Mit wem denn?“ – Maria war empört. „Niemals! Wir werden uns freikaufen – meinst du, hunderttausend reichen?“ „Woher soll ich das wissen?“ – Grischa zuckte die Schultern. „Elisabeth ist gerade so klamm, die nimmt jeden Cent.“ „Mit einem Cent kommst du aber nicht weit!“ – schüttelte Maria den Kopf. Sie zählte das Bargeld, dazu das Sparguthaben. „Zweihunderttausend hätten wir“, sagte sie schließlich. „Erstmal biete ich hundert – und falls sie feilscht, gebe ich zweihundert! Und zur Not in einer Woche dann fünfhunderttausend.“ Maria nickte sich selbst zu. „Soll ich dich begleiten?“ fragte Grischa. „Hättest du besser aufgepasst, müssten wir jetzt kein Geld rausrücken!“ – grollte Maria. „Ich schaffe das allein!“ *** Elisabeths Antwort blieb vage, Dasha selbst hatte nichts zu sagen. Sie durfte ohnehin nichts entscheiden. Jan erlebte den Rest der Ferien ruhig und zog ins Nachbardorf zur Berufsschule. Früher als nächsten Sommer sollte er nicht zurückkommen. Dem Dorf diente er nun nur noch als Gesprächsstoff – und am meisten für Dasha, die mit Baby Bauch spazieren ging und später entband. Auch Elisabeth bekam ihr Fett weg. „Nicht mal Unterhalt hat sie bekommen! Jetzt werden sie selber am Hungertuch nagen!“ Elisabeth konterte die Gerüchte stets mit den Worten: „Das geht euch gar nichts an! Wir kommen schon klar!“ Ende Juni tauchte Jan kurz im Dorf auf, aber die Eltern ließen ihn nicht aus dem Haus. Sobald die Prüfungen durch waren, sollte er in die Stadt ziehen – da kann man sich leicht verlieren! Das Studium wartet. Doch Jan fällt durch die Prüfungen, nicht mal im Bezahlstudium wäre er untergekommen. „Grischa, sprich mit dem Wehrdienstberater!“ – forderte Maria. „Wenn er zur Bundeswehr geht, vergisst er alles! Vielleicht klappt’s dann nächstes Jahr mit dem Studium!“ Es klappte nicht mit einer Einigung. Und weil Grischa darauf beharrte, wurde er zuerst verprügelt und dann für fünfzehn Tage festgesetzt. Als Grischa zurückkam, hatte er einen neuen Plan: „Er muss Dasha heiraten und das Kind anerkennen! Dann gibt’s bis zum dritten Geburtstag des Kindes keinen Wehrdienst für Jan! Danach macht er einfach noch eins und kriegt erneut Aufschub! Und so vergeht die Zeit, bis Jan zu alt für den Dienst ist!“ „Haben sie dir den letzten Verstand rausgeprügelt?“ – rief Maria. „Solche Verwandtschaft wünsche ich niemandem!“ „Dann zieht er halt zur Bundeswehr!“ gab Grischa zurück. Maria wollte Jan keinesfalls zur Bundeswehr schicken, noch weniger ihn mit Dasha verheiraten. Aber es gab einfach keine Alternativen. „Gehen wir zu Elisabeth“, gab Maria nach. „Grischa, hol das Geld aus der Schatulle! Vielleicht nimmt sie es …“ „Nach all dem, was passiert ist? Nach dem, was sie letztes Jahr im Dorf über uns gehört hat?“ – grinste Grischa. „Vielleicht kommst du besser klar, wenn Jan einfach in den Wald zieht, bis er siebenundzwanzig ist!“ „Nimm die Schatulle und los!“ – befahl Maria.
Nur über einen DNA-Test. Fremde nehmen wir nicht, hatte Schwiegermutter Hannelore damals verkündet.
Homy
„Mama, Papa, hallo, ihr habt uns gebeten vorbeizukommen, was ist denn passiert?“ – Marinka und ihr Mann Tobi stürmen in die elterliche Wohnung. Eigentlich ist die Geschichte schon länger her. Mama war schwer krank, Krebs im zweiten Stadium… Nach Chemo und Bestrahlung trat eine Remission ein, die Haare wuchsen nach, aber zu früh gefreut – es ging ihr wieder schlechter. „Marina, Tobi, guten Abend, kommt rein“, begrüßte die blasse, schmale Mama ihre Kinder. „Setzt euch, wir haben eine ungewöhnliche Bitte. Hört erst mal Mama zu“, fügte Papa hinzu, etwas durcheinander. Marina und Tobi setzen sich gespannt aufs Sofa. Irina atmete tief durch, blickte zu ihrem Mann Boris. „Marina, Tobi, wundert euch nicht, ich habe eine seltsame Bitte an euch. Wir bitten euch…“ Adoptiert für uns einen Jungen, bitte! Uns bekommen wegen des Alters und anderer Umstände keinen mehr. Es herrschte Schweigen. Die Tochter war als Erste gefasst: „Mama, du wirst dich wundern, aber wir wollten euch das auch schon lange sagen, haben uns aber nicht getraut. Wir wünschen uns so sehr einen Jungen – wir haben schon zwei Töchter, eure Enkelinnen. Und es gibt keine Garantie, dass das dritte Kind ein Sohn wird. Das ist aber nicht alles, gesundheitlich geht es auch nicht mehr…“ Marina hatte einen Kaiserschnitt, mehr Kinder rieten die Ärzte ab. Wir haben schon darüber nachgedacht, vielleicht nehmen wir wirklich einen kleinen Jungen aus dem Kinderheim – als unseren Sohn. Und nun wünschst du dir das Gleiche, Mama? Wie kommst du darauf? „Marina, ich weiß gar nicht, wie ich es sagen soll“, fuhr Irina sich über das nachgewachsene Haar. „Mir geht es wieder schlechter. Neulich kam meine Freundin Nadja von früher vorbei – erinnerst du dich? Die mit dem Leberfleck über dem Auge. Sie hat ihn entfernen lassen, sieht klasse aus. Sie war bei Oma Zina auf dem Land, die kann heilen. Nadja drängte mich, hinzufahren, wir sind also los.“ Marina und Tobi lauschten gespannt, begriffen aber nicht, worauf Irina hinauswollte. „Also, Kinder“, fuhr Irina fort, „Oma Zina fragte mich sofort, ob ich einen Sohn habe. Ich sagte, nein, nur dich, Marina, und zwei Enkelinnen. Da fragt sie beharrlich – und vor deiner Tochter? Ich wunderte mich, denn nur Papa und ich wissen vom späten Abort – es wäre ein Junge geworden.“ Irina nestelte nervös am T-Shirt. „Und dann?“, fragte Marina mit großen Augen. „Dann sagte Oma Zina: ‚Adoptiere einen Jungen.‘ Und ging. Mir kamen die Tränen – als müsse ich das wieder gutmachen, weil ich meinen Erstgeborenen nicht retten konnte.“ Vielleicht kann ich einem anderen Jungen Liebe und Geborgenheit schenken, das Gleichgewicht wiederherstellen. Und wisst ihr – ich spüre es: Ich WILL das wirklich. Papa und ich könnten einem Kind alles geben! Nicht um gesund zu werden, sondern weil ich einfach das Bedürfnis habe: Wenigstens einem Kind Wärme zu schenken, es vor Einsamkeit zu retten. Versteht ihr mich? „Mama, ich verstehe dich und unterstütze dich!“ rief Marina unter Tränen und schloss die Mutter in die Arme. Marina und Tobi sprachen mit der Heimleitung, wurden eingeladen, Kinder anzusehen. Irina und Boris kamen mit. Im Spielzimmer tobten Dreijährige und ältere Kids. „Mama, schau mal – der blonde Junge da, er sieht dir ähnlich, wie konzentriert er baut“, flüsterte Marina. Irina gefiel er auch – doch da hörten sie aus der Ecke jemand murmeln. Ein etwas älterer Junge mit traurigen Augen. „Nehmt mich bitte mit, ich verspreche, ihr werdet es nie bereuen. Bitte nehmt mich…“ Marina und Tobi erledigten schnell die Formalitäten und adoptierten Niklas. Mascha und Tanja waren stolz, nun einen Bruder zu haben. Niklas gewöhnte sich schnell ein, nannte Marina und Tobi Mama und Papa. Er besuchte oft Oma Irina und Opa Boris, sie wohnten um die Ecke. Irina nannte er nicht Oma, sondern „Mama Irina“. Irina hielt den Atem an, wenn sie ihn ansah – als wäre er doch ihr Sohn, ihr Erstgeborener, den sie damals verlor. Nach ärztlicher Empfehlung begann Irina eine neue Therapie – leider ohne Erfolg. Niklas streichelte ihr kurzes Haar: „Mama Irina, warum bist du krank? Ich möchte, dass du gesund wirst!“ „Ich weiß nicht, Niklas, aber ich versuche es, versprochen“, flüsterte Irina – sie liebte es, wie er sie nannte. Boris sprach mit dem Arzt. Eine Operation sei nötig – fifty-fifty-Chance. Am OP-Tag waren alle nervös. Marina rief ständig an. Boris merkte erst spät, dass Niklas fehlte – fand ihn im Schlafzimmer, das Gesicht im Bademantel seiner Mutter vergraben, leise schluchzend: „Mama Irina, geh nicht fort, bitte, bleib bei mir für immer!“ Das Telefon klingelte. Arzt Michael meldete sich: „Die OP war schwierig, aber sie hat es geschafft, als hätte jemand von oben geholfen. Sie hat noch eine Zeit vor sich, sie hat einen Grund…“ „Danke, danke, Herr Doktor.“ Boris umarmte Niklas. „Hast du gehört, alles ist gut – unsere Mama Irina lebt! Was für ein Glück, dass du bei uns bist, mein Junge. Danke, dass du für sie gebetet hast, mein lieber Sohn.“
Mama, Papa, hallo! Ihr habt doch gesagt, wir sollen vorbeikommen. Was ist denn los? Johanna stürmte gemeinsam
Homy
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023
Das lang ersehnte Familienglück – Wie Victoria nach zwölf Jahren Kinderwunsch durch die Adoption von Kirill und die Geburt ihrer Tochter Polina ihr ganz persönliches Wunder fand
SEHNSÜCHTIG ERKÄMPFTES GLÜCK Es ist, als wäre es gestern gewesen, jener Tag, der für Annemarie der glücklichste
Homy
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010
Ich bin hin und weg – Anna! Was ist denn mit deinen Händen passiert? – erschrak sich Nadja. – Alles in Ordnung, – antwortete Anna angespannt. – Morgen früh gehe ich zum Kosmetikstudio, dann bekomme ich meine Nägel und normale Haut zurück. – Wie hast du deine Hände derart ruiniert? Arbeitest du etwa nebenbei im Steinbruch? – mischte sich Swetlana ein. – Nur feuchtes Putzen in einer Junggesellenwohnung, – sagte Anna genervt. – Macht doch bitte kein Drama daraus! – Im Ernst? – wunderten sich die Freundinnen. – Seit wann nennst du deine Wohnung Junggesellenbude? Du hast sie doch immer dein Nest genannt… Und warum machst du das alles selbst? Es gibt doch Leute dafür… – Bei mir Zuhause ist alles in Ordnung, – konterte Anna betont. – Und das war schon immer so! – Arbeitest du jetzt als Reinigungskraft in fremden Wohnungen? – Swetlana wich zurück. – Anna, wir sind doch Freundinnen! Sag doch, wenn du Geldsorgen hast! Ich helfe dir doch jederzeit! – Ich habe Geld, – murmelte Anna, – und das Geschäft läuft gut. – Anna, ich verstehe gerade überhaupt nichts mehr! – beunruhigte sich Nadja. – Warum räumst du dann in fremden Wohnungen auf? Und warum alleine? – Hast du etwa eine Wette verloren? – warf Swetlana ein. – Wäre besser gewesen, – Anna wandte ihren Blick ab und starrte an die Wand. – Ich bin reingestolpert… so richtig reingestolpert. Da würde ich lieber mein Geschäft verlieren und stattdessen fremde Wohnungen putzen! Die Freundinnen waren perplex. Auf die stumme Frage in ihren Augen sagte Anna missmutig: – Ich habe einen Mann kennengelernt. Und so einen Typ, dass ich lieber Ungeziefer als ihn hätte! Diesmal schwappte bei den Freundinnen nicht Entsetzen, sondern Panik hoch. – Anna, lauf weg! Wenn du das sagst, dann lauf! – flüsterte Nadja. – Kann ich nicht, – verzog Anna das Gesicht. – Und ich will auch nicht! Ich will zu ihm, niemals von ihm weg! – Was? – Swetlana wich erneut zurück. – Anna, bist du das überhaupt? Du warst doch immer so tough, niemand hat dich verbogen! Und jetzt… wegen einem Typen!!! – Ich weiß! – schnauzte Anna. – Ich weiß alles! Ich erkenne mich selbst nicht wieder! Bin ausgeflippt, habe gebrüllt! Nur mit dem Kopf gegen die Wand bin ich nicht gerannt! Wobei, vielleicht sollte ich das mal probieren? Die Freundinnen waren endgültig ratlos. Aber die Idee mit dem Kopfschlagen gegen die Wand fanden sie einhellig schlecht. Und sie wunderten sich regelrecht darüber, wie Anna auf sich selbst wütend war. – Und was ist mit Sascha? – fragte Nadja aus dem Off. – Ihr wart doch ein tolles Paar! Und er war so bemüht! Hilfsbereit! – Kannst ihn haben, – winkte Anna ab. – Für mich ist er nutzlos! Und ich habe das sogar getestet! – Sie war nicht peinlich berührt, schließlich sind sie alle erwachsen. – Selbst an einen Stefan kommt er nicht heran! – Stefan? – verzog Swetlana das Gesicht. – Einfach so? Du hast Sascha gegen einen Stefan eingetauscht? Ich hatte schon gedacht, wenigstens Gabriel wäre es! – Geh doch mit deinem Gabriel! Und Raphael nimm gleich mit! – schnaubte Anna. – Ich habe Stefan. – Ist er reich? – fragte Swetlana. – Nein, – Anna schüttelte den Kopf. – Schön? – erkundigte sich Nadja. – Durchschnittlich, – meinte Anna. – Jung und attraktiv? – fragte Swetlana skeptisch. – Einundvierzig, – zählte Anna langsam auf. – Und was willst du dann von ihm? – Swetlana grinste. – Er kann lieben! – sagte Anna verträumt und ein seliges Lächeln erschien auf ihrem Gesicht. – Er kann so lieben, dass ich ihm alles geben will! Wirklich alles! Wohnung, Haus, Autos! Sogar das Geschäft würde ich umschreiben! Hauptsache, er ist bei mir! Hauptsache, er gehört mir! Nur mir! – Sie braucht eine Therapie, – Swetlana schüttelte den Kopf. – Wo hast du ihn denn gefunden? – hakte Nadja nach. – Im Internet, – lächelte Anna. – Ich wollte ein Abenteuer für einen Abend… Karrierefrauen sind selten verheiratet. Es liegt nicht an fehlender Familie, sondern daran, dass Männer den Erfolg ihrer Frau schlecht ertragen. Vor allem, wenn sie nicht gerade von ihr und ihrem Geld leben. Anna hat sich schon in der Schulzeit für sich selbst entschieden. Damals hat sie leidenschaftlich Schmuck aus Perlen gebastelt. Ein Jahr später verkaufte sie eigene Kreationen an Mitschülerinnen – freilich nicht für Süßigkeiten! Studiert hat Anna dann Wirtschaft, doch Schmuck (und schon längst nicht nur Perlen) blieb ihre Haupteinnahmequelle. Die Ausbildung brachte sie auf die Idee, daraus ein Business zu machen. – Keine Perlen! – schmunzelte Anna. – Handgemachter Schmuck! Ganz exklusiv, mit Kundenwunsch! – Davon gibt‘s doch Tausende, – sagten die Leute. – Du bist eine unter vielen! Lebst von Cent zu Cent! – Wer sagt denn, dass ich Kleinkünstlerin bleiben will? Das war ihr zu klein, davon kommt man nicht groß raus. Leben kann man, aber eben nicht, wie sie es wollte. Also brachte Anna andere Schmuckmacher unter ihre Fittiche. Es war irre viel Arbeit. Werbung, Kataloge, Kundschaft, Verhandlungen, Verträge. Dann die eigenen Verkaufsstellen. Und wieder Werbung, um den Laden als exklusiv für wirkliche Kenner zu etablieren! Wahre Knochenarbeit! Aber Anna wurde mit 35 zur top erfolgreichen Geschäftsfrau und hatte alles, was man sich wünschen kann. Wohnung, Haus im Grünen, Garage für sechs Autos – und alle Wagen nicht gerade billig. Dazu ein praller Bankkonto. Jeder ihrer Wünsche war praktisch per Knopfdruck erfüllbar. Nur für Familie war kein Platz. Das fehlte ihr aber auch nicht wirklich. Für Gesundheit, Laune und Leistungsfähigkeit hatte sie „Jungs“. Die waren für ein Honorar bereit, sie zu lieben und zu vergöttern – solange sie es wollte. Und verschwanden, sobald das Interesse erlosch. In letzter Zeit war Sascha häufig bei ihr. Netter Kerl. Die Freundinnen tuschelten schon, sie würde ihn vielleicht als Dauergast nehmen. – Sie heiratet ihn bestimmt! – schwärmte Nadja. – Dann ist er endgültig für uns verloren, – seufzte Swetlana. Sie traf Sascha schließlich auch ab und zu. Was Anna geritten hat, sich in eine Dating-App einzuloggen, weiß keine. Sie hatte abends einfach Langeweile. Ein bisschen Abwechslung… Bei so viel Süßem wie Sascha, will man irgendwann mal etwas Salziges. Doch als ihr Profil aktiv wurde, bekam sie Nachrichten von denselben Typen wie Sascha. Langweilig. Da griff sie das „Guten Abend!“ von einem Stefan auf. – Sollen wir plaudern? – schob er noch nach. Anna entschied sich, mal mit diesem Stefan zu chatten. Las nebenher sein Profil und betrachtete die Fotos. Gleich dachte sie: Wo willst du denn hin? Siehst du nicht, dass ich auf den Fotos in Autos, auf Yachten bin, mit Gold und Diamanten? Und du? Heimische Kulisse wie bei Oma! Und ein Kosmetiker hat dein Gesicht nie gesehen! Völlig unpassend! Aber das Gespräch verlief gut. Über Gott und die Welt. Sie musste zugeben, dass Stefan belesen und gebildet war. – Warum bist du dann nicht reich? Anna fragte direkt. – Wozu? – erwiderte Stefan. Diese Antwort haute sie um. – Wie, wozu? – verstand Anna nicht. – Damit es einem an nichts fehlt! – Mir fehlt nichts, – schrieb Stefan. – Ich habe alles, was ich brauche. Eine Uhr für 100.000 zeigt dieselbe Zeit wie eine für 100 Euro. Und sie unterhielten sich weiter. Bis die Dämmerung kam. – Muss zur Arbeit, – schrieb Anna. – Gute Fahrt, – antwortete Stefan. – Mein Zeitplan ist flexibel, für mich kein Stress! Den ganzen Tag dachte Anna kaum an den merkwürdigen Chatpartner. Aber der fiel ihr doch ab und zu wieder ein. Abends lehnte sie eine Einladung zur Eröffnung eines neuen Restaurants ab – vom Besitzer persönlich! Sie schob dringende Arbeit vor, aber lag stattdessen mit dem Tablet auf dem Sofa und schrieb Stefan: – Na, noch da? – Klar, – kam zurück. – An Gedächtnisschwund leide ich nicht! Und wenn ich mal etwas vergesse, hab ich so richtig Spaß dabei! Und wieder schrieben sie die halbe Nacht. Anna schlief nur ein paar Stunden, war aber abends pünktlich zu Hause, um Stefan zu schreiben. Nach zwei Wochen Online-Kontakt war Anna so weit, dass sie Stefan unbedingt persönlich treffen wollte. Weil sie immer offen war, schrieb sie das direkt. Stefan antwortete: – Komm vorbei! Und schickte ihr die Adresse. Anna war baff – Tablet in der Hand, die andere in der Luft. Das war wie beim Gespräch, wenn die Worte fehlen. – Wie jetzt: Komm vorbei? – murmelte sie laut. Das fragte sie dann auch schriftlich. – Einfach vorbeikommen, – antwortete Stefan. – Aber sag direkt, trinkst du lieber Tee oder Kaffee? Sind Eclairs mit Buttercreme okay, oder lieber Steaks vom Grill? Hätte das ein alter Freund gefragt, wäre das normal gewesen. Aber als erstes Date gleich zu ihm nach Hause? Zu einem Mann? Allein? Sie hätte am liebsten geschrieben, ob er nicht ein bisschen dreist ist. Doch die Neugier war größer, also blieb sie höflich: – Ich hatte eher an ein Restaurant gedacht, – schrieb sie. – Ach, dazu bin ich echt zu faul! – kam zurück. Da fiel ihr wieder der grobe soziale Unterschied ein. – Machen wir es so – ich bezahle dein Taxi hin und zurück, und das Abendessen sowie alles andere! Sie war es gewohnt, für ihre „Jungs“ alles zu zahlen, dachte gar nicht drüber nach. – Zahlen kann ich selbst, – schrieb Stefan, – ich bin einfach zu faul! Sich fertig machen, raus, dann wieder heim! Bei dem Wetter erst recht. Also, raus gehen ist mir gerade zu mühsam! Wenn du mich sehen willst, komm vorbei! Adresse hast du. – Also wirklich! So ein Benehmen dulde ich nicht! – schrieb Anna und warf das Tablet weg. Zwei Tage lang rührte sie es demonstrativ nicht an. Quälte sich, blieb aber stur. Sie wartete, dass Stefan sich entschuldigen, um Verzeihung bitten und ihr jedes Restaurant anbieten würde! Anna wartete. Aber als sie das Tablet wieder anrührte, war ihr letztes, scharfes Statement immer noch die letzte Nachricht – von ihm kam nichts. Ihr Ärger kochte über, sie schimpfte laut und lange über Stefan. Wie lange? Zwei Stunden ließ sie Dampf ab. Dann merkte sie, wie sehr ihr das Gespräch mit ihm fehlte. Und der Wunsch nach einem Treffen war kein bisschen weniger geworden, eher noch mehr. – Mistkerl! – murmelte sie, griff wieder zum Tablet. Er könnte ja auch eingeschnappt sein nach ihrem letzten Kommentar. – Hi! – schrieb Anna und hielt die Luft an. – Hi, – schrieb Stefan zurück. – Alles klar? Völlig neutral, als wäre das Gespräch nie eskaliert. – Geht so, – antwortete Anna. – Wie sieht’s aus, Treffen heute? Oder wieder zu faul? Sie wollte sticheln. – Klar, – antwortete Stefan und schickte einen lachenden Smiley. – Ich bin so faul, ich backe mir das Brot selbst! – Wie sollen wir uns denn je sehen, wenn du immer zu faul bist? – fragte Anna. – Fährst du Auto? – fragte er. – Ja! Ich hab eins! – Funktioniert? – Natürlich, – Anna war baff. Sie hatte sechs Autos. Wenn etwas kaputt war, wurde es sofort repariert oder verkauft. – Kann dir die Adresse nochmal schicken, falls du sie gelöscht hast, – schrieb er. – Komm einfach vorbei! *** – Warte mal! – unterbrach Swetlana und packte Anna am Arm. – Du bist echt zu einem fremden Kerl gefahren? – Ja, – bestätigte Anna entschieden. – Hattest du keine Angst? – staunte Nadja. – Was, wenn er ein Verbrecher gewesen wäre? – Ich hatte Pfefferspray dabei, – meinte Anna. – Aber habe es nicht gebraucht. – Du bist wirklich zu einem Fremden aus dem Internet gefahren – direkt zu ihm nach Hause? – Swetlana war nahezu fassungslos. – Das ist völlig verrückt! – Ich bin gefahren, – nickte Anna. – Und ich habe keine Sekunde bereut! Mädels, ich bin hin und weg! Und als ich alles begriffen hatte, hab ich mich geärgert, dass ich ihn zwei Tage hab zappeln lassen! Wäre ich früher gefahren, hätte ich das Glück zwei Tage eher gehabt! – Was für Glück denn? – fragte Swetlana. – Das Glück, für das ich alles geben würde! – gestand Anna ehrlich. – Das ist doch nicht dein Ernst? Mit der Firma und dem Besitz? – Swetlana runzelte die Stirn. – Ich würde sogar Kredite für ihn aufnehmen! Und notfalls im Steinbruch ackern! – legte Anna die Hand aufs Herz. Nadja schlug die Hände vors Gesicht. – Erzähl weiter! – forderte Swetlana. – Du bist also wirklich hingefahren! – Ich bin hingefahren…
Ich bin verloren Helene! Was ist denn mit deinen Händen passiert? erschrak Klara. Alles in Ordnung, antwortete
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0861
„Deine Frau benimmt sich ja ganz schön herausfordernd. Bring ihr mal bei, wie man sich zu benehmen hat“, mahnte Maxims Mutter – Der Tag, an dem Marinas Einsatz beim Einzug gefeiert, aber ihr Wert für die Familie übersehen wurde
Deine Frau ist ja völlig aus der Spur geraten. Erklär ihr mal, wie man sich angemessen verhält, belehrte
Homy
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07
Die Rivalin um die Sachen ist da – Ich bin Lara, wir arbeiten zusammen. Wir lieben einander und Sie stören! Geben Sie mir Petru zurück! – Und wie störe ich Sie denn? – wunderte sich Svetlana Anatóljewna ehrlich. – Fakten, bitte! – Also, nun ja… – zögerte die Rivalin. – Er will nicht von Ihnen weg! Onkel Petja, bist du denn blöd? Diese genialen Worte stammen von dem Jungen Sergej aus Vera Panovas Erzählung, nachdem der erwachsene Onkel Petja ihn mit einer Süßigkeit „bedachte“: aber der schöne Bonbon war leer… Und tatsächlich: blöd. Wie sagte doch mal ein deutscher Kabarettist: Es gibt keine psychischen Krankheiten – man ist einfach nur blöd! Dasselbe sagte Svetlana Anatóljewna zu ihrem Mann. Nicht direkt, als die neue Flamme im Haus erschien – das hat die Ehefrau sogar geschluckt! – sondern ein wenig später. Ja, es stellte sich heraus, dass ihr Peter Efimowitsch, Petja – „Hahn mit goldener Krone“, mit dem sie so viele Jahre verbracht hatte, eine Nebenbuhlerin hatte. Und die kam nicht einfach so, sondern mit Forderungen: „Wir lieben uns – geben Sie mir Ihren Mann zurück!“ Zu diesem Zeitpunkt hatte Svetlana schon einiges geahnt. Petru rasierte sich plötzlich täglich, früher nur jeden zweiten Tag. Er kaufte sich ein neues Parfüm und bügelte neuerdings die Jeans mit Bügelfalten. Svetlana wollte ihren Mann nicht enttäuschen und dachte sich insgeheim, dass ihm das nur recht geschähe. Und er ging – umhüllt von einem aufdringlichen Importduft – in die Nacht hinaus: Er wurde zum Nachtdienst eingeteilt! Ja, ihn – den Mittelstandsmanager! – Weißt du, Liebling, – schwärmte ihr Mann beim Abendessen, – wir sind eine kleine Baufirma und der Wächter hat gekündigt! Und das Budget ist begrenzt! Jetzt müssen wir abwechselnd nachts im Büro Wache schieben, um Diebe fernzuhalten! Ich würde lieber daheimbleiben: Dort kann man ja gar nirgends bequem schlafen! – Und wie willst du die Nacht überstehen? Im Sitzen etwa? – fragte Svetlana im bäuerlichen Ton. Petru verzog das Gesicht: Wie kann man so sprechen? „Im Sitzen“ – was soll das denn? Das ist ein veraltetes Adverb, fast schon russischer Slang! Seine Frau unterrichtete schließlich Deutsch am Berufskolleg, sie wusste Bescheid. Svetlana war klar, dass ihr Mann log. Da stimmte etwas nicht im Hause Dänemark. Sie waren fast zwanzig Jahre verheiratet. Die Tochter lebte bereits getrennt. Und jetzt würde der Mann wohl eine Geliebte haben. Gut, so etwas passiert: Wenn man sich verliebt, ehrlich gestehen und gehen! Die Wohnung gehörte Svetlana nämlich noch aus der Zeit vor der Ehe. Nun ja – kam, wie es kommen musste! Dämon im Alter und so weiter. Aber Peter hatte es nicht eilig, alles zuzugeben. Warum? Liebte er Svetlana noch? Oder hielt er die Sache für nicht ernst? Aber die Tatsache blieb: Der Mann lebte weiterhin zuhause, als wäre nichts passiert! Und erfüllte sogar die ehelichen Pflichten. Abgesehen von kleinen Indizien gab es für Svetlana keine echten Beweise für einen Seitensprung. Vielleicht bildete sie sich alles ein? Ein Parfüm! Gebügelte Hosen! Svetlana wollte schon ein Auge zudrücken, aber dann kam sie – die listige Rivalin „Raissa Zacharowna“. Petja war nicht zuhause. Svetlana war beim Putzen. Und sie – zack – stand vor der Tür! Svetlana, gutgläubig wie in ihrem Lieblingsfilm, ließ die Frau hinein: Wer weiß, warum sie kam. Soll sie erzählen, was sie will! Übrigens, später stellte sich raus, dass die „Geliebte“ fünf Jahre jünger als Svetlana war. Aber sie wirkte wie eine Frau jenseits der Vierzig! Und sie legte los: – Ich bin Lara, wir arbeiten zusammen. Wir lieben einander und Sie stören! Geben Sie mir Petru zurück! – Und wie störe ich Sie? – fragte Svetlana erstaunt. – Fakten, bitte! – Also… – zögerte die Dame – Er will einfach nicht von Ihnen weg! – Tja, das liegt aber an ihm! Ich habe nichts dagegen, sammle ihm gleich die Sachen zusammen! – schlug Svetlana vor und fragte: – Was hat er Ihnen denn erzählt? Dass ich so gut wie tot bin und er mich nicht im Stich lassen kann? – Na ja, so gut wie tot nicht –, zögerte die Besucherin –, aber fast. Ehrlich gesagt: Svetlana hatte mit Petru über das Thema nie gesprochen! Und eigentlich hatten sie beide fast gar nicht gesprochen: Alles außer dem einen Zufalls-Fremdgehen war Frucht der Fantasie… Aber Svetlana wusste das nicht. – Sehen Sie doch, mir geht’s prächtig! Also können Sie Petja ruhig haben – keinerlei Ansprüche: Morgen reiche ich die Scheidung ein! Ihnen wünsche ich alles Gute, Liebe und Glück ins Haus! – lächelte die Ehefrau. – Wirklich? – freute sich die Rivalin. – Sie sind ja so positiv! Damit hätte ich gar nicht gerechnet! Ich war auf das Schlimmste vorbereitet! „Warte nur ab, wie positiv ich wirklich bin“, dachte Svetlana und sagte laut: – Kein Problem! Wir haben großes Vertrauen zueinander! Ich respektiere Peter – und werde ihm alles sagen. Gehen Sie ruhig! Das klang wie „Ruhe in Frieden“. Die Rivalin, vor Glück ganz aufgeregt, bemerkte nichts. – Dann sagen Sie ihm, dass ich ihn heute mit seinen Sachen erwarte! – sprach Lara zum Abschied und schenkte ihrer besiegten Widersacherin ein triumphierendes Lächeln – sie hat sie „geschlagen“! – und lief ihrem Glück entgegen. – Ganz bestimmt, liebe Dame! – verabschiedete sie die Deutschlehrerin. – Warten Sie nur! Abends stand für Petru, der von der Arbeit kam, ein gepackter „Waisen“-Koffer im Flur: So viele Dinge hatte Petja gar nicht – nach der Ware die Zahlung! Am Gesicht des Mannes merkte Svetlana, dass er überhaupt nichts ahnte. Denn Peter Efimowitsch zeigte keine Anzeichen von Nervosität, küsste seine Frau wie immer und fragte: – Svetka, was gibt’s zum Abendessen? Und warum steht der Koffer im Flur? Fährst du weg? – Deine ist da gewesen! – begann Svetlana ohne Umschweife. – Wer ist „meine“? – wunderte sich Petja. – Na, die vom Nachtdienst! Mit der du immer nachts wachst! – erklärte Svetlana. – Gegen Diebstahl! Petja errötete und fragte leise: – Lara etwa? Ich habe nie mit der Nachtdienst gehabt! – Oder gibt’s da noch eine? Da bist du ja auf deine alten Tage zum Schürzenjäger geworden! – Es ist nicht das, was du denkst – begann Peter. – Und was denke ich? Sag’s mir, Messing! Na los! Sag jetzt ja nicht, dass mit ihr nichts war! Oder dass sie einfach so aufgetaucht ist? – Ich sag’s nicht! – schniefte Petja. – Es war – aber nur einmal! Erinnerst du dich, als ich mal betrunken nach Hause kam? So war’s! Ich wollte nicht – ehrlich, Svetka! Sie hat mich einfach überwältigt! Das war nur der Instinkt! Na ja, und dann… – Ich verstehe, Petja – die Liebe ist so: Wenn sie einen übermannt, kommt man nicht raus! Und wie Scharikow sagte: „Das ist was Junges!“ Und sei nicht schüchtern – ich hab’s kapiert. Übrigens, alles geklärt. Lara wartet: Ich habe dir fest versprochen, dich gehen zu lassen! – Wo soll ich gehen? – entfuhr Petja: Lara war „zugereist“ und wohnte zur Untermiete in einer WG. – Wozu gehen? – Weil man seine Gefühle nicht verstecken sollte, Peter! Ich seh’s doch! Also geh und sieben Knoten unter dem Kiel und unter allen anderen Körperteilen! – Aber ich will nicht! – klammerte sich ihr Mann. Er wollte wirklich nicht! – Oder ist es zu heiß? – stichelte Svetlana. – Schlafen bei ihr ist sicher warm? Die Kollegin war wirklich ziemlich beleibt. Beim Gespräch tupfte sie ständig mit einem bestickten Taschentuch den Schweiß oberhalb der Oberlippe ab. Petja schwieg verloren. Und mit Lara war es wirklich nur ein Alkohol-Aussetzer nach einer Firmenfeier gewesen. Von Liebe keine Spur. Aber sie begann, ihn zu verfolgen. Svetlana hatte alles logisch zusammengesetzt. Wenn Ihr wüsstet, liebe Leute, wie viele in alten DDR-Zeiten in der Psychiatrie Bräute von Udo Jürgens waren! Unzählig: Den Sternen keine Zahl, dem Abgrund keinen Grund. Und auch jetzt gibt es Verrückte genug: wie viele „Peters“ gibt es in Brasilien… Sonst waren das durchaus normale Menschen! Sie tickten nur bei ganz bestimmten Themen aus… Aber heute hatte Lara glücklicherweise frei genommen: Schließlich stand ihr ein ernstes Gespräch mit Svetlana bevor. Und Petja atmete durch – vor dem kleinen Kollegenkreis war es ihm peinlich. „Peter, probieren Sie mal die Pfannkuchen – extra für Sie gebacken! Offenbar werden Sie zuhause nicht gefüttert!“ „Wie war Ihr Wochenende? Erzählen Sie mal?“ „Ach, Sie sind mir heute im Traum erschienen! Wollen Sie wissen, was wir zusammen gemacht haben?“ „Was für ein Depp bin ich!“, quälte sich Petja. „So hab ich mich in etwas verstrickt! Ich muss wohl kündigen!“ Schon hundert Mal hatte er bereut, dem Alkohol nachgegeben zu haben! Woher hätte er wissen sollen, dass Lara so durchgeknallt war? – Gut, – gab sich die Frau gnädig, – nehmen wir an, du lügst nicht, Casanova. Und wie stellst du dir unsere Zukunft vor? Soll ich nach all dem wieder mit dir ins Bett steigen? – Ich schlafe auf der Couch! – sagte der ertappte Mann mit Überzeugung. Er wäre sogar bereit gewesen, auf dem Flur zu nächtigen – Hauptsache, Svetlana schmeißt ihn nicht raus. Und die Frau ließ es zu: Wir werden sehen! Am nächsten Tag war Samstag – Lara erschien schon am Morgen: Na, fahren wir jetzt los? Klar, gestern ging’s nicht! Peter, der ihr öffnete, war erstaunt: So schlimm stand’s also! Er versuchte an die leicht euphorische Kollegin durchzudringen: Manische Phase – nicht zu unterschätzen… – Larissa Viktoria, liebe Dame – bei den Worten zuckte Lara zusammen: Jetzt kommt’s! – gehen Sie nach Hause! Und ganz vorsichtig – heute ist glatt draußen! – Und Sie? – wunderte sich die Kollegin. – Ich bleibe hier! – sagte der Mann möglichst bestimmt. – Bei meiner Frau! – Aber wir lieben uns doch! – brachte die Frau den Hauptgrund vor. – Das ist alles Fantasie von Ihnen! Es war nie was, nie! – sagte Petja, wohl wissend, dass es doch was war. Aber beweis das mal! Nur weil sie zusammen weggegangen waren – vielleicht sind sie nachher sofort getrennte Wege gegangen? Dass Lara einen Dachschaden hatte, wusste das ganze kleine Unternehmen. Peter entschied sich, dabei zu bleiben. Lara dachte nach, schwieg und sah ihre Leidenschaft an. Bei ihnen war doch alles gut! Und die Frau hatte ihn doch freigegeben! Warum also nicht? – Auf Wiedersehen! – sagte Peter Efimowitsch und schloss die Tür. Und genau da sprach die Frau die berühmten Worte aus Vera Panovas Erzählung zu Onkel Petja. Und sie passten perfekt zur Situation. Peter machte nicht einmal den Mund auf: Schweigen ist bekanntlich Gold… Lara stand noch einen Moment vor der Tür: Vielleicht ändert er seine Meinung? Dann ging sie – etwa doch kein Glück? Leider war Peter nicht der einzige: Zwei Kollegen hatten schon vorher wegen Laras Belästigung gekündigt. Und sie hatten mit ihr überhaupt nichts! Montags erschien Larisa nicht mehr im Betrieb: Sie hatte überraschend gekündigt. Vielleicht reichten drei Versuche, um die Liebe in einer anderen Firma zu suchen. Vielleicht war sie doch nicht ganz verrückt… Peter atmete erneut auf: Er hatte schon fast selbst an Kündigung gedacht! Zum Glück war sie nicht „schwanger“ geworden… Und die gutmütige Svetlana verzieh ihrem Mann. Ja, er hatte versehentlich im Suff betrogen! Aber der Rest stimmte doch! Denn später stellte sich heraus, dass die männlichen Kollegen der Baufirma tatsächlich abwechselnd Nachtdienst im Büro machten: Der geizige Chef sparte an der Security! Und das neue Parfüm und die gebügelten Jeans hatten nichts zu sagen. Ja, einfach Zufall: So fiel das Blatt! Oder war alles Mürkes oder Magnetstürme schuld – praktisch, dass man jemandem die Schuld geben konnte… Was bleibt als Fazit? Trinkt nicht zu viel auf der Firmenfeier, Leute! Denn Liebe kann toxisch sein. Und in unserer heutigen Welt gibt’s davon genug. Zum Glück wurde er nicht erpresst. Und alles auf Mürkes schieben, klappt diesmal nicht…
Die Rivalin um die Sachen ist erschienen Ich bin Lara, wir arbeiten zusammen. Wir lieben einander und
Homy
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0758
„Ich werde vorerst bei euch wohnen müssen“, verkündete die Schwiegermutter – aber Natashas Antwort ließ sie sprachlos zurück
Ich werde vorerst bei euch wohnen müssen, verkündete meine Mutter. Mein Antwort schockierte sie.
Homy
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08
Die ungeliebte Tochter Ach, die Olga war mit 16 eine echte Rebellin! Sie geriet in eine Clique älterer Jungs, die sich auf kleinere Diebstähle spezialisierten, schlief nicht mehr Zuhause und brachte ihrer Mutter nur Sorgen. Zum Glück landete sie nicht im Gefängnis, als die Jungs beim Diebstahl erwischt wurden. Damals wurde klar: Von einem der Jungs – Michael, mit dem sie eine Romanze hatte – war Olga schwanger. Sie traute sich lange nicht, ihrer Mutter davon zu erzählen, verpasste den Zeitraum für einen Schwangerschaftsabbruch und musste das Kind behalten, obwohl der Vater für vier Jahre in eine Haftanstalt musste. Mit ihrer Schwangerschaft wandte sich Olga an Michaels Eltern, doch seine Mutter, Tamara Afanassiewna, machte klar: „Nicht nur, dass Michi uns in der ganzen Stadt blamiert hat, jetzt willst du uns auch noch ein fremdes Kind anhängen? Kläre deine Probleme allein – für uns gibt’s jetzt nur noch unsere Tochter!“ Olga war stolz genug, sich nicht aufzudrängen. Sie beichtete alles ihrer Mutter, hörte sich deren Klagen an und brachte pünktlich eine gesunde Tochter zur Welt: Mascha. Mit Marias Geburt mäßigte sich Olgas Freiheitsdrang, sie wurde Verkäuferin, und das wilde Leben war vorbei. Dank ihrer Mutter, die gerne auf das Enkelkind aufpasste, lebten sie bescheiden, aber friedlich. Mit Michael hatte sie noch eine Weile Kontakt, er wusste von der Geburt, sah Mascha aber erst, als sie drei Jahre alt war. Er schlug vor, der Tochter zuliebe zu heiraten, doch Olga lehnte ab: „Jugendlicher Leichtsinn. Ich weiß heute sicher, ich liebe dich nicht.“ Sie war mit Dima zusammen, plante zu heiraten, Dima sollte ein guter Vater sein. Michael bestand nicht darauf, war verletzt, orientierte sich aber schnell neu und zog mit einem Freund als Fahrer in den Norden Deutschlands. Seine Eltern verzieh ihm nie, und der Heimatort hielt ihn nicht mehr. Aber Mascha vergaß er nicht: Zu Feiertagen rief er an, schickte Geschenke zum Geburtstag und zu Weihnachten. Zehn Jahre später sahen sie sich wieder – Michaels Gesundheit zwang ihn heim, zurück in wärmere Gegenden zu seinen Eltern und seiner Schwester Natascha mit Nichte Olesja. Er wohnte in einem kleinen Zimmer eines Studentenwohnheims, arbeitete als Hausmeister beim örtlichen Betrieb. Mascha wusste immer, wer ihr leiblicher Vater war: Sie liebte ihn und war gleichzeitig wütend, dass er sie verlassen hatte. Ihr Stiefvater Kolja kümmerte sich mehr um seinen eigenen Sohn Wladi, und Mascha fühlte sich zurückgesetzt. Olga kämpfte um den Kontakt zu ihrer Tochter, aus Angst, sie könnte auch auf die schiefe Bahn geraten – mit mäßigem Erfolg. Als Michael zurückkehrte, begegnete ihm Mascha herausfordernd: „Na, bist du jetzt wieder da?“ Doch Michael zeigte Geduld, und langsam hatten sie ein gutes Verhältnis. Er wurde für Mascha ein echtes Vorbild, warnte sie vor den Folgen krimineller Taten. Allerdings trank er gelegentlich zu viel, schlich sich an solchen Tagen vor Mascha weg. Die Nachbarin Tante Sina, mit der Mascha befreundet war, sagte: „Guter Mann, hat halt kein Glück mit Frauen. Denkt nur an dich, Tochter.“ Michael versuchte, Mascha mit seiner Nichte Olesja bekannt zu machen – doch die Cousinen konnten sich nicht ausstehen. Olesja war abweisend: „Meine Oma hat gesagt, du bist uns egal.“ Mascha schnaubte ebenso verächtlich zurück: „Wen interessiert eure ‚Adelsfamilie‘?“ Danach grüßten sie sich nicht einmal mehr in der Stadt. Durch den Vater hörte Mascha später, dass ihre Tante und die Großeltern, die sie nie kennengelernt hatte, verstorben waren. Tante Sina erzählte ihr, Michael hätte versucht, Mascha mit seinen Eltern zu versöhnen – vergeblich. Mascha aber hatte genug eigene Sorgen: Nach dem Abschluss an der Berufsschule arbeitete sie und heiratete mit 22. Ein Jahr später wurde sie Mutter einer süßen Tochter, Arina. Michael blühte auf. Er vergaß das Trinken fast, freute sich über jeden Besuch von Mascha und seiner Enkelin. Auch entlohnte er doppelt, um Geld für Arinas Ausbildung zu sparen. Drei Jahre später kam Sohn Andrei dazu, doch das Herz des Opas schlug mehr für die Enkelin. Aber er wirkte immer erschöpfter. Mascha sorgte sich um den Vater, doch das eigene Familienleben beanspruchte sie. Als plötzlich ihr Mann die Scheidung wollte, verlor sie den Vater aus dem Blickfeld. Bis der traurige Anruf von Tante Sina kam: „Komm bald, Mascha – dein Vater ist gestorben.“ Gut, dass die Mutter die Enkel kurz nahm – so war die Beerdigung zu schaffen. Nach dem Leichenschmaus sprach Olesja schon vom Erbe: „Zimmer im Wohnheim – was bringt das?“ Doch Olesja meinte, Michael habe Aktien gehabt, die er im Norden erworben und nie versoffen hatte. „Nicht Millionen, aber immerhin…“ Mascha war entsetzt, wie die Cousine schon das Erbe beanspruchte. Aber Olesja pochte darauf: „Ich bin die einzige rechtmäßige Erbin, ich teile nicht!“ Mascha hätte widersprechen wollen, wusste aber: Sie war offiziell gar nicht Michaels Tochter, hatte sogar ein anderes Patronym. Stiefvater Kolja riet: „Gericht! Zeugen bestätigen, dass Michael dich immer als Tochter gesehen hat – dann kommt Olesja nicht mehr zum Zug!“ Er behielt recht: Mutter, Tante Sina und Kollegen des Verstorbenen bestätigten alles – Mascha bekam Anspruch nicht nur auf die Wohnheimzimmer, Aktien und das Konto, sondern auch auf die Wohnung der verstorbenen Großeltern. Aber sie war nicht gierig – sie will mit Olesja teilen. Wie genau, weiß sie noch nicht…
Die ungeliebte Tochter Ach du meine Güte, was war die Jutta mit 16 doch für ein Wirbelwind!
Homy
Educational
0249
Als Zoya überraschend früher nach Hause kam, hörte sie ein Gespräch zwischen ihrem Mann und ihrer Schwester – und ihr wurde alles klar
Als ich an diesem Abend früher als geplant aus der Klinik nach Hause kam die Sprechstunde war ausgefallen
Homy
Educational
013
Verratenes Vertrauen – Von Neid, Missverständnissen und der Zerbrechlichkeit einer Freundschaft im Schatten schwieriger Beziehungen und familiärer Probleme
Treue Freundschaft Ich beneide dich, Franziska. Ganz ehrlich. Ich beneide dich. Franziska war sichtlich
Homy