Du, stell dir mal vor, was bei uns los ist: Meine Tochter hat sich vor Kurzem von ihrem Mann getrennt
Ach, sei doch nicht so streng, meine Tochter! Wir sind doch kaum achtzehn… Ein älterer Mann, etwa
Ach, sei doch nicht so streng, meine Tochter! Wir sind doch kaum achtzehn… Ein älterer Mann, etwa
12. Dezember 2023 Heute war einer dieser Abende, an denen Berlin im weißen Kleid liegt und die Lichter
Als ich geheiratet habe, habe ich plötzlich angefangen, an meine eigene Tür zu klingeln an die Tür meiner
Ein kleiner grauer Kater saß vor der Tür der Tierarztpraxis in Berlin und wimmerte, während neben ihm
Liebes Tagebuch, heute war ein klarer Herbstmorgen in Berlin, die Luft klang nach frischer Kälte, und
„Lasst sie hier, soll sie doch selbst sterben!“ – sagten sie, als sie die alte Dame in den Schnee warfen. Doch die Schurken ahnten nicht, dass das Schicksal wie ein Bumerang zurückkehrt.
Valentina Petraitė ging Richtung Hauseingang. Die Seniorinnen auf der Bank diskutierten gerade über das teure Auto, das vor Kurzem vor dem Haus geparkt wurde.
„Wem gehört das Auto?“ fragte Valentina.
„Keine Ahnung“, entgegnete eine der Damen. „Wahrscheinlich gehört es Maria. Zu uns alten Leuten kommen solche schicken Wagen nicht.“
„Zu uns kommen höchstens Krankenwagen!“ fügte eine andere lachend hinzu.
Die Nachbarinnen unterhielten sich noch ein wenig über Politik und die neuesten Gerüchte. Da kam Maria aus dem Haus – zu der offenbar das Auto gehörte. Sie kümmerte sich nicht weiter um die Nachbarinnen, ignorierte das auf dem Rasen geparkte Auto und ging ihrer Wege. Valentina Petraitė eilte nach Hause.
„Valentina Petraitė?“ sprach sie ein Mann im Treppenhaus an. „Erkennen Sie mich wieder? Wir haben vor ein paar Tagen miteinander gesprochen. Ich bin Ihr Verwandter.“
„Oh, Arunas!“ rief Valentina erfreut. „Warum hast du nicht bescheid gesagt, dass du kommst? Gehört dir der Wagen, der auf dem Rasen steht?“
„Ja, das ist meiner.“
„Dann geh schnell und stell ihn um, bevor noch jemand die Polizei ruft! Wie kannst du nur auf meine Blumen parken?“
Arunas ging schnell nach draußen, während Valentina Tee kochte. Sie musste bald ihre Wohnung verkaufen, der kaputte Rasen sollte aber nicht das letzte sein, was die Nachbarn von ihr sahen.
Vor einiger Zeit besuchte ihr Onkel sie noch mit seinem Sohn, doch danach riss der Kontakt ab. Nun tauchte der Jüngere plötzlich wieder auf! Doch irgendetwas an Arunas machte Valentina misstrauisch. Er rauchte viel, war zwar noch jung, hatte aber gelbe Zähne. Immerhin war er da. Sie wollte keinen Makler für den Wohnungsverkauf engagieren, lieber dem Neffen was zahlen. Aber Arunas lehnte Geld ab.
Valentina war im Alter allein, ohne Mann und Kinder. Sie wollte aufs Land ziehen – frische Luft statt jahrelang vierter Stock. Im Dorf gab es einen kleinen Garten. Solange sie noch konnte, wollte Valentina Gemüse anpflanzen. Im Herbst meldete sich ein Käufer für die Wohnung.
„Morgen ist schon Winter. Lass uns den Verkauf lieber im Frühjahr machen“, entschied Valentina.
„Aber dann steigen die Preise! Und jetzt gibt es schon einen Käufer … was, wenn er abspringt?“ entgegnete der Neffe.
„Aber du hast noch kein Haus für mich gefunden! Wo soll ich denn wohnen? Finde erst ein Haus, dann verkaufe ich die Wohnung“, seufzte Valentina. Arunas stimmte zu.
Bald hatte er Hausangebote. Sie fuhren zusammen hinaus aufs Land, alles hätte renoviert werden müssen – aber Geld vom Wohnungsverkauf hätte für Kauf und Renovierung gereicht.
Arunas kannte sich mit Bauarbeiten aus und konnte seiner Tante abschätzen, was Material und Handwerker kosten würden. Er versprach zu helfen.
Doch die Seniorin zauderte:
„Jetzt ist es draußen bitterkalt … ich möchte einfach einziehen können, nicht selbst renovieren.“
„Ich helfe dir doch!“, erwiderte Arunas.
Valentina wurde zunehmend unwohl bei dem Gedanken, wie schnell Arunas Wohnung und irgendein Haus finden wollte. Sie glaubte aber, Arunas habe daraus keinen Vorteil, und war dankbar, dass er überhaupt half.
Der Kauf wurde terminiert.
Käufer und Notar kamen pünktlich. Arunas kochte Tee, Valentina wurde sentimental: das war ihre Wohnung, ihr Leben lang. Aber nun war alles gepackt, die Formalitäten liefen.
„So, dann können wir direkt ins neue Haus!“, sagte Arunas nach der Unterschrift.
„Was, jetzt sofort? Ich habe doch noch nicht mal die Sachen aus der Schublade gepackt!“, protestierte Valentina, aber Arunas bestand darauf, sie müsse noch heute ausziehen – der Käufer hätte keine Bleibe!
„Na gut, heute ist heute“, lenkte Valentina ein.
Im Umzugswagen schlief die Seniorin bald ein. Als sie zwischendurch zu sich kam, sah sie den Weg am Fenster vorbeiziehen, hörte die Männer reden.
„Können Sie mich hören?“, hörte sie Arunas’ Stimme wie aus weiter Ferne und hatte keine Kraft zu antworten.
„Lassen wir sie einfach hier“, hörte sie, als sie wieder zu sich kam, alles wie im Nebel. Sie wurde in eine Schneewehe gelegt.
„Sie stirbt sowieso“, ergänzte Arunas.
Die Seniorin ahnte, dass der Neffe sie hereingelegt hatte. Wahrscheinlich war etwas im Tee gewesen, um sie müde zu machen und schneller zu unterschreiben. Sie schloss die Augen und bereitete sich innerlich auf das Ende vor.
Doch eine junge Frau hatte alles vom Auto aus beobachtet. Zunächst dachte sie, der Fahrer brauche Hilfe, dann sah sie, wie die Männer etwas aus dem Kofferraum in Richtung Wald trugen – bei heftigem Schneefall. Die junge Frau notierte sich das Kennzeichen und wartete ab. Als die Männer weg waren, eilte sie zur Stelle, entdeckte die bewusstlose Seniorin, prüfte den Puls: lebendig! Schnell rief sie ihren Mann, gemeinsam brachten sie Valentina in Sicherheit.
Im Auto kam Valentina wieder zu sich.
„Wo bin ich?“
„Wir haben Sie gefunden“, sagte Irena. „Wissen Sie, wie Sie in den Schnee kamen?“
„Ja. Ich war mit meinem Neffen beim Wohnungsverkauf. Dann tranken wir Tee … Arunas mischte wohl etwas hinein. Dann sind wir ins Dorf gefahren, da warf er mich in den Schnee. Mein eigener Verwandter!“
„Ich gebe Ihnen erst mal eine Heilcreme“, bot Irena an.
„Mit Ihnen ist mir wieder warm ums Herz“, lächelte Valentina. „Sonst wäre ich jetzt verloren.“
Irenas Familie und Valentina erstatteten Anzeige bei der Polizei. Die Sache wurde untersucht.
Irena bot Valentina an, erst mal bei ihnen zu wohnen, bis alles geklärt war: ein Dach über dem Kopf braucht man immer.
Nach einigen Wochen bekam Valentina ihre Wohnung zurück. Arunas und seinen Komplizen verurteilte das Gericht wegen Betrugs. Im Frühjahr, wie sie es ursprünglich wollte, verkaufte Valentina die Wohnung und kaufte ein kleines Häuschen auf dem Land – ganz ohne Renovierungsbedarf. Voller Freude widmete sie sich nun ihrer neuen Gartenarbeit. Im Sommer lud sie Irena und deren Mann als Dankeschön ein. Die Seniorin vergaß nie die Güte dieser Familie. Lassen wir sie hier, sie soll selbst zusehen, wie sie überlebt!, sagten sie, als sie die alte Dame achtlos
Ich dulde die Launen meiner Schwiegermutter nicht mehr in meiner eigenen Küche und zeige ihr den Ausgang.
Schlechte Zeiten auf der Arbeit? In letzter Zeit ist beim Job einfach viel zu tun er kommt oft später heim.