Kuckucksblumen Ein deutsches Familienmärchen
Papa, ich bin zu Hause! Und ich habe Hunger!
Jule warf ihren Rucksack in die Ecke, zog die Schuhe aus und rief fröhlich: Hallo? Ist noch jemand hier außer mir?
Der dicke, getigerte Kater Fritz tauchte aus der Küche auf und schwenkte ungeduldig seinen Schwanz.
Hallo, Fritz! Und wo ist Papa? Jule kraulte dem Kater das Ohr und tappte ihm nach ins Arbeitszimmer ihres Vaters.
Doch ihr Vater, der sonst um diese Zeit vertieft an seiner Habilitation schrieb, war auch dort nicht zu finden.
Fritz! Irgendwas versteh ich da nicht. Wo steckt unser Superhirn?! Jule sah den Kater fragend an.
Wenn ihr Vater noch einmal weg musste, hätte er ihr bestimmt Bescheid gesagt. Sie hatten eine Abmachung: Einer weiß immer, wo der andere steckt. Eine Vorsichtsmaßnahme, die sich schon oft bewährt hatte man weiß ja nie, was passieren kann.
Ihr Vater, Dr. Andreas Berger, war trotz all seiner Auszeichnungen als Physiker ein zerstreuter Mensch. Er vergaß regelmäßig ganz wichtige Dinge im Alltag allerdings nie irgendetwas, das seine Tochter betraf.
An der falschen Haltestelle aussteigen oder den Bus verwechseln? Kein Problem! Die Einkaufsliste vergessen und zu viele Bratwürste kaufen? Kam regelmäßig vor! Fritz freute sich dann immer über zusätzliche Leckerbissen.
Aber Jules Stundenplan oder die Telefonnummern ihrer Freundinnen und Klassenlehrerin kannte Andreas auswendig und hätte sie nachts im Schlaf aufsagen können.
Jules Platz in seinem Herzen war nur mit einer anderen Sache vergleichbar: seiner Liebe zur Physik. Doch Jule wusste, dass sie immer einen besonderen Stellenwert hatte. Ihr Vater hatte alles für sie aufgegeben, als ihre Mutter sich entschied, das Leben einer Sängerin vorzuziehen.
Von ihrer Mutter wusste Jule wenig. Die war gegangen, als Jule gerade ein Jahr alt war. Schon vorher war sie selten zu Hause, denn sie lebten bei Oma Else in München. Die Mutter tauchte manchmal aus heiterem Himmel auf, gab Jule ein teures Stofftier und war schnell wieder weg. Oma schimpfte oft, die Geschenke seien nicht altersgerecht, und verstaute sie im Schrank. Ihre Mutter, sie hieß Margarete und hatte eine wundervolle Sopranstimme, sah ihre Zukunft nicht in Windeln und Märchenbüchern.
Als Margarete ein Engagement in Berlin bekam, zögerte sie keinen Moment sie ließ ihr Kind beim Vater zurück und startete ihre Karriere. Für alles, was sie tat, fand sie eine Rechtfertigung und wiederholte, es entstehe ja alles für das Wohl ihres Kindes.
Und Jule wuchs auf, lernte laufen, hinzufallen und wieder aufzustehen. Immer wieder suchte sie jemanden, den sie »Mama« nennen konnte. Doch Oma Else drängte diese Versuche ab und ihr Vater hatte nie eilig, neu zu heiraten. So nannte Jule ihn einfach “Mapa”.
Komisch fand sie das nicht, denn Andreas war derjenige, der ihr morgens beim Aufwachen ein Lied vorsang, der sie zum Lachen brachte und sie mit Bananen zum Frühstück lockte.
Haferbrei mochte Jule überhaupt nicht! Im Kindergarten bewies sie stets Kreativität, um der ungeliebten Speise zu entkommen sie landete heimlich in der Trommel oder im Puppenhaus. Als die Erzieher die Tricks durchschauten, suchte Andreas eine Lösung. Von da an brachte Jule schon gefrühstückt in die Kita. Ihr Vater zauberte jeden Morgen neue Pfannkuchen, Schokokuchen oder frische Brötchen. Manche Erzieher fanden das verwöhnend, aber Andreas blieb standhaft: Warum sollte er sein Kind zwingen, etwas zu essen, was sie nicht mochte?
Diese liebevolle Erziehung verdarb Jule aber nicht. Sie hing so sehr an ihrem Papa, dass sie immer auf ihn hörte. Eine strenge Bestrafung brauchte es nie. Schon ein Kopfschütteln und ein Seufzer genügte: Jule, was hast du denn da angestellt…
Jule wusste sofort, dass sie Blödsinn gemacht hatte sie gab es zu und versuchte es wieder gutzumachen.
Oma Else war lange nicht begeistert von der Methode.
Du verziehst das Kind, Andreas! So geht das nicht.
Und wie gings denn anders, Mama? Du hast mich auch nicht geschlagen.
Ach, ich erinnere mich an einen Fall… Na, als du mit deinem Freund Paul heimlich zum Baden gefahren bist und ich nicht wusste, wo du steckst!
Genau, da hast du einen Birkenzweig an mir abgebrochen, daran kann sich Paul bis heute erinnern! Aber vielleicht wars ja doch lehrreich, sonst wäre er heute wohl kein Kapitän.
Weißt du was, Andreas, vielleicht wärs trotzdem besser gewesen, ihr hättet euch nicht gestritten… Eure Maren hat immer zu viel gewollt hat Freundschaften zerstört und ihr Kind fortgegeben wie ein Kätzchen. Das ist einfach falsch.
Ich weiß, Mama. Aber lass uns nicht darüber reden, sonst hört Jule noch zu.
Nach Oma Elses Tod, Jule war gerade vier, blieben Vater und Tochter allein zurück in einer hohen Altbauwohnung im Herzen von München. Sie war ein Erbe ihres Opas, einst Fabrikleiter, der sein ganzes Leben für dieses Werk gegeben hatte sein Herz hatte während einer wichtigen Sitzung aufgehört zu schlagen.
Mit sieben lernte Jule, den Boden zu wischen und Rührei zu machen, mit acht packte sie allein die Schultasche, und mit zehn war sie eine eigenständige Persönlichkeit, der Tagesablauf bestens organisiert und alle Aufgaben zwischen ihr und dem Vater aufgeteilt. Jule übernahm das Wohnzimmer und die Schlafzimmer, Andreas die Küche, das Arbeitszimmer und die Bäder. Gekocht wurde abwechselnd. Nur um Fritz kümmerte sich Jule alleine. Seit sie den halbverhungerten, flöhegeplagten Kater auf dem Hinterhof gefunden hatte, war es ihr Privileg, für ihn zu sorgen.
Fritz sah Jule mit seinen großen grünen Augen erwartungsvoll an und stupste sie mit der Pfote ans Bein.
Hunger, Fritz? Na komm, vielleicht war Papa ja noch schnell einkaufen. Wohin könnte er einfach so verschwinden?
Die Antwort fand sich auf dem Küchentisch: Ein Zettel.
Jule, ich bin an der Uni, sie brauchen mich dringend. Bin spät zurück. Fritz habe ich gefüttert nicht auf ihn hören, wenn er bettelt! Papa.
Erleichtert atmete Jule auf. Also war alles in Ordnung. Sie machte sich Essen, erledigte ihre Hausaufgaben und packte die Schwimmtasche für das Training.
Beim Blick auf die Uhr wusste sie: Sie würde es schaffen.
Ein Brief war gestern angekommen, blieb aber noch ungeöffnet. Nun startete sie den Computer, scheuchte Fritz von der Tastatur und klickte auf das Mail-Postfach da klingelte es an der Tür.
Die Klingel war längst abgestellt, als Jule noch klein war sie war immer von dem schrillen Ton erschrocken. Stattdessen wurde abgemacht: Wer kommt, klopft. Fritz, der Hauskater, hörte das Klopfen und lief als Erster in den Flur, dicht gefolgt von Jule.
Vor der Tür stand Nachbarin Frau Meier ihre Ersatz-Oma, Babysitterin und Vertraute in einem.
Jule, hallo! Dein Vater musste schnell weg. Er meinte, ich soll dich vor dem Training bekochen und drücken.
Zu spät, Frau Meier! Ich habe schon gegessen! Jule lachte und umarmte sie.
Frau Meier war schon immer für sie da wenn Oma krank im Krankenhaus lag, holte sie Jule aus dem Kindergarten, half früh beim Zöpfe-Flechten (was ihr Vater nie gelernt hatte) und beantwortete alle Fragen rund ums Mädchen-Sein ehrlich und offen.
Du bist großartig! Frau Meier gab ihr einen Kuss, strich ihr durchs Haar und fragte: Na, wie läufts mit Max?
Ach, reden wir nicht darüber! Jule winkte ab und stellte den Wasserkocher an.
Wenn Frau Meier Zeit hatte, gabs Tee und einen kleinen Plausch Hausaufgaben konnten warten.
Sie hob den Topfdeckel und runzelte die Stirn.
Was kochst du denn deinem Vater gleich?
Es gibt Pelmeni aus dem Tiefkühlfach.
Aha. Dann schäle ich mal Kartoffeln dazu. Mein Sohn schätzt Bratkartoffeln. Und währenddessen erzählst du mir von Max. Wer ratsch, kann auch gleich was Gutes tun!
Gebratene Kartoffeln liebte Andreas. Also streitet sich Jule nicht und fängt an zu erzählen, wie sie Max einen Klaps gab, weil er sie nach der Schule küssen wollte in dem Moment hämmerte es laut an die Tür.
Was ist denn das für ein Spektakel? Frau Meier wischte sich die Hände am Küchentuch ab und öffnete.
Die Frau, die eintrat, erkannte Jule sofort.
Mama
Andreas hatte Jule nie verheimlicht, wer ihre Mutter war oder was sie tat. Ein paar Fotos lagen im Album, manchmal schaute Jule sie an, um zu sehen, ob sie wohl irgendwie der strahlenden, lachenden jungen Frau auf den Bildern ähnelte.
Die Dame, die nun ihren Designer-Koffer abstellte, fiel auf die Knie, streckte die Hände nach Jule aus und rief theatralisch:
Mein Liebling! Ich bins! Erkennst du mich nicht?!
Es fühlte sich an wie eine schlechte Soap. Jule warf Frau Meier einen Blick zu und zuckte mit den Schultern.
Doch, ich erkenne dich. Komm hoch, der Boden ist kalt und nicht frisch gewischt, das hab ich heute noch nicht geschafft.
Um Himmels willen! DU putzt den Boden?! Margarete stand auf, klopfte ihr helles Mantel ab und verzog das Gesicht. Wir hätten uns immer eine Putzfrau leisten können warum habt ihr nie eine eingestellt? Ist Vater da?
Kommt später.
Gut. Ich bin ja auch hauptsächlich wegen dir hier, mein Sonnenschein! Hast du meinen Brief bekommen? Ach, egal. Umarm mich doch endlich! Ich hab dir so viele Geschenke mitgebracht!
Frau Meier trat zur Seite, ohne dass Margarete sie beachtete. Jule beobachtete alles wie durch eine Glasscheibe ihre Mutter hängte ihren Mantel auf, prüfte ihr Make-up im Spiegel, scheuchte Fritz beiseite, der es spürte und sofort damit begann, leise protestierend an ihren Waden zu kratzen.
Lass ihn! Jule nahm Fritz hoch und trat zu Frau Meier zurück, die sie sofort im Arm hielt.
Alles gut, Jule. Ich bin da keine Sorge.
Margarete redete pausenlos, packte Kleiderbündel und Tüten aus alles von Modehäusern aus Berlin.
Ich hab Sachen auf gut Glück gekauft, Andreas hat mir kaum was erzählt. Wenn dir etwas nicht gefällt, tauschen wir es. Oder du suchst dir in Berlin was Eigenes aus. Wo ist eigentlich Oma Else? Warum begrüßt sie mich nicht? Sie mochte mich zwar nie, aber für dich hätte ich gern auch einmal gute Miene gemacht.
Jule wurde ganz starr. Fritz murrte, als sie ihn zu fest drückte, woraufhin Frau Meier ihn vorsichtig abnahm.
Lassen wir den Kater in die Küche. Und du, Schätzchen, bleib bei mir, ja?
Oma gibt es nicht mehr, Jules Stimme klang leise und rau.
Doch Margarete redete einfach weiter.
Da platze es aus Jule heraus:
Oma lebt nicht mehr! Schon lange nicht mehr! Dich gibts doch auch nicht! Wozu bist du jetzt da?
Margarete war sichtlich überfordert, aber nach kurzem Zögern sagte sie:
Ich hab euch vermisst!
Wirklich? Nach so vielen Jahren? Wie alt war ich, als du mich verlassen hast?
Aber Jule! Ich habe dich nicht verlassen. Ich musste nur meiner Karriere eine Chance geben. Du verstehst das nicht. Ich hab so viel geopfert, durfte meine Chance nicht verpassen, nur, weil…
Margarete schwieg, Jule sprang ihr ins Wort:
…weil da so ein kleines Kind alles durcheinanderbringt? Ach, ist ja verwandt! Der Vater und die Oma schaffen das schon! Das war dein Gedanke, oder?
Jule, bitte Ich bin doch jetzt da!
Und warum? Jule lehnte sich an Frau Meier und suchte Kraft.
Ihre Knie zitterten. Frau Meier drückte sie fester an sich.
Ich möchte Margarete streckte vorsichtig die Hand nach Jules Haaren aus, sie wich jedoch zurück.
Fass mich nicht an!
Ihre Stimme wurde fest und ruhig. Frau Meier war überrascht.
Alles gut, ich hab mich wieder gefasst, sagte Jule.
Julelein…
Bitte mischen Sie sich nicht ein, Frau Meier! Wer sind Sie überhaupt? Neue Frau von Andreas? Dann gehen Sie Ihre Sachen machen! Meine Schwiegermutter Gott hab sie selig hätte niemals diesen Saustall geduldet!
Frau Meier schnaubte, Jule musste schwach lächeln.
Schau, du lachst ja schon! rief Margarete erleichtert.
Nicht über dich, sondern über deine Art, erwiderte Jule ernst. Ich bin kein kleines Kind mehr. Papa hat mich erzogen, ich weiß und kann mehr, als du womöglich glaubst.
Was weißt du denn? Erzähl mal! Margarete lächelte süß und legte den Kopf schräg.
Ich weiß zum Beispiel, dass du mich nicht mitnehmen kannst, Mama. Papa hat alles geregelt. Und ich entscheide, ob ich Kontakt zu dir möchte.
Aber du willst doch, oder? Ihr Blick wurde unsicher.
Niemand stand ihr zur Seite, Jule aber hatte Frau Meier.
Jetzt reichts! Frau Meier schob Jule zur Küchentür. Jule, versorg Fritz. Wir bleiben hier unter Erwachsenen.
Jule nickte, gehorchte und verließ leise die Küche gegen Margaretes Protest.
Kaum war sie draußen, zückte Frau Meier ihre Krallen. Margarete stand staunend vor ihr.
Ab jetzt werden alle Gespräche mit deinem verschwundenen Mutterherz-Wunsch nur noch in Anwesenheit von Andreas geführt.
Wer, bitte, bist du? zischte Margarete.
Ich bin die Frau, die an deiner Stelle Kuckucksmutter war! Die, die mit Andreas dieses Kind großgezogen hat. Und glaubst du, ich lasse jetzt zu, dass du Jules Leben zerstörst? Sag ruhig, warum du wirklich gekommen bist willst du sie nach Berlin holen? Hast du sie gefragt? Weißt du überhaupt, was Jule will?
Sie wird mir danken! Mein Mann und ich können ihr alles bieten gute Schulen, beste Bildung, sie kann später überall studieren. Ich will nur ihr Glück!
Sie IST glücklich, Margarete! Das merkst du nicht, weil du deine Tochter nicht kennst.
Nein… Magaretes Stimme klang verloren. Sie schlurfte ins Bad.
Als Andreas eine Stunde später heimkehrte, saß Margarete in Jules Zimmer, drehte eine alte Rassel in der Hand ein Erbstück noch aus seiner Kindheit, von Jule als Talisman betrachtet. Margarete blickte traurig auf.
Du hast alles bewahrt, sagte sie leise, und es war klar, dass sie nicht nur von der Rassel sprach. Sie ist wunderschön…
Ich weiß, Margarete. Warum bist du gekommen?
Erst dachte ich, wegen Jule. Aber jetzt Wer ist diese Furie, die deine Tochter wie eine Löwin verteidigt?
Eine Freundin.
Deine? Ihre? Eure?
Unsere.
Hast du was mit ihr? Nennt Jule sie Mama?
Was denkst du dir eigentlich? Frau Meier ist verheiratet, hat drei eigene Kinder und hilft uns einfach, weil sie ein guter Mensch ist.
Ich wohl nicht…
Das hast du gesagt. Nicht ich.
Wirst du mir erlauben, Jule zu sehen?
Wann hab ich dir das verboten? Du darfst kommen, wann du willst. Vielleicht wird sie irgendwann mit dir reden wollen.
Ich hoffe es… Margarete reichte Andreas die Rassel. Ich muss gehen.
Sie verabschiedete sich diesmal nicht von Jule. Und als sie einen Monat später wiederkam, um Zeit mit ihrer Tochter zu verbringen, redete Jule kaum mit ihr. Sie ging lieber mit Frau Meier in den Wald Pilze sammeln, und als sie auf einer Lichtung eine Kuckucksblume fand, fragte sie:
Kennen Sie die Pflanze? Sie heißt Kuckuckstränen.
Natürlich, Jule. Warum fragst du?
Meinst du, sie will wirklich, dass ich mit ihr spreche? Ihre großen Augen blickten Frau Meier offen an.
Ich glaube ja.
Jule überlegte, zupfte am zarten Stängelchen, dann sprach sie leise:
Versuch es. Und wenn es nicht klappt, hast du immer noch deinen Vater und mich. Das weißt du, oder?
Ja. Das weiß ich.
Vorsichtig legte Jule die Blume ins Gras, lauschte in den Wald und breitete die Arme aus:
Und wenn ich jetzt eine Kuckuck rufen höre, wie lange werde ich leben, Frau Meier?
Lange, mein Kind, und glücklich! Da brauchst du keine Kuckuck dazu, das sage ich dir! Reicht das?
Ja! Ganz sicher!
Mit ihrer Mutter wird Jule nach Jahren noch viele Gespräche führen. Doch eine Versöhnung wird Zeit brauchen.
Erst an ihrer Hochzeit wird sie Margarete ohne Vorbehalt umarmen und ihr offen in die Augen blicken.
Sei glücklich, meine Tochter!
Ich werde es! Jule sucht ihren Vater und Frau Meier im Gästeraum und nickt ihnen zu ein schweigendes Zeichen, dass am Ende alles gut ist.
Denn Liebe besteht aus Fürsorge, Vertrauen und Zeit. Und so wie die Kuckucksblumen nach Regen wieder blühen, so wächst auch das Verständnis und der Frieden in einer Familie Stück für Stück.





