Dorfkind…
Anna Schlottmann wuchs auf dem Land auf als älteste Tochter einer kinderreichen Familie in einem kleinen Dorf in der Nähe von Bremen. Anna war ein großes, kräftiges Mädchen breite Schultern, lang gewachsen. Schon in der Kindheit versuchten die anderen Kinder, ihr Spitznamen zu geben mal nannte man sie “der Kran” oder “die Riesin”, mal auch mit anderen wenig schmeichelhaften Ausdrücken für ein junges Mädchen. Doch kein Rufname hielt sich lange Anna wusste sich immer zu wehren.
Mit den Jahren wurde Anna erwachsener, und auch ihre Spielkameraden. Immer weniger wagten, sie zu necken oder zu verletzen. Anna schätzte man im Dorf: Sie war eine zuverlässige Freundin, die immer zur Stelle stand, wenn Hilfe gebraucht wurde. Ihre Gutmütigkeit und Gerechtigkeit machten sie zur natürlichen Fürsprecherin der Schwachen ob Kind oder Tier, sie konnte wahrhaft Mitgefühl zeigen und die Stärkeren auch in die Schranken weisen.
Als Älteste der Geschwister bekam sie oft weniger Zuwendung von den Eltern. Anna kümmerte sich viel um die Kleinen, selbst wenn ihre eigenen Wünsche hintanstehen mussten. Trotzdem war sie in der Schule fleißig und fand Zeit, mit Freundinnen draußen herumzutollen. Das erste Mal, dass sie von ihrer Mutter warme, liebevolle Worte hörte, war sie bereits sechzehn. Ihr kleiner Bruder Niklas war schwer krank geworden, schrie drei Tage und Nächte durch. Nur bei Anna in den Armen fand er Ruhe und schlief endlich tief und fest.
Du bist mein Schatz, mein Mädchen, murmelte ihre Mutter Sabine mit müden Augen, während sie Anna liebevoll über die blonden Haare strich und ihr einen Kuss gab.
Geh doch erstmal schlafen, Mama, flüsterte Anna leise, ich bleib bei Niklas, wiege ihn, wenn er wieder schreit. Du bist doch auch fix und fertig.
Kind, du hast morgen Schule! Bald sind Prüfungen. Was hast du davon, wenn du vor Müdigkeit kaum die Augen aufhalten kannst? widersprach die Mutter.
Macht nichts, Mama. Die Prüfungen sind leicht, das kann ich schon alles. Und selbst wenn ich nicht hingehe wichtiger ist doch, dass ihr beide wieder zu Kräften kommt.
Was für ein gutes Mädchen du geworden bist, murmelte Sabine und sah ihre Tochter voller Zärtlichkeit an. Vor lauter Alltag, Haus und den ganzen Kleinen habe ich das gar nicht recht gesehen. Ich hätte dir mehr Aufmerksamkeit schenken müssen.
Ach Mama, bitte sag das nicht, entgegnete Anna innig. Ich hab mich nie benachteiligt gefühlt. Ich wusste doch immer, dass du uns alle liebst. Als Älteste hatte ich zwar immer mehr Pflichten, aber auch mehr Freiheit.
Freiheit…? fragte Sabine skeptisch.
Na, ihr habt doch immer gesagt, solange ich alles erledige, kann ich machen, was ich will. Ihr habt mir nie verboten rauszugehen solange ich Vera und Sebastian mitnehme. Also habe ich mich immer beeilt.
Und Vera und Sebastian haben dich nicht genervt?
Gar nicht, Mama. Die beiden haben gestritten, wer den Kinderwagen schiebt. Und Jan Petersen weißt du noch, der Sohn vom Bäcker? hat immer Spielsachen mitgebracht. Es ging uns richtig gut, wir hatten tolle Freunde.
Nicht sie, sondern du bist toll!, lachte die Mutter. Aber genug geredet. Lass uns versuchen, Niklas ins Bett zu legen.
Kaum wollte Anna ihren kleinen Bruder in sein Bettchen bringen, fing er wieder an zu weinen. Sie schüttelte nur den Kopf: Ich halte ihn lieber die ganze Nacht.
Ich schlaf ja eh nicht mehr, gab sich Sabine geschlagen. Lass uns über deine Schule reden. Mit deinen Hausaufgaben hatte ich mich nie beschäftigt. Vor ein paar Tagen traf ich aber deine Lehrerin. Sie sagte mir, du bist eine Einserschülerin.
Ja, Mama. Lernen fiel mir immer leicht, lächelte Anna. Aber Tante Hilde meinte, auf dem Dorf ist es einfacher in Bremen seien die Anforderungen viel höher.
Was macht das fürn Unterschied?, wunderte sich Sabine.
Doch, Mama! Ich bleibe doch nicht für immer hier. Ich will weiter zur Schule gehen, irgendwann nach Bremen ziehen. Dort muss ich mithalten können.
Ihre Mutter war erstaunt. Sie selbst hatte damals nach der Schule eine Lehre als Köchin gemacht, in der Schulkantine gearbeitet und früh geheiratet. Dass Anna die Stadt anstrebte, war ihr nie in den Sinn gekommen.
Sie sprachen noch lange. Es stellte sich heraus, dass Tante Hilde Anna angeboten hatte, während ihres Studiums in Bremen bei ihr zu wohnen. So unterschiedlich hatten sich die Wege der Schwestern entwickelt: Sabine war früh Mutter geworden, hatte ihr Leben ganz der Familie gewidmet. Hilde hingegen war in jungen Jahren in die Stadt gezogen, hatte Wirtschaft studiert, leitete eine Firma und blieb kinderlos und unverheiratet.
Anna hatte ihre Tante immer besonders lieb. Besuche in Bremen waren Highlights sie gingen in Parks, ins Café, in Museen, sahen die Stadt. Nun, so sagte Hilde, könne Anna dauerhaft bleiben.
Halte dich nicht auf, murmelte Sabine. Du bist mir immer eine große Hilfe gewesen. Jetzt wird’s Zeit, an dich selbst zu denken. Mach deine Prüfungen, lerne fleißig.
Anna lächelte erleichtert. Sie hatte gefürchtet, die Eltern würden sie nicht in die Stadt lassen. Sie wusste, dass es daheim ohne sie schwierig würde. Doch ihre Mutter ließ sie ziehen.
Die Zeit verging rasch. Anna absolvierte erfolgreich die Abiturprüfungen und wurde an der Uni Bremen angenommen. Sie fand neue Freundinnen, auch unter den Jungs herrschte ein freundschaftlicher Ton. Unter den Studierenden waren Städter und Landeier, aber Anna war mittendrin, klug, humorvoll, offen.
Aus dem Dorf erhielt sie regelmäßig Fleisch, Eier, Milchprodukte. Tante Hilde schüttelte den Kopf zwei Leute, so viel Essen! Aber die Studentinnen im Wohnheim liebten Anna: Sie kam stets mit Tüten voller Frikadellen, selbstgebackenem Brot und Räucherwurst. Es gab Festtagsschmaus auf den engen Fluren der Wohnheime.
Nach und nach fanden Annas Freundinnen feste Freunde. Sie selbst blieb eine Zeitlang solo, fühlte keinen großen Druck sie spürte ohnehin Interesse bei den Jungen. Am Ende des vierten Semesters tauchte Eduard auf…
Kennengelernt hatte sie Eduard auf einer Studentenparty. Wie üblich hatte sie zwei Tüten voller Delikatessen bei sich. Ihr Kommilitone Jürgen bot ihr an, zu helfen immer diese schweren Taschen.
Meinst du, du schaffst das?, lachte Anna, den schmächtigen Jürgen betrachtend. Ich bin schließlich kräftiger als du!
Jürgen lachte. Solche Sprüche waren längst Teil ihrer Freundschaft. Sie war stämmig, hochgewachsen, breitschultrig ohne dick zu sein. Er der hagere, kleine Scherzbold der Gruppe.
Ich schleppe nicht allein, mein Kumpel kommt mit, zwinkerte er.
So lernte Anna Eduard kennen. Ein charmanter Kerl mit modischem Haarschnitt, gepflegtem Look, umgänglich und beliebt. Auch Anna fand ihn sympathisch.
Eduard gefiel mit seiner Größe und Ausstrahlung. Er kleidete sich auffällig, mochte bunte Muster, trug die neuesten Sneaker. Anna bevorzugte klassische Schnitte schicke Hosen, Blusen, Jacken, alles in soliden Stoffen, ihrer Figur angemessen.
Bald tauchte Eduard öfter in ihrer Clique auf. Er war keine große Flirter, aber Anna spürte, dass sie ihm gefiel. Nicht nur sie merkte es.
Du hast wohl ein Auge auf Anna geworfen, sagte Jürgen zu Eduard. Sie ist toll und Single.
Ja, sehr nett…, erwiderte Eduard, doch brach ab.
Worauf wartest du? Sonst schnapp ich sie dir weg, lächelte Jürgen. Obwohl wie soll ich an eine Frau herantreten, die zwei Köpfe größer und doppelt so breit ist wie ich?
Jürgen hatte Anna gern, sehr sogar. Aber beide wirkten als Paar eher komisch, das urteilte auch der Freundeskreis. Doch sie machten selbst ihre Späße daraus einmal tat Jürgen so, als müsse er Anna anspringen, um sie auf den Mund zu küssen. Sie spielte mit, hob ihn einfach hoch und das Gelächter war groß.
Bei ihr bist du ehrlich interessiert, drängte Jürgen weiter. Ihr passt perfekt!
Eduard jedoch wich aus, wechselte das Thema, fand Vorwände… und dann gestand er:
Weißt du, sie ist halt… vom Dorf.
Ja, und? Was solls? Du musst sie ja nicht gleich heiraten und aufs Land ziehen.
Es geht nicht nur darum, murmelte Eduard. Sie ist hübsch, aber ihr Stil ist so… bäuerlich. Keiner aus meinem Freundeskreis würde sie verstehen.
Jürgen runzelte die Stirn. Er selbst war schmal, unscheinbar; Anna hingegen erschien wie aus alten Filmen große blaue Augen, klassisch-schön, würdevoll.
Eduard seufzte. Ich verbringe gern Zeit mit ihr… Könnte mir sogar mehr vorstellen, aber… sie ist nicht aus meinem Milieu. Sie bleibt immer das Mädchen vom Land. Und… sie ist riesig!
Jürgen wurde schroff. Aber du hast nichts gegen ihren hausgemachten Braten einzuwenden.
Eduard schwieg. Am Ende war es ehrlich von ihm immerhin gab er Anna keine falschen Hoffnungen. Trotzdem war er vom Bann der lebenspraktischen, herzensguten Anna nicht gefeit.
Zwei-, dreimal brachte er sie heim, half ihr beim Einkaufen. Eines Tages küssten sie sich. Sie hielten ihre Beziehung geheim Anna verstand das nicht. Gern hätte sie Eduard der Tante, dann den Eltern vorgestellt, auch im Freundeskreis bekannte Beziehungen sollten doch nicht versteckt sein. Aber sie drängte nicht. Sie wusste, Eduard mochte sie und sie war längst verliebt. Nur ließ sie sich Zeit mit dem intimsten Schritt solange Eduard sich nicht öffentlich zu ihr bekannte, wollte auch sie sich das nicht öffnen.
Eduard verstand sich selbst nicht mehr. Noch nie hatte ihn eine Frau so in den Bann gezogen. Und Annas Zurückhaltung reizte ihn noch mehr.
Wenn Anna ihn mit ihren klaren, verliebten Augen ansah, spürte er ein starkes Ziehen in seiner Brust. Ihre Natürlichkeit, ihr Duft, ihre warme Haut… Eduard war verrückt nach ihr. Sie ließ Umarmungen und Küsse zu, aber weiter ging sie nicht.
Doch auch die Gespräche berührten ihn. Eines Abends liefen sie im Bürgerpark. Da klingelte das Handy Eduard wurde blass. Mein Bruder Vincent… Ich soll auf ihn aufpassen und jetzt hat wohl die halbe Nachbarschaft das Haus auf den Kopf gestellt. Irgendwas über Lärm und einen schlimmen Streich mit einer Wasserbombe auf ein geparktes Auto.
Anna stutzte. Da fahren wir sofort hin!
Eduard war überrascht von ihrem Nachdruck.
Eine Stunde später war er dankbar, dass Anna bei ihm war. Selbstbewusst schlichtete sie den Streit mit den Nachbarn. Sie sprach mit dem wütenden Mann, dessen Auto beschmutzt worden war, entschärfte die Stimmung, versprach, sich um Vincent zu kümmern und tatsächlich beruhigte sich alles. Eduard war baff, wie souverän Anna mit der Situation umging.
Auch zu Hause half sie, Ordnung zu schaffen sogar sein aufsässiger Bruder respektierte sie.
Noch viele Male erlebte Eduard die erstaunliche Lebensklugheit Annas. Souverän, pragmatisch, stets herzlich. Sie verstand sich auch bestens mit seinen Eltern.
Eduard wurde zunehmend verstrickt in Annas Welt. Er begann sich einzugestehen: Er war ernsthaft verliebt. Doch bei gemeinsamen Spaziergängen hielt er stets Ausschau angstvoll, jemand aus seiner Szene könnte sie zusammen sehen.
Inzwischen schloss Anna ihr Studium fast ab. Tante Hilde hielt ihr die Tür offen Anna könnte bleiben, solange sie wolle. Aber Anna spürte, dass sie nicht ewig auf Hilfe angewiesen sein wollte.
Bleib doch in Bremen, bat Tante Hilde. Was willst du mit deinem Abschluss zurück ins Dorf?
Das möchte ich auch nicht, gestand Anna. Aber wie soll ich selbstständig werden? Einfach so weiterhin hier wohnen…?
Quatsch, lachte Tante Hilde. Ich habe längst mein Testament gemacht. Wenn ich mal nicht mehr bin, gehört die Wohnung dir.
Das berührte Anna tief. Noch war sie unsicher, alles hing ehrlich gesagt von Eduard ab. Er schien sie zu lieben, aber sprach nie von gemeinsamer Zukunft.
Bitte geh nicht zurück aufs Land, sagte Eduard eines Abends im Café. Bleib bei mir.
Das will ich auch. Aber wie sieht unsere Zukunft aus? Wo wohnen wir? Wie geht es weiter mit Arbeit?
Du hast mich, murmelte Eduard, aber ohne feste Zusage.
Zum ersten Mal zeigte Eduard echte Offenheit: Ich kann nicht ohne dich. Ich will jeden Tag mit dir verbringen.
Das war die Nacht, in der sie sich erstmals ganz nahe kamen. Der Morgen jedoch brachte einen Anruf aus der Klinik: Frau Hildegard Schlottmann wurde eingeliefert Lungenembolie, sie ist verstorben.
Der Schock dröhnte tagelang in Annas Kopf. Beerdigung, Behördengänge, Formalitäten alles wie im Nebel. Nur eines wusste sie: Eduard war an ihrer Seite. Stützte sie, hielt sie, weinte mit ihr.
Logisch war nun, dass Anna in Bremen blieb jetzt, wo die Wohnung offiziell ihr Eigentum war. Bald zog Eduard mit ein. Langsam fand Anna ins Leben zurück.
Nach kurzer Zeit bekam Anna eine Stelle in einer angesehenen Bremer Firma, als Sachbearbeiterin mit sicherem Gehalt. Eduard blieb bei ihr sie lebten wie ein Paar, wie eine kleine Familie.
Erst war Eduard zufrieden. Anna bekochte ihn liebevoll Hausmannskost, deftige Frikadellen, Kohlrouladen, Erbsensuppe. Auch im Restaurant zog sie deftige Gerichte raffinierter Küche vor: Statt Antipasti und Lachs lieber Hackbraten und selbstgemachten Kartoffelsalat.
Ein Abend im schicken Lokal feine Musik, dämmriges Licht. Eduard bestellte Wein und wollte Meeresfrüchte probieren. Anna winkte ab: Mach du, ich brauch was Vernünftiges.
Eduard staunte, als sie Erbsensuppe und Rollmops orderte. Plötzlich spürte er Unzufriedenheit. Statt eines romantischen Abends entstand Alltag, wie sie ihn täglich zu Hause hatten.
An diesem Punkt dämmerte ihm: Er lebte nicht mehr sein Leben. Die lockere Clique, das Nachtleben, Treffen auf Konzerten, spontaner Kaffee nach Mitternacht alles lag hinter ihm. Anna gab seinem Leben Bodenständigkeit, aber sie war eine andere Welt.
Anna spürte, dass sich etwas veränderte. Sie suchte das Gespräch, aber Eduard wich aus. Manchmal glaubte sie, er habe eine andere doch ging er nicht.
Eines Tages kam sie früher nach Hause, hörte Stimmen aus der Küche. Jürgen und Eduard unterhielten sich. Sie blieb lauschend stehen.
Mensch, du hast Anna eine Traumfrau! Ehrlich, so bodenständige, kluge, treue Frauen gibts selten. Und sie bringt das doppelte Essen ins Haus! Was willst du mehr?
Ich liebe sie klar, seufzte Eduard. Früher hat mich ihre Reserviertheit gereizt. Aber jetzt fehlt mir die Spontaneität. Ich will ins Leben raus, nicht Tag für Tag Bratkartoffeln essen…
Du weißt deinen Wohlstand nicht zu schätzen!
Doch, erwiderte Eduard. Aber Anna ist eben noch immer ein Dorfmädchen. Fährt mit Einkaufstaschen durch die Stadt, kocht in Riesenportionen, trägt Hosen und breite Pullis. Wie soll ich mit ihr zum Event gehen? Zu groß, zu anders.
Dann geh doch! Quäl sie nicht weiter! Du isst ihr Essen und blickst auf sie herab…
Eduard schwieg auch er wusste keine Antwort.
Anna stand, wie vom Donner gerührt. Ihr Herz pochte bis zum Hals. Grob? Dorfkind?
Doch Anna war nicht der Mensch, der sich unterkriegen ließ. Leise packte sie Eduards Sachen.
Als Eduard wenig später ins Zimmer trat, sagte sie kühl: Deine Sachen stehen bereit. Und du bist jetzt hier nicht mehr zuhause.
Eduard bat, bettelte, wurde wieder trotzig, dann weinte er, wurde laut. Doch Anna blieb ruhig, zeigte ihm die Tür. Als er endlich gegangen war, blieb sie allein und weinte die ganze Nacht durch.
Lange war es schwer. Doch langsam fand Anna zurück ins Leben. Sie renovierte die Wohnung, arbeitete viel, verbrachte ihren Urlaub auf dem Hof der Eltern.
Nach Wochen, bei der Rückkehr nach Bremen, stand Eduard mit Blumen vorm Haus. Er flehte sie um eine zweite Chance an, beteuerte, er könne nicht ohne sie leben. Doch Anna war erstaunt zu spüren sie war schon weitergegangen.
Wenig später lernte Anna Michael kennen, einen verlässlichen, geradlinigen Mann. Mit ihm gründete sie eine Familie. Eduard versuchte noch oft, Anna zurückzugewinnen doch vergeblich.
Ja, Anna war und blieb das Mädchen aus dem Dorf und doch eine Frau, wie keine zweite.





