Stolz
Na, da geht sie, unsere Königin!
Musst du so bitter klingen, Lena?
Ach, die gibt sich einfach zu stolz! Grüßt nur jedes zweite Mal, dabei… Im Kern ist sie doch nichts. Teure Klamotten, mehr ists nicht.
Stimmt! lachte Anja und stellte ihre Kaffeetasse ab. Der Tag hatte gerade begonnen und trotzdem brummte ihr Kopf schon, als wollte er platzen. Kaum zu glauben, dass Herr Roman Meier sie gestern zur Abteilungsleiterin gemacht hat… Ganz bestimmt, weil sie so ein Nichts ist, was?
Anja unterbrach sich, denn Lenas Gesicht zog sich düster zusammen. Für diesen Posten hatte es Lena selbst nie gereicht, sie war nie eine besonders fähige Fachkraft, aber das Neiden beherrschte sie umso besser. Anja hielt sich deswegen meist von ihr fern. Die Erfahrung hatte sie gelehrt: Mit solchen Menschen ist nicht gut Kirschen essen, denn sie können das Leben schwer machen. Seit ihrem ersten und einzigen Zusammenstoß, damals als Anja frisch ins Unternehmen kam, hatte sie sich gemerkt, mit Lena ist Neutralität das Beste. Zum Glück arbeiteten sie in verschiedenen Abteilungen und begegneten sich selten.
Anja nahm noch einen Schluck des kalten Kaffees und verzog das Gesicht. Löslicher Kaffee, lauwarm unerträglich. Eigentlich mochte sie Filterkaffee, den sie samstags zu Hause ganz in Ruhe kochte, mit dem besonderen Kaffee, den ihre Stiefmutter aus Afrika mitgebracht hatte. Dann saß Anja stundenlang mit Tasse und Blick über das erwachende München auf ihrem winzigen Balkon, der zwar unscheinbar, dafür aber in einer prächtigen Altbauwohnung lag. Es war das erste Mal, dass Anja etwas Eigenes hatte. Die Entscheidung für diese Wohnung fiel ihr schwer, aber auf dem Balkon, mit diesem Ausblick, war sie sich plötzlich sicher gewesen. Sonst war sie immer vorsichtig, nie jemand, der schnell Freundschaften schloss. Auch im Büro war sie weder Freund noch Feind, lächelte alle gleichmäßig an auch Lena.
Na los, an die Arbeit. Manche schuften halt und andere bekommen die Brezeln hinterhergeworfen! Lena knallte ihre gespülte Tasse auf das Gestell und stürmte aus dem Pausenraum.
Anja spülte langsam ihre Tasse, sammelte ihre Gedanken und murmelte leise den Text für die anstehende Präsentation, als hinter ihr eine Stimme ertönte:
Guten Morgen!
Anja drehte sich um und sah Pauline, die junge Frau, auf die Lena so unerklärlich schlecht zu sprechen war.
Jetzt, wo sie Pauline genauer betrachtete, musste Anja zugeben, dass Lena vielleicht nicht ganz unrecht hatte, sich bedroht zu fühlen. Welche Frau kann es schon ertragen, wenn eine andere solch eine natürliche Schönheit hat? Pauline war wirklich auffällig attraktiv: Groß, schlank, perfekte Figur und ein Gesicht, das ohne jedes Make-up auskam. Anja kam einen Schritt näher, fast ungläubig kein bisschen geschminkt, keine getuschten Wimpern. Ihre graublauen Augen, von einer besonderen Tiefe, blickten mit ruhigem Interesse.
Guten Morgen! Anja erwachte aus ihrer Starre und nickte.
Sie sind doch Anja Schneider? Habe ich mich vertan?
Nein, richtig. Anja reicht auch völlig. So groß ist der Unterschied zwischen uns ja nicht.
Danke. Ich bin Pauline.
Anja war überrascht, dass ihr die Hand entgegengestreckt wurde. Händeschütteln war im Unternehmen eher unüblich. Paulines Hand war warm und erstaunlich kräftig. Die kurzen Finger drückten fest zu und ließen plötzlich los; ein seltsames Gefühl blieb zurück. Anja erinnerte sich an einen Artikel: Am Händedruck erkennt man einen Menschen. Paulines Händedruck war außergewöhnlich stark fast männlich, energisch. Worin diese Kraft lag, wollte Anja plötzlich wissen.
Haben Sie eine Frage an mich?
Ja, wenn Sie einen Moment Zeit haben.
Das Gespräch schwenkte auf fachliche Themen. Und je länger Anja ihr zuhörte, desto erstaunter wurde sie. Nun verstand sie besser, warum Pauline so schnell Karriere gemacht hatte: ein scharfer Verstand und Auge fürs Detail, damit gewann sie Anjas Sympathie. Sie merkte, dass sie Pauline kennenlernen wollte.
Sie sind noch nicht lange bei uns, oder?
Seit einem halben Jahr ungefähr.
Komisch, wir sind uns nie begegnet.
Doch, Pauline lächelte zum ersten Mal, und Anja staunte. Da saß eben noch eine dynamische, kühle Geschäftsfrau, jetzt aber schien sie fast wie ein junges Mädchen. Verwandlung pur. Wir hatten schon Schriftverkehr. Ihre Berichte sind die besten. Verständlich und fehlerfrei damit sparen Sie mir Zeit. Danke dafür!
Anja zuckte die Schultern.
Ist doch selbstverständlich…
Keineswegs! Pauline stand auf und glättete ihren Rock. Genau das können die wenigsten. Glauben Sie mir.
Sie verabschiedete sich. Anja blieb nachdenklich zurück. Paulines Kleidung, bemerkte sie, sah nicht teuer aus sie passte nur perfekt. Wieder hatte Lena Unrecht. Anja schüttelte die Gedanken an das morgendliche Gespräch ab und machte sich auf in ihr Büro, das sie mit zwei männlichen Kollegen teilte, die sie mieden, was ihr sogar recht war.
Von nun an beobachtete Anja Pauline verstohlener. Wie sie durchs Büro schritt, Meetings leitete, immer freundlich, stets zurückhaltend auch Lena gegenüber, die ihr auffällig um den Rocksaum schlich und versuchte, sich anzubiedern. Anja gefiel das nicht, blieb aber neutral. Doch das ließ sich nicht aufrechterhalten, denn bald brodelte das Büro vor Gerüchten.
Der Auslöser: Jemand Anja glaubte zu wissen, wer sah, wie der Geschäftsführer und Eigentümer Roman Pauline in seinen Wagen steigen ließ.
Hab ichs nicht gesagt? Um den Kopf gehts hier wohl kaum! Lena triumphierte im Pausenraum, wo die halbe Belegschaft versammelt war. Anja verkniff sich ihren Kaffee an diesem Tag.
Sie wandte sich um und traf auf Pauline im Flur.
Hallo!
Hallo, Pauline wirkte erschöpft. Ganz schön laut da drinnen. Viel los? Sie fuhr sich über die Stirn und wollte gerade zur Kaffeemaschine.
Anja zuckte die Schultern, überlegte kurz, sagte dann aber:
Geh heute lieber nicht da rein. Lass es.
Pauline blieb überrascht stehen, und sofort bereute Anja ihren Rat. Nun musste sie erklären… Doch Pauline nickte nur langsam und dankte ihr leise. Ohne weitere Fragen verschwand sie ins Büro.
Anja saß den restlichen Tag an ihrer Arbeit, konnte sich aber kaum aufs Wesentliche konzentrieren. Kurz und inhaltsarm war ihr Gespräch mit Pauline gewesen, doch es sagte alles. Nie zuvor war ihr jemand im Büro so ähnlich erschienen wie Pauline jetzt. Die Neugier wurde stärker.
Ihr Leben lang hatte Anja nur eine beste Freundin gehabt: Vera. Mit ihr war sie in die Schule gegangen, gemeinsam ins Studium gestartet, bis Vera im zweiten Jahr nach Österreich zog. Sie hatten selten Kontakt, trafen sich einmal im Jahr und verbrachten dann ganze Tage quatschend auf Veras Veranda in einem großen Haus. Ihr Mann war wunderbar, kümmerte sich währenddessen um die Kinder und ließ die beiden Freundinnen ausgiebig reden. Anja vermisste diese Gespräche, denn sonst konnte sie mit niemandem so offen sprechen.
Pauline erinnerte sie an Vera. Beide eher verschlossen, keine, die überflüssige Worte machte. Doch selbst den ersten Schritt machen, das traute sich Anja nicht. Da lud Pauline sie überraschend eines Tages zum Mittagessen ein.
Im kleinen Restaurant nebenan saßen sie sich gegenüber.
Frag ruhig, ich sehe doch, dass du neugierig bist, begann Pauline und faltete eine Serviette, als übe sie eine Kunstform. Anja ertappte sich dabei, Paulines Hände zu beobachten schmal, elegant, beweglich. Sie zog ihre eigenen unter den Tisch, dann, verärgert über sich, wieder auf den Tisch.
Weshalb fragst du mich plötzlich zum Essen?
Ich habe dich beobachtet, erwiderte Pauline. Du doch auch mich, oder?
Anja konnte nicht widersprechen. Paulines Offenheit ließ Oberflächliches nicht zu.
Du warst heute Morgen die Einzige, die nicht zum Kaffeeklatsch gegangen ist. Warum?
Paulines Blick wurde stahlgrau. Ein Wettersturm zog Anja durch die Erinnerung die Wellen an der Nordsee während ihres letzten Urlaubs.
Mir sind Tratsch und leere Worte zuwider, sagte Anja fest.
Du möchtest also keine Gerüchte hören.
Ich habe nichts gehört.
Weil du nicht wolltest?
Ja.
Pauline stellte die zur Rose gedrehte Serviette auf den Tisch.
Es war also die richtige Wahl, dich anzusprechen. Das freut mich.
Stille breitete sich aus, wurde aber warm. Nach kurzem Nachdenken fragte Anja:
Du bist also nicht zum ersten Mal Ziel von Gerüchten?
Nein. Das ist mein zweiter Anlauf. Pauline lächelte schief. Und wahrscheinlich nicht der letzte. Wie nennen sie mich diesmal? Stolz?
Ja, Anja nickte erleichtert, entschuldige.
Ach was. Im Kern stimmt es sogar. Stolz ist reine Selbstverteidigung. Früher war ich anders. Offen, bereit zu teilen und ganz normal zu plaudern. Aber das Leben hat mich eines anderen gelehrt. Je weniger die Leute wissen, desto besser ist es. Sollen sie mich für eine kühle Karrierefrau halten, Hauptsache, sie bleiben mir fern. Obwohl, wie du siehst, hält auch das sie nicht vom Getuschel ab.
Stört dich das wirklich?
Jein Eigentlich ja. Es ist widerlich, wenn Menschen Lügen über dich verbreiten. Vielleicht wäre es aber viel schlimmer, wenn sie mein Privatleben kennen würden. Dann hört das Getuschel nie auf.
Erstaunlich. Die Leute wollen immer Schubladen.
Genau. Die nennen mich die Geliebte vom Chef, zu blöd für den Job, alles durch Beziehungen… und so weiter.
Aber das stimmt doch gar nicht! Anja nahm die Gabel, als das Essen gebracht wurde. Wieso triggert es dich trotzdem?
Ich war wohl zu gutgläubig. Meine Mutter lehrte mich immer, brav zu sein, freundlich und allen zu gefallen. Das hat mich geprägt bis das Leben mich umgeformt hat.
Willst du erzählen?
Es ist eine lange Geschichte.
Wir haben Zeit.
Das schätze ich an dir, Anja.
Pauline fuhr sich durchs Haar, versuchte, den Appetit zu fassen.
Ich bin gar nicht so stark, wie es vielleicht aussieht. Ich muss es sein für meinen Sohn und meinen Vater. Ohne die beiden wäre ich verloren.
Deine Mutter?
Die ist nicht mehr am Leben. Seit Matthis Geburt. Sie war immer gut zu mir, ihr Ein und Alles war, dass ich hübsch gekleidet bin und später einmal viele Enkel schenke. Doch mein Vater, zum Glück, wollte, dass ich studiere.
Du bist wirklich wunderschön!
Das sagen viele, aber Glück hat mir das nicht gebracht. Ich war fast schon damit zufrieden, hübsch auszusehen, bis ich Sascha traf.
Dein Ex-Mann?
Ja. Meine erste große Liebe. Wie vom Sturm erfasst, war ich. Er zwang mich, mein Studium zu beenden, ich sollte nur schön sein. Bald nach der Hochzeit wurde ich schwanger, das war der Anfang vom Ende. Sascha wollte niemals Kinder, er stellte mich vor die Wahl ihn oder das Kind. Als ich mich fürs Kind entschied, verließ er mich. Und als klar wurde, dass Matthis nicht gesund ist, war jegliche Liebe vorbei. Er beschuldigte mich gar, das Kind sei gar nicht von ihm.
Was wurde aus euch?
Wir sind geschieden. Kontakt gibt es keinen mehr.
Pauline holte ihr Handy heraus, zeigte Anja ein Foto: ein ernster, blonder Junge mit grauen Augen, Matthis.
Ein schöner Junge! Wie alt warst du, als du ihn bekamst?
Erst neunzehn, gerade volljährig.
Warum sagst du, dein Sohn sei eine Bedinung?
Pauline wischte zum nächsten Foto. Matthis saß im Rollstuhl, mit einem riesigen Kater auf dem Schoß, lachte aber in die Kamera.
Jetzt verstehst du?
Ja. Besteht Hoffnung auf Besserung?
Nicht ganz. Wir tun, was wir können. Matthis kann sogar ein wenig laufen, was ein großer Fortschritt ist. Und er ist klug, wissbegierig…
Du bist stark…
Nicht wirklich. Ich bin oft am Ende. Mein Vater und Matthis geben mir Halt. Mein Vater war immer viel unterwegs, Soldat aber als ich alleine mit Matthis dastand, war er da. Ohne ihn wäre das alles nicht gegangen.
Hast du auch mal solche Gerüchte in deiner alten Firma erlebt?
Ja. Dort habe ich im Vertrieb für Medizintechnik gearbeitet. Mein Vater kannte den Chef, nur deswegen wurde ich genommen. Die Bezahlung war gering, aber die Erfahrung Gold wert. Doch dann brauchte Matthis einen besonders guten Rollstuhl. Die Krankenkasse zahlt, aber etwas Besseres gibts da kaum. Also bestellte ich selbst einen. Da flogen die Gerüchte, als hätten sie darauf gewartet. Die übelste Lüge aber: Matthis wäre nicht mein Sohn, sondern der meines Chefs. Das ging sogar bis zur Ehefrau des Chefs. Sie glaubte das nicht, aber ich wollte dort nicht mehr bleiben. Also entschloss ich mich, auf eigenen Füßen zu stehen.
Und jetzt das gleiche Spiel?
Ich kann wenig dagegen tun. Je mehr ich das Gegenteil beweise, desto mehr Phantasie entwickeln die Leute.
Aber du willst eine neue Richtung einschlagen?
Ich habe beschlossen, mir ein Auto zu kaufen. Keine neue Limousine, aber ein vernünftiges Gebrauchtes. Mein Vater kennt sich kaum aus, und ich erst recht nicht hast du vielleicht einen Tipp?
Na klar! Wer braucht schon Vermittler, wenn er mich hat? Mein Vater besitzt mehrere Werkstätten rund um München. Ich war als Kind oft dabei meine Mutter starb früh, die Stiefmutter kam später und hatte an mir wenig Interesse. Die Zeit beim Vater war meine Welt.
Tut mir leid. War mit der Stiefmutter nicht einfach?
Nein. Sie hatte ihren eigenen Kopf, wollte eigene Kinder. Aber mein Vater war immer da er hat mich bei Wohnung und Studium unterstützt.
Pauline nickte ernst.
Sehr weise von dir.
Naja ich vermisse ihn trotzdem.
Jetzt zu den Autos ich habe schon ein paar ausgesucht…
Lass uns am Wochenende gemeinsam suchen, ich bin frei!
So machten sie es. Pauline kaufte ihr Auto eine Woche später und als Anja sie wenige Tage darauf auf dem Firmenparkplatz abholte, sah sie Pauline zusammen mit Roman aus dem Aufzug treten. Sie wechselten ein paar Worte, Pauline kam zu Anja, Roman blieb zurück.
Und? fragte Anja.
Ich habe ihm gesagt, dass aus uns nichts wird.
Weiß er von Matthis?
Ja.
Und?
Es ist wie erwartet, Anja Aber wenigstens hat mir mal ein interessanter Mann Avancen gemacht! Mehr braucht man doch nicht für das Ego, oder?
Natürlich! Anja schmunzelte, ihr war aber nach Weinen zumute. Besser wäre es, wenn er es ernst meinen würde.
Für mich ist Ernst kein Thema mehr. Ich habe bereits meine Verantwortung. Übrigens: Matthis fragt, wann du ihn besuchen kommst. Er findet, dass du die beste Online-Spielpartnerin bist.
Ich habe ihm eines neues Spiel gekauft.
Ach nein! Schon wieder! Der arme Junge…!
Lass mich doch! Ich hab auch einen Zeichenblock für ihn der liebt es zu zeichnen, und im neuen Spiel sieht die Grafik genauso aus, wie er es mag.
Hast du seine Zeichnungen schon gesehen?
Klar, er zeigt sie mir. Dir traut er sich nicht.
Das musst du ändern, Anja.
Wenig später, als Anja Paulines Wohnung besuchte, zeigte Matthis stolz seinen neuen Laptop. Pauline rollte mit den Augen und drohte mit dem Finger, doch als Anja später auf der Küche fragte, was das zwischen ihr und Roman sei, lächelte Pauline geheimnisvoll.
Noch ist nichts entschieden, Anja. Und es macht mir tierisch Angst. Aber Träumen ist doch erlaubt?
Nicht zu träumen ist das Einzige, was schadet! stimmte Anja zu.
Ein Jahr später, als Anja an Matthis Seite stand, der stolz die ganze Zeremonie auf seinen eigenen Beinen durchhielt, während der Rollstuhl, für alle Fälle, im Hintergrund stand, da flüsterte Anja:
Freust du dich für deine Mama?
Sehr! flüsterte Matthis zurück, während er seine Mutter in ihrem schlichten weißen Kleid bewunderte.
Er hörte schon gar nicht mehr, was die Standesbeamtin sagte, als er Anja zuraunte:
Ich glaube, ich habe eine neue Idee für mein Spiel.
Roman hat recht, du bist ein kleiner Genie. Was ist es?
Über eine starke und stolze Göttin, die alles schafft und alle rettet.
Sag es doch gleich ein Spiel über deine Mama. Wird Zeit, sie zu verewigen! Mach es schön! Kann ichs erzählen?
Wag es ja nicht! fauchte Matthis, verzog dabei aber das Gesicht wie Anja, und beide mussten lachen. Aber du verrätst mich ohnehin nicht. Anja, hilfst du mir wieder?
Immer! Anja nickte, während Pauline ihr ihren Brautstrauß zuwarf, mit einem Vielsagenden Blick und einem Lächeln, das Paulines Augen ganz himmelblau werden ließ.





