Süßes Clydesdale-Fohlen entdeckt seine Mutter während einer Showeinlage und stiehlt dem Publikum das Herz

Liebes Tagebuch,

heute möchte ich von einem besonderen Erlebnis erzählen, das ich vor Kurzem beim Mittagessen im Englischen Garten in München miterleben durfte. Während sich alle um den Tisch versammelt und die Sonne genossen haben, passierte etwas, das meine Stimmung sofort hob: Ein Rehkitz schlich vorsichtig an unsere Gruppe heran und begann seelenruhig, an den frischen Blättern eines nahegelegenen Strauchs zu knabbern. Es war wirklich zuckersüß!

Doch das war noch längst nicht alles. Plötzlich sprang ein weiteres kleines Kitz mit großen Sprüngen zu uns herüber und leckte prompt das Gesicht von meiner Freundin Annegret ab sie war völlig überrumpelt, aber auch total entzückt. Wir mussten alle lachen, und der Moment war einfach herzerwärmend.

Wie ich später erfuhr, wurde dieses kleine Rehkitz vor wenigen Wochen beim traditionsreichen Frühlingsfest in Stuttgart geboren und durfte dort sogar seinen ersten offiziellen Auftritt als Teil der Festattraktionen feiern. Die Besucher reagierten mit begeistertem Applaus, machten eifrig Fotos und feuerten den kleinen Star lautstark an. Anstatt ängstlich zu sein, schien dieses Kitz den Auftritt richtig zu genießen. Es reckte seinen Hals und spitzte neugierig die Ohren, während die Menge ihm zujubelte.

Währenddessen sorgte seine verspielte Art allerdings auch für reichlich Wirbel bei den anderen Tieren. Mehrere Ponys, eigentlich für die Kutschfahrten vorgesehen, gerieten bei dem temperamentvollen Kitz völlig aus dem Häuschen und rannten in alle Himmelsrichtungen davon. Ein ziemliches Chaos entbrannte, was uns und viele andere Zuschauer köstlich amüsierte. Kein Wunder also, dass ein aufmerksamer Besucher das Geschehen filmte und das Video mittlerweile mehr als eine Million Mal auf Social Media angesehen wurde.

Das Rehkitz war übrigens ein echter bayerischer Wildfang, geboren am 14. April auf dem traditonsreichen Gestüt Königssee im Berchtesgadener Land. Sein Vater ist ein stolzer Südbayer, die Mutter hat zudem Wurzeln in der Lüneburger Heide.

So herzerwärmend kann Tierliebe sein! Ich habe wieder gelernt, wie wichtig es ist, die kleinen und kostbaren Momente im Alltag bewusst wahrzunehmen. Sie zaubern ein Lächeln, selbst an stressigen Tagen.

Mit herzlichen Grüßen,
JürgenSeit jenem Tag hält mich die Erinnerung an diesen außergewöhnlichen Augenblick warm, ganz gleich, wie grau der Himmel manchmal auch sein mag. Denn wer hätte gedacht, dass ein kleines, mutiges Rehkitz nicht nur zum Star auf dem Frühlingsfest, sondern auch zum Lichtblick in unserem Alltag werden würde? Vielleicht liegt darin ja das wahre Geheimnis des Glücks: Dass die schönsten Abenteuer oft ganz unverhofft und mit weichen Hufen daherkommen.

Mit einem sanften Lächeln schließe ich dieses Kapitel im Tagebuch fest entschlossen, die Augen und das Herz künftig noch ein Stück weiter zu öffnen für all das Wunderbare, das jeden Tag auf leisen Pfoten vorbeischleicht.

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Homy
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Süßes Clydesdale-Fohlen entdeckt seine Mutter während einer Showeinlage und stiehlt dem Publikum das Herz
Das Schwierigste am Leben mit einem Welpen ist nicht das, was die meisten denken – nicht das Gassigehen im Regen, die kalten Nächte, der Schlafmangel oder das unruhige Herz; nicht das Absagen von Reisen oder Einladungen, weil „ohne Hund“ gewünscht wird; nicht die Haare auf Bettwäsche, Kleidung und manchmal sogar im Essen; nicht das ständige Wischen des Bodens, wohl wissend, dass in einer halben Stunde alles wieder beim Alten ist; nicht die Tierarztkosten oder die Angst, etwas Wichtiges zu verpassen; nicht der kleine Verlust an Freiheit, weil das „Ich“ nun zum „Wir“ geworden ist; nicht einmal, dass dein Herz nicht mehr nur dir gehört… All das ist Liebe. All das ist Leben. All das hast du selbst gewählt. Das wirklich Schwierige kommt langsam – wie ein Schmerz in den Knochen, wenn das Wetter umschlägt, wie eine Kälte auf den Straßen, die erst unscheinbar ist, doch dann tief durchdringt. Eines Tages begreifst du einfach: Er kann nicht mehr so wie früher. Er versucht es… doch es geht nicht. Er läuft auf dich zu, wie immer – aber es ist nicht mehr dasselbe. Seine Augen sind noch immer deine, doch darin ist dieses müde Licht, das sagt: „Ich bin da – aber es wird jeden Tag schwerer.“ Und du erinnerst dich, wie er war. Und siehst, wie er jetzt ist – ganz dein, voller Vertrauen. Er hat immer an dich geglaubt: dass du bei ihm bleibst, dass du ihm hilfst, dass du ihn rettest. Und das hast du getan. Doch jetzt kannst du ihn nicht vor dem Alter bewahren. Am schmerzlichsten ist es, zu wissen, dass er für dich Trost war… und du für ihn ALLES: sein ganzes Leben, sein ganzer Himmel, seine ganze Hoffnung. Und du bist nicht bereit. Du bist nicht bereit, ihn gehen zu lassen. Du bist nicht bereit, zuzusehen, wie derjenige erlischt, der dich gelehrt hat, grenzenlos zu lieben. Dann kommt die Stille. Schwere Stille. Das leere Plätzchen auf dem Kissen. Der Napf, den niemand mehr ausschleckt. Und dein Herz – in Scherben. Und dann gehst du wieder raus. Aber nun ohne ihn. Und ertappst dich dabei, wie du in die Luft sagst: „Komm, mein Kleiner…“ Könnte ich die Zeit zurückdrehen… Ich würde mich wieder für ihn entscheiden. Ich würde alles wählen: die Müdigkeit, die Trauer, das Sich-Verschenken. Denn diese Liebe ist echt. Einen Hund zu haben, heißt, ein Feuer in sein Leben zu lassen. Ein Feuer, das dich für immer wärmt, selbst wenn es nicht mehr da ist. Denn ein Hund hat nur eine Mission in dieser Welt: Dir sein Herz zu schenken.