Bist du denn völlig verrückt geworden

Du bist verrückt geworden!

Ich verstehe gar nichts murmelte Veronika verwirrt. Auf meiner EC-Karte war ganz sicher noch Geld. Erst gestern habe ich doch Gehalt bekommen. Und außerdem haben mir Kathrin und Tanja ihren Schulden zurückgezahlt. Warum funktioniert dann die Zahlung nicht? Warum zum dritten Mal schon abgelehnt?

*****

Hallo! Was machst du gerade?

Veronika rief früh am Morgen an, und an ihrer fröhlichen Stimme war sofort zu erkennen, dass sie etwas im Schilde führte.

Bestimmt will sie wieder versuchen, mein Liebesleben aufzumöbeln, ahnte Luise.

Hallo. Ich arbeite gerade am Bericht. Mein Chef will ihn bis Montag auf dem Tisch haben.

Aha, wieder am Arbeiten. Wird es dir denn nicht langsam zu langweilig, ständig vor dem Computer zu sitzen? So schönes Wetter draußen, und du hockst wie ein Mäuschen in deinem Kämmerchen.

Ich habs dir doch erklärt, der Chef hat darum gebeten Der Bericht muss bis Montag fertig werden

Ach, was Günther Jäger sagt Der liegt jetzt auf der faulen Haut und du schuftest. Unfair ist das. Komm, wir bummeln durch die Stadt, was meinst du?

Na also, war ja klar!, schmunzelte Luise. Nicht umsonst ruft meine Cousine besonders früh an.

Warum bist du so still? Heute ist doch erst Samstag, du kannst den Bericht auch morgen schreiben, lockte Veronika weiter.

Wahrscheinlich komme ich eh nicht drum herum, seufzte Luise und lehnte sich im Stuhl zurück. Die gibt ja doch keine Ruhe

*****

Luise war im Dorf aufgewachsen und ging dort zur Schule. Nach dem Abi beschloss sie, in die große weite Stadt zu ziehen und sich auf eigene Beine zu stellen. Die Stadt lag zweihundert Kilometer von ihrem Elternhaus entfernt.

Dazu hatten sie nicht nur ihre Eltern überredet die überzeugt waren, dass es in der Stadt bessere Aussichten gibt als ab vom Schuss , sondern auch ihre Cousine Veronika, bei der Luise während des Studiums an der Wirtschaftshochschule wohnte. Mathe fiel ihr leicht, deshalb lag der Beruf der Buchhalterin auf der Hand.

Kaum hatte sie ihren Abschluss in der Tasche, trat sie gleich eine Stelle an wieder auf Betreiben von Veronika, die selbst schon als Managerin arbeitete.

Sie hatte mit ihrem Chef, Herrn Günther Jäger, gesprochen und der gab der frischgebackenen Absolventin einen Platz als Buchhalterin.

Siehst du, läuft doch alles perfekt, freute sich Veronika. Studium geschafft, Job gefunden, eigene Wohnung. Nur noch einen ordentlichen Mann musst du dir anlachen, dann ist der Weg zum Glück beschritten!

Hm, ja brummte Luise.

Was heißt hier hm, ja? Sag mir mal, was würdest du ohne mich machen, Luise? Würdest immer noch im Dorf sitzen und Hühner zählen

Auch das Dorf hat seine Vorteile, Veronika, entgegnete ihre Cousine. Die Luft ist sauber, alles grün, und dann die Katzen

Wie bitte? Die Katzen?!

Ja, die Katzen! Weißt du, wie herrlich das ist? Morgens gehst du in den Hof, und sie kommen von überall angerannt, schnurren um deine Beine, so viel positive Energie gibts sonst nirgends.

Igitt! verzog Veronika das Gesicht.

Und wenn du sie auf den Arm nimmst und ihnen beim Schnurren zuhörst, dann weißt du: das ist das pure Glück!

Glück Dann muss man sich die Hände danach zwei Stunden lang waschen.

Ach was! Katzen sind sehr reinlich. Ich sollte endlich mal wieder übers Wochenende ins Dorf fahren, ich vermisse sie sehr, lächelte Luise.

Dafür hast du noch Zeit. Jetzt gehts erst mal um dein Liebesleben!

Veronika, jetzt reicht’s aber

Nein, es reicht nicht. Ich habe deiner Mutter versprochen, auf dich aufzupassen. Und das tue ich jetzt.

Luise war Veronika für alles dankbar, doch in Sachen Liebe war sie überzeugt, dass man nichts erzwingen kann irgendwann fügt sich alles von selbst. Das Schicksal weiß schon, was es tut.

Veronika dagegen selbst mit dreißig noch ledig vertrat einen ganz anderen Standpunkt.

Du brauchst dringend einen vernünftigen Jungen, damit du weniger vorm Computer hockst! Sonst rast das Leben an dir vorbei, und wenn du es merkst, ist es zu spät, sagte sie ständig.

Und sie beließ es nicht nur bei Worten. Veronika suchte auch tatsächlich nach Kandidaten für Luise.

So lief es meistens ab: Sie lud Luise zu einem Bummel ein, ohne von ihren Absichten zu erzählen, und wie rein zufällig landeten sie stets zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

Schau mal, der Typ an der Bar, der ist doch ein Augenschmaus, stieß Veronika sie an, als Luise gerade an ihrem Pfirsichsaft nippte.

Ein ganz normaler Typ, nichts Besonderes zuckte Luise die Schultern, nachdem sie zu dem umschwärmten Mann geblickt hatte.

Sprich ihn an!

Und warum das? Wenn er will, soll er herkommen. Ich laufe sicher niemandem nach.

Nach einer Weile fiel dem Mann die Aufmerksamkeit der Mädchen auf, Veronika machte ihm schöne Augen, und bald gesellte er sich zu ihnen.

Bald entspann sich ein lockeres Gespräch. Er stellte sich als Felix vor, machte Luise Komplimente und wurde allmählich zudringlich.

Es begann mit zufälligem Schulterstreicheln, dann glitt seine Hand langsam fast schon an ihre Taille.

Was glauben Sie eigentlich, was Sie tun?! fauchte Luise, sprang auf und verpasste ihm eine schallende Ohrfeige.

Luise konnte fest zuschlagen das hatte sie vom Dorfleben gelernt.

Der Typ brauchte eine Weile, um sich zu fangen ob vom Schreck oder wegen eines leichten Schocks sei dahingestellt.

Schweigend verließen die Cousinen das Café und gingen zehn Minuten lang stumm durch die Straßen. Luise war wütend über Felix, während Veronika

fühlte sich schuldig.

Sie hatte selbst nicht erwartet, dass der schöne Felix ein solcher Lümmel war.

Sieh es als missglückten Versuch, seufzte Veronika. Beim nächsten Mal gehen wir woanders hin.

Veronika, vielleicht lässt du das einfach? Ich finde schon jemanden, wenn die Zeit reif ist, okay?

Schon gut, nur nicht böse sein. Ich misch mich nicht mehr ein. Versprochen.

Doch schon eine Woche später lud Veronika Luise erneut zum Stadtbummel ein.

Bitte diesmal kein Café?

Keine Sorge, Schwesterchen. Heute laufen wir nur so durch die Stadt, keine Cafés, keine Bars, keine sonstigen Lokalitäten.

Was sie sich wohl jetzt überlegen hat? dachte Luise schmunzelnd.

Sie schlenderten tatsächlich stundenlang, und Luise wollte sich schon für ihre schlechten Gedanken entschuldigen. Aber dann

landeten sie wie zufällig vor der Stadtbibliothek. Ein eigenartiges, graues Gebäude mit Gitter an den Fenstern, mehr wie ein Gefängnis, fand Luise.

Veronika meinte plötzlich, sie wollte schon lange wieder einen guten Roman ausleihen und zog Luise hinein. Dort lauter Männer.

Luise hätte fast gedacht, die Bibliothek sei nur für Männer. Außer der Bibliothekarin und ihnen kein weibliches Wesen in Sicht.

Na, spricht dich keiner an? deutete Veronika auf die Tische, an denen Männer saßen: mit und ohne Brille, mit Glatze oder vollem Haar. Dünn oder kräftig. Alles dabei.

Hast du mich etwa extra hierher geschleppt? Kannst dus nicht lassen?

Na was denn? Die Draufgänger gefallen dir nicht, also habe ich ganz andere für dich ausgesucht. Sieh sie dir an: klug, freundlich, treu

Veronika!

Jetzt veroniker mich nicht so! Sie sind in Ordnung wenn sie sich verlieben, dann fürs Leben. Wie im Märchen!

Hast du dir einen Roman ausgesucht?

Was? Veronika war sichtlich überrascht vom Themawechsel.

Na du wolltest doch schon lange mal wieder einen lesen.

Ach so Nein, hier ist nichts für mich dabei, seufzte Veronika.

Für mich auch nicht, lachte Luise. Dann lass uns gehen, ja?

*****

Ihr glaubt, das wars? Nein. Veronika suchte weiter fleißig nach einem passenden Mann: mal schleppt sie Luise in einen Nachtclub, mal in den Schachclub.

Bald war der Fitnessclub dran, das Schwimmbad sogar das Fußballstadion

Erfolg gleich null.

Man kann niemanden lieben, nur weil er vorgeschlagen wird sagte Luise. Ich lerne niemanden kennen, der mich nicht anspricht.

Schon verstanden, seufzte Veronika nach wieder einer gescheiterten Bekanntmachung.

Danach kehrte endlich Ruhe ein. Luise war froh, nicht ständig zwischen Männern wählen zu müssen, die ihr Herz nicht berührten. Doch heute da lädt Veronika sie abermals ein. Sie hat doch sicher wieder etwas vor!

Und, wohin schleppst du mich diesmal, Veronika? In eine Taxi-Zentrale oder auf den Flohmarkt? Wir waren dort noch nie. Meinst du, diesmal klappts?

Luise, jetzt hör aber auf

Komm schon, ich meine es ernst.

Ich führe dich nirgendwo hin. Wir bummeln nur durch die Stadt. Vielleicht gehen wir in einen Modeladen. Ich möchte ein neues Kleid kaufen, und du hilfst mir dabei, ja? Hilfst du, Luise?

Na gut, treffen wir uns in der Innenstadt. Aber falls ich merke, du willst mich verkuppeln dann bin ich sofort weg.

Abgemacht.

Beim Stadtspaziergang (und sie schlenderten tatsächlich einfach so, zumindest bisher) verriet Veronika ganz ehrlich, dass sie inzwischen selbst verstanden hat, dass auch für sie Zeit wird, nach dem Prinzen auf dem weißen Pferd Ausschau zu halten Die biologische Uhr tickt ja!

Der Zug mit den Männern könnte sonst abfahren, ohne dass sie auch nur das letzte Abteil erwischt.

Gut so, Schwesterchen! Wird höchste Zeit für deine eigene Familie. Soll ich helfen?

Nein, danke, lachte Veronika. Du kannst mir aber beim Kleiderkauf helfen. Der Frühling kommt, ich will glänzen!

Umwerfend?

Genau! So will ich aussehen.

Dann helfe ich gern.

Stundenlang stöberten sie durch ein großes Modegeschäft. Zum ersten Mal seit Langem suchten sie nicht nach einem Mann, sondern nach einem schicken Kleid. Ein ungewohntes Gefühl.

Veronika, das hier sieht doch gut aus meiner Meinung nach steht dir das prima.

Wirklich?

Sicher!

Dann packs mit dazu, stimmte Veronika zu und verschwand in der Umkleide.

Am Ende nahmen sie statt einem Kleid gleich drei mit. Besser zu viel als zu wenig, meinte Veronika und marschierte selbstbewusst zur Kasse.

Doch dort egal wie oft sie ihre Karte hielt, der Betrag wurde nicht abgebucht.

Konto leer? fragte Luise grinsend. Soll ich zahlen? Ich habe genug Bargeld dabei.

Moment mal murmelte Veronika fassungslos. Auf meinem Konto war doch Geld! Gestern erst Gehalt und die Rückzahlung von Kathrin und Tanja. Der Kontostand kann unmöglich null sein. Warum funktioniert das nicht?

Veronika entschuldigte sich, trat vom Kassenbereich weg und rief gleich bei ihrer Bank an. Per Telefon erfuhr sie: Die Karte war gesperrt.

Warum? Was soll das?! schimpfte sie. Was fällt Ihnen ein?!

Letztlich musste Luise für die Kleider bezahlen, und sie machten sich direkt auf den Weg zur Bank, um die Sache zu klären.

*****

Die Schlange in der Bank war lang denn es war die einzige Filiale in ihrer Stadt, die auch samstags geöffnet hatte.

Veronika zog eine Nummer, setzte sich mit Luise auf die Couch und wartete.

Tut mir leid, dass es so gekommen ist, seufzte Veronika. Ich wollte dich nicht in die Bank schleppen. Ziemlich öde, unser Spaziergang heute

Macht doch nichts. Hauptsache, du hast schöne Kleider gefunden. Alles andere ist Kleinkram, meinte meine Mutter.

Recht hast du

Sie schwiegen.

Veronika starrte aufs Anzeigefeld, Luise blickte zum Fenster hinaus.

Draußen lag noch Schnee vom Vortag. Der Winter war mild gewesen und hatte den Ort nur zwei Mal mit Schnee beglückt: zu Weihnachten und Ende Februar.

Vor der Bank hielt nun ein Werttransporter, die Tür öffnete sich und die beiden Geldboten sprangen auf den immer noch schneebedeckten Asphalt.

Was für ein Gespann, musste Luise schmunzeln, als sie den älteren Herrn mit dem Rauschebart à la Nikolaus und den jüngeren Begleiter von vielleicht fünfundzwanzig Jahren sah.

Beide trugen Schutzwesten und ernste Mienen Leute, mit denen man lieber keinen Streit will.

Doch Luise konnte die Blicke vor allem nicht von dem Jüngeren lassen. Da war eine seltsame Anziehung, die sie kaum erklären konnte

Luise, hörst du überhaupt zu? Noch zwei Leute, dann sind wir dran, stieß Veronika sie mit dem Ellbogen an.

Was?

Worauf starrst du so? Ich meine, bald sind wir dran. Ach so ich seh schon Was die wohl in ihren Beuteln haben?

Willst du sie etwa ausrauben?

Pst! fauchte Veronika, sah sich um. Nein, natürlich nicht. Aber würdest du nicht auch gern wissen, wie viel Geld da drin liegt?

Ich? Quatsch! Ich schaue bloß auf den Schnee draußen. Sonst sehe ich ihn dieses Jahr wohl nicht mehr.

Stimmt auch wieder

Doch was dann geschah, hätte aus einem Actionfilm stammen können.

Als die Geldboten zurück im Transporter waren und die Tür schlossen, bemerkte Luise ein kleines Kätzchen, das draußen auftauchte.

Winzig und bezaubernd aber offenbar sehr ängstlich. Luise sah sofort: Es fürchtete sich.

Vermutlich streunen irgendwo Hunde herum, deshalb ist es so aufgeregt.

Das Kätzchen lief einige Schritte unsicher über den Rasen, sah jemanden und

schoss wie ein Pfeil unters Auto.

Der Fahrer vom Werttransporter ließ schon den Motor an, wollte losfahren.

Kein Moment zu verlieren ohne ein Wort sprang Luise auf, rannte zur Tür hinaus und wäre fast dem Sicherheitsmann über die Füße gelaufen.

Wohin willst du?! rief Veronika hinterher und folgte ihr.

Luise rannte hinaus und stemmte sich mit ausgestreckten Armen direkt vor den Transporter.

Was soll das? Weg da! rief der Fahrer wütend und tippte sich an die Stirn.

Halt! Bitte Motor aus! rief Luise zurück. Ich lasse euch sowieso nicht los!

Chef, wir werden wohl überfallen! rief der Fahrer erschrocken ins Fahrzeug.

Die beiden Geldboten stürmten mit erhobenem Gewehr aus dem Wagen.

Was habt ihr vor?! schrie Veronika am Eingang, neben dem Security und weiteren Bankkunden. Runter mit den Knarren! Das ist meine Schwester!

Der Jüngere begriff sofort: Hier stimmte etwas nicht.

Ein Überfall war das sicher nicht die Mädchen waren unbewaffnet (wenn man mal von ihren leuchtenden Augen absieht).
Er schritt auf Luise zu und fragte ruhig:

Was ist los?

Unter eurem Wagen hockt ein Kätzchen. Wenn ihr losfahrt, fährt ihr es über den Haufen, erklärte Luise atemlos.

Ein Kätzchen, soso murmelte der junge Mann, beugte sich unter das Auto.

*****

Hier ist es, Ihr Kätzchen, lächelte der junge Geldbote und reichte Luise das Kätzchen. Es lag direkt am Rad und wollte partout nicht raus. Wenn wir losgefahren wären, naja

Vielen Dank, lächelte Luise erleichtert. Und Entschuldigung für diese Aufregung. Anders gings nicht.

Halb so wild. Hauptsache, dem Kätzchen gehts gut.

Lieben Sie Tiere?

Kann man so sagen meinte der Mann verlegen.

Da kam auch schon Veronika dazu

Sag mal, bist du verrückt geworden, Luise?! Als ich dich da gesehen hab, hab ich echt geglaubt, du wolltest den Geldtransporter überfallen Ich überlegte schon, ob ich meine Ex-Freund Jurgen anrufe der ist Anwalt.

Hast du die Nummer noch? lachte Luise.

Nein Aus meinem Handy gelöscht, im Kopf sind nur noch die ersten sechs Zahlen.

Luise, entschuldigen Sie, aber wir müssen weiter, sagte der Mann. Ich heiße übrigens Martin.

Freut mich.

Mich auch. Darf ich Sie, naja, unhöflicherweise nach Ihrer Telefonnummer fragen? So eine schöne Frau springt ja nicht alle Tage vor den Wagen. Und ehrlich gesagt, ich möchte später hören, wie es der Kleinen geht.

Das brauchst du gar nicht ich nehme sie mit nach Hause, peppele sie auf, füttere sie ordentlich und werde sie ihr Leben lang lieben.

So ist das?

Ja! Aber meine Nummer bekommst du trotzdem sicher ist sicher.

So lernte Luise ganz zufällig den kennen, den sie schon bald von Herzen liebte. Übrigens, Katerchen Moritz freute sich sehr, als Martin zum Kaffee vorbeikam.

Klar doch was tut man nicht alles, damit die Leute glücklich werden!

Ein bisschen war Veronika beleidigt, schließlich wollte sie doch den zukünftigen Mann für Luise finden, nicht irgendein Kater.

Doch das verging schnell, denn auch bei ihr klopfte bald ein Bewerber an: ein Bankangestellter, der sie nach der Überfall-Nummer ohne Wartezeit empfing und die Kartensperrung schnell behob.

Er entschuldigte sich noch lange, denn die Sperre war ein Fehler.

Da wäre doch wohl eine kleine Entschädigung fällig! meinte Veronika augenzwinkernd. Kein Geld, aber ein Kaffee wäre nett.

Entschuldigen Sie nochmals die Umstände. So etwas passiert nicht wieder.

Ich hoffe doch!

Der Sachbearbeiter Anton traute sich nicht, ihr am Schalter zu verraten, wie sehr sie ihm gefiel. Aber wie es die Zufälle so wollen: Im Supermarkt an der Kasse liefen sie sich wieder über den Weg, und er lud sie tatsächlich auf einen Kaffee ein. Sie sagte nicht nein.

So spielte sich das damals ab

P.S.

Man weiß nie, wo man sein Glück findet Es wartet überall.

Sogar einmal unter einem Geldtransporter.

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Homy
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