Weiße Linde

Die weiße Linde

So, Papa, wir sind da. Steig aus, ich parke das Auto, wart bitte einfach auf mich, sagt Annika, als sie den Wagen unweit der Praxis anhält, steigt aus und hilft ihrem Vater, aus dem Auto zu kommen.

Er bewegt sich langsam, stöhnt, wiederholt immer wieder: Ach, mein Gott… Tja, so ist das jetzt… Schließlich steht er mit beiden Beinen auf dem Pflaster, tritt zur Seite.

Ich bin gleich wieder da, bleib bitte hier! ruft Annika, springt auf den Fahrersitz zurück und quetscht das Auto zwischen einen roten VW Golf und einen dunkelblauen BMW. Meine Güte, was für schicke Autos hier vor der Arztpraxis stehen! Nur parken können sie alle nicht schief und schräg! schimpft sie halblaut.

Annika hat das Autofahren von ihrem Vater gelernt. Was hat sie damals gezittert, wie viele Tränen sind geflossen! Doch Heinrich Bauer war fest überzeugt, seiner Tochter einen Dienst zu erweisen.

Mehr Gas, Annika, mehr Gas!, hat er gerufen und unruhig den rechten Fuß im Fußraum bewegt. Doch sobald sie das Gaspedal ordentlich trat, kam von rechts schon der nächste Ruf: Na, spinnst du? Warum so schnell?!

Die Kommandos kamen so schnell nacheinander, dass Annika ganz durcheinander war, die Hände schweißnass, der Kopf schwirrte.

Warum hupst du schon wieder, Annika? Die Leute denken noch, wir machen hier einen Autokorso! regte sich Heinrich auf, obwohl das natürlich niemand dachte, außer vielleicht die Kühe, die von ihren Besitzerinnen gerade auf die Weide geführt und angebunden wurden.

Die Tiere schauten Annika verständnislos nach, blinzelten und fraßen weiter.

Aber er hats ihr beigebracht. Nach endlosen Übungsstunden wurde Annika zur geübten Fahrerin, bestand die Theorieprüfung beim TÜV auf Anhieb, kannte die Routen in der Stadt, wusste, wo welches Schild stand und was erlaubt war.

Frau Bauer, halten Sie bitte mal hier an, bat der prüfende Polizist, Mitte fünfzig, mit buschigem Schnurrbart und listigen Augen.

Hier? fragt Annika.

Ganz genau, hier, bestätigt der Mann.

Sie wollen aussteigen? Kein Problem. Ansonsten eigentlich ist hier Halteverbot. Soll ich Sie rauslassen? mustert sie ihren Prüfer verschmitzt.

Nein, fahren Sie weiter. Du bist ja gewitzt! Wer hat dich nur ausgebildet?

Mein Vater, erwidert Annika stolz und rutscht auf dem Sitz zurecht.

War ja klar. Väter eben! schmunzelt der Polizist. Auch er versuchte gerade, seinem Sohn das Fahren beizubringen mit mäßigem Erfolg.

Im Laufe der Jahre begriff Annika: Entweder ist das Autofahren deins oder eben nicht. Punkt. Keine halben Sachen.

Vater hat ihr beigebracht, keine Angst am Steuer zu haben, blitzschnell zu entscheiden, die anderen zu lesen, noch bevor sie den Blinker setzen. Ohne das wäre sie aufgeschmissen gewesen.

Annika hat sogar eine Zeit lang als Taxifahrerin gejobbt, vor allem ältere Damen oder Mütter mit Kindern chauffiert, die nicht mit Männern fahren wollten aus Feminismus oder Angst. Der Verdienst war ordentlich, doch einmal hielt ihr eine Kundin einen Elektroschocker an den Hals und verlangte die Tageseinnahmen

In dem Moment hätte Annika beinahe das Steuer verrissen; die Straßenlaternen standen breit gestreut, der Unfall wäre unvermeidlich gewesen, doch plötzlich hallte im Kopf: Na, so schnell doch nicht!, der Fuß trat instinktiv auf die Bremse, die Angreiferin flog ans Vordersitz, es krachte leise Nasenbeinbruch für die Dame, Annika kam mit dem Schrecken davon. Danke, Papa.

Annika, lass mich allein gehen! bittet Heinrich und sucht ihre Augen. Wart draußen auf mich, ja? Abgemacht?

Annika presst die Lippen zusammen.

Nein, Papa, nichts da! Mama hat gesagt, ich muss dich persönlich beim Arzt übergeben. So mache ich das auch.

Aber Annika! ruft Heinrich empört und krempelt die Ärmel seines karierten Hemds hoch, das er seit Jahren trägt. Ist doch fast schon beleidigend! Traut ihr mir gar nichts mehr zu?!

Sie sieht, wie er mit den Ärmeln kämpft, hilft ihm, streicht die Falten glatt und richtet sorgsam den Kragen zurecht.

Dieses Hemd, oder zumindest ein ganz ähnliches, hat er ihr als Kind um die Schultern gelegt, als sie bei einem Badeunfall im See fast ertrunken wäre. Krampf im Bein, keiner von Vaters Tipps wollte helfen, Panik, Untergang Dann tauchten seine starken Arme auf, zogen sie ans Ufer. Sie weinte, er legte das karierte Hemd um ihre Schultern.

Wie aus einem anderen Leben

Annika runzelt die Stirn, dann nickt sie.

Schon gut. Geh ruhig allein. Dritter Stock, Zimmer hundertdrei. Hier sind deine Papiere, ich steck sie dir in die Tasche. Ich hol mir schnell einen Kaffee, sagt sie versöhnlich.

Heinrich strahlt. Ihm wird alles weggenommen, Werkzeuge vor ihm versteckt, in der Kleingartenanlage holen fremde Handwerker seine Aufgaben, während Ehefrau Monika ihn ins Haus beordert. Dabei kann Heinrich noch immer alles selbst! Nur wo hatte er das nochmal hingelegt? wüsste er das nur noch

Und diese Blicke! Wohin gehst du? Was willst du? dauernd wird er befragt. Zum Arzt geht er schon nur noch, wenn es absolut nicht mehr anders geht Monika nimmt ihn dann wie einen Jungen bei der Hand. Demütigend! Er war doch immer der Herr im Haus!

Und dann noch: Monika erzählt beim Arzt alles für ihn, lässt ihn kaum zu Wort kommen. Oft auch falsch, wie Heinrich findet, voller Übertreibungen.

Nichts tut ihm weh! Ärzte braucht er nicht!

Aber heute lässt Annika Gnade walten und schickt ihn allein hinein, danke!

Annika sieht ihrem gebeugten Vater nach, wartet bis er ganz drinnen ist, schließt sorgfältig den Wagen ab und steuert das Nachbarscafé an. Sie sehnt sich nach Kaffee und ein bisschen nach einer Zigarette. Eigentlich raucht sie nie, aber das elegante Anzünden einer Zigarette bei Frauen mit langen, lackroten Fingernägeln fand sie immer faszinierend.

Das sieht so elegant aus!, denkt Annika.

Vulgär ist das, und ungesund! Wenn ich dich rauchen sehe, ist Schluss!, schimpfte ihre Mutter.

Nie probiert, doch gerade jetzt hätte sie Lust. Man sagt, es beruhigt die Nerven. Wäre schön. Annika ist völlig aufgewühlt. Wer weiß, wie es nun weitergehen wird mit Papa, mit Monika, mit ihr selbst

Im Café hineinzugehen wagt sie nicht. Was, wenn Vater schneller fertig ist oder sie sucht? Mama hat aufgetragen, ihn keine Sekunde unbeaufsichtigt zu lassen! Also bleibt sie draußen.

Heinrich huscht durch die Tür, grüßt die müde Pförtnerin am Tisch, zieht sich die blauen Überzieher über die Schuhe und schaut sich nach dem Weg zum dritten Stock um Dann lächelt er verschmitzt und lugt am Fenster hinaus, gerade so, dass ihn keiner sieht.

Er schaut nach seiner Tochter. Aha Sie kauft Kaffee, alles in Ordnung, also kann er sich zehn Minuten ausruhen.

Er lässt sich auf eine Sitzbank fallen, füllt sich ein Glas Wasser ab, trinkt genüsslich.

Dann sieht er wieder hinaus. Keine Spur von Annika.

Nervös geht er im Foyer auf und ab, schaut immer wieder auf die Uhr, lehnt sich an die Fensterbank, späht hinaus zur Parkbucht, schleicht mal nach links, mal nach rechts. Wie das Eichhörnchen im Käfig bei Bekannten auf dem Land, nur viel langsamer.

Beinahe hat er einen Blumentopf umgestoßen, als ihn plötzlich eine Stimme am Ohr flüstert:

Weg?

Der Mann dreht sich um.

Neben ihm steht ein jüngerer Mann, naja, so Mitte vierzig. Für Heinrich fast noch ein Junge. Er trägt ein albernes T-Shirt mit Comicfiguren, Jeans, einen Rucksack und quietschbunte Turnschuhe mit unterschiedlich bunten Schnürsenkeln.

Wie kann man denn so rumlaufen?, denkt Heinrich, vielleicht spricht er es sogar aus, denn der Mann lächelt.

Ach das? Mein Bruder, ein Spaßvogel! Ich hab verschlafen, er hat mir die Schnürsenkel vertauscht. Muss man mit Humor nehmen! Die Leute lachen immerhin.

Der Mann streckt die Hand aus.

Michael.

Heinrich, antwortet Heinrich und schüttelt sie.

Verstecken Sie sich hier? fragt Michael und zeigt aufs Fenster.

Ja.

Verständlich. Die Frauen lassen einem ja keine Luft! Immer nur Kontrollieren, Nörgeln, Nachfragen!

Heinrich weiß sofort: Der ist einer von uns. Er wird ihn nicht verpetzen, kein Verrat.

Wie lange bleiben Sie hier unten? forscht Michael.

Tja… weiß nicht, Heinrich zuckt ratlos mit den Schultern. Und wie lange muss man so?

Keine Ahnung. Vorschlag: Sie erledigen in Ruhe Ihren Arztbesuch Sie haben ja sogar die Überzieher an! Ich passe hier auf. Wenn einer kommt, geb ich Zeichen!

Dahingehen? Ach, lassen Sie mich! Ich habe genug von Ärzten, ihrem Papierkram Nein, ich gehe partout nicht! stampft Heinrich.

Michael zuckt mit den Schultern, grinst.

Was dann? Sonst bringen Sie Ihre Begleitung in Schwierigkeiten, die, die Sie hergefahren hat. Sozialarbeiterin, nehme ich an? Vermutlich redet die Ihnen auch dauernd ins Ohr.

Heinrich späht wieder auf die Schuhe.

Quatsch! Das ist meine Tochter! Meine Annika! Ich bin mit ihr da. Sie wartet draußen. Ich rechtfertigt er sich hitzig.

Dann sollten Sie wirklich. Annika zuliebe. Sie wäre traurig sonst. Gehen Sie! Ich halte Wache.

Meinen Sie wirklich? fragt Heinrich zögerlich.

Sicher. In der Grundschule war ich immer Türsteher beim Schwänzen. Und ich kann pfeifen wie ein Profi. Soll ich zeigen?

Michael setzt schon zum Pfeifen an, da greift Heinrich ängstlich nach seinem Arm.

Nein, bitte nicht! Bleiben Sie einfach hier, passen Sie auf, ob meine Tochter kommt, ich bin sofort zurück!

Abgemacht! Dritter Stock, Zimmer 103! ruft Michael ihm noch nach.

Heinrich läuft los, bleibt stehen, zieht die Brauen hoch.

Moment! 103! Hier stehts auf dem Zettel meine Monika hats mir aufgeschrieben! Er wühlt in der Tasche, zieht erst die Einkaufsliste der letzten Woche, dann das Taschentuch, dann endlich den zusammengefalteten Zettel mit Adresse und Zeit hervor.

Alles klar! Entschuldigen Sie! Sie sollten aufpassen, sie kann jeden Moment auftauchen! zischt Michael und wedelt mit der Hand wie ein Verschwörer

Annika setzt sich draußen auf die Bank unter die Linde. Es duftet herrlich. Die Linde blüht gerade, schwer, süß, honigartig und wärmt ihr Herz, schenkt Geborgenheit, als wäre sie wieder ein Kind.

Früher wuchs bei ihnen im Schrebergarten eine Linde. Man sammelte Blüten, machte Tee daraus. Für das kleine Mädchen war Lindenblüte etwas Geheimnisvolles, Weiches, Süßes, Flauschiges genau wie die Blüte selbst.

Vater kam mit der S-Bahn abends aus der Stadt, Annika holte ihn am Bahnsteig ab, sie kauften Brezeln und eilten nach Hause. Nach dem Abendessen tranken sie den Lindenblütentee und saßen im Pavillon, beobachteten die Motten im Lampenlicht und naschten Brezeln. Es war schön

Später wurde die Linde gefällt, sie störte beim Hausbau, der Pavillon musste auch weg … Schade.

Er ist unterwegs, hört Annika plötzlich eine Männerstimme, ein Mann mit bunten Turnschuhen setzt sich zu ihr.

Annika tut so, als bemerke sie die Schuhe nicht, wirft aber doch einen Seitenblick und rückt ab.

Wer? fragt sie.

Ihr Papa. Hab gesehen, wie er die Treppe hoch ist, erklärt Michael.

Und was haben Sie damit zu tun? bohrend.

Gar nichts. Ich habe ihn nur mal behandelt, damals mit Maske, hat er mich wohl nicht erkannt. Normalerweise kommt er mit Ihnen, aber heute

schaffe ich das nicht. Es erniedrigt ihn, verstehen Sie? sagt Annika leise, die Hand auf dem Herzen. Ich erinnere mich an ihn als stark, eigenständig, als meinen Beschützer. Jetzt ich kann das kaum ansehen, es ist so fremd. All das ist doch auch für ihn schlimm. Wenigstens einmal soll er allein gehen, das ist sein Recht ob er hingeht oder nicht, ist seine Sache, seine kleine Freiheit. Ich will ihn nicht entmündigen. Sie als Arzt, Sie müssten doch Mittel haben! Es gibt doch Therapien, Medikamente! Sie Annika steht auf, geht ein paar Schritte zur Seite. Plötzlich empfindet sie die fröhlichen Schnürsenkel als unpassend, fast respektlos an so einem schweren Tag.

Wir helfen. Und Sie helfen. Sie geben Arznei, erinnern, haben Geduld, lassen ihn er selbst sein. Sie beschützen Ihren Vater, wie er Sie früher. Wir fangen im Kindsein an und enden irgendwann wieder dort warum, weiß ich nicht, vielleicht, weil das Leben am Ende zu groß wird. Heute sind Sie zusammen, morgen müssen Sie mehr loslassen. Leider. Wie heißen Sie?

Michael steht auch auf, pflückt eine Lindenblüte, dreht sie in den Fingern, riecht daran.

Annika. Aber das ist doch kein Trost! Wissen Sie, wie ich damit leben soll? Soll ich nur den schwachen Vater behalten? Warum reißen Sie die Lindenblüten ab? Lassen Sie das!

Schon gut, ich höre auf. Michael hebt die Hände. Leben, nun ja wie viele vor Ihnen. Für ihn da sein. Ihr Vater hat Ihnen alles gegeben, ich denke, auch ihm war es nicht immer leicht. Am Lebensabend ist es vielleicht unmöglich, stolz und unabhängig zu bleiben; aber er versucht es. Und Sie sind frei, das Bild zu wählen: der frühere Vater, der heutige, beides. Wahrheit ist nicht teilbar alles gehört zusammen. Ich

Ach was! Reden kann jeder. Sparen Sie sich Ihre Humanitätsvorträge! Bei mir geht es um was anderes! Annika ballt die Fäuste.

Ich weiß sehr gut, wie das ist. Meine Mutter hatte Enzephalitis, als ich fünfzehn war. Mit fünfundzwanzig war sie noch klar, dann verlor sie in einem Jahr alles. Ein Jahr nur, Annika das ist unglaublich schnell. Gestern kannte sie meinen Namen, heute schickte sie mich fort wie einen Fremden. Reden konnte sie noch, dann plötzlich nicht mehr. Ich habe nicht begriffen, was passiert, mein kleiner Bruder noch weniger. Aber Sie haben mehr Zeit, um anzunehmen, was kommt. Das ist hart, aber wenn es gelingt, wird es leichter. Entschuldigen Sie, ich muss los. Ich habe Ihnen gesagt, ich passe auf. Diese Traurigkeit ist durch keinen hellen Kinderlärm mehr zu vertreiben. Meine weiße Linde ist verblüht, die Nachtigall verstummt am Morgen… das hat Rilke geschrieben. Ich muss zurück!

Michael nickt Annika zum Abschied zu und verschwindet Richtung Eingang. Annika lächelt ihm schwach hinterher.

Heinrich schaut schon wieder am Fenster heraus.

Was haben Sie ihr gesagt? Ich war doch beim Arzt! Wieso sind Sie rausgegangen? fragt er Michael irritiert.

Habe Ihnen den Rücken freigehalten. Nicht dass sie Ihnen doch noch nachläuft, verstehen Sie? Ich habe sie abgelenkt, mit Gedichten.

Gedichte? Ach so… Danke. Ich gehe mal. Sie wartet ja wieder. Sie machen sich alle solche Sorgen um mich dabei bin ich doch kein alter Tattergreis! Wann merken die das endlich?

Er drückt Michaels Hand, geht entschlossen zu Annika.

So. Nach Hause jetzt, nickt er knapp.

Gut, Papa. Was möchtest du heute noch machen? fragt Annika, als sie ihm beim Einsteigen hilft.

Ich? Krach machen und in die Sauna! Aber dazu lasst ihr mich ja nicht also bleibt nix. Oder doch, hm, Annika?

Was denn?

Zur Tante Heidi fahren, Lindenblütentee trinken! Mmmh, wie das duftet heute! Wirklich ein Traum, was für ein Tag! Heinrichs Wangen leuchten, er strahlt. Heute ist ein guter Tag. Schon lange war er nicht mehr so heiter.

Papa! ruft Annika. Papa, ich hab dich lieb. Wirklich. Also, zu Tante Heidi auf nen Tee?

Was? Ach, lass mal. Ich bin müde, lass uns heim, Mittag essen bei Mama. Und diese bunten Schnürsenkel da das ist doch unmöglich!

Er brummelt noch was, dann sieht er zum Fenster hinaus. Da zieht eine fremde Stadt vorbei, voller blühender Linden und Flieder. Sie ähnelt der Stadt aus seiner Kindheit oder bildet er sich das nur ein? Wo fährt Annika nur hin? Ach ja nach Hause. Dort wartet Monika, seine Frau. Wie gut, bald sind sie zu Hause. Seine weiße Linde blüht vielleicht noch.

Annika fährt absichtlich langsam. Sie lernt loszulassen. Es ist schwer, aber zum Glück bleibt ihr noch Zeit hoffentlich viel Zeit.

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Homy
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