Der Findling
Stein, du bist ein Findling, Mertens! Ein richtiger! Ein gefühlloser Brocken bist du! Gibt es überhaupt etwas Menschliches in dir? Ach, worüber rede ich eigentlich?! Niemals gab es das! In deinem Kopf ist nur Arbeit und Eurozeichen! Nichts anderes zählt. Niemand ist dir wichtig! Weder Frau noch Kinder!
Karin, wir haben keine Kinder.
Aber wir könnten! Alles nur wegen dir! Ich hätte längst welche, wenn ich das Gefühl hätte, dass ich mich auf den Mann an meiner Seite verlassen kann! Aber du? Immer nur du und deine Sorgen! Jetzt reichts! Karin warf das nächste Hängerchen in ihren Koffer und fing an zu weinen. Ich habe dich so geliebt! Wie keinen anderen! Und du
Ich. Habe. Dich. Geliebt.
Mertens schlug mit der Faust gegen die Wand des ehemaligen ehelichen Schlafzimmers und verließ das Zimmer.
Eigentlich war das Schlafzimmer schon seit Langem nicht mehr ein gemeinsames. Karin hatte gemeint, Mertens würde so schrecklich schnarchen, dass kein Mensch dabei schlafen könne. Also zog er in sein Büro um.
Dann hast du mehr Ruhe und ich kann endlich durchschlafen. Willst ja, dass ich jung und schön bleibe? Nach so einer Nacht habe ich Augenringe wie Kartoffelsäcke! Da kann kein Kosmetiker mehr helfen, Mertens!
Die Ausgaben für die Kosmetikerin blieben konstant hoch, aber Mertens schlief jetzt eben im Büro. Nach ein paar Nächten auf dem unbequemen Ledersofa fuhr er zum Möbelladen und kaufte sich ein modernes Bett. Endlich konnte er seine beachtliche Größe ausstrecken und musste sich nicht wie früher zusammenrollen, so wie damals, wenn seine Mutter den kleinen Martin zudeckte und liebevoll meinte:
Mein Junge, warum kringelst du dich so? Wie eine Brezel! Das ist doch unbequem!
So unrecht hatte seine Mutter damit nicht. Die bequemste Schlafposition war für ihn immer das Zusammenrollen gewesen. Aber zum Lesen oder Fernsehen vor dem Einschlafen lag er ausgestreckt. Deshalb hatte er sich auch das Bett maßschneidern lassen; mit über zwei Metern fand er sonst keins.
Die Verkäuferin im Möbelhaus, bei der Mertens das Bett bestellte, war begeistert:
Sie sind ja ein Riese! Direkt aus dem Märchen!
Mertens wusste wie üblich nicht, was er darauf sagen sollte, errötete und bezahlte schnell, ohne sich nach der Farbe zu erkundigen.
Aber die Frau hatte Geschmack und das Schlafzimmermöbel-Set passte bestens.
Doch jetzt residierte Karin dort, und er musste andere Lösungen finden. Sein Haus war nicht riesig, aber bis ins Detail durchdacht. Mertens hatte es für sich allein gebaut, lange bevor er ans Heiraten dachte. Zwei Schlafzimmer und ein Büro, großes Wohnzimmer und Küche. Das Gästezimmer war für Besucher reserviert, und Karin hatte ihm streng verboten, es zu betreten. Also blieb das Büro.
Das störte weder Mertens noch Kater Fritzchen sonderlich. Der eine konnte Karins Vorwürfe nicht mehr hören, der andere konnte Karin einfach nicht ausstehen.
Seit ihrem Einzug wollte Karin Fritzchen loswerden.
Ich mag keine Katzen! Warum holen wir uns keinen richtigen Hund? Einen großen!
Und Fritzchen?
Gib ihn weg.
Nein.
Mertens sagte das so ruhig, dass Karin tatsächlich erschrak. Es war das erste Mal, dass er ihr widersprach. Bis dahin lief alles wie geschmiert und nun, ein Kater als Grund zum Widerstand? Seltsam
Karin ahnte nicht, dass Fritzchen zu Mertens kam, als alles hätte den Bach runtergehen können. Erst starb seine Mutter … Dann begann das erfolgreich laufende Geschäft plötzlich zu schwächeln, die Konkurrenz war skrupellos und gefürchtet. Einmal lauerten sie ihm im Treppenhaus auf, konnten ihm aber dank des jahrelangen Trainings seiner Mutter nichts antun. Sie hatte ihn von klein auf zu den besten Trainern in Hamburg geschickt. Ihre unzähligen Pokale und Medaillen schmückten später das ganze Haus. Ihr Lächeln breitete Glück im ganzen Heim aus. Für dieses Lächeln wuchs Mertens über sich hinaus; im Ring verschenkte er zwar kein Lächeln, wusste aber: Heute kommt ein neuer Pokal dazu und seine Mutter wird ihn stolz umarmen.
Seinen Vater, einen Testpiloten, hatte Mertens nie kennengelernt. Das einzige, das von ihm blieb, war das große Foto im Büro. Doch Mertens spürte seinen Vater stets an seiner Seite, hörte von der Mutter Geschichten aus deren zu kurzen Ehe, wusste: So eine Familie will ich auch, in der Liebe über alles geht und keine Trennung das Bündnis zerstören kann.
Seine Mutter war wunderschön, aber baute sich kein neues Leben auf. Sie zog ihren Sohn groß und redete nachts oft mit ihrem Mann:
Unser Martin macht mir nur Freude, Klaus! Er ist wie du, sanft, stark, nachdenklich. Danke dir …
Später fragte Mertens sie oft, ob es ihr schwerfalle, alles allein zu schultern, aber die Antwort war immer:
Wie soll ich allein sein? Ich habe dich doch! Und einen Mann nach deinem Vater kann es keinen besseren geben. Wozu mit jemandem nur aus Not zusammenbleiben? Auch er hatte ein Herz und das liebte ich. Alles blieb bei ihm …
Mertens spürte, dass da etwas war, das er erst noch verstehen musste. Ob es Liebe war oder etwas Höheres schwer zu sagen. Aber: Wenn er die Eine finden würde, die ihm so treu wäre wie seine Mutter seinem Vater, dann bräuchte er sich vor keiner Schwierigkeit mehr zu fürchten.
Seine Mutter sehnte sich nach einer Schwiegertochter und Enkelkindern aber ein doppelter Herzinfarkt nahm sie viel zu früh. Damit verschwand auch für Mertens das Licht. Die Tage wurden dumpf und farblos, Pflichten bedeutungslos. Die Welt stand still.
Da kam Fritzchen ins Spiel.
Ein kleines, freches Mädchen drückte ihm an der U-Bahn-Station ein winziges Kätzchen in die Hand und lief mit einem Lächeln davon, das ihn an seine Mutter erinnerte. Mertens stand wie angewurzelt. Als er wieder bei sich war, wurde er bereits von einem zitternden, verlausten Kater belagert, der sich verzweifelt an ihn schmiegte.
Wer weiß, wie alles gekommen wäre, wenn an dem Tag nicht sein Auto kaputt gewesen wäre. Sonst hätte er Fritzchen nie getroffen.
Der Name kam wie von selbst. Als Kind liebte Martin einen Film über zwei unzertrennliche Freunde. Die Mutter meinte, Martin ähnele eher dem ruhigen, verlässlichen Petermann. Er selbst wollte immer wie Fritzchen sein: mutig und ein wenig ungestüm. Das Kätzchen, mit dunklen großen Augen, erinnerte ihn so nannte er es Fritzchen. Später wurde daraus Fritz, aber Mertens wusste immer, wem er diese neue Hoffnung in seinem Leben zu verdanken hatte.
Nach ein paar Jahren wurde Fritz zu einem prächtigen, gemütlichen Kerl, der an Mertens selbst erinnerte groß, getigert, würdevoll. Niemand außer ihm durfte ihn berühren bis Karin auftauchte.
Karin und Mertens lernten sich zufällig kennen, was eigentlich gar nicht zu Karin passte, die nie irgendetwas dem Zufall überließ. Sie entdeckte Mertens, als er zu einem Geschäftstermin ins Hamburger Restaurant kam, in dem sie als Geschäftsführerin arbeitete. Nach kurzem Überlegen fand sie: Ein guter Fang und sie griff zu. Ehe er sich versah, war sie seine Frau.
Für Karin, die aus einer Familie stammte, wo stets sie im Mittelpunkt stand, war das neue Miteinander mit Mann und Kater eine echte Herausforderung.
Zuerst kämpfte sie gegen Fritz.
Mertens hielt dagegen. So wurde Fritz weiter dulden, auch wenn Karin ihn ignorierte, hungern ließ, sobald Mertens verreist war. Fritz ließ sich das selten gefallen und revanchierte sich auf seine Weise, was regelmäßig in kleinen Katastrophen endete und in Karins Schimpftiraden. Nach etlichen zernagten Schuhen holte sich Karin einen Deutschen Schäferhund. Doch Fritz wusste auch damit umzugehen; der Welpe war schnell sein Schüler und folgte dem Kater auf Schritt und Tritt.
Solch eine Gemeinheit hätte Karin nie erwartet. Sie klagte bei Mertens über die unnormalen Tiere aber der lachte nur:
Was ist denn so schlimm daran, wenn sich hier alle mögen?
Karin schnaubte und sparte sich den Widerspruch. Gegen Mertens lohnten sich Streitereien ohnehin nie.
Bei Konflikten ging er schweigend weg und schloss die Tür.
Wir reden, wenn du dich beruhigt hast.
Das brachte Karin oft zur Weißglut, sie konnte tagelang schmollen.
Sie war von Natur aus explosiv, konnte aus dem Nichts einen Streit vom Zaun brechen, kühlte aber auch schnell wieder ab. Ihre Mutter, die längst durchschaut hatte, wie ihre Tochter tickt, sagte oft:
Du bist ein kleiner Vampir, Karin. Saugt alles um sich aus, lässt los und hüpft fröhlich weiter. Aber denk dran: Nicht jeder erträgt das lange. Sei froh, dass du so einen geduldigen Mann hast. Er liebt dich still.
Ach was, Mama! Er ist unmöglich! Null Gefühl. Ich brauche jemanden, bei dem alles lodert! Stattdessen: Mertens, die Ruhe selbst! Ich bin ihm total egal!
Ach Karin Man merkt erst, was man hatte, wenn mans verloren hat
Ist doch kein Verlust!
Davon ahnte Mertens nichts. Er liebte seine Frau und verstand ihren Unmut nicht, schob ihn auf Unzufriedenheit oder verpasste Chancen.
Karin gab ihren Job nach der Hochzeit auf.
Willst du, dass ich weiter vor deinen Geschäftspartnern die charmante Gastgeberin spiele? Hast du denn überhaupt Respekt vor mir?
Rhetorische Frage.
Einige Zeit überlegte Karin, womit sie sich beschäftigen könnte, nörgelte währenddessen herum, ließ an Zina Klein, Mertens Haushälterin, kein gutes Haar.
Sie ist einfach zu dumm! Ich laufe den ganzen Tag durchs Haus und zeige ihr, wo Staub liegt!
Wieso?
Weil sauber gemacht werden muss! Wie kann man in dem Alter so wenig lernen?
Dann zeig ihr doch einfach, wies richtig geht?
Sein ehrliches Erstaunen traf Karin so sehr, dass Fritzchen vorsichtshalber draußen schlief, bevor er zum Ziel ihrer Laune wurde.
Karin schimpfte eine Woche lang, Mertens zuckte mit den Schultern, Zina servierte ihm währenddessen seine geliebte Kartoffelsuppe und fragte vorsichtig:
Herr Mertens, soll ich besser gehen? Frau Karin sagt, ich sei nicht gut genug.
Angestellt hab ich Sie, Frau Klein. Sie arbeiten, solange Sie möchten. Was gibts noch?
Fischfrikadellen, wie Sie sie lieben.
Keine Rede von Kündigung! Ihr Essen schmeckt wie bei meiner Mutter. Ich lass Sie nie gehen!
Zina atmete auf und holte aus dem Schrank den Lieblingskompott von Mertens.
Sie, wie auch Fritz, hatten ein Zuhause bei Mertens gefunden und wollten es nicht missen. In ihrem kleinen Häuschen am Rand des Gartens sorgte Zina für Ordnung in seinem Leben.
Zinas Geschichte war schlicht und traurig. Nach dem frühen Tod ihres Mannes und ohne Ausbildung musste sie putzen gehen, ihre Kinder schlugen daraus später Kapital dankt es ihr nie. Sohn weggezogen, Tochter ständig neue Sorgen, Enkel, für die sie da war, aber letzten Endes war sie nicht mehr erwünscht, als sie älter wurde.
Mertens trat in ihr Leben, als sie gerade nicht mehr wusste, wohin. Nach einem Beinaheumfall mit dem Kinderwagen vor seinem Auto half er ihr und stellte sie ein. Zina richtete in einer Woche das Haus wieder her, das nach Mutters Tod völlig verwaist war.
Keine Zeit für Hausarbeit. Entschuldigung
Mertens lächelte und verlangte Nachschlag. Bald zwickte ihn die Hose er musste denn doch neue kaufen.
Die kleine Wohnung, die er ihr als Dank schenkte, vermietete Zina auf seinen Rat, kümmerte sich von dem Geld um ihre Enkel.
Mit Karin verstand sie sich nie. Sie wollte kein Streitpunkt sein, war bereit, zu gehen, wenn nötig. Aber nach dem Ausbruch über einen Haarbüschel von Fritzchen unter dem Couchtisch klopfte Zina dem verunsicherten Mertens sanft auf den Rücken:
Ich bin bereit, Martin. Wann du willst.
Nein.
Er kuschelte sich kurz an ihre Hand und sagte noch einmal:
Nein!
Dass Karin einen Liebhaber hatte, merkte Zina schnell. Sie erstarrte, wusste nicht, was tun. Mertens bemerkte ihre Stimmung, fragte jedoch nicht. Er wusste, sie käme von selbst darauf zurück, wenn sie bereit wäre.
Der Rückflug zur Messe war mehrfach verschoben, und schließlich fiel er aus. Mertens beschloss, die Tickets umzutauschen und einen Tag zu Hause zu bleiben.
Das Haus war dunkel, nur im Schlafzimmer brannte Licht. Vorsichtig schlich er durch den Flur, streichelte Fritz und spähte zur Tür. Er mochte es, seine Frau schlafend zu betrachten sie war dann so schön und ruhig. Doch Karin schlief nicht
Mertens sah, was im Schlafzimmer vorging, trat langsam den Rückzug an, klopfte an Zinas Tür.
Wie lange schon?
Weiß nicht, Martin. Heute war er das erste Mal da.
Warum hast du nichts gesagt?
Ich hatte Angst um dich. Tu ihr nichts, Martin! Sie ists nicht wert!
Er blickte lange zum Fenster hinauf, dann sagte er:
Nein, ist sie nicht
Die Nacht verbrachte er in Zinas kleiner Küche. Sie reichte ihm stumm Tee und wartete mit ihm auf den Morgen.
Erst als der Wagen vor dem Haus davonfuhr, ging Mertens wieder ins Haus.
Die Scheidung war schwer. So sehr er Karin noch liebte was passiert war, riss ihm den Boden unter den Füßen weg. Wenn jemand von Liebe spricht, so heißt das eben nicht, dass es Liebe ist Vertrauen kann man nicht immer.
Im Geschäft durchschaute Mertens die Menschen, privat hatte er völlig versagt, seine eigene Frau zu erkennen. Das machte ihn fast kaputt.
Die Dunkelheit kehrte zurück. Weder Fritz noch Zina konnten sie diesmal verscheuchen.
Er ging in Zinas Wohnung, bat sie, das Haus zu hüten, konnte nicht zurück in die Räume voller Erinnerungen ans Glück.
Er schlief auf ihrer alten Couch, nur Fritz bei ihm, der bald eine Hungerstreik begann, weil der Herr nicht mehr nach Hause kam. Nach einer Woche rief Zina aus der Tierklinik:
Martin, mit Fritz stimmt was nicht
Martin kam sofort, nahm Fritz wieder mit, päppelte ihn auf.
Hab ein Herz, Fritz! Ich hab nur dich und Zina! Der Hund ist auch noch da, aber Karin wollte ihn mitnehmen. Bleib du wenigstens
Fritz spielte den sterbenden Schwan, ließ sich wochenlang füttern. In der Klinik lachten sie nur noch über den Simulanten, gaben ihm aber brav Vitamine.
Der nimmt Sie auf den Arm.
Wie bitte?
Er simuliert. Er spürt, dass es Ihnen schlecht geht.
Und was soll ich tun?
Beruhigen Sie ihn. Verändern Sie etwas damit er merkt, dass alles gut wird.
In dem Moment wurde Mertens klar: Genug getrauert! Man kann sich ein Leben lang an verlorenem Glück festhalten oder eben wieder leben. Wenn selbst ein Kater es besser versteht Dann sollte er es sich wenigstens zu Herzen nehmen.
Zina wunderte sich nicht, als Mertens zurückkam, stellte ihm eine Schüssel hausgemachte Nudelsuppe auf den Tisch und fragte:
Und wie gehts jetzt weiter, Martin?
Gut. Richtig gut. Wir machen alles neu.
Es blieb nicht beim Renovieren. Ungeplant ließ er das Haus aufstocken, vier Schlafzimmer statt zwei, dazu neue Möbel.
Fein, Martin. Prima! Zina schrubbte nach den Bauarbeiten den Boden, hetzte Fritz davon: Raus mit dir! Du bist schon wieder schmutzig! Weg!
Dann fuhr Mertens zum vertrauten Möbelhaus, wollte ein neues Bett kaufen.
Guten Tag!
Eine rothaarige Verkäuferin lächelte ihm entgegen und Mertens meinte, sie irgendwoher zu kennen.
Wieder ein Bett?
Ja. Ein neues.
Hoffentlich hauen Sie diesmal nicht gleich ab wie neulich. Ich habe mich gefragt, wie Sie heißen. Sie gaben nur die Adresse. Jan vielleicht?
Warum?
Sie wirken nicht wie ein Anton, so einer bleibt nicht im Bett liegen. Und Dieter, das ist heute selten. Vielleicht ein Experiment von Ihrer Mutter?
Ich heiße Martin. Meine Mutter war übrigens eine großartige Frau.
Seine erste Tochter wird Mertens nach ihr nennen. Seine künftige Frau wird nichts dagegen haben.
Gisela, Giselchen Ein schönes Name, Martin! Und der Sohn?
Was Sohn?
Wie nennen wir den?
Er vergräbt sein Gesicht in die roten Locken seiner Partnerin, hält das kleine Bündel Tochter im Arm und lässt Glücklichkeit durch das Haus strahlen, vertreibt die Schatten, weckt den schlafenden Fritz.
Der Kater streckt sich, schmiegt sich an die Beine des Herrchens, tapselt zur Wiege, legt sich davor auf den Teppich. Glück muss eben bewacht werden. Man weiß nie … Es ist launisch, flink Fang es, und wenn du es hast, halte es fest dann sind immer Menschen um dich, die dich lieben. Die dich brauchen und dich nehmen, wie du bist. Und vor allem: die dich an erster Stelle sehen, lange bevor sie sich selbst sehen.




