Alex’ Lebensweg war eine schwere Reise, die ihn schließlich zu Rebecca führte – trotz aller Herausforderungen fanden sie gemeinsam das Glück.

Alexander kam als Nachzügler in seine Familie zur Welt. Seine Eltern überschütteten ihn mit Liebe und ermöglichten ihm eine Kindheit, die so strahlend war wie ein bayerischer Frühlingstag. Doch das Schicksal zeigte seine kalte Schulter: Als Alexander 20 war, verstarb zuerst seine Mutter und dann, kaum hatte er Zeit zum Durchatmen, auch noch sein Vater. Da der gute Alexander gerade den Pflichtdienst bei der Bundeswehr ableistete, konnte er nicht zu den Beerdigungen kommen und trägt die Erinnerungen liebevoll in seinem Herzen.

Nach der Bundeswehr kehrte Alexander heim na ja, zumindest zu dem Gebäude, das früher sein Zuhause war. Dort residierte aber bereits die Familie seiner Tante und ließ keinen Zweifel daran, dass Alexander höchstens als Briefbeschwerer willkommen gewesen wäre. Also packte er seine sieben Sachen und machte sich aus dem Staub eine Rückkehr stand nicht zur Debatte. Die nächste Station war das Sofa eines Kumpels, das sich bald als genauso gemütlich erwies wie eine mit Reißzwecken besetzte Matratze: Auch dort war er ein Gast auf Abruf.

Völlig blank und perspektivlos, trampte Alexander mit seinem letzten Kleingeld nach Hannover, um sein Glück auf eigene Faust zu suchen.

Über drei Ecken landete er schließlich auf einer Baustelle, wo ihm Lohn, Kost und Logis in Aussicht gestellt wurden die Versprechen klangen besser als ein deutsches Frühstücksbuffet. Alexander arbeitete wie ein fleißiges Eichhörnchen, bis eines Morgens die Firmenleitung plötzlich auf Nimmerwiedersehen verschwand und die Arbeiter ohne alles dastanden. Während die meisten einen rettenden Kontakt anriefen, war Alexander plötzlich ohne Personalausweis, Geld oder festen Boden unter den Füßen.

Von da an wurde es abenteuerlich: Alexander futterte aus Mülltonnen, übernachtete mal im Hamburger Hauptbahnhof, mal in halbwegs windgeschützten Hauseingängen. Die Chancen auf einen Job waren so gering wie die Wahrscheinlichkeit, bei Regen Sonne zu tanken. Doch dann mitten im Alltagsgrau tauchte sie auf: Gisela. Optisch war sie kein Heidi Klum-Plagiat, aber ihr Herz war so groß wie ein Oktoberfestzelt, und sie begegnete Alexander mit echter Menschlichkeit. Sie brachte ihm Brötchen und führte mit ihm Gespräche, die wärmer waren als jeder Wintermantel.

Eines Tages fällte ihn dann der Schnupfenhammer: Lungenentzündung! Im Krankenhaus wurde Alexander einmal komplett generalüberholt neue Frisur, frische Kleidung, das volle Wellness-Programm der Krankenkasse. Am meisten freute er sich auf die täglichen Besuche von Gisela, die schüchtern mit ihren Lieblingskeksen in der Hand auftauchte.

Als er nach wochenlanger Behandlung endlich entlassen wurde, wartete Gisela schon in der Notaufnahme, bewaffnet mit neuen Schuhen und Jeans, und drückte ihn so herzlich, dass Alexander fast wieder Atemnot bekam. Seinen neu gewonnenen Lebensmut folgte er Gisela zu ihr nach Hause.

Giselas Bruder, ein wahrer Bürokratie-Flüsterer, half Alexander, neue Ausweispapiere zu ergattern. Mit dem Segen der deutschen Bürokratie fand Alexander endlich eine feste Anstellung. Allmählich wurde aus Freundschaft Liebe, und schließlich wie es sich für ein echtes Märchen gehört heirateten Alexander und Gisela. Sie fanden ihr Glück miteinander, trotz aller Turbulenzen und mit einer guten Portion Humor in der gemeinsamen Wohnung in Köln.

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Homy
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Alex’ Lebensweg war eine schwere Reise, die ihn schließlich zu Rebecca führte – trotz aller Herausforderungen fanden sie gemeinsam das Glück.
Sie lebte für ihn. Und das war umsonst.