Monikas Vater warnte seine Tochter einst eindringlich, dass ihr Ehemann sie eines Tages verlassen könnte – dennoch schlug sie seinen Rat aus und heiratete weiter. So kam es tatsächlich dazu:

Klara war tief verliebt in Lukas und hielt ihn für den perfekten Partner. Obwohl sie fest entschlossen war, ihn zu heiraten, lehnte ihr Vater ihre Wahl entschieden ab. Ihre Mutter hingegen öffnete sich gegenüber Lukas, als er beim ersten Treffen einen gewaltigen Strauß frischer Blumen mitbrachte. Ihr Vater aber blieb misstrauisch. Er hatte bemerkt, dass Lukas Klara zwar zum Essen in ein Restaurant eingeladen hatte, doch am Ende hatte sie selbst für sich zahlen müssen, weil Lukas behauptete, seine EC-Karte habe nicht genug Geld. Außerdem war Lukas arbeitslos und erklärte immer wieder, er suche verzweifelt eine Anstellung, doch es wollte ihm einfach nicht gelingen.

Trotzdem machte Lukas Klara einen Heiratsantrag und sie nahm voller Hoffnung an. Mit der Hilfe ihrer Mutter schaffte sie es, ihrem Vater schließlich das Jawort für die Ehe abzuringen. Doch er warnte sie klipp und klar: Klara müsse damit rechnen, die Familie allein zu versorgen, denn auf Lukas sei kein finanzieller Verlass. Zusätzlich stellte er klar, dass er keinen Euro als Unterstützung für ihren Ehemann zahlen würde.

Trotz der Bedenken ihres Vaters ging Klara entschlossen den Weg zur Hochzeit. Ihr Vater beteiligte sich immerhin an der Feier, schenkte ihnen den halben Wert eines Autos und versprach, ein Jahr lang die Miete zu übernehmen. Klaras Freundinnen waren grün vor Neid wegen dieses großzügigen Rückhalts. Die ersten zwei Monate nach der Hochzeit wirkten friedlich, doch schon bald begannen die Probleme. Lukas fand keinen Job und wie vom Vater prophezeit, wurde Klara die Alleinverdienerin der kleinen Familie.

Eines Tages schlug Klaras Schwiegermutter vor, ihr Vater solle Lukas einen guten Arbeitsplatz anbieten. Klara bat ihren Vater, Lukas zu helfen, und so bekam Lukas schließlich eine Stelle als Gehilfe im Stahlwerk. Doch Lukas hielt dem Druck nicht stand. Bereits nach zehn Tagen kündigte er und warf Klara vor, ihr Vater wolle ihn mit solchen niederen Aufgaben demütigen. Lukas war der Überzeugung, er verdiene eine Managerposition.

Klara wandte sich erneut an ihren Vater, der nachhakte, welche Qualifikationen Lukas denn eigentlich besaß. Bald stellte sich heraus, dass Lukas nicht einmal sein Studium abgeschlossen hatte er schob das auf angebliche Konflikte mit Professoren. Trotzdem glaubte Lukas, jede Art von Position übernehmen zu können, ohne die nötigen Abschlüsse oder Fähigkeiten zu besitzen.

Der Vater war außer sich vor Wut. Er erklärte Klara, dass Menschen in Deutschland Jahre hart arbeiten, um eine Führungsrolle zu erhalten. Es sei undenkbar, einen Menschen ohne Abschluss und Erfahrung zum Leiter zu machen. Er würde Lukas nie solchen Posten geben und blieb bei seiner Haltung, ihn nicht weiter zu unterstützen. Er mahnte Klara erneut, doch sie hörte nicht auf seine Worte.

Später offenbarte Lukas Klara seine wahren Absichten: Er gestand, niemals Liebe für sie empfunden zu haben, sondern die Ehe nur als vorrübergehendes Arrangement betrachtet zu haben. Außerdem sprach er die Möglichkeit einer Scheidung an und forderte sie auf, bereit zu sein, das gemeinsam Erwirtschaftete aufzuteilen. Doch hier hatte er sich verkalkuliert Klaras Vater war vorsichtig gewesen und hatte die Wohnung auf seinen eigenen Namen überschrieben, weil er solch eine Entwicklung bereits geahnt hatte.

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Homy
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Monikas Vater warnte seine Tochter einst eindringlich, dass ihr Ehemann sie eines Tages verlassen könnte – dennoch schlug sie seinen Rat aus und heiratete weiter. So kam es tatsächlich dazu:
Wenn deine Schwiegermutter…