„Schau dich doch mal an, wie dick und unattraktiv du geworden bist.“ – Anton demütigt Olesja vor der gesamten Familie am Sonntagsessen und stößt sie damit in eine Krise zwischen Pflicht, Selbstzweifel und dem Wunsch nach Veränderung

Schau dich mal an wie du dich verändert hast! Dick und gar nicht mehr hübsch, meinte Martin zu Elisa. Natürlich nicht heimlich, sondern ganz offiziell, zur besten Zeit, während das Sonntagsessen serviert wurde.

Die Worte purzelten auf den Tisch, direkt neben die Gabel, die Elisa gerade noch gehalten hatte. Sie fielen einfach klangen nicht mal, weil sie schon losließ, noch bevor das Besteck die Tischdecke berührte.

Guck dich doch an! Dick bist du geworden und hübsch war auch mal anders, wiederholte Martin. Sein Ton war sachlich, ohne Ärger. Fast schlimm: völlig emotionslos, wie der Wetterbericht oder wenn er über das Verkehrschaos auf der Bismarckstraße parlierte.

Martins Mutter saß mit der Teetasse in der Hand regungslos da, seine Schwester Isabelle starrte auf ihren Kartoffelsalat. Die Kinder zwölfjähriger Felix und achtjährige Greta hörten auf zu kauen und schauten auf.

Elisa blickte Martin an, der seelenruhig und ein wenig gelangweilt auf dem Stuhl lümmelte. In dem Hemd übrigens, das sie gestern Abend noch gebügelt hatte, während er im Wohnzimmer Sportschau konsumierte. Sie erinnerte sich, wie er heute früh lange vorm Spiegel stand: Kragen zurechtgezupft, Seitenprofil angeschaut, Bauch eingezogen. Martin, 42. Elisa, 38.

Martin, jetzt übertreib mal nicht…, versuchte seine Mutter. Martin hob die Hand.

Mama, ich sag nur die Wahrheit. Guck sie doch an völlig verwahrlost.

Elisa stand auf. Nicht dramatisch, kein Theater. Sie erhob sich, ging leise in den Flur, griff nach ihrer alten, grauen Jacke neben der Tür und schlupfte in die Turnschuhe.

Wohin jetzt?, rief Martin aus dem Wohnzimmer.

Sie gab keine Antwort. Tür auf, raus ins Treppenhaus. Der Aufzug im Altbau war wie immer eine Schnecke. Elisa betrachtete ihr Spiegelbild: blass, verschwommen. Ja, sie hatte zugelegt. Nach Felix kam sie nicht mehr runter auf das alte Gewicht. Dann wurde Greta geboren. Und dann dann war einfach nie mehr Zeit für sich. Der Job in der Buchhaltung eines Maschinenbauwerks, Kinder, Haushalt, Martins Mutter, die nach dem Schlaganfall vor drei Jahren zu ihnen zog.

Draußen wars kalt. Novemberanfang, acht Uhr abends, Straßenlaternen, feuchte Luft. Elisa lief einfach los, ohne Plan, den Bremer Wall entlang. Am Rewe vorbei, wo sie täglich einkauft. An der Apotheke, aus der sie regelmäßig Medikamente für die Schwiegermama holte. An der Grundschule, in der ihre Kinder lernen.

Sie dachte darüber nach, wie Martin das gesagt hatte. Nicht im Affekt. Nicht aus Wut. Einfach so, nebenbei. Bei Kartoffelgratin und Salat, während die Kinder über Lehrer lästern. Sonntagsessen wie immer. Und dann: Zack dieser Satz.

Elisa stoppte an der Bushaltestelle. Sie setzte sich auf die Bank, den Bus brauchte sie nicht. Handy aus der Tasche: drei verpasste Anrufe von Martin. Eine Nachricht von Isabelle: Elisa, sei ihm nicht böse. Er ist einfach fix und alle. Komm zurück.

Fix und alle. Klar.

Elisa betrachtete ihre Hände: trockene Haut, abgebrochene Nägel, Risse am Zeigefinger. Vor zehn Jahren war alles anders. Alle zwei Wochen Maniküre. Flatterkleid statt Schlabberjeans und Strickpulli. Morgens Make-up, Fitnessstudio. Wann eigentlich hörte das auf? Nicht von jetzt auf gleich. Erst Schwangerschaft, dann Übelkeit und chronische Müdigkeit. Dann Geburt, schlaflose Nächte. Dann nochmal schwanger. Dann Job, weil das Elterngeld niemals reicht Martin hatte ja ohnehin schon betont, alleine würde das nicht gehen. Dann kam die Schwiegermutter. Dann dann ging sie einfach im Alltag unter.

Ein Auto schoss vorbei und spritzte sie mit Wasser aus der Pfütze. Elisa reagierte nicht mal. Stand auf und lief weiter. Vielleicht Richtung Innenstadt. Vielleicht zur Weserpromenade.

Nach zwanzig Minuten landete sie am Einkaufszentrum. Riesig, grell, Schaufenster voller Schick. Elisa ging rein. Wärme, Musik, Kaffeegeruch, Parfumwolke. Menschen mit Einkaufstüten, lachend, redend. Sie schlenderte am Modegeschäft vorbei, blieb am Schaufenster stehen. Ein blaues Kleid, schlicht und trotzdem elegant. Ihre Größe … 46? Oder doch 48?

Kann ich helfen?, fragte die Verkäuferin aus dem Türrahmen.

Nein, danke, murmelte Elisa und lief weiter.

Sie fuhr mit dem Rolltreppchen nach oben zum Foodcourt. Setzte sich in eine Ecke und bestellte einen Kaffee. Beobachtete die anderen. Ein Paar, frisch verliebt, Hände verschränkt. Er sagt etwas, sie kichert. Eine Frauengruppe, gepflegt, Nägel wie aus dem Studio, Haar gestylt, lachen über die typischen Männergeschichten.

Wann hat Elisa das letzte Mal wirklich gelacht? Nicht nett gelächelt, nicht über den Tatort gewitzelt, sondern so richtig bis die Tränen kamen?

Das Handy vibrierte. Martin: Kommst du heute noch? Die Kinder brauchen Hilfe bei den Hausaufgaben.

Elisa tippte: Hilf ihnen halt selbst. Löschte es, schrieb dann: Bin gleich da. Schickte es ab.

Sie trank aus, verließ das Center. Draußen wars fröstelig. Elisa zog die löchrigen Handschuhe über, trottete zur Haltestelle.

Zuhause begrüsste sie die Stille. Martins Mutter schlief, Isabelle war weg, Kinder in ihren Zimmern. Martin lang auf dem Sofa mit dem Handy. Er blickte hoch.

Hast du dich ausgejoggt?

Ja.

Das Essen steht im Kühlschrank. Falls du…

Elisa ging in die Küche, öffnete den Kühlschrank und holte den Rest von Omas Auflauf. Wärmte ihn auf und starrte in die Mikrowelle, wie die Teller ihre Runden drehen.

Mama, kannst du bei Mathe helfen?, stakste Greta herein.

Klar, Schatz.”

Elisa setzte sich an den Tisch, blätterte in Gretas Heft. Bruchteile, Gleichungen. Sie erklärte, war aber dabei ganz woanders bei Martins Blick von heute. Ohne Liebe. Ohne Zärtlichkeit. Nicht mal genervt. Einfach, als wär sie ein Teil der Einrichtung. Wie der alte Stuhl oder das IKEA-Regal.

Als Greta im Bett war, ging Elisa ins Wohnzimmer. Martin lag noch immer da.

Martin, wegen vorhin beim Essen…

Was denn?, ohne vom Handy abzulassen.

Heute Mittag. Vor allen.

Ach das. War doch nur ehrlich. Du hast dich gehen lassen, das ist Fakt.

Vor den Kindern. Vor deiner Mutter.

Und? Deren Augen funktionieren doch auch.

Elisa setzte sich am Rand der Couch. Schaute ihn an, doch er hielt den Blick nicht mal für nötig.

Warum bist du so? Warum so mit mir?

Wie denn? Hab ich was Schlimmes gesagt? Du solltest einfach ins Fitnessstudio. Mal was für dich machen. Ist nichts Ungewöhnliches.

Das war verletzend.

Verletzend? Martin grinst. Ach Elisa, ich habs nur ausgesprochen. Wenn das eine Kränkung ist dein Problem.

Elisa stand auf. Ging ins Schlafzimmer, warf sich auf ihre Seite die am Fenster, weil Martin wie immer den Rand beansprucht. Augen zu.

Am nächsten Morgen startete das Programm von vorn. Frühstück, Brotdosen, Ranzen, Büro. Elisa saß an ihrem Schreibtisch im Werk, tippte Zahlen, kontrollierte Rechnungen. Kollegin Natalie kam mit einer dicken Mappe vorbei.

Sag mal, warum so bedröppelt heute?

Alles gut.

Ach komm, du kannst mir das erzählen. Was los?

Elisa blickte Natalie an. Fünf Jahre zusammen, nie wirklich Freundinnen. Aber heute platzte es raus.

Mein Mann meinte gestern vor der Familie: Ich sei dick und unansehnlich.

Natalie pfiff durch die Zähne.

Wie bitte?! Und was hast du gesagt?

Gar nichts. Was soll ich?”

Was? Ihn auf den Mond schießen, vielleicht?”

Wir haben Kinder. Seine Mama wohnt bei uns. Kredit. Ich kann nicht einfach”

Verstehe, aber das muss man doch nicht wortlos akzeptieren.

Nach kurzem Grübeln meinte Natalie: Vielleicht wollte er motivieren? So von wegen Ansporn?

Ansporn, na klar, lachte Elisa trocken. Bestimmt.

Der Tag verging wie im Nebel. Zahlen verschwammen, Fehler häuften sich. Die Chefbuchhalterin, Frau Winter, rügte sie sogar.

Abends, nach dem Abholen, fuhr Elisa nicht heim sondern zu ihrer Mutter ans andere Ende von Bremen. Zwei Zimmer, altes Haus.

Elisalein! Komm rein, ich hab Quarkkuchen gemacht, rief die Mutter. Felix und Greta sprinteten zum Fernseher. Elisa schlurfte in die Küche, setzte sich. Die Mutter goss Tee ein und schob einen Kuchenteller rüber.

Du siehst blass aus. Was ist los?

Elisa erzählte. Alles. Vom Essen, von Martins Spruch, von seiner Eisesmiene. Die Mutter hörte zu, schüttelte immer wieder nur den Kopf.

Weißt du, mein Kind, sagte sie am Ende, ich hab dir immer gesagt: Martin ist schwierig. Schon auf eurer Hochzeit…

Mama, bitte nicht jetzt.

Gut. Was hast du vor?

Keine Ahnung.

Ihr könntet hierher ziehen zu mir. Zu viert. Hier ist Platz für ein paar Luftmatratzen.

Elisa schüttelte den Kopf. Sie sah sich vor, wie sie den Kindern erklärt, warum Papa nicht mehr da ist. Felix, der seinem Vater nacheifert und das gar nicht versteht.

Ich kann nicht.

Dann?

Weiß ich nicht, Mama. Wirklich nicht.

Sie kamen spät zurück. Martin saß mit dem Laptop am Küchentisch. Blick hoch.

Wo wart ihr?

Bei meiner Mutter.

Hättest ja Bescheid geben können.

Hätt ich, nickte Elisa und ging ins Bad.

Sie stand eine Ewigkeit unter der heißen Dusche. Das Wasser spülte nicht nur den Schmutz ab, sondern auch einen Teil von ihr selbst den, der noch hoffte.

Im Spiegel betrachtete sie sich. Ja, Plus-Kilos. Ja, Fältchen. Blasse Haare, schlechte Haut. Ist sie deshalb weniger wert? Muss man deshalb sowas hören?

Mit achtundzwanzig war sie zierlich, gepflegt, verliebt. Martin überschüttete sie mit Komplimenten, Blumen und Restaurantbesuchen. Später wurde sie Ehefrau. Mutter. Pflegerin seiner Mutter. Keine Frau mehr.

Ab ins Bett. Martin kam, legte sich stumm neben sie. Kein Gute Nacht, kein Kuss.

Da wurde Elisa klar: So geht es nicht weiter. Irgendwas muss sich ändern.

Zwei Wochen später bekam sie ein Jobangebot. Ein Logistikunternehmen in einem schicken Büro am Hauptbahnhof suchte eine Finanzmanagerin. Gehalt: fast das Doppelte. Elisa schrieb sofort die Bewerbung.

Das Vorstellungsgespräch lief glatt. Die Leiterin, Frau Schneider, prüfte alles, nickte zufrieden.

Starten Sie in zwei Wochen?

Sehr gern.

Am ersten Arbeitstag zog sie ihr bestes Kleid an schwarz, schlicht, seit Jahren verheiratet mit dem Kleiderschrank. Schminke im Gesicht, Haare frisiert. Martin merkte nichts. Er scrollte die Tagesschau im Handy.

Das Büro strahlte: Weiß, Glas, Licht, junges Team. Elisa kriegte den Platz am Fenster. Ihr Chef hieß Sven Richter, etwa ihr Alter, mit Brille und freundlichem Lächeln.

Willkommen, Elisa! Fragen? Immer raus damit. Wir sind hier kollegial.

Die ersten Wochen lernte sie alles. Neue Software, andere Abläufe, modernes Tempo. Und zum ersten Mal war sie nicht Martins Frau, nicht Felix und Gretas Mutter. Sie war: Elisa. Fachkraft. Mensch.

Sven war ein angenehmer Chef. Er erklärte nicht nur, sondern half tatsächlich und blieb oft länger für schwierige Fälle. Sie redeten erst über Arbeit, dann über das Leben.

Eines Tages fragte Sven:

Haben Sie Kinder?

Zwei. Zwölf und acht.

Ich hab einen Sohn siebzehn, lebt bei meiner Ex.

Schon lange geschieden?

Vier Jahre.

Elisa fragte nicht weiter, aber innerlich wurde sie neugierig. Ein fremder Mann, der sie ansieht nicht wie ein Sachgegenstand.

Ein Monat verging, dann noch einer. Elisa hatte sich eingelebt. Sie ging früher aus dem Haus, kam später heim. Martin war eher erfreut: Mehr Gehalt. Seine Mutter klagte, wegen der Kinder. Aber Elisa genoss zum ersten Mal seit Jahren das Leben.

Sie meldete sich im Fitnesscenter an, gleich neben dem Büro. Dreimal die Woche, nach der Arbeit. Anfangs ein Schock für die Muskeln, die Kondition. Aber Schritt für Schritt wurde es leichter. Minus zwei Kilo. Minus drei. Minus fünf.

Sven bemerkte es.

Sie sehen gut aus!, meinte er beim Kaffee.

Elisa wurde rot.

Danke.

Nein, wirklich. Sie strahlen jetzt.

An einem Freitag kamen sie endlich durch mit dem Quartalsbericht. Sven schlug vor:

Einen Wein im Bistro? Gleich ums Eck!

Eigentlich sollte Elisa Nein sagen. Heim zu den Kindern! Aber:

Warum nicht.

Das Bistro war gemütlich, gedämpftes Licht, entspannter Plausch. Sie erzählten vom Beruf, vom Alltag, von Träumen. Sven sprach von seinem Sohn im Studium. Elisa berichtete von Felix dem Computerfreak und Greta, die mal Tierärztin werden möchte.

Und Ihr Mann?, fragte er vorsichtig.

Elisa schwieg, drehte das Weinglas.

Wir leben zusammen. Aber wirklich… zusammen ist das schon lange nicht mehr.

Sven nickte nur.

Als sie rausgingen, war es schon dunkel. Sven begleitete sie zum Auto. Am Straßenrand, Blickwechsel. Elisa wusste, was jetzt kommt und ließ es geschehen.

Der Kuss war vorsichtig, zaghaft. Aber Elisa erwiderte ihn. Zum ersten Mal seit Jahren spürte sie: Sie ist begehrt. Sie ist jemand.

Die Geschichte nahm ihren Lauf. Treffen nach der Arbeit, ein paar Wochenenden, Ausreden zu Hause. Cafébesuche, Spaziergänge am Weserdeich, kleine Ausflüge ins Umland. Sven war nicht fordernd oder aufdringlich. Er war einfach da, sah sie wirklich an. Zum ersten Mal seit Ewigkeiten fühlte sie: Da sieht mich einer wirklich.

Elisa wurde schlanker, lebendiger. Sie gönnte sich neue Klamotten auffällig, fröhlich. Ein neuer Stufenschnitt, frische Farbe. Das Make-Up machte Spaß, nicht nur Pflicht. Die Kollegen merkten den Wandel und warfen Komplimente.

Daheim? Nichts. Martin fragte eines Abends:

Warum bist du so aufgeputzt?

Hab mir ein Kleid gegönnt.

Wofür? Geld zum Fenster rauswerfen?

Da begriff Elisa: Ihm war das einfach egal. Er bemerkte sie nicht mal.

Dann kam der Knall. Martin griff zu ihrem Handy angeblich hatte er seins am Ladekabel vergessen. Las die Nachrichten, fand die Chats mit Sven. Elisa kam heim und traf ihn im Wohnzimmer wütend, blass, das Handy im Anschlag.

Wer ist Sven?!

Elisa zog die Schuhe aus, hängte die Jacke auf.

Mein Chef.

Und du mit ihm…?!

Ja.

Stille. Martin starrte sie an, als wär sie plötzlich eine Fremde.

Wie konntest du nur?!

Und du?, fragte Elisa ruhig. Wie konntest du mich täglich verletzen? Mich behandeln wien Möbelstück?

Ich bin dein Mann!

Nein. Du bist nur der Typ, mit dem ich die Wohnung teile.

Sie holte ihren Koffer vom Schrank. Packte ihre Sachen. Die der Kinder. Martin stand sprachlos in der Tür.

Das ist nicht dein Ernst!

Doch.

Du kannst nicht einfach abhauen!

Doch, das kann ich.

Sie rief Sven an, erklärte kurz die Lage. Er kam nach einer halben Stunde, half beim Tragen. Martin tobte im Treppenhaus Elisa drehte sich nicht um.

Die Kinder saßen still im Auto, ängstlich. Elisa sah sie an.

Wir kriegen das hin, versprochen!

Svens Wohnung war sonnig, geräumig. Er räumte den Kindern ein eigenes Zimmer frei, nahm Elisa ohne Druck auf.

Die ersten Wochen waren nicht leicht. Kinder hatten Anlaufprobleme, Felix war stinksauer, Greta weinte. Aber irgendwann kehrte Ruhe ein.

Und Elisa? Wachte eines Tages auf, schaute ins Spiegelbild und lächelte. Sie sah sich selbst: etwas schlanker, frischer, strahlend. Die fünf Kilo waren weg. Aber vor allem: die alte Elisa war zurück. Mit neuer Frisur, und ganz sicher: mit neuem Lebensmut.

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Homy
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„Schau dich doch mal an, wie dick und unattraktiv du geworden bist.“ – Anton demütigt Olesja vor der gesamten Familie am Sonntagsessen und stößt sie damit in eine Krise zwischen Pflicht, Selbstzweifel und dem Wunsch nach Veränderung
„Ich will deine Verwandten hier nicht mehr sehen – unser Haus ist kein Hotel! Ehefrau reicht’s: Sie kann die Ansprüche der Schwiegerfamilie nicht mehr ertragen…“