Zerplatzte Prinzenträume… Er war nicht der Märchenprinz ihrer Sehnsucht… Elena lernte Dan kennen, als er gerade aus der Bundeswehr zurückgekehrt war. Er sah aus, als käme er direkt von einem Modemagazin – groß, athletisch, mit eindrucksvollen grünen Augen und schwarzen, lockigen Haaren. Neben ihm wirkte Elena schlicht, obwohl sie hübsch war: blonde Haare, schlanke Silhouette, sanftes Lächeln. Sie konnte ihr Glück kaum fassen – trotz all der anderen hatte er gerade sie gewählt. „Was sieht er in dir?“, tuschelten ihre Freundinnen. „So ein Schönling bleibt nie lang. Bald ist er weg!“ Doch Elena lächelte nur – sie glaubte an ihre Liebe. Gemeinsame Kinobesuche, Tanzabende, Treffen mit Freunden. Dan lobte nie ihr Aussehen, war aber immer an ihrer Seite, und seine Berührungen ließen sie schweben. Als sie ihn das erste Mal mit nach Hause brachte, runzelte ihre Mutter – Maria Jung – besorgt die Stirn. Später, unter vier Augen, flüsterte sie: „Ein schöner Mann, mein Kind, ist oft ein Mann für andere. Treue ist selten. Warte mit der Hochzeit, prüfe ihn. Er wirkt zu… ausgestellt.“ Elena war verletzt. Sie vertraute Dans Gefühlen, wollte keine Zweifel zulassen. Doch die Worte ihrer Mutter sanken in ihr Herz. Allmählich änderte Dan sein Verhalten. Erst das Fitnessstudio, dann Schwimmen, dann neue Bekanntschaften. Um an seiner Seite zu bleiben, meldete sich Elena zu den Trainings an, fühlte sich aber zwischen den attraktiven, sportlichen Frauen fehl am Platz. Dan warf ihnen immer wieder Blicke zu, und Elena ging traurig und tränenreich nach Hause. „Du bist schwach wie eine Puppe“, spottete er einmal, als sie sich nach dem Schwimmen erkältet hatte. „Bleib lieber bei deinen Büchern zu Hause.“ Die Worte schmerzten, und Elena erinnerte sich an ihre Mutter. Sie spürte, dass Dan sich entfernte. Immer öfter ging er allein aus, ohne sie zu rufen, ohne zu bemerken, wie sehr sie fehlte. Dann verschwand er einfach. Keine Antwort mehr auf ihre Nachrichten. „Er ruft dich nicht an?“, fragte die Mutter. „Nein…“, flüsterte Elena, wandte sich mit dem Gesicht zur Wand. „Komm, steh auf! Wir gehen zum Friseur!“, bestimmte Maria Jung. „Eine neue Frisur ist der erste Schritt zu einem neuen Leben. Und dann nähen wir dir ein Kleid, du bist doch geschickt.“ Sie kauften Stoff, Elena entwarf Modelle, versuchte zu vergessen. Neuigkeiten über Dans neue Liebschaften drangen zu ihr durch, aber sie blieb stark. Als sie nach einigen Wochen beim Tanzen erschien – im neuen, leichten Outfit, strahlend – drehten sich alle nach ihr um. Sie wurde wahrgenommen. Ein Junge, Stefan, bescheiden und wohnlich, begann, sich um sie zu kümmern. Kein Schönling, aber seine Augen blickten nur zu Elena – warm und ehrlich. Nach einem Monat machte er ihr einen Heiratsantrag. „Das ist ein Mann!“, sagte die Mutter. „Wenn er liebt, dann heiratet er auch. Was sagst du?“ „Ich nehme an“, antwortete Elena ruhig. „Liebst du ihn?“ „Wie könnte ich nicht? Er ist gut, fleißig, treu. Ich bin alles, was er braucht – und nur ich.“ Die Hochzeit war herzlich, voller Seele. Elena und Stefan fingen bei null an: der erste Stuhl, der erste Teller. Nach einem Jahr kam die Tochter, nach drei Jahren der Junge. Familie, Liebe, Glück. An Dan dachte sie nicht mehr. Nur hörte sie manchmal, dass er seine Frau verlassen, mit einer Geliebten abgehauen und jetzt irgendwo ziellos lebte. Elena lächelte: „Was war zwischen uns? Nur ein Stück Jugend. Soll er glücklich werden, wenn er kann.“ Zu Hause warteten ihre Kinder und ihr Mann auf sie. Und die Mutter – klug, gutherzig, die Liebste. Diejenige, die sie vor echtem Leid bewahrte. Dank der Mutter fand Elena ihr stilles, wahres Glück. Mama… du sollst immer nah sein. Ohne dich ist das Leben nicht so hell.

Die Illusion eines Prinzen, die zerrinnt
Er war nicht der Prinz ihrer Träume
Katharina lernt Andreas kennen, als er gerade aus der Bundeswehr zurückgekehrt ist. Der junge Mann sieht aus, als sei er einem Modejournal entsprungen groß, sportlich, faszinierende grüne Augen, schwarzes lockiges Haar. Neben ihm wirkt Katharina schlicht, obwohl sie hübsch ist: blondes Haar, schlanke Figur, sanftes Lächeln. Sie kann ihr Glück kaum fassen von all ihren Freundinnen hat er gerade sie gewählt.
Was sieht er bloß in dir? flüstern die Freundinnen. Solche Schönlinge bleiben nie lang, der verlässt dich bald!
Doch Katharina lächelt nur sie glaubt an ihre Liebe. Sie gehen ins Kino, tanzen gemeinsam, treffen Freunde. Andreas lobt ihre Schönheit zwar nie, aber er ist immer bei ihr, und seine Berührungen lassen sie schweben. Als sie ihn das erste Mal mit nach Hause bringt, runzelt ihre Mutter Gisela die Stirn. Später, nur zu zweit, sagt sie leise:
So ein schöner Mann gehört selten nur einer, meine Liebe. Die Treue ist bei denen nicht besonders groß. Warte mit der Hochzeit, teste ihn. Er erscheint mir zu sehr als sei er auf dem Präsentierteller.
Katharina ist gekränkt. Sie vertraut Andreas, will keinen Zweifel zulassen. Doch Giselas Worte haben eine leise Unruhe in ihr Herz gepflanzt.
Allmählich verändert sich Andreas. Erst das Fitnessstudio, dann das Schwimmen, dann neue Bekanntschaften. Katharina meldet sich aus Liebe ebenfalls beim Training an, fühlt sich jedoch unbeholfen zwischen den muskulösen, attraktiven Mädchen. Andreas blickt öfters zu ihnen, und Katharina verlässt das Studio früher, um ihre Tränen zu verbergen.
Du bist schwach wie eine Puppe, lacht er einmal, als sie sich nach dem Schwimmen erkältet hat. Bleib lieber daheim mit deinen Büchern.
Die Worte schmerzen, und Katharina denkt an das, was ihre Mutter gesagt hat. Sie spürt, wie Andreas ihr entgleitet. Immer häufiger verbringt er seine Abende ohne sie, ruft nicht an, nimmt sie nirgendwo hin mit. Schließlich verschwindet er ganz. Er geht nicht mehr ans Telefon.
Er meldet sich nicht? fragt Gisela.
Nein flüstert Katharina und dreht sich zur Wand.
Komm, steh auf! Wir gehen zum Friseur! kommandiert Gisela. Eine neue Frisur ist der erste Schritt in ein neues Leben. Und ein Kleid schneidern wir dir auch, du kannst das doch.
Sie kaufen Stoff, Katharina entwirft Schnitte, versucht zu vergessen. Gerüchte über die neuen Liebschaften von Andreas dringen zu ihr durch, doch sie bleibt stark. Nach einigen Wochen taucht sie wieder beim Tanzabend auf im selbstgeschneiderten Kleid, leicht und strahlend und die Köpfe drehen sich nach ihr.
Ein Junge, Michael, ehrlich und bodenständig, beginnt um sie zu werben. Er ist kein Schönling, doch seine Augen schauen Katharina warm und ehrlich an. Nach einem Monat macht er ihr einen Heiratsantrag.
Das ist ein Mann! meint die Mutter. Wer liebt, der heiratet auch. Und du, was sagst du?
Ja, sagt Katharina ruhig.
Liebst du ihn?
Wie sollte ich nicht? Er ist gut, fleißig, treu. Ich bin alles, was er braucht und nur ich.
Die Hochzeit ist herzlich und voller Wärme. Katharina und Michael fangen gemeinsam bei Null an: der erste Stuhl, der erste Teller. Nach einem Jahr wird eine Tochter geboren, drei Jahre später ein Sohn. Familie, Liebe, Glück.
An Andreas denkt Katharina nicht mehr. Nur gelegentlich hört sie Geschichten wie er seine Frau verlassen hat, zu einer Geliebten ging und jetzt mal hier, mal dort lebt. Sie lächelt:
Was war das damals schon? Nur ein Stück Jugend. Soll er doch glücklich werden, wenn er es kann.
Daheim warten Kinder und Ehemann auf sie. Und Gisela weise und liebevoll, die wichtigste Person. Diejenige, die sie vor wirklichem Leiden bewahrt hat. Dank ihrer Mutter hat Katharina ihr ruhiges und echtes Glück gefunden.
Mama bleib immer in meiner Nähe. Ohne dich fehlt dem Leben das Licht.

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Homy
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Zerplatzte Prinzenträume… Er war nicht der Märchenprinz ihrer Sehnsucht… Elena lernte Dan kennen, als er gerade aus der Bundeswehr zurückgekehrt war. Er sah aus, als käme er direkt von einem Modemagazin – groß, athletisch, mit eindrucksvollen grünen Augen und schwarzen, lockigen Haaren. Neben ihm wirkte Elena schlicht, obwohl sie hübsch war: blonde Haare, schlanke Silhouette, sanftes Lächeln. Sie konnte ihr Glück kaum fassen – trotz all der anderen hatte er gerade sie gewählt. „Was sieht er in dir?“, tuschelten ihre Freundinnen. „So ein Schönling bleibt nie lang. Bald ist er weg!“ Doch Elena lächelte nur – sie glaubte an ihre Liebe. Gemeinsame Kinobesuche, Tanzabende, Treffen mit Freunden. Dan lobte nie ihr Aussehen, war aber immer an ihrer Seite, und seine Berührungen ließen sie schweben. Als sie ihn das erste Mal mit nach Hause brachte, runzelte ihre Mutter – Maria Jung – besorgt die Stirn. Später, unter vier Augen, flüsterte sie: „Ein schöner Mann, mein Kind, ist oft ein Mann für andere. Treue ist selten. Warte mit der Hochzeit, prüfe ihn. Er wirkt zu… ausgestellt.“ Elena war verletzt. Sie vertraute Dans Gefühlen, wollte keine Zweifel zulassen. Doch die Worte ihrer Mutter sanken in ihr Herz. Allmählich änderte Dan sein Verhalten. Erst das Fitnessstudio, dann Schwimmen, dann neue Bekanntschaften. Um an seiner Seite zu bleiben, meldete sich Elena zu den Trainings an, fühlte sich aber zwischen den attraktiven, sportlichen Frauen fehl am Platz. Dan warf ihnen immer wieder Blicke zu, und Elena ging traurig und tränenreich nach Hause. „Du bist schwach wie eine Puppe“, spottete er einmal, als sie sich nach dem Schwimmen erkältet hatte. „Bleib lieber bei deinen Büchern zu Hause.“ Die Worte schmerzten, und Elena erinnerte sich an ihre Mutter. Sie spürte, dass Dan sich entfernte. Immer öfter ging er allein aus, ohne sie zu rufen, ohne zu bemerken, wie sehr sie fehlte. Dann verschwand er einfach. Keine Antwort mehr auf ihre Nachrichten. „Er ruft dich nicht an?“, fragte die Mutter. „Nein…“, flüsterte Elena, wandte sich mit dem Gesicht zur Wand. „Komm, steh auf! Wir gehen zum Friseur!“, bestimmte Maria Jung. „Eine neue Frisur ist der erste Schritt zu einem neuen Leben. Und dann nähen wir dir ein Kleid, du bist doch geschickt.“ Sie kauften Stoff, Elena entwarf Modelle, versuchte zu vergessen. Neuigkeiten über Dans neue Liebschaften drangen zu ihr durch, aber sie blieb stark. Als sie nach einigen Wochen beim Tanzen erschien – im neuen, leichten Outfit, strahlend – drehten sich alle nach ihr um. Sie wurde wahrgenommen. Ein Junge, Stefan, bescheiden und wohnlich, begann, sich um sie zu kümmern. Kein Schönling, aber seine Augen blickten nur zu Elena – warm und ehrlich. Nach einem Monat machte er ihr einen Heiratsantrag. „Das ist ein Mann!“, sagte die Mutter. „Wenn er liebt, dann heiratet er auch. Was sagst du?“ „Ich nehme an“, antwortete Elena ruhig. „Liebst du ihn?“ „Wie könnte ich nicht? Er ist gut, fleißig, treu. Ich bin alles, was er braucht – und nur ich.“ Die Hochzeit war herzlich, voller Seele. Elena und Stefan fingen bei null an: der erste Stuhl, der erste Teller. Nach einem Jahr kam die Tochter, nach drei Jahren der Junge. Familie, Liebe, Glück. An Dan dachte sie nicht mehr. Nur hörte sie manchmal, dass er seine Frau verlassen, mit einer Geliebten abgehauen und jetzt irgendwo ziellos lebte. Elena lächelte: „Was war zwischen uns? Nur ein Stück Jugend. Soll er glücklich werden, wenn er kann.“ Zu Hause warteten ihre Kinder und ihr Mann auf sie. Und die Mutter – klug, gutherzig, die Liebste. Diejenige, die sie vor echtem Leid bewahrte. Dank der Mutter fand Elena ihr stilles, wahres Glück. Mama… du sollst immer nah sein. Ohne dich ist das Leben nicht so hell.
Die gezeichnete Lebensgeschichte