DIE MIETERIN
An einem frühen Winterabend schlenderte eine große Frau durch die Straßen eines ruhigen Wohnviertels von München. Es war noch hell, und das Wetter präsentierte sich von seiner freundlichen Seite. Ein leichter Frost lag in der Luft, aber den ganzen Tag hatte die Sonne vom Himmel gestrahlt. Jetzt senkte sich die Sonne langsam dem Horizont entgegen und tauchte die glitzernden, eiskalten Schneeflocken in ihr warmes, goldenes Licht.
Frau Luise Hartmann genoss die Kälte, ihr Gang war ruhig und überlegt. Sie war groß, elegant, über sechzig, die Haare sorgfältig frisiert und der teure Nerzmantel, ein Geschenk ihres Sohnes, umhüllte sie wie ein sanfter Königsumhang. In ihrem Gesicht zeugten edle Züge von früherer Schönheit, ein Funken Stolz lag immer noch in ihrem Blick. Gepflegt, selbstbewusst Luise wusste, was sie wert war.
Die Jugend und die große Liebe lagen längst hinter ihr, aber das hielt sie nicht davon ab, das Leben in vollen Zügen zu genießen. Seit sie vor zehn Jahren ihren Mann, einen zuverlässigen und liebevollen Münchner, verloren hatte, war sie lange Zeit von Trauer erfüllt. Aber wie sollte sie nicht trauern? Schließlich hatten sie gemeinsam Jahrzehnte verbracht und einen wunderbaren Sohn großgezogen.
Ihr Sohn, Sebastian, hatte zum Studium München verlassen und war in Hamburg geblieben, wo er eine Familie gründete. Er machte Luise bereits zweimal zur Oma. Doch sie sah die Enkel selten Sebastians Beruf ließ ihm keine Zeit für häufige Besuche.
Trotzdem verlor Luise nie ihren Lebensmut. Jede Lebensphase hat ihre eigenen Vorzüge. Ja, sie war über sechzig, Rentnerin, Sohn und Enkel weit weg aber es gibt doch Videotelefonie, man kann sich trotzdem sehen und sprechen. Und überhaupt: Es ging Luise nicht schlecht. Zwei Wohnungen in bester Lage hatte sie im Laufe ihres Lebens angesammelt. Die Rente reichte für alles Nötige, dazu unterstützte Sebastian sie immer wieder finanziell, auch wenn sie meistens energisch abwinkte.
Erst vor kurzem war Sebastian mit seiner Familie in München gewesen und hatte zu Silvester den prachtvollen Nerzmantel geschenkt, in dem Luise jetzt über den Gehweg stolzierte. Langsam, mit erhobenem Haupt, weil sie genau wusste, wie strahlend sie für eine Rentnerin aussah, ließ sie sich von den Blicken bewundern.
Doch sie war nicht nur wegen des Spaziergangs unterwegs. Heute wollte sie die Miete von ihren Mietern abholen. Luise lebte selbst in einer großzügigen Zweizimmerwohnung, die andere, eine Einzimmerwohnung, vermietete sie an ein junges Ehepaar mit Kind oder besser gesagt, als sie das Ehepaar aufgenommen hatte, war an ein Kind noch nicht zu denken gewesen. Die beiden wohnten jetzt seit fünf Jahren dort und inzwischen war aus der kleinen Familie ein süßer, pausbäckiger Junge geworden Emil, gerade mal zwei Jahre alt. In Luises eleganter Handtasche steckte eine Tafel Schokolade, extra für Emil.
Gute Mieter zu finden, war für Luise nie einfach gewesen; zu oft hatte sie schlechte Erfahrungen gemacht da blieben Rechnungen unbezahlt, dort wurde das Mobiliar beschädigt. Aus diesen Erlebnissen hatte sie gelernt und holte seither persönlich die Miete ab auch, um gleich nach dem Rechten zu sehen. Aber auf dieses junge Paar konnte sie sich inzwischen verlassen. Besonders auf Annika, die junge Mutter, mit der Luise meistens Kontakt hatte.
Annika war gerade mal vierundzwanzig, zierlich, blasshäutig, ihr offener, heller Blick unterstreicht das kindliche Gesicht. Man mochte kaum glauben, dass dieser kleine Wirbelwind bereits Mutter eines zweijährigen Rowdys war.
Annika hielt die Wohnung in perfektem Zustand, war höflich und zuvorkommend und kam jeder Zahlung pünktlich nach. Was ihren Mann Johannes anging, hielt Luise sich zurück. Bei ihren Besuchen lag der junge Mann meistens wortkarg auf dem Sofa, schweigend vor dem Fernseher, oder er war gar nicht da. Ein kurzes Brummeln als Begrüßung, tiefer gehen die Gespräche nicht. Und manchmal meinte Luise, er hätte etwas getrunken aber das war nicht ihr Problem. Als Mieter hatte sie keine Beschwerden über ihn.
Gemächlich erreichte Luise das neunstöckige Gebäude, fuhr mit dem Aufzug in den fünften Stock und überlegte, ob sie sich nach Erhalt der Miete heute noch mit einem Stück Lachs im Feinkostladen verwöhnen sollte. Mit der Miete bestritt sie ihre eigenen Nebenkosten und gönnte sich von dem Rest dann und wann eine Kleinigkeit.
Mit leichtem Lächeln dachte sie darüber nach, ob sie vor Ladenschluss noch den Fischladen an der Isar erreichen würde, und drückte schließlich auf die Klingel. Klar, sie hatte ihren eigenen Schlüssel, aber bei so angenehmen Mietern will man ja keine Grenzen überschreiten. Überraschungen mochte niemand.
Heute dauerte es etwas länger als sonst. Schon fragte sich Luise, ob vielleicht niemand daheim war, da öffnete sich doch die Tür und was sie sah, ließ sie erschauern.
Annika stand vor ihr, die Augen rot und schmal, das Gesicht aufgedunsen, die Hände zitternd. Alles an der jungen Frau machte Luise sofort Sorgen.
Annika öffnete die Tür, wich zurück in den Flur und verschränkte die Arme, als wollte sie das Zittern bändigen.
Ist irgendwas passiert, Annika? Du siehst nicht gut aus, alles in Ordnung? Luise trat ein und zog die Tür nach sich zu. Sie überlegte kurz, ob Annika vielleicht noch einen Kater von den Feiertagen hatte.
Doch Annika schüttelte matt den Kopf. Nein, Luise, gar nichts ist in Ordnung. Ihre Stimme war dünn und brüchig, beim Sprechen ging sie ins Wohnzimmer.
Luise folgte ihr. Sofort sah sie: Der Mann war nicht zuhause. Und in der sonst so ordentlichen Wohnung lag ein leichter Hauch von Durcheinander Spielzeug auf dem Boden, Emil spielte mittendrin. Der Wäscheschrank stand offen, einige Fächer waren leer.
Annika nahm die Belege zur Hand, reichte sie Luise mit zitternden Fingern.
Die Nebenkosten sind gezahlt, aber ich kann diesen Monat die Miete nicht überweisen. Mir fehlt schlichtweg das Geld. Darf ich Ihnen bitte den Monat schuldig bleiben? Emil und ich wir ziehen morgen aus.
Beim Klang dieser Worte zuckte Annikas Gesicht, als müsse sie weinen, aber ihre Augen waren längst leer getrocknet. Jetzt wurde Luise klar: Das war nicht die Nachwirkung von Alkohol. Das waren Tränen, kahle und anhaltende Verzweiflung.
Aber was Was ist passiert? fuhr Luise erschrocken dazwischen. Warum ziehst du mit Emil aus? Wo ist dein Mann?
Annika ließ sich schwer auf das Sofa sinken, verbarg das Gesicht in den Händen, Schlucken und stockende Worte ließen sie um Fassung ringen.
Ich bin krank geworden, Luise. Seit einem halben Jahr geht es mir ständig schlecht. Ich bin so erschöpft, ständig müde. Es blieb nie Zeit für einen Arzt, ich habe mich um Emil gekümmert Jetzt war endlich Platz im städtischen Kindergarten frei. Als er endlich untergebracht war, habe ich meine Untersuchungen gemacht. Es ist Krebs, Luise.
Annika verstummte, ihr Rücken bebte, aber ihre Hände lösten sich nicht vom Gesicht. Nach einem Moment rang sie die nächsten Worte hervor:
Johannes als er davon erfahren hat, ist er einfach gegangen. Er hat mich angeschrien, als ob ich schuld wäre. Er sagte, eine kranke Frau brauche er nicht, er könne das nicht noch einmal durchmachen. Er hatte erlebt, wie seine Tante an Krebs gestorben ist. Und dann hat er seine Sachen gepackt und ist verschwunden. Sagte nur, er reiche die Scheidung ein. Ich ich habe kein Geld, Luise. Ich bekomme nur das Elterngeld, das reicht kaum zum Leben. Alles, was ich noch hatte, ging für die Rechnungen drauf. Ich kann nicht zahlen. Wir wir ziehen morgen aus. Lassen Sie mich nur bitte packen.
Luise betrachtete Annika schweigend. Die junge Frau saß wie ein kleiner, verletzter Vogel auf der Sofakante, neben ihr spielte Emil vergnügt zwischen den herumliegenden Kinderklamotten. Luise schoss kurz der Gedanke durch den Kopf, dass sie wohl heute doch keinen Lachs mehr bekommen sollte so selten wie meine eigenen Ohren, ein alter bayerischer Spruch. Doch gleich darauf schämte sie sich für diesen Gedanken. Wie kleinlich und egoistisch angesichts solchen Kummers.
Leise setzte sich Luise zu Annika und legte ihr die Hand auf die Schulter.
Annika, schau mich bitte an. Keine Tränen mehr. Ja, es ist schlimm und furchtbar. Dein Mann hat dich verraten, die Diagnose ist schwer. Aber du hast deinen Sohn. Dafür musst du Stärke zeigen. Hast du einen Plan? Haben die Ärzte schon eine Therapie vorgeschlagen? Und wohin willst du jetzt gehen?
Annika hob den Kopf, verzog das Gesicht.
Wovon reden wir hier, Luise? Was für einen Plan? Sie rang um Fassung, das Zittern wandelte sich fast in Resignation. Ich muss morgen ins Uniklinikum zur Biopsie. Ich kann nicht ich bin allein! Keiner, der auf Emil aufpasst, kein Ort, an den wir gehen sollten. In meinem Heimatdorf lebt meine Großmutter, sie hat mich großgezogen. Ich werde mit Emil zu ihr fahren. Ich kann mich nicht behandeln lassen. In der Nähe gibt es einen Landarzt. Dorthin gehe ich.
Aber Annika, das ist doch Unsinn! fuhr Luise auf. Willst du ernsthaft die Behandlung verweigern? Dein Mann verlässt dich und du? Willst du Emil allein lassen?
Annika schluckte schwer. Was bleibt mir denn übrig, Luise? Die Oma ist uralt, sie schafft das alles nicht mehr. Ich kann Emil nicht bei ihr lassen. Und Geld fürs Leben in München habe ich ja auch nicht. Die Klinik braucht mich für zwei, drei Tage zur Untersuchung ich weiß einfach nicht, wohin
Luise raufte sich zusammen. Hör auf, solches Zeug zu reden. Du bist doch nicht aus der Welt! Es gibt Menschen um dich herum, nicht nur Schweine wie dein Mann. Ich helfe dir. Du gehst morgen ins Krankenhaus, machst die Biopsie, um alles andere kümmere ich mich. Ich bleibe so lange bei Emil, wie es nötig ist. Und was die Miete betrifft: Vergiss die doch. Ich komme über die Runden am Hungertuch nage ich nicht. Schluss jetzt mit den traurigen Gedanken! Komm, steh auf und bring die Wohnung wieder in Ordnung. Ich gehe erstmal heim und komme morgen früh zurück. Zeigst mir dann, in welchen Kindergarten ich Emil bringen soll. Um das Kind musst du dir keine Sorgen machen.
Annika blickte Luise ungläubig an, als könne sie nicht fassen, was diese Dame sagte. Für sie war Luise immer kühl, vielleicht sogar überheblich elegant, souverän, nie wirkte sie weichherzig oder gar mitleidig. Annika hatte eher eine Standpauke erwartet und jetzt dieses Angebot, das nicht jede Mutter gemacht hätte.
Was schaust du so? fuhr Luise leicht ruppig fort. Los, reiß dich zusammen! Du hast einen langen Weg vor dir. Wir brechen jetzt nicht zusammen, sonst fang ich auch an zu weinen.
Annika fand keine Worte, sie lehnte sich wortlos an die ältere Frau. Luise spürte, dass ihr selbst die Tränen in die Kehle stiegen aber so was kam gar nicht in Frage.
Ich geh jetzt lieber. Luise stand vom Sofa auf. Pack deine Sachen, ich bin um sechs Uhr morgen früh da.
An diesem Abend betrat Luise doch noch einen Supermarkt nicht den Feinkostladen für Lachs, sondern den für das Alltägliche. Ein Suppenhuhn, diverse Nudeln, Hackfleisch alles landete im Einkaufswagen, denn bald würde sie für Emil sorgen müssen, während Annika im Krankenhaus war.
Und es stellte sich heraus: Emil war ein Sonnenschein auch wild, aber pflegeleicht. Er vermisste seine Mama, natürlich, aber Luise kam gut mit ihm zurecht. Luise selbst aber dachte jede Minute an Annika, nahm alles tief zu Herzen. So jung, so hübsch und schon mit so einer Diagnose!
Die Biopsie wurde gemacht, und zwei Tage später kam Annika heim. Es folgte das quälende Warten auf die Ergebnisse. Die Erleichterung war riesig, als Annika anrief.
Luise! Es ist klar. Erste Stufe. Eine OP dann bestehen Chancen auf völlige Heilung!
Siehst du!, atmete Luise aus. Und du hattest schon aufgegeben. Dein Mann war sich vor dir weggerannt vielleicht sogar besser so. Er hat gezeigt, wie wenig er wert ist. Wann ist die OP? Solange bist du mit Emil bei mir, ich fühl mich allein in der Wohnung sowieso nicht wohl.
Die OP ist in einem Monat, antwortete Annika. Die Wartelisten sind lang. Vielleicht sollte ich mit Emil solange zurück ins Dorf und Sie vermieten die Wohnung neu? Ich fühle mich unwohl, kostenlos hier zu wohnen
Ach, geh mit deinem schlechten Gewissen woanders hin! Leb erst mal ruhig weiter. Haben Sie genug zu essen? Ich gehe gern einkaufen.
Annika schluckte, die Stimme brach beinahe. Sie tun so viel für uns, Luise. Ich kann Ihnen nie genug danken.
* * * * * * * * * *
Anderthalb Jahre später: Ein elegantes Fest in einem der besten Münchner Lokale. Lachen und Musik hallten durch den Saal. Luise, in einem hellen Hosenanzug, saß direkt neben der Braut. Viele der Gäste hielten sie für Annikas Mutter und Luise selbst fühlte sich längst so, als würde sie die eigene Tochter unter die Haube bringen.
Annika, wunderschön im weißen Kleid, das Haar gelockt und mit einem glitzernden Diadem verziert. Gesund, glücklich und heute heiratete sie ihren behandelnden Arzt, Dr. Konstantin Berg, der sie vor eineinhalb Jahren operiert hatte.
Anfangs war Annika skeptisch gewesen, hatte ihn für zu jung gehalten. Doch sie durfte nicht wählen. Der junge Arzt war aufmerksam und herzlich geworden, als Patientin war sie ihm immer wichtiger gewesen. Anfangs war Annika distanziert, vertraute keinem Mann mehr, nicht nach dem Verrat. Die einzige Person, der sie damals traute, war Luise.
Nach der OP, vielen Untersuchungen und einer langen Genesungsphase kehrte Annika allmählich ins Leben zurück, begann wieder zu arbeiten und bestand darauf, Luise die Miete zu zahlen, obwohl Luise längst kein Geld mehr annahm. Annika war inzwischen Familie. Wie hätte sie von ihrer Tochter Miete verlangen können?
Nun wohnten Annika und Emil bei Konstantin. Luise suchte neue Mieter, aber sie wusste: Dieser Arzt liebte Annika, und er konnte sie glücklich machen.
Festlich und heimlich schob sie sich ein Lachsbrötchen auf den Teller ihr Lieblingsgenuss. Vor eineinhalb Jahren hatte sie sich diesen Luxus versagt, und noch lange darauf jeden Cent umgedreht, bis Annika wieder auf eigenen Füßen stand. Doch was bedeuteten Luxus und Geld im Vergleich zu dem, was Luise wirklich gewonnen hatte? Annika war wie eine Tochter geworden. Sebastian und seine Familie lebten weit weg, aber jetzt hatte Luise Annika und Emil, die bei ihr bleiben, sie nie vergessen würden.
Gefühle zeigte Luise nie gern, aber als Annika am Hochzeitstag aufstand und das Glas hob, rannen ihr fast Tränen über die Wangen.
Ich möchte heute für einen Menschen sprechen, ohne den ich jetzt nicht hier wäre, begann Annika mit heiserer Stimme. Sie warf einen liebevollen Blick zu Luise, und eine Träne funkelte in ihrem blauen Auge. Luise, du bist für mich wie eine Mutter, die ich nie hatte. Danke von Herzen, dass es dich gibt und dass ich dich auf meinem Weg gefunden habe.Luise lächelte, doch für einen Moment versagte ihr die Contenance; sie schloss rasch die Augen, um ihre Tränen zu verbergen. Applaus brandete auf, überall blickten Gäste voller Wärme auf diese ungewöhnlichen Frauenfreundschaft, die über Generationen hinausreichte.
Annika umarmte Luise stürmisch, und Emil schlang seine kleinen Arme um beide, als wolle er sie für immer festhalten. Konstantin gesellte sich dazu, nickte Luise dankbar zu, als gehörte sie längst zur Familie.
Später am Abend, als die Musik leiser wurde und das Stimmengewirr nachließ, trat Annika zu Luise auf die Terrasse hinaus. Die Lichter der Großstadt funkelten, ein zarter Windhauch trug den Duft von Sommer und Zukunft herüber.
Weißt du, Luise, flüsterte Annika, ohne dich hätte ich niemals an Wunder geglaubt.
Luise legte den Arm um sie, blickte in die schimmernde Nacht. Das Leben schenkt einem oft nicht, was man will aber manchmal gibt es einem, was man braucht, erwiderte sie leise. Und du bist das größte Geschenk, das ich bekommen habe.
Sie schwiegen. Doch in dieser Stille entstand mehr als tausend Worte sagen konnten: Ein Versprechen, dass Familie nicht immer aus Blut bestehen muss. Manchmal reicht ein offenes Herz, eine ausgestreckte Hand und ein Lachsbrötchen zur rechten Zeit.
Im Saal rief Emil: Oma, komm tanzen! Da lachte Luise, nahm Annikas Hand, und gemeinsam gingen sie hinein ins Licht, bereit für alles, was das Leben noch bringen mochte.





