Gerettete Elefantenkuh erlebt Freiheit: Zum ersten Mal seit 80 Jahren legt sie sich auf deutschen Boden nieder

30. Januar 2024

Heute habe ich eine berührende Geschichte gehört, die mich zum Nachdenken gebracht hat. Es ging um eine Elefantenkuh namens Hildegard, deren Schicksal mich sehr bewegt hat. Hildegard wurde bereits als Jungtier aus ihrer natürlichen Umgebung in Namibia gerissen und dann jahrzehntelang in einem Zirkus in München missbraucht. Fast achtzig Jahre stand sie Tag für Tag auf ihren Beinen und musste Kinder und Erwachsene zu Schauzwecken tragen, anstatt durch die Steppe zu ziehen, wie es Elefanten eigentlich tun sollten.

Dieses Jahr endlich durfte Hildegard das erleben, was ihr eigentlich schon längst zustehen sollte. Die Organisation Rettet die Elefanten leitete eine Rettungsmission ein, sodass sie ihr leidvolles Dasein im Zirkus beenden und sie in das Elefantenrefugium in der Nähe von Frankfurt bringen konnten. Als sie dort eintraf, war ihr Zustand erschreckend: völig abgemagert, ohne Zähne und mit zerfurchter, spröder Haut. Aber wenigstens ist sie jetzt in Sicherheit und wird liebevoll von Fachleuten betreut.

Die Pfleger im Refugium erzählten, dass viele Elefanten, die nach jahrelanger Gefangenschaft ankommen, sehr misstrauisch sind und kaum Vertrauen fassen können. Sie sind voller Angst und legen sich nicht einmal zum Ausruhen auf den Boden, weil sie das aus Angst oder Gewohnheit verlernt haben. Doch bei Hildegard war es anders das jahrelange Stehen hatte sie völlig erschöpft, und so legte sie sich bereits in ihrer ersten Nacht in Freiheit einfach auf die Erde und schlief tief und fest zum ersten Mal seit Jahrzehnten.

Am nächsten Morgen konnte sie gar nicht mehr richtig aufstehen, so müde war sie. Natürlich waren sofort Helfer zur Stelle, die sie versorgten und ihr geduldig beistanden. Hildegard gewöhnt sich langsam an die neue Umgebung. Die Tierpfleger geben sich große Mühe, dass ihr Neustart in ein freies Leben so angenehm wie möglich abläuft. Sie bekommt endlich gesundes Futter, unternimmt kleine, langsame Spaziergänge nach draußen und genießt therapeutische Schlammbäder.

Es macht mich froh zu wissen, dass Hildegard jetzt die Zeit und die Fürsorge bekommt, die sie seit jeher verdient hat. Sie wird sicher noch lange brauchen, um all die Spuren ihrer Vergangenheit zu überwinden, aber sie zeigt schon jetzt Fortschritte. Hildegard kann ihr Leben nun endlich nach ihren Bedürfnissen führen als freier, friedlicher Elefant, wie es von Anfang an sein sollte.

Wie viel Leid doch oft im Verborgenen bleibt, und wie wichtig es ist, aufmerksam zu bleiben und denen eine Stimme zu geben, die sich selbst nicht helfen können.

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Homy
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Gerettete Elefantenkuh erlebt Freiheit: Zum ersten Mal seit 80 Jahren legt sie sich auf deutschen Boden nieder
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