Das Gift des Neids

Das Gift des Neids

Paul, ich habe echt Angst Hannah rollte nervös ihre Stoffserviette zwischen den Fingern, ihre Stimme zitterte am Ende. Sie sah ihm in die Augen; ihr Blick war voller echter Sorge. Schon wieder diese Nachrichten

Mit wackligen Händen tastete sie nach ihrem Handy in der Tasche, entsperrte es hektisch und reichte es Paul. Er überflog die Nachrichten: Danke für den wunderbaren Abend, Vermisse dich schon, Wann sehen wir uns wieder?, Wir treffen uns bald wieder, Ich warte nach Feierabend an unserem Platz auf dich und seine Stirn legte sich ernst in Falten.

Wann kamen die? fragte er ruhig, fast sachlich, als er ihr das Handy zurückgab.

Die letzte vor fünf Minuten. Genau als wir bestellt haben Hannah schluckte, ein Kloß im Hals. Und es passiert immer dann, wenn wir zusammen sind. Jedes Mal fühlt es sich so an, als würde jemand uns beobachten genau wissen, wo wir sind, was wir machen.

Paul lehnte sich in seinem Stuhl zurück, strich sich nachdenklich durchs Bartstoppeln. Sein Blick wirkte nun fokussiert, fast analytisch als würde er Schritte eines unsichtbaren Gegners verfolgen.

Zeig mir alle Nachrichten. Und die Zeitstempel, sein Ton war fest und gelassen.

Hannah scrollte mit zitternden Händen hoch. Paul studierte still und aufmerksam jede Zeile und speicherte sich innerlich Details ab. Bei den Nachrichten waren auch andere dabei: Kann nicht aufhören an dich zu denken, Weißt du noch, unser letztes Gespräch? Ich will mehr, Wenn du es dir anders überlegst, weißt du, wo du mich findest. Jede einzelne ließ diese bedrückende Präsenz wachsen, als wolle eine unsichtbare Hand ihr Leben zerreißen.

Ehrlich gesagt das ist einfach zu zielbewusst, Pauls Stimme wurde scharf. Jemand will, dass du und vielleicht auch andere denken, du würdest mir was verheimlichen. Und das immer nur dann, wenn ich dabei bin. Das ist zu gesteuert.

Hannah ließ die Schultern sinken, als läge ein nasser Mantel auf ihr. Sie war fünfundzwanzig, arbeitete als Designerin in einer kleinen Agentur in München und hatte sich immer nach echter Nähe gesehnt nach einer Beziehung, die nicht auf Status oder Geld, sondern auf Wärme, Verständnis und Rückhalt aufgebaut ist. Paul, mit seinen fünfunddreißig Jahren und als Anwalt, war so einer zuverlässig, empathisch, jemand, der zuhören konnte. Bei ihm fühlte sie sich sicher, und das war ein seltener Schatz.

Die beiden waren ein gutes halbes Jahr zusammen. In der Zeit hatte sie Pauls Humor, seine ruhige Art, Probleme zu klären und sein ehrliches Interesse an ihrem Leben zu schätzen gelernt. Er ließ ihr Zeit, machte keinen Druck, verschwieg aber auch nicht, dass er sie sich sehr gut als zukünftige Frau vorstellen konnte. Und Hannah ertappte sich immer öfter dabei, dass sie es auch konnte sich fallenlassen in eine gemeinsame Zukunft.

Ich verstehe es wirklich nicht, sagte sie leise und unsicher. Da ist niemand. Ich habe keinen heimlichen Verehrer und niemandem einen Grund gegeben Diese Sätze unser Platz oder unser letztes Gespräch als würde da jemand absichtlich eine Liebesgeschichte erfinden wollen, die nie existiert hat. Wie eine Marionette am Faden.

Lass mich das aufklären, unterbrach Paul sie, seine Entschlossenheit spiegelte sich in seinem Blick. Ich kenne Leute, die sowas zurückverfolgen können. Wir checken die Nummern. Vieles spricht dafür, dass das kein Zufall ist. Das ist zu gut organisiert.

Die nächsten Tage steckte Paul in Ermittlungen. Hannah ging in der Zwischenzeit ganz in Arbeit und Freundinnen-Treffen auf, als wolle sie das unheimliche Gefühl einfach wegschieben. Sie lachte bei jeder Gelegenheit, klammerte sich an jedes Gespräch, jede Nebensächlichkeit, nur um Abstand zu gewinnen. Doch die Sorge war wie ein kalter Nebel in ihr legte sich aufs Herz und schnürte ihr manchmal förmlich die Luft ab. Jedes Mal, wenn ihr Handy summte, zuckte sie zusammen, und war erleichtert, wenn da nichts Seltsames war aber das hielt nie lange an.

Am fünften Abend rief Paul sie an.

Hannah, ich weiß nun, wer es war, diesmal war sein Ton ungewöhnlich ernst, fast kalt. Die Nachrichten wurden von mehreren anonym gekauften SIM-Karten verschickt. Aber wir konnten herausfinden, wer die Karten besorgt hat. Es war Nele.

Hannah schnappte nach Luft, ihr Handy wäre ihr fast aus der Hand gefallen. Nele, ihre Uni-Freundin, achtundzwanzig, geschieden, mit zwei kleinen Jungs. Sie kannten sich seit Jahren, hatten sich durch schwere Zeiten geholfen, sich alles anvertraut. Aber zuletzt hatte Hannah bemerkt, dass da eine Unsicherheit zwischen ihnen lag, ein feiner Riss wie in einem alten Glas. Nele klagte oft darüber, wie einsam sie sich fühlte, wie schwer es sei, mit Kindern einen neuen Partner zu finden und wie sehr sie sich nach Entlastung sehnte.

Nele?.. hauchte Hannah, verletzt und ungläubig. Aber warum? Wie konnte sie nur

Es ist eigentlich offensichtlich, Paul sprach heiser, etwas traurig. Neid. Du bist frei, du bist erfolgreich und jetzt hast du auch noch einen verlässlichen Partner. Sie dagegen fühlt sich abgehängt. Offenbar wollte sie, dass du dich bei mir rechtfertigen musst und ich dir vielleicht nicht mehr vertraue.

Zwei Wochen vor den ersten Nachrichten waren Hannah, Paul und Nele gemeinsam auf einer Feier. Im Wohnzimmer dudelte Musik, der Duft von Häppchen und Sekt lag in der Luft, gelöste Gespräche und immer neue Grüppchen wechselten sich ab.

Hannah in ihrem neuen meerblauen Kleid sah großartig aus es unterstrich ihre schlanke Figur, ließ ihre braunen Augen leuchten. Paul blieb meist an ihrer Seite, reichte ihr mal ein Glas, mal einen Happen, band sie ins Gespräch ein.

Ihr zwei seht echt aus wie aus dem Katalog, merkte Nele mit einem verkrampften Lächeln an. Sie blieb etwas abseits und zupfte nervös an ihrem beigen Wollpulli. Alles stimmt: Kleid, Mann

Danke, erwiderte Hannah ehrlich erfreut. Das Kleid war echt ein Glücksgriff; ich hätte nicht gedacht, dass es so sitzt.

Naja, Nele strich über ihren Pulli, schaute zu Boden. Mit zwei Kindern kann ich mir solche Kleider nicht erlauben. Alles muss für anderes reichen

Ach Nele, du siehst auch jetzt super aus. Und dein Stil du bist immer so charmant! versuchte Hannah, sie aufzumuntern und legte die Hand auf ihren Arm.

Klar, entgegnete Nele trocken und lachte kurz, aber bitter. Manche bekommen halt alles in den Schoß, andere stehen immer vor Entscheidung: neues Kleid oder neue Schuhe für Tim. Oder Friseur oder Turngruppe für Leo

Sie brach ab, ihr Blick blieb am Fenster hängen. Paul lenkte das Gespräch geschickt auf ein neues Restaurant um die Ecke, schlug einen gemeinsamen Abend vor. Hannah stimmte zu, bemerkte aber, wie Nele sich zurückzog und eine Weile schweigend zum Fenster hinausstarrte, während Hannah und Paul irgendwann tanzen gingen. Der Ausdruck in Neles Augen war nicht nur Neid, sondern blanke Sehnsucht nach Leichtigkeit, Aufmerksamkeit, Geborgenheit.

Noch ein Warnzeichen kam beim Kaffeetrinken im Café am Gärtnerplatz, wo draußen der Herbstregen leise ans Glas prasselte. Hannah schwärmte Nele von ihrem letzten Wochenendausflug nach Garmisch mit Paul vor wie sie durch den goldenen Wald spaziert waren, Laub gesammelt und abends bei Feuer und Sternenhimmel saßen.

Klingt wie im Film, meinte Nele und rührte zu heftig den Zucker, dass die Löffel an die Tasse knallten. Romantik, Natur, Mister Perfekt

Es war echt schön, lächelte Hannah, hielt ihre Cappuccinotasse fest. Vielleicht fahren wir im Winter nochmal hin, Ski laufen, Paul wills mir beibringen. Komm doch mit?

Ski fahren? Nele zog die Brauen hoch. Wenn ich mal Zeit habe. Mein Tagesplan: Kita, Arzt, Hausaufgaben, Leo von der Musik abholen, Abendbrot machen, Hefte kontrollieren. Romantik ist Luxus, für mich gibt’s Alltag.

Es klang nicht böse, sondern müde. Katharina, eine andere Freundin, versuchte zu vermitteln:

Ach Nele, Hannah meints doch nicht böse, sie will nur gute Laune teilen!

Ich stell ja nur fest, Nele zuckte die Schultern. Für die einen läufts, für die anderen bleibt alles streng getaktet. Du kannst spontan weg, ich darf Babysittern hinterher rennen und rechnen, ob’s reicht. Und auch dann gehts schief.

Hannah spürte, wie ihr das zu Herzen ging. Sie wollte etwas Tröstendes sagen, aber ihre Stimme versagte. Also legte sie nur die Hand auf Neles und meinte leise:

Ich weiß, du hast es schwer. Komm, wir machen mal was zusammen mit den Kids, Grillen im Englischen Garten

Nele lächelte ein winziges bisschen, aber zog dann schnell die Hand zurück.

Lass mal, genieße lieber deine Freiheit, solange du sie hast

Damals hatte Hannah das als schlechte Laune abgetan. Aber jetzt, im Nachhinein, merkte sie, wie lange sich in Nele schon dieser Neid angestaut hatte nicht aus Bosheit, sondern purem Schmerz. Ihr fielen die kleinen Anzeichen auf: dieser feste Blick immer, wenn Hannah von Paul erzählte, das gezwungene Lächeln, die plötzliche Stille. Kleine Warnsignale, die Hannah nicht bemerkt hatte.

Was machen wir jetzt? fragte Hannah, ihre Stimme bebte zwischen Angst und Entschlossenheit.

Wir gehen zu ihr. Jetzt gleich. Die Sache muss ein Ende haben, Paul war resolut.

Sie fuhren zu Neles Wohnung. Als sie die Tür öffnete und die beiden sah, wurde sie weiß im Gesicht, ballte unwillkürlich die Fäuste.

Ihr? Was ist los? sie zitterte in der Stimme lagen Unsicherheit und Panik.

Tu nicht so, schnappte Paul knapp. Wir wissen, dass du das warst. Wir haben Beweise.

Nele wich zurück, lehnte sich an die Wand. Ihr Gesicht war wütend verzogen, doch in ihren Augen standen Tränen.

Ja! Und? Was wollt ihr jetzt? rief sie und überschlug sich fast. Glaubst du, ich kann es einfach hinnehmen, dass du, Hannah, alles bekommst, während ich mit zwei Kindern alleine dastehe? Du warst immer die Verwöhnte! Und ich Klotz am Bein!

Sie schluchzte, Tränen liefen. Du weißt nicht, wie es ist, sich überflüssig zu fühlen. Jedes Mal, wenn du von Paul erzählst, spüre ich Neid. Du hast alles, es läuft einfach und ich ich wollte, dass du einen Riss kriegst. Dass dir nicht alles gelingt!

Hannah musste gegen die Tränen kämpfen, während sie ihre alte Freundin ansah die Frau, die ihr früher Geld für Kaffee vorgestreckt hatte, die auf ihrer Schulter beim Scheidungsdrama geweint hatte und jetzt war da jemand anderes: verbittert, voller Zorn.

Du wolltest mein Leben zerstören… aus purem Neid? fragte Hannah leise; es klang traurig, nicht anklagend. Einfach, weil du gelitten hast? Damit Paul mich verdächtigt?

Was blieb mir sonst? Nele lachte ein bitteres, fast gequältes Lachen. Du warst immer die Strahlende, ich die Statistin. Die, die mit Kindern, Problemen und Ex-Mann allein blieb. Ich wollte, dass dein perfektes Bild mal Risse bekommt vielleicht fühl ich mich dann weniger unsichtbar!

Paul stellte sich dicht neben Hannah, schützend zwischen sie und Neles Worte.

Es reicht, sagte er scharf. Das war hinterhältig, und dafür musst du die Verantwortung übernehmen.

Für einen Moment huschte Scham über Neles Gesicht, dann maskierte sie sich wieder mit Wut.

Und? Ihr wollt zur Polizei gehen? fuhr sie sie an. Da rennt ihr ins Leere, juckt keinen!

Uns reicht, wenn du Hannah in Ruhe lässt, sagte Paul ruhig. Keine Nachrichten mehr. Nie wieder.

Nele blickte Hannah an, Traurigkeit huschte über ihr Gesicht tief und alt, wie der Schmerz eines verlorenen Kindes. Doch gleich setzte sie eine harte Miene auf:

Tu nicht so, als wüsstest du nicht, dass ich immer eifersüchtig war! ihre Stimme war nun fast böse, sie griff nach alten Geschichten: Weißt du noch, wie auf meinem Geburtstag alle nur über deinen tollen Job geredet haben? Ich saß in der Ecke und keiner fragte, wies mir eigentlich geht!

Hannah erinnerte sich plötzlich an den Abend: Sie war aufgekratzt gewesen Komplimente, Tanz, Spaß und Nele war still geblieben, am Rand. Erst jetzt verstand sie, warum.

Nele, ich wollte dich nie überschatten, murmelte sie mit brüchiger Stimme. Das war nie Absicht. Du bist meine Freundin immer noch. Ich hab nicht geahnt, dass für dich alles wie Konkurrenz war

Was denn sonst? Nele zerzauste ihre Haare, rang um Haltung. Du: schön, selbstbestimmt, Paul an deiner Seite. Ich? Zwei Kinder, Hypothek, Ex weg. Natürlich bin ich neidisch! Und ja, ich wollte, dass du mal den Mangel spürst

Paul ließ sie ausreden, dann sagte er ruhig: Neid ist ein Gefühl, das man in sich tragen muss. Aber du hast einen zerstörerischen Weg gewählt und das auf jemanden anderen abgeladen. Das fällt auf dich zurück.

Nele zuckte wie geprügelt, die Tränen liefen jetzt ungehindert. Sie schluchzte: Tut mir leid, echt. Ich wollte nicht, dass das so eskaliert. Es hat sich alles aufgestaut. Erst der Ex, dann das Alleinsein und jetzt immer dieser Alltag. Ich bin daran eingegangen.

Hannah verspürte einen Stich im Herzen sie konnte nicht vergessen, wie einsam und kaputt Nele jetzt vor ihr saß. Kein intrigantes Biest, sondern einfach ein Mensch, den das Leben aus den Schuhen gehauen hatte.

Es fiel ihr noch ein anderes Gespräch mit Nele im Café ein, vor ein paar Wochen. Damals hatte Nele in ihren Kaffee gestarrt und gemeint:

Manchmal hab ich das Gefühl, dein Leben ist ein anderes. Alles gelingt dir einfach Job, Männer, alles. Und ich? Ich drehe mich nur im Kreis, Tag für Tag: Kita, Supermarkt, Hausaufgaben, Wäsche, Kochen Nichts ändert sich je.

Hannah hatte sie damals in den Arm genommen: Nele, deine Kinder sind großartig. Du bist so kreativ vielleicht findest du was Neues? Ich helf dir beim Lebenslauf schreiben!

Doch Nele hatte abgewunken: Wer will schon eine Frau mit zwei Kranken­kindern einstellen? Du bist frei das beneide ich.

Damals hatte Hannah das einfach so hingenommen. Heute wusste sie: Es war ein Hilferuf, den sie nicht bemerkt hatte.

Nele, wirklich, Hannahs Stimme war brüchig, ich habe nicht geahnt, wie es in dir aussieht. Hättest du was gesagt, hätten wir gemeinsam einen Weg gefunden. Aber das hier das hat so vieles kaputt gemacht. Ich kann einfach nicht so tun, als sei nichts gewesen.

Das versteh ich, wisperte Nele, wischte sich übers Gesicht. Und ich möchte kein Mitleid. Ich wollte dich wirklich nicht so verletzen. Ich habe Mist gebaut Hoffnung gehabt, dass, wenn bei dir was fehlt, bei mir vielleicht weniger fehlt. Dämlich, was?

Paul legte beruhigend die Hand auf Hannahs Schulter:

Hannah, möchtest du das einfach so stehen lassen?

Hannah schwieg, schaute Nele an müde Augen, zitternde Schultern. Langsam mischten sich Mitleid und Trauer in ihr.

Ich kann akzeptieren, dass du aus Verzweiflung und Neid gehandelt hast, sagte sie, Pauls Hand in ihrer. Aber ich kann vorerst keine Freundschaft mehr. Erst, wenn du wieder lernst, dich für andere zu freuen und nicht das Gefühl hast, gegen mich zu verlieren. Ich brauche eine Freundin, keine Gegnerin.

Nele nickte, eine letzte Träne kullerte.

Danke, dass du zugehört hast, hauchte sie. Und es tut mir leid, dass ich nicht einfach reden konnte.

Paul und Hannah verließen die Wohnung. Draußen war es schon dämmerig, die Straßenlaternen warfen gelbe Lichtkreise auf das nasse Pflaster, die Blätter rochen nach Herbst. Hannah atmete lange durch.

Ich fühle mich leer, sagte sie zu Paul und lehnte sich an seine Schulter. Irgendwie ist alles klarer, aber innerlich ist es so schwer. Wie ein Verlust, ein schmerzhafter Bruch.

Das ist normal, Paul legte den Arm um sie und zog sie sanft heran. Das Gefühl wird besser. Du bist nicht mehr allein, das zählt.

Ja, Hannah lächelte tapfer, in ihren Augen funkelten noch Tränen, aber auch Hoffnung. Gemeinsam. Ab jetzt.

Gemeinsam liefen sie durch die kühle Münchner Nacht. Schritt für Schritt wurde Hannah leichter ums Herz. Sie wusste, da wartete noch ein Stück Arbeit auf sie aber Paul war da, und das war, was jetzt wirklich zählte.

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Homy
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Die Abrechnung