Das „perfekte“ Paar

Das perfekte Paar

Schau mal, was für ein süßes Pärchen!, schmollt Annika, während sie sich leicht zu ihrem Freund dreht und dabei die Lippen schürzen würde, hätte sie Lippenstift. Ihre Stimme klingt so entrückt, als würde sie gerade eine Szene aus einem alten Liebesfilm bestaunen. Man sieht sofort, wie sehr der Typ seine Freundin liebt.

Felix, der grummelnd neben ihr auf dem Fenstersims lehnt und seine Hände tief in die Jeans vergräbt, wirft ihr nur einen genervten Blick zu. Für ihn ist das Traumpaar, das auf der anderen Straßenseite Händchen hält, allenfalls eins von vielen. Nichts Besonderes.

Wieso das denn?, fragt er ganz unbeeindruckt und zuckt die Schultern; Oscar-Preisträger wird er dafür nicht.

Annika wirft die Hände nach oben, als hätte Felix gerade verkündet, dass Sauerbraten jetzt vegan gekocht wird.

Siehst du das wirklich nicht?, empört sie sich. Wie zart und liebevoll er ihre Hand hält. Er würde sie für keinen Moment loslassen! Und dusie schnaubt und dreht sich auf beleidigtbringst es ja nicht mal fertig, mich spontan in den Arm zu nehmen! Weißt du eigentlich, wie sehr ich ihr beneide?

Sie beneidet?, denkt die Frau draußen am Fenster, die tatsächlich gerade ihre Finger in der Hand ihres Freundes hat. Wenn Annika wüsste Wenn sie nur ahnen würde, wie unangenehm das eigentlich ist.

Von außen betrachtet wirken sie wie das absolute Märchenpaar: Er gibt ihr Halt, auf beiden Gesichtern liegt so ein friedliches Lächeln. Alles heile Welt. Dabei weiß sie genau, wie sich sein Griff anfühlteher wie ein Schraubstock als wie eine zärtliche Berührung. Sie hat längst gelernt, ihre Unruhe zu verbergen, das Bedürfnis, einfach die Hand zu entziehen und Luft zu holen, musste sie runterschlucken.

Dabei fing alles ganz harmlos an. Sie trafen sich rein zufällig beim Bäcker am Bahnhofbeide hatten sie den Zug verpasst. Er lächelt sie an, sie lächelt zurück, Smalltalk. Dann erste Dates: Kino, Spaziergang im Stadtpark, lange Gespräche bei Kerzenschein. Stefan, das war der charmanteste Typ, den man sich vorstellen konnte. Er schickte liebe Nachrichten, brachte kleine Überraschungen vorbei, merkte sich sogar, dass sie lieber Tee statt Kaffee trinkt.

Das Leben als Paar, der Einzug in die gemeinsame Wohnung, schienen wie ein Sechs-am-Lotto. Dann stand die Hochzeit an: klassisch elegant, Freudentränen, tosender Beifall von Onkel Willi bis zur Cousine aus Kiel. Alle waren hingerissen, überhäuften sie mit Wünschen für ein endloses Glück.

Doch kaum war die Hochzeit vorbei, verwandelte Stefan sich. Zuerst schleichend, fast unauffällig. Dann immer bestimmter: Kommentare, was sie anziehen sollte, wie sie sich gibt, mit wem sie sich trifft. Bald kamen die Ansagen dazu: Bloß nicht zu spät von der Arbeit kommen, stets erreichbar sein, Rechenschaft ablegen. Aus liebevoller Fürsorge wurde Kontrolle.

Und während Fremde ihnen auf der Straße den Titel Traumpaar des Jahres verleihen würden, hatte Carola nur noch ein angestrengtes Lächeln übrig. Hinter dem freundlichen Gesicht versteckte sie eine ordentliche Portion Bitterkeit und Erschöpfung.

Carola gewöhnte sich daran, dass jeder ihrer Schritte den Stefan-Check bestehen musste. Anfangs witzelte sie bitter, das sei eben echtes deutsches Eheglück: Kein Schritt ohne vorherigen Antrag bei der Hausverwaltung. Der Witz starb schnell. Das waren jetzt Regeln, gegen die man nicht protestiert.

Ich fahre zum Rewebrauchst du was?, fragte sie eines Morgens und band sich dabei den flauschigsten Bademantel Frankens um die Taille. Der Kühlschrank sieht traurig aus.

Stefan lässt den Blick keine Sekunde von seinem Handy los und brummt:

Nur, wenn ich mitkomme. Sonst bleibst du hier.

Carola hält kurz inne, schluckt. Dann mit gedämpfter Stimme:

Du bist doch auf der Arbeit Ich müsste aber wirklich heute noch los.

Dann wartest du eben. Oder bestellst was per Bringdienst.

Mit zusammengebissenen Zähnen, aber stumm. Es war ja nicht das erste Mal.

Das nächste Mal gings darum, ihre Eltern in Düsseldorf zu besuchen. Die hatten ein Glas selbstgemachte Marmelade und ordentlich Gesprächsstoff im Angebot.

Ich wollte morgen kurz zu Mama, beginnt sie beim Abendbrot vorsichtig und schaut auf die Klöße.

Stefan legt die Gabel beiseite, blickt sie genervt an:

Du warst letzte Woche erst da. Wir sind jetzt eine eigene Familie. Telefonier ihr abends, das reicht.

Aber sie hat extra

Carola, hebt er die Stimme, hörst du überhaupt zu? Ich hab Nein gesagt.

Stille. Sie weiß längst: Es gibt keinen Punkt.

Zunächst durfte sie noch als Mediengestalterin in einer kleinen Druckerei arbeiten. Nicht die große Karriere, aber immerhin fühlte sie sich nützlich. Eines Abends beschied Stefan:

Du hörst auf zu arbeiten. Deine Aufgabe ist es, gut auszusehen und gefällig zu sein. Finanzen regel ich. Die männlichen Kollegen werden wohl überleben, wenn du auf sie verzichtest!

Carola springt vom Esstisch auf:

Das ist mein Job, ich arbeite gern! Was redest du da?

Ich habe gesagt: Schluss damit. Kündige morgen.

Nein!, schreit sie. Mach ich nicht!

Stefan steht langsam auf, das Handy fällt wie von selbst auf den Tisch. In seinem Blick liegt plötzlich etwas Eiskaltes, Fremdes.

Hast du mich verstanden?

Klar hab ich verstanden! Und trotzdem werde ich nicht machen, was du willst!

Er tritt näher. Carola kann sich kaum wehreneine schallende Ohrfeige. Die Welt verschwimmt, alles rauscht.

Stefan steht noch einen Moment über ihr, dann sagt er leise: Widersprich mir nicht mehr.

Die blauen Flecken gehen langsam weg. Die Kopfschmerzen dauern länger. SchlafMangelware. Sie vermutet sogar eine Gehirnerschütterung. Stefan winkt ab: Jetzt tu nicht so, als wärst du sterbenskrank. Ist alles halb so wild.

Statt Hausarzt schickt er irgendeine Bekanntevielleicht eine Cousine dritten Gradesvorbei. Kein Wort, nur Kopfschütteln, Rezept auf den Tisch und wieder raus.

Seitdem tut Carola alles, um Ärger zu vermeiden. Nicken. Lächeln. Zustimmen. Doch tief vergraben bleibt der Gedanke: So darf das nicht ewig weitergehen.

Nach außenalles wie im Katalog. Freundinnen, die Carola auf einen Milchkaffee treffen, seufzen nur: Mensch, was du für einen tollen Mann hast! Der kümmert sich ja wie ein Bär im Winterschlaf. Sie funkeln Stefan an, wenn er zufällig dazu stößt, ihr den Mantel hält, Tee bestellt, dabei mit dem Blick deutlich macht: Die gehört zu mir ich lass sie nicht aus den Augen.

Ihre Mutter ist ganz aus dem Häuschen, wenn es um Schwiegersohn Stefan geht. Jeder Sonntagsanruf ein Freudentaumel:

Kindchen, du hast aber auch Glück! Ein Mann mit Prinzipien, der dir was bieten kann. Da muss man nicht mehr erwarten, als so ein Fels in der Brandung.

Carola krampft den Hörer, sucht nach Sätzen, die nicht alles verraten:

Ja, Mama. Es passt schon alles. Wir leben ganz gut.

Eben!, fällt die Mutter ihr ins Wort. Er schmeißt dir keinen Quatsch an den Kopf, sondern sorgt für dich. Wie eine richtig dicke Steinmauer.

Wie eine Mauer, wiederholt Carola gedanklich, als sie auflegt. Ihre Mutter weiß nicht, dass diese Mauer mehr eingrenzt als schützt. Dass hinter der schmucken Gartentür und den akkurat gesetzten Buchsbaumhecken eine Realität herrscht, die kein Hochglanzprospekt zeigen würde.

Ihr Hauszwei Stockwerke, große Fenster, Rasen wie aus dem Baumarktprospekt, schmiedeeiserne Pforte. Gäste sind regelmäßig hin und weg: Boah, wie Still und gepflegtanders als bei uns in Wanne-Eickel! Carola sorgt für perfekten Tee, Stefan agiert als Gastgeber deluxebis die Tür ins Schloss fällt. Dann wechselt die Stimmung.

Du hast den Typen heute viel zu fröhlich angelächelt, knurrt Stefan und hängt seinen Blazer auf. Was wollte der?

Ach, nix Besonderes, versucht Carola, auf locker zu machen. Hat gefragt, warum ich aufhöre mit der Arbeit.

Warum muss der das wissen? Deine neue Aufgabe ist klar: Haus und Hof. Verstanden?

Carola schweigt. Es bringt eh nichts.

Und auch in der Siedlung selbst herrscht gepflegte Stille. Breite Wege, freundliche Nachbarn, Kameras an jeder Hecke. Hier lacht man freundlich, sagt alles bestens und lebt die Fassade, bis der Putz bröckelt.

Carola? Lächelt mit. Nickt. Sagt: Alles bestens.

Denn die Wahrheit bleibt zu Hause. Dort, wo sie keiner sieht.

********************

Warm flackert das Licht der Stehlampe über dem Tisch, schon typisch für die Nachmittage bei ihren Eltern in Düsseldorf. Draußen dämmert es, im Wohnzimmer verbreitet der Duft von Tee und Vanillekipferln Gemütlichkeit. Ihre Mutter platziert die handgetöpferte Tasse direkt vor Carola.

Was für ein lieber Ehemann, schwärmt sie. Hat dir wohl schon wieder ein neues Ringchen geschenkt? Und die Ohrringe sehen ja auch klasse aus! Der Stefan, der weiß, wie man dich verwöhnt!

Stefan, der mit im Wohnzimmer sitzt, zieht den Charmeur-Blick auf und ergreift demonstrativ Carolas Hand. Ich liebe meine Frau einfach. Da greife ich gerne mal tiefer ins Portemonnaie, säuselt er, als hätte er das Blumensträußchenspiel erfunden.

Carola spürt, wie ihr alles inwendig zusammenzieht. Die liebevollen Berührungeneigentlich ist es bloß noch Inszenierung. Sie zuckt leicht, als sein Griff zu fest wird.

Plötzlich entreißt sie ihm die Hand, springt auf und rutscht hinter den Rücken ihres Vaters. Ach ja, alles goldig! Sag doch gleich, die nächsten blauen Flecken gibts gratis dazu!

Totenstille. Die Mutter hält die Teetasse zitternd vorm Mund, der Vater legt mit knirschenden Zähnen den Löffel ab.

Setz dich, Carola, brummt Stefan, sein Tonfall leise, aber mit gefährlicher Schärfe. Sei nicht so kindisch. Ich hab mich doch längst entschuldigtmusstest ja ne Nacht allein verbringen.

Das Wort allein verbringen legt er so fies in die Stimme, wie nur Deutsche das können. Carola weiß: Er meint die Nacht auf der Gästecouch, nachdem sie vor Angst nicht mehr aufs eigene Schlafzimmer konnte.

Ich halt das alles nicht mehr aus!, ruft Carola, Tränen kullern ihr übers Gesicht. Papa, bitte, tu was!

Ihr Vater steht langsam auf, das ernste Gesicht kaum verziehend. Sogar die Mutter wirkt jetzt sturmfest.

Stefan, sagt der Vater, die Stimme hat plötzlich was von Kommissar aus Münster, willst du das vielleicht erklären?

Stefan lehnt sich zurück, verschränkt die Arme, ein süffisantes Grinsen. Carola weiß, was das heißt: Gleich wird er behaupten, sie fantasierte.

Was gibts da zu erklären? Carola ist halt gestresst, da bildet sie sich was ein.

Ach, tatsächlich? Ich bild mir das alles nur ein? Wer hat mich gestern gestoßen, wer hat gemeckert, dass ich zu viel rede? Auch mein Job schuld?!

Mutter keucht, der Vater fixiert Stefan wie einen besonders widerspenstigen Staubsaugervertreter. Es ist so still, dass man fast das Ticken der Kuckucksuhr hört.

Carola weint hemmungslos. Die Kräfte, alles schönzureden, sind weg. Maske gefallen, bitte keine Ovationen.

Carola, wir gehen! Die Stimme vom Vater wie ein Felsbrocken nach unten: Zu Hause reden wir darüber.

Carola schüttelt den Kopf, zitternd, aber bestimmt: Nein! Ich geh nicht wieder zurück!

Sie zupft ihr Shirt hoch und zeigt die blauen Flecken an der Seite: nicht mehr frisch, aber deutlich.

Seht ihr!? Ich wollte mich doch nur mit einer Freundin treffenund er

Sie bleibt hier, sagt der Vater mit einer Autorität, von der Stefan noch lernen kann. Und du, mein Freund, schleich dich. Du meinst wohl, Geld kann Prügel rechtfertigen?

Stefan schnaubt, ballt die Fäuste, schluckt den Stachel aber runter.

Carola ist einfach von der Treppe gefallen. Sie geht jetzt mit mir. Ich bin ihr Ehemann, ich bestimme!

Die Mutter erhebt sich, die Stimme fest:

Was für eine Ordnung? Du schlägst meine Tochter! Das ist nichts als Gewalt!

Carola verkriecht sich hinter dem Vater, der sie ungewohnt beschützend im Arm hält.

Noch einmal, und du bekommst es mit mir und dem Gesetz zu tun, sagt ihr Vater. Jedes Wort wie ein Aktenvermerk.

Stefan zögert, seine Augen werden schmal. Er will den starken Mann mimen, merkt aber, dass er gerade das Underdog-Ticket gezogen hat.

Gut, zischt er kühl. Lasst sie halt erst mal hier. Aber das letzte Wort ist das nicht! Sie ist meine Frau, irgend­wann kommt sie zurück.

Jetzt reichts auch Carolas Vater:

Willst du es wirklich so enden lassen? Ich war von Anfang an gegen euch. Carola war noch ein halbes Kindich habs toleriert, weil sie so glücklich war und deine Schwiegermutter meinte, du wärst der Prinz der Familie. Aber was ist daraus geworden?

Spannung wie auf dem Münchner Oktoberfest kurz vorm Fassanstich.

Stefan, an der Tür postiert, knurrt: Ein bisschen mehr Respekt vor dem Ehemann hätt dir nicht geschadet, Carola! Komm jetzt, sofort!

Carola klammert sich an die Tapete. Mit wildem Blick zwischen Vater und Ehemannwie ein Reh im Fernlicht.

Los jetzt, sonst hetz ich dir noch den Hund auf den Hals!, donnert Papa.

Wie auf Bestellung poltert Odin, der imposante Deutsche Boxer der Familie, ins Wohnzimmer. Riesig, graugetüpfelt, seinem Namen absolut Ehre machend. Er bleibt bei Carola und wirft Stefan einen Blick zu, der auch einem Einbrecher klarmachen würde, dass das Haus tabu ist.

Einen Moment lang absolute Stille. Odin bellt nichter stellt einfach klar: Bis hierhin und keinen Meter weiter.

Stefan, sichtlich bemüht um Coolness, Gibt sich abgeklärt: Jetzt versteckst du dich also hinter dem Hund

Der Vater, jetzt wirklich der Hausherr, kontert:

Ich stelle mich vor meine Tochter, mit allem, was geht. Dich bekommt sie ganz bestimmt nicht mehr.

Carola spürt zum ersten Mal seit Jahren, wie sich ihr etwas wie Freiheit anfühlt, als sie Odins riesigen Nacken krault.

Stefan rückt Richtung Tür, sein Blick voller Verachtungdoch er weiß, im Moment ist hier für ihn nichts zu holen.

Das ist noch nicht vorbei!, schleudert er in den Raum, dramatischer Abgang inklusive.

Dann sehen wir uns vor Gericht! Und keine Sorgedeinen Kram kann Carola behalten, brummt ihr Vater. Er rückt sich vor Carola, verteidigt die Tochter wie ein Torwart sein Netz in der Bundesliga.

Carola weint, klammert sich an die väterliche Schulter, wie ein Mäuschen, das nie wieder loslässt.

Er hat meinen Pass, flüstert sie, ganz leise, aber zum ersten Mal mit Mut.

Ihr Vater beruhigt: Das kriegen wir hin. Meldung bei der Behörde, neuen beantragen. Hauptsache du bist bei uns.

Stefan, beobachtet alles, zieht dann eine bunte Mappe aus der Tasche und pfeffert ihren Pass auf den Tisch. Lass stecken, das Gericht kannst du dir sparen. Ich reiche den Antrag selbst beim Standesamt ein. Aber wehe, du kriegst später kalte Füße!

Kein Bedauern, nur Kälte, dann knallt die Tür. Odin knurrt leise, Carola streicht ihm beruhigend über den Rücken.

Drei Jahre sind vergangen.

Carola packte fast direkt ihre Koffer und schrieb sich in einer Uni im tiefsten Bayern ein. Sie verglich Programme, klickte Bewertungen an, Hauptsache: keine Erinnerungen an Münster, Düsseldorf oder Bielefeld. Am Ende fiel die Wahl auf eine kleine, liebenswerte Studentenstadt.

Die ersten Monate zogen sich, Heimweh inklusive. Nachts hatte sie noch Albträume von Stefan, seiner kalten Stimme, seinem Griff. Aber sie begannen zu verblassen.

Sie stürzte sich in Vorlesungen, Kurse, zeichnete ihres Lebens erste Acrylbilder, erfüllte sich Träume, die sie für unmöglich gehalten hatte.

Mit jedem Tag wurde sie lockerer. Immer öfter konnte sie wieder lachenso richtig, nicht aufgesetztüber die Geschichten ihrer Kommilitoninnen, den kauzigen Bio-Professor, ihr eigenes Leben.

Regelmäßig rief sie ihre Eltern an, erzählte stolz von bestandenen Klausuren, lachte über den letzten WG-Koller. Ihre Mutter atmete dann immer tief durch, ihr Vater sagte schlicht: Gut gemacht, mein Mädchen.

Carola weiß: Das Vergangene bleibt ein Teil von ihr. Aber auch, dass sie jetztendlicheinen Neuanfang hat. Und diesmal geht sie ihren Weg ganz allein.

Aber Händchenhalten auf offener Straße? Macht sie erstmal nicht mehr.

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Homy
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Das „perfekte“ Paar
Doch du hast mir nicht geglaubt