Ein kleiner Scherz
Annika! Anni! Lass mich abschreiben!
Laras Flüstern zog sich wie ein Lauffeuer durch das ganze Klassenzimmer. Frau Marina Vogt, unsere Lehrerin, blickte von ihrem Klassenbuch auf.
Frau Titze, jetzt ist aber mal gut! Schreib deine Arbeit selbst!
Aber Frau Vogt, das ist doch echt schwer! Lara ließ sich wie immer nicht beirren.
Wer hat denn versprochen, dass alles einfach wird? Und außerdem, Lara: Anni hat eh eine andere Aufgabe. Es bringt gar nichts, bei ihr abzugucken.
Wie das denn?! Sie sitzt doch ganz vorne!
Genau deswegen! Frau Vogt grinste und ahmte Laras Tonfall nach. Sie hat von mir heute eine Spezialaufgabe bekommen.
Das ist doch nicht fair! Lara schielte kurz in ihr Heft, ließ sich aber gleich wieder neue Wege zur Rettung einfallen.
Niemand bemerkte dabei, wie Annika sich auf ihrem Platz zusammenkauerte, den Kopf über ihr Heft senkte und bloß nicht den Mut zum Umdrehen fand.
Dass sie der rettende Strohhalm für die ganze Klasse war, wussten alle Lehrer. So ein kluges Mädchen! Klar, dass alle davon profitieren wollten. Versuch mal, Nein zu sagen prompt bist du die Böse.
Annika war keineswegs boshaft. Sie ließ natürlich ab und zu abschreiben, aber seit einem klaren Ratschlag ihrer Mutter versuchte sie, es so zu machen, dass die Lehrer nicht meckerten.
Anni, du bist so ein liebes Kind. Aber vergiss nicht, auch auf deine eigenen Interessen zu achten. Für dein Abiturzeugnis zählt jede Note! Lass dich nicht von denen runterziehen, denen ein bisschen Lernen zu viel ist.
Die Worte ihrer Mutter hatte Annika im Ohr, aber jedes Mal, wenn sie daran dachte, musste sie seufzen. Ihre Mutter wusste nicht, wie schwierig es ist, eine Einser-Schülerin in einer Klasse zu sein, in der kaum jemand den Ehrgeiz hatte, sich anzustrengen.
An diese Schule war Annika erst nach der Scheidung ihrer Eltern gekommen. Es gab viele Gründe für den Wechsel. Aber wohl der wichtigste: Sie hatte einen kleinen Bruder bekommen. Das an sich wäre kein Problem, aber der Junge war in der neuen Familie ihres Vaters geboren worden noch während die Eltern verheiratet waren.
Annika hatte natürlich keine Erklärungen bekommen. Erwachsene regelten ihre Sachen untereinander sie saß in ihrem Zimmer und malte einen schwarzen Bogen nach dem anderen ins Zeichenheft, das sie schließlich ganz schwarz ausmalte.
Erst ihre Großmutter die Mutter ihres Vaters merkte, was los war.
Was habt ihr mit dem Kind angestellt? Bis hierher habt ihr sie gebracht!
Dabei war Oma immer auf der Seite von Annikas Mama gewesen.
Ganz wie sein Vater, dein Ex! Auch immer unterwegs. Schlechte Gene Nur ein Unterschied: Meiner kam wenigstens immer wieder nach Hause. Jedenfalls ohne ein neues Kind.
Und Sie haben ihm das verziehen?
Was blieb mir übrig, Olli? Ich habe ihn geliebt und ich wusste, er liebt mich auch, sonst wäre er nicht zurückgekommen. Aber leicht war es nie. Vergessen konnte ich es nie. Im Nachhinein frage ich mich: Wozu die Qual? Aber wie oft bekommt man schon eine zweite Chance? Ich rate dir, sei froh, wie es ist, dass deiner so ehrlich war du bist genauso wie ich, du würdest ihn wieder aufnehmen, stimmts?
Weiß nicht Es tut einfach weh
Klar. Und Annika steht gerade mitten im Schlamassel zwischen euch beiden. Sie kann nichts dafür. Denk daran, Olli. Dein Ex hört eh nicht hin aber du bist klug. Mach, dass Annika nicht weiter darunter leidet.
Stimmt. Wir sind schuld.
Und plötzlich tat Annikas Mutter etwas, womit niemand gerechnet hätte. Sie setzte sich mit der sechsjährigen Annika hin und erklärte ihr alles.
Annika, Papa und ich leben ab jetzt getrennt.
Warum?
Wir lassen uns scheiden. Wir zwei bleiben zusammen, aber Papa siehst du nur am Wochenende, wenn es passt. Weine nicht, Anni! Schau mich an! Papa bleibt dein Papa, das verspreche ich!
Und du? Annika rieb sich die Tränen aus dem Gesicht. Erwachsene machen einfach, was sie wollen!
Ich bleibe bei dir!
Geh nicht weg
Da erst verstand Olga, was Annika beim Malen so sehr beschäftigte: die Angst, verlassen zu werden.
Es dauerte, bis sie Annika erklärt hatte, was los war und ihr damit die Angst nehmen konnte. Es ging nicht von heute auf morgen, aber irgendwann kam Annika zurecht, sah ihren Vater immer mal wieder, wenn auch nicht so oft, wie sie es sich wünschte. So begriff sie, dass Mama verlassen worden war, nicht sie. Papa kümmerte sich um Annika, verwöhnte sie, und auch zwischen Olga und ihm wurde alles so geregelt, dass Annika nie darunter leiden musste.
Annika fuhr mit Papas neuer Familie ans Meer, spielte mit ihrem kleinen Bruder und verstand sich sogar mit Irina, Papas neuer Frau. Irina war keine Hexe, mochte Kinder und hatte kein Problem mit Annika. Also verlief alles recht friedlich.
Dennoch, das Geschehene lag auf Annika wie ein Schatten. Sie fragte sich manchmal, ob Papa gehen musste, weil ihm irgendetwas gefehlt hatte. Immerhin hatte er mit Irina ein Kind, wollte noch mehr, aber sie Annika reichte ihm wohl nicht aus?
Natürlich sagten Mama und Oma ständig, das stimme nicht und alle würden sie lieben, doch einen bösen Zweifel konnte sie nicht ganz loswerden.
Dieser Zweifel war tückisch und tauchte immer genau dann auf, wenn Annika zugesprochene Sicherheit am dringendsten brauchte. Anfangs merkte das niemand. Sie bekam weiche Knie, wenn sie zum Beispiel im ersten Schuljahr an die Tafel musste, um ein Gedicht vorzutragen.
Eine ganze Woche hatte sie das kleine Gedicht mit ihrer Mutter geübt, mit Betonung vor dem Spiegel. Sie war sicher, dass sie es konnte, schließlich hatte sie im Kindergarten immer Hauptrollen übernommen und gemeistert.
Aber dieses Mal versagte sie. Annika nahm das Mikrofon, sah ihre Familie und das Gedicht war weg. Tränen liefen ihr übers Gesicht, doch raus kam kein Wort.
Die Konrektorin, die ihr das Mikrofon gegeben hatte, kniete sich zu ihr, strich ihr übers Gesicht und fragte leise:
Willst dus mir später aufsagen?
Mehr ging nicht. Annika nickte.
Am Ende des Tages wartete Frau Vogt auf Annika am Schultor.
Na, meine Kleine, willst du mir jetzt dein Gedicht aufsagen? Ich freu mich drauf!
Mit klarer Stimme, stolz und mutig, sagte Annika nachmittags vor Mutter und Lehrerin das Gedicht auf diesmal fehlerlos. Der Applaus der Erwachsenen war ehrlich.
Toll gemacht! Ich wusste, du schaffst das!
Aber In der Aula hab ichs nicht geschafft Annika hatte schon wieder Tränen in den Augen.
Doch, du hast es geschafft! Sieh mal, wie viele dabei waren alle haben dir zugehört und Beifall geklatscht! Ob vor vielen oder nur uns: Wichtig ist, du hast es durchgezogen!
Das Erlebnis prägte Annika. Jahre später, als Frau Vogt ihre Klassenlehrerin wurde, war sie froh zu wissen: Auf diese Lehrerin war Verlass.
Frau Vogt achtete auf Annika.
Ihre Tochter ist etwas ganz Besonderes! Sensibel, klug, aber auch sehr empfindsam. Wäre ein Gymnasium mit mathematischem Schwerpunkt nichts für sie? Hier geht ihr Talent unter. Die Schule ist gut, aber sehr gewöhnlich. Die anderen interessieren sich nicht so für Schulnoten oder große Ziele. Annika tut alles, um nicht aufzufallen zu ihrem Nachteil. Sie sollte unter Gleichgesinnten sein
Olga wusste das. Aber die spezielle Schule war am anderen Ende der Stadt, keiner konnte Annika fahren. Annikas Vater erwartete Nachwuchs, Oma lag im Krankenhaus und Olga jobbte auf zwei Stellen für eine größere Wohnung.
Halte durch, Anni, okay? Wenn ich alles geregelt habe, such dir die beste Schule aus.
Keine Sorge, Mama, ich schaff das schon.
Wie läufts denn in der Schule?
Joah Annika tat ganz munter, hatte aber nicht so viel Grund dazu.
Nicht joah. Erzähl! Und zwar mit Details!
Annika lachte, wich den Kitzelattacken der Mutter aus und gestand dann doch, wie es wirklich war.
Offen ärgern ließ sich niemand an ihr aus, doch immer öfter hörte sie hinter ihrem Rücken:
Da gibt sich Anni wieder wichtigtuerisch. Klar, nach so ner Antwort bei Geschichte würden wir nie die gleiche Note bekommen. Musste das sein?
Direkt sagte ihr das lange keiner. Doch dann kam der Tag, an dem alles kippte.
Anni! Ich brauche zehn Minuten ich schaffe hier gar nichts mehr! zischte Lara und Anni schob ihr das Schmierblatt hin.
Frau Vogt, gerade abgelenkt von einer Nachricht, übersah die Aktion. Vadim, Annikas Sitznachbar, schob ihr wortlos sein Aufgabenheft rüber, damit sie Laras Aufgabentext besser sehen konnte.
Danke! murmelte Annika und tippte auf einen Fehler.
Er brauchte keine weiteren Erklärungen. Sie verstanden sich seit der Grundschule wortlos: Ein paar Zahlen auf Annikas Blatt, ein Nicken und Vadim verbesserte seinen Rechenweg.
Annikas Papier landete bei Lara und bis zum Gong blieb es still.
Nach dem Unterricht aber platzte Lara heraus:
Sag mal, ist mit dir alles okay? Regst dich auf wie eine Statue! Das ist das Quartalsende! Ich stehe komplett auf dem Schlauch und du schaust zu? Super Freundin
Das ist nicht fair, Lara! Annika blieb ruhig, doch in ihr stieg Ärger auf.
Warum musste sie immer alles für andere ausbaden?
Das mit den Ausdrücken hatte übrigens Oma ihr beigebracht. Jedes böse Wort ersetzte sie durch einen bayrischen Spruch: Was zum Kuckuck! und verbot Annika Strafen, weil Mädchen fluchen nicht! Sie selbst, scherzte Oma, durfte als alte Dame schon mal schimpfen. Aber Annika, nein, das gehöre sich nicht.
Und jetzt hätte Annika am liebsten genau wie Lara und deren Freundinnen drauflos geschimpft, aber irgendetwas in ihr hielt sie zurück.
Lass Annika in Ruhe, Lara! Vadim packte seinen Physikordner weg. Niemand muss dir ständig helfen!
Ach, Freunde machen das doch so! Lara trommelte auf Annas Tisch. So ein Fürsprecher du schreibst doch auch ab!
Quatsch! platzte Annika. Vadim macht alles selbst, ich helfe höchstens mal bei einem Fehler. Außerdem: Ich habe dir doch geholfen! Was willst du noch?
Annika schnappte ihren Rucksack, schob sich an Lara vorbei und rannte raus, um nicht vor der versammelten Klasse loszuweinen.
Lara murmelte leise, sodass nur sie es hörte:
Ist klar, Annika. Warts ab, du wirst schon noch was erleben Bescheidenheit sieht anders aus
Sie redeten den ganzen Tag und auch in der Woche darauf kein Wort mehr. Die Klasse ahnte, dass Lara etwas ausheckte und ihre Einfälle waren berüchtigt: Wer ihr in die Quere kam, bereute es.
Annika fragte sich, wie ihr Aufbäumen enden würde doch Lara überraschte sie.
Komm, Anni, jetzt stell dich nicht so an! Wir reden seit zwei Wochen kein Wort. Friedensschluss? Lara grinste breit und Annikas Widerstand schmolz.
Ich bin gar nicht sauer.
Sieht so aus Erzähl, was du an Silvester machst, hm? Bleibst du zu Hause oder fährst du weg?
Kein Wort mehr von Streit Annika entspannte sich. Ein Fehler, wie sich zeigen sollte.
Als Annika eines Tages einen seltsamen Zettel in ihrem Rucksack fand, dachte sie nicht im Traum an Lara.
Annika! Ich mag dich sehr! Vadim
Die Schrift sah aus wie Vadims, ihrem Banknachbarn, aber Annika ahnte nicht, dass Lara es eingefädelt hatte. Sie hatte fast eine Woche Frau Petersen, die Deutschlehrerin, beim Schleppen der Aufsatzhefte geholfen und jemanden im Parallelkurs gefunden, dessen Handschrift Vadims ähnelte. Am Ende lag die vorbereitete Nachricht in Annikas Rucksack.
Jetzt wirst du schon sehen, Anni! Mal sehn, wer lacht grinste Lara und schloss den Rucksack.
In der Umkleide beim Sportunterricht war sie mit ihren Freundinnen alleine. Annika trainierte Aufschläge beim Volleyball, doch Laras Clique lenkte sie immer wieder ab.
Komm, Annika! Stärker! Hau richtig drauf!
Als Annika schließlich den Zettel aus ihrer Tasche zog, war das Getuschel groß.
Was ist das denn? Na so was! Unsere stille Anni! Mädels, schaut! Vadim steht auf Annika! Lara griff sich den Zettel und tanzte in der Umkleide. Da müssen wir uns was überlegen!
Lara, gib ihn her!
Ach, Quatsch, lass mal Oder doch: Vadim! Vadim! Lara stürmte hinaus zu den Jungen.
Annika wurde kreidebleich.
Dass ihr Vadim gefiel, wusste nur ihr Tagebuch und ihre Mama.
Ist das schlimm, Mama?
Warum, Schatz?
Ich bin doch noch jung
Zu jung für Liebe? Für Gefühle? Nein, liebes Kind. Verliebtsein, das ist das Tor zur Liebe. Man steht auf der Schwelle, lugt hinein in die Welt da warten Freude und Glück, aber manchmal auch Schmerz. Trotzdem, Annika, wir suchen sie alle, diese Liebe.
Und dann?
Dann wird das Leben schwer und schön. Aber das Schönste, was ich je erlebt habe, war, als ich dich zur Welt gebracht habe, das kannst du mir glauben.
Annika hütete ihr Geheimnis wie einen Schatz. Sie mochte nicht einmal hinsehen, wenn Vadim in die Nähe kam aber sie war glücklich.
Doch jetzt? Lara hatte alles durchschaut. Wie Annika zusammenzuckte, als sie den Zettel las. Wie sie nachsehen wollte, ob Vadim ihn vielleicht selbst eingeworfen hatte. Dabei spielte er Volleyball mit ihr, in ihrer Mannschaft.
Die Jungs lachten laut, als Lara sie aufklärte, und Annika drückte sich beschämt in die Ecke.
Was ist denn hier los?
Frau Vogt erschien im richtigen Moment. Sie hatte ein Händchen dafür, schwierige Situationen aufzulösen.
Guck mal, Frau Vogt! Eine Liebesnachricht! rief Lara, küsste den Zettel und hielt ihn hoch. Tili-tili-testo, Hochzeit in Sicht!
Lara, jetzt reichts! Was ist das?
Eine Nachricht von Vadim an Annika! Sie gefällt ihm!
Ein leiser Kichern zog auf, doch Frau Vogt wurde ernst.
Ruhe! Annika?
Annika erinnerte sich wieder an dieses erste Gedicht: Sie hatte alles geschafft, und es war nicht mehr schlimm, zu sagen, was Sache war.
Lara hat mir meinen Zettel weggenommen. Ich wollte niemandem davon erzählen.
Schon gut. Vadim? Frau Vogt drehte sich zu den Jungs. Da passierte das Unerwartete.
Ja, ich wars! Ich habe den Zettel geschrieben!
Vadim schob die Jungs weg, ging zu Lara, nahm ihr den Zettel ab.
Briefe anderer liest man nicht, Lara!
Lügner! kreischte Lara, aber ihr Plan war geplatzt.
Keine Häme, keine Ausgrenzung. Annika konnte weiter erhobenen Hauptes durch die Schule gehen.
In dem Moment spürte Annika, wie zum ersten Mal nicht Angst, sondern Stolz durch ihre Schultern ging wie Flügel, fast.
Natürlich keine Flügel Aber warum fühlte sich alles plötzlich so leicht an? Als könnte sie abheben von den alten, knarzenden Fluren der Schule
Lara? Frau Vogt runzelte die Stirn.
Ja, ich habe doch nur einen Spaß gemacht! Er spinnt eh
Gib her! Vadim klappte den Zettel zusammen und steckte ihn Annika zu. Das ist für dich! Und lass niemanden mehr dran, versprochen? Frau Vogt, gibt es heute noch einen Aufsatz? Frau Petersen meinte, sie kommt noch vorbei
Richtig, der junge Mann ist wenigstens ehrlich! Es gibt einen anderen Text, ganz aktuell. Jetzt gehts ab in den Unterricht! Euer Gong ist schon lange vorbei!
Die Siebte B sprang auf, Lara stampfte vor Wut, während Annika und Vadim mit dummen Grinsen nach ihrer Bank suchten. Die kleine Notiz klammerte Annika in ihrer Faust.
Später würde sie das Zettelchen in ihr Tagebuch einkleben. Und sie würde es bis zur Hochzeit aufheben dann sollte Vadim dieses alte Schulheft zum ersten Mal lesen dürfen.
Hier, mein Mann!
Was ist das, meine Frau?
Unser Anfang
Und du traust mir so, dass ich alles darin lesen darf?
Du weißt doch sowieso alles!
Nicht ganz. Gibt es etwa ein Geheimnis?
Annika schmiegte sich an Vadim, das laute Küss mich! der Gäste im Saal blendete sie aus.
Erinnerst du dich an unsere Gespräche über Verliebtsein? Über die Schwelle und die Tür?
Klar!
Und, bist du durch die Tür gegangen?
Annikas Augen leuchteten, und obwohl die Musik dröhnte, verstand Vadim ihr Flüstern:
Aber sicher! Und ich habe die Tür hinter mir zugezogen, Vadim. Ich bin nicht mehr einfach nur verliebt.
Wie meinst du das? Vadim sah sie erstaunt an.
Einfach so. Ich liebe dich. Verstehst du?
Jetzt ja. Und ist das süß, Anni?
Süß.





