Das Herz lässt sich nicht täuschen

Man, du wirst’s nicht glauben, was mir neulich passiert ist. Ich war mal wieder zu Besuch im alten Wohnblock, weißt du noch, wo ich aufgewachsen bin? Bin wie früher in den Aufzug gestiegen, sechster Stock, und direkt vor der Wohnungstür gestanden, wo meine ganze Kindheit und Jugend stattfand. Ich hab instinktiv erst nach dem Schlüssel gegriffen, dann kurz die Schlüssel, die Tür und dann wieder alles zurück in die Tasche gesteckt. Stattdessen hab ich einfach geklingelt.

Meine Mama macht auf:

Sag mal, warum klingelst du? Hast du deinen Schlüssel vergessen, oder was?

Ich nick so schmunzelnd und sag:

Hallo! Wie geht’s euch denn?

Hallo, mein Schatz, sagt sie, gibt mir ne feste Umarmung, ich geb ihr nen Kuss auf die Wange. Alles gut, komm rein.

Ich hab ihr dann die Tüten mit Lebensmitteln und Medikamenten übergeben, die ich besorgt hatte, und erstmal erleichtert aufgeatmet. Sie schien richtig gut drauf zu sein kein Vortrag, keine Moralpredigt, alles entspannt.

Plötzlich kam mein Papa aus dem Wohnzimmer:

Oh, unsere Tochter! Endlich bist du da! Wo ist denn der Sebastian? Wir dachten, du kommst mit ihm zusammen.

Ach, äh, ich hab gemerkt, dass ich keine Ausrede vorbereitet hatte, warum ich allein auftauche. Der hat noch zu tun.

Was hätt ich auch sonst sagen sollen?

Beim letzten Besuch haben sie richtig auf Sebastian wegen dem Thema Hochzeit eingeredet, bis er ganz genervt war und versprach, mir ganz bald einen Antrag zu machen.

Danach war die Stimmung auf der Rückfahrt nach Hause ziemlich eisig und daheim ist Sebastian förmlich explodiert.

Tu nicht so, als ob ich dir keinen Antrag gemacht hätte! war er total aufgebracht. Ich hab längst gefragt! Aber du, du schiebst die Entscheidung mit dem Datum ewig vor dir her, dass wir es endlich unseren Eltern erzählen können.

Er tat so beleidigt vielleicht war er es ja auch wirklich.

Ich hab ihn umarmt:

Du bist der Beste! Ich lieb dich! war alles, was mir einfiel.

Und ich meinte es wirklich ich liebte Sebastian, er ist ein klasse Typ… Und trotzdem hatte ich das Gefühl, dass da ‘was fehlte. Ich konnte gar nicht genau sagen, was. Und am meisten hat mich verunsichert, dass ich nicht wusste, was ich tun sollte…

Ja, ist klar, wasch dir die Hände, setz dich zu uns und erzähl, was es Neues gibt.

Danach lief alles normal. Wir haben gequatscht, gegessen, dann wollt ich schon wieder los, als Mama und Papa sich so vielsagend ansahen und Mama loslegte:

Sag mal, liebst du Sebastian?

Ja, klar.

Er hat dir einen Heiratsantrag gemacht?

Hat er…

Ja? Und?

Ich hab erstmal um Bedenkzeit gebeten … ich überleg noch…

Ich hab die Augen auf die Tischdecke geheftet und so getan, als ob ich das Stickmuster noch nie gesehen hätte.

Verena! vielleicht hat Mama die Hände in die Luft geworfen, ich weiß es nicht, weil ich sie nicht anschaute. Verena! Wir haben uns letzte Woche so auf Sebastian gestürzt… Und am Ende bist du diejenige, die alles hinauszögert! Was geht eigentlich in deinem Kopf vor?

Ich weiß nicht…

Mein Schatz, ich versteh dich…

Ich war auf einmal baff und hab aufgeschaut.

Echt jetzt?

Natürlich! Ich hatte auch Angst, das falsche Hochzeitsdatum zu wählen, dass es regnet, dass mit dem DJ was schiefgeht oder dass meine Freundinnen sich doof anziehen… Aber weißt du was? Am Ende war alles perfekt!

Ich musste lächeln.

Klar, Mama kam natürlich nie der Gedanke, dass mich ganz andere Sachen aufregen.

Ihr zwei passt einfach so gut zusammen. Ich hab das gleich gemerkt, als ich Sebastian gesehen hab. Darum war ich sofort begeistert, als seine Eltern vorgeschlagen haben, euch bekannt zu machen…

Stopp. Plötzlich wars, als ob die Zeit stillstand.

Wie, “euch bekannt machen”?

Na ja, ganz einfach. Erst hat Sebastian dein Foto gesehen, mochte dich auf Anhieb. Dann seid ihr euch mal zufällig begegnet, da hast du auch direkt einen guten Eindruck gehabt.

Faszinierend! Also war unsere erste Begegnung doch kein Zufall…

Wir hätten euch auch einfach offiziell zum Kaffee einladen können aber ein bisschen Romantik ist doch schöner!

Auf dem Heimweg ging mir dieser Satz von Mama nicht aus dem Kopf:

Wir hätten euch ja auch einfach gemeinsam eingeladen. Aber das wäre nicht so romantisch gewesen!

Nicht so romantisch tja…

Erst regte ich mich noch auf über die Eltern aber am Ende wurde ich ruhiger.

Letztlich wussten sie offenbar ziemlich gut, wer zu mir passen könnte.

Und trotzdem irgendwas fehlte mit Sebastian. Ich wünschte, ich wüsste nur, was!

Kaum war ich im Büro, stürzte schon meine Kollegin Anja auf mich zu:

Verena, hast du mal auf die Uhr geschaut? Du bist zu spät und hast alles verpasst!

Was hab ich denn verpasst? grins ich sie an.

Nicht was, wen! Wir haben einen Neuen im Team. Wetten, dass der dir gefällt?

Ich hab laut gelacht.

Mir? Eher gefällt er dir! Tst! Du bist verheiratet und hast zwei Kinder!

Anja wurde rot.

Ach, Verena! Mit dir kann man auch gar nichts Neues teilen!

Sie vergrub sich beleidigt hinterm Computer und ich startete einfach auch meinen.

Der Vormittag plätscherte vor sich hin, dann wars schon fast Mittag.

So, ich geh in die Kantine.

Ich schnappte meine Tasche und fragte an der Tür noch schnell:

Kommst du mit, Anja?

Aber sie winkte nur ab:

Nein.

Ich zuckte mit den Schultern und machte mich allein auf den Weg.

Dabei dachte ich noch, dass ich in letzter Zeit echt grantig geworden war. Warum hatte ich gerade Anja so aufgezogen? War ja eigentlich gar nicht nett.

Plötzlich, im Flur, blieb ein Typ direkt vor mir stehen und ich bin natürlich voll reingerannt.

Klassiker, oder?

Entschuldigung! sagte er sofort, obwohl eindeutig ich Schuld war.

Ich wollte gerade auch was sagen, stoppte aber, als ich sein Gesicht sah. Den Typ hatte ich vorher noch nie gesehen das musste der Neue sein.

Ich bin Verena, Analystin, stellte ich mich vor, fiel mir nichts Besseres ein.

David, Softwareentwickler.

Freut mich.

Gleichfalls.

Dann lächelte David. Und in dem Moment wusste ich: Jetzt ist es um mich geschehen. Als er sich zu mir drehte, mochte ich ihn sowieso schon, aber als er dann lächelte… mein Herz hat kurz ausgesetzt und dann doppelt so schnell geschlagen. Diese süßen Grübchen! Und diese blitzenden grau-grünen Augen!

Keiner sagte was, die Stille war fast peinlich lang.

Ich gehe jetzt essen, stotterte ich irgendwas Belangloses.

Guten Appetit.

Ich lächelte zurück und lief weiter, zumindest äußerlich. Eigentlich musste ich mich total konzentrieren, weiterzulaufen meine Beine wollten am liebsten umdrehen und ihm nach.

Beim Mittagessen hab ich kaum etwas runterbekommen. Meine Gedanken kreisten nur um David.

Das kann doch nicht sein. Liebe auf den ersten Blick? Quatsch… Klar, sieht gut aus, tolles Lächeln… Und diese Augen! Aber es ist halt nur die Optik, wer weiß, was noch so dahintersteckt.

Ich nahm mir vor: Erstmal befreundest du dich einfach mit ihm. Besser ist das.

Als ich später zurück ins Büro kam, ließ Anja direkt eine Bombe platzen:

Lass es dir gleich gesagt sein: Der Neue hat eine Freundin. Da geht also weder bei dir noch bei mir was!

Ich setzte mich einfach an meinen Schreibtisch.

Gut zu wissen, meinte ich, spürte aber, wie sehr mich das enttäuschte.

Ich hab schließlich selbst einen Freund. Hab also gar kein Interesse an irgendeinem Neuen, schob ich noch hinterher.

Hätte Anja jetzt noch was gesagt, hätten wir uns wohl gezofft aber sie blieb still.

Die Zeit verging.

Meine Eltern warteten sehnsüchtig, dass ich endlich mal verkünde, wann denn nun Hochzeit ist. Sebastian wartete auch. Sogar seine Eltern schauten mich jedes Mal mit so hoffnungsvollen Blicken an, wenn wir sie besuchten.

Ich spürte an allen Seiten den Druck. Alle lächeln, tun so zufrieden aber in ihren Augen steht die Frage: Wann?

Ich muss endlich was unternehmen, dachte ich ständig aber am Ende tat ich nichts.

Vielleicht lag das daran, dass ich auf David wartete. Ja, wir wurden echt Freunde und ich wusste alles über seine Beziehung fünf Jahre ist er nun mit seiner Freundin zusammen. Auf und ab, mal zusammen, mal getrennt, und selbst heute ist er noch unsicher, ob sie die Richtige ist…

Schon verrückt, dass er genau wie ich einfach in so einer Schwebe hängt.

Verena, dir ist schon klar, dass bald Sommer ist? fragte Sebastian mal beim Frühstück.

Klar! Ich freue mich total drauf. Du doch auch!

Ich war direkt wieder richtig gut gelaunt.

Ich denk, wir sollten im Sommer heiraten. Juli oder August. Was meinst du? Da ist’s schön warm, alle haben gute Laune.

Und schon hatte Sebastian wieder den Hochzeitshammer ausgepackt. Nicht wieder dieses Thema! Können wir nicht einfach so zusammen leben, wie bisher?

Was meinst du? hakte Sebastian nach.

Vielleicht wäre Herbst auch schön? ich versuchte’s vorsichtig. Da ist noch angenehm warm, die Blätter sind so schön bunt, und wenn wir nach der Hochzeit verreisen wollen, ist’s nicht überall so teuer Sommer ist überall Hauptsaison!

Es geht jetzt um unsere Hochzeit, nicht um die Reise danach. Außerdem, du weißt, im Sommer kriegen wir sowieso keinen Urlaub. Also: Juli oder August?

Er sah mich so durchdringend an, dass ich merkte: Rauskomm ich da nicht mehr.

August, sagte ich schließlich.

Super! Dann gehen wir in zwei Monaten das Aufgebot bestellen.

Ich war tagelang wie neben mir. Sebastian hatte mir die Pistole auf die Brust gesetzt einfach: Termin wählen, aus.

Ich muss echt handeln, redete ich mir ein. Aber was? Zu ihm sagen: Es passt nicht mehr? Und wohin dann gehen? Zu meinen Eltern zurück? Die würden mich doch niemals wieder aufnehmen darüber hatten wir oft gesprochen Zu einer Freundin? Könnte gehen. Oder einfach ein bisschen Geld zur Seite schaffen.

In Gedanken lief ich zum Mittagessen und natürlich begegnete mir David. Wir quatschten, flachsten rum, und plötzlich sagte ich:

Ich heirate im August. So ist das jetzt.

Hast du dich also entschieden?

Ich nickte.

Mutig! Ich für mich bin noch immer nicht schlauer geworden…

Ist das wirklich alles, was du zu sagen hast?, schoss mir durch den Kopf.

Ehrlich gesagt, vielleicht hab ich mir alles nur eingebildet vielleicht ist David auch einfach nicht derjenige für mich. Vielleicht mag er mich gar nicht… Obwohl, wir scherzen und gucken uns so oft so tief an alle denken, da läuft was zwischen uns, dabei läuft da gar nichts.

Kommst du heute Abend auf die Firmenfeier? fragte David plötzlich.

Welche? ich war total überrascht.

Es gab so ne Rundmail. Die Firma feiert heute irgendwas und alle sind eingeladen. Ach so, ich geh hin.

Kannst du mir die Einladung weiterleiten? Ich glaub, ich geh dann auch.

Warum bin ich bloß auf diese Party gegangen? Ist das öde! dachte ich irgendwann.

Ich blickte nach rechts, nach links kein David, dafür die Kolleginnen aus der Buchhaltung. Ich schlenderte rüber.

Warum sind denn heute so wenige auf der Feier? fragte ich.

Die Informatiker haben wohl Mist gemacht und nicht alle eingeladen. Ist ganz gut so, weniger Leute, mehr Platz.

Verstehe.

Ich sah mich nochmal um David war wirklich nicht da.

Wo steckt er denn?, dachte ich.

Suchst du David? Der kommt heut nicht mehr. Seine Freundin hat angerufen, er ist sofort los.

Ich zuckte mit den Schultern:

Und warum glaubt ihr, dass ich auf ihn warte? Ich hab doch selbst jemanden.

Ich versuchte freundlich zu lächeln.

Die Mädels wechselten das Thema, ich hörte zu, sagte ab und zu was, aber innerlich war ich total enttäuscht.

Und jetzt? Einfach gehen?

Natürlich, ich hätte jeder Zeit aufbrechen können. Aber mal ehrlich, warum soll ich mich von Davids Absage aus der Spur bringen lassen? Eben!

Ich versuchte, ihn zu vergessen versank wieder im Smalltalk, hab dann erst mit den einen Mädels geredet, dann mit einer anderen Gruppe, zum Schluss mit allen zusammen.

Später gings in ein anderes Restaurant, dann noch woanders hin, dann alle zusammen durch den Englischen Garten gebummelt.

Nach und nach gingen immer mehr Kollegen, aber ich hatte keine Lust, nach Hause zurückzukehren.

Irgendwann schaute ich auf die Uhr.

Sechs Uhr morgens! Wow.

Ich hab mein Handy rausgeholt war auf lautlos, natürlich zig Anrufe von Sebastian.

Ich schaute mich um da saß am Ende nur noch ich mit unserem Geschäftsführer, Peter Albrecht, und wir hatten die ganze Nacht über Bücher und Filme gequatscht.

Da wurde ich plötzlich ganz verlegen und wahrscheinlich auch knallrot.

Oh je, wir haben uns total verquatscht, war alles, was mir einfiel.

Stimmt wohl, grinste Peter mich an. Ich ruf dir mal ein Taxi.

Kaum hatte er das gemacht, stand das Ding auch schon vor der Tür und ich tat so, als sei alles total normal. War es ja im Grunde auch…

War ein schöner Abend, hab ich zum Abschied gesagt. Können wir gern mal wiederholen.

Und am liebsten hätte ich mir auf die Zunge gebissen.

Peter lachte herzlich daraufhin:

Machen wir gerne, und zwar ganz bald mal wieder.

Und schon war ich wieder rot im Gesicht.

Wo warst du denn die ganze Nacht? fuhr Sebastian mich direkt an.

Wie, wo? Firmenfeier ich hatte dir doch geschrieben…

Firmenfeier bis fast acht Uhr morgens?

Ja, sorry, ich weiß. Kommt definitiv nicht wieder vor.

Tja… und das solls gewesen sein. Pack deine Sachen und geh.

Wahrscheinlich glaubte er, ich würde ihn jetzt anflehen, alles zu vergessen und zusammenzubleiben. Wer weiß, vielleicht hätte er sich auch was anderes vorgestellt. Aber mich ärgerte seine Entscheidung so sehr, dass ich ohne große Worte meine Sachen packte und zu Mama und Papa fuhr.

Ihr habt euch getrennt?! Wie geht das denn? Ihr wart doch das perfekte Paar! rief Mama entsetzt, die Hände theatralisch in den Himmel.

Ach Mama…

Was denn, ach Mama! Wir haben dir doch so einen tollen Schwiegersohn ausgesucht und du…

Ja, IHR habt ihn ausgesucht, dachte ich, sagte aber nur:

Na nehmt ihr mich wieder auf oder muss ich mir was suchen?

Natürlich nimmst du! Wo sollten wir dich denn sonst hinschicken…

Sie seufzten tief.

In den Tagen danach war ich im Büro wie auf Wolken oder eher im Nebel. Dieser Zauber um David war plötzlich weg, und mir dämmerte: Er ist definitiv nicht der Richtige.

Aber wer dann? Und wann treffe ich meinen Richtigen? Oder brauch ich überhaupt jemanden?

Plötzlich klingelte mein Telefon.

Wahrscheinlich wieder die Buchhaltung, dachte ich und nahm missmutig ab.

Ja bitte, was gibts denn diesmal? knurrte ich fast.

Ähm gar nichts Besonderes. Verena, kommst du bitte kurz zu mir?

Tooorlos! Es war Peter, unser Chef.

Ich legte auf, musterte den Hörer wie im Schock.

Was guckst du so, als wäre das Telefon eine Giftschlange, kommentierte Anja trocken.

Das riss mich raus. Ich murmelte irgendwas, stand auf und ging zum Chefbüro.

Hallo! begrüßte ich die Sekretärin Lena. Der Chef will mich sprechen.

Sie sah mich erstaunt an.

Dich? Na dann Sie telefonierte kurz. Peter Albrecht, die Verena von der Analyse ist da Alles klar

Sie legte auf, musterte mich nochmal verwundert:

Na los, er wartet.

Ich seufzte und drückte die schwere Tür auf.

Guten Tag, Herr Albrecht, ich wollte gleich Abstand herstellen. Sie wollten mich sprechen?

Hallo, Verena. Ich wollte dich ins Kino einladen.

Meine Augen wären fast rausgefallen ich hab ihn nur fassungslos angesehen.

Bitte was?

Du, wir sind doch eh inzwischen per Du. Und ich würde dich gerne ins Kino einladen. Lust?

Ich leckte mir über die Lippen, wollte eigentlich Nein sagen, aber heraus kam:

Ja.

Sehr schön. Dann hole ich dich nach der Arbeit ab.

Nein, lass mal Ich geh rüber ins Café, gleich neben der Firma, und warte da auf dich.

Auch gut, nickte er.

Verena raus aus dem Büro.

Alles okay? fragte Lena neugierig.

Ja, alles super. Noch kein Rausschmiss

Musste ja wenigstens irgendwas sagen! Ich ahnte, dass Lena selbst längst ein Auge auf Peter geworfen hatte und jetzt naja, so spielts Leben.

Und dann… tja, ich hab mich mit Peter noch ein paar Mal getroffen und irgendwann hat er gefragt:

Willst du mich heiraten?

Natürlich, sagte ich.

Und insgeheim dachte ich mir: Wie gut, dass David damals auf dieser Party nicht aufgetaucht ist dann hätte ich Peter gar nicht richtig wahrgenommen, weil ich völlig auf David fixiert gewesen wäre. Und wie gut, dass Sebastian sich getrennt hat ich hätte wahrscheinlich nie den Mut dazu gehabt…

Rate article
Homy
Add a comment

;-) :| :x :twisted: :smile: :shock: :sad: :roll: :razz: :oops: :o :mrgreen: :lol: :idea: :grin: :evil: :cry: :cool: :arrow: :???: :?: :!: