“Man muss seine Unterhosen bügeln, denn ungeglättete zwicken”, betont die Schwiegermutter.

Ich bin eine Mutter in Elternzeit. Ich habe zwei wunderbare Kinder: Das eine ist vor fünf Jahren zur Welt gekommen, das andere ganz frisch quasi noch mit Neuwagenduft.

Jetzt erzähle ich euch mal, wie ich letztens in eine ziemlich deutsche Situation geraten bin.

Alles begann mit einer Liste von meiner Schwiegermutter. Kaum war ich verheiratet, drückte sie sie mir in die Hand: Darauf standen viele Hinweise, etwa dass mein Mann auf bestimmte Lebensmittel allergisch ist darauf achte ich natürlich. Das ist ja auch wichtig. Aber da stand auch: Ich solle bitte immer seine Unterhosen bügeln. Ja, richtig gelesen: bügeln! Sonst so behauptete sie gibts wohl blaue Flecken an empfindlicher Stelle…

Tja, dachte ich mir, die Deutsche Mutter: Immer um das Wohl des Kindes bemüht! Ich meine, im Grunde eigentlich süß. Die meisten Tipps auf der Liste waren leicht umzusetzen, aber das mit dem Bügeln der Schlüpper hat mich schon verwundert. Ich habe meiner Mutter jedenfalls nie beim Schlüpferbügeln zugeschaut.

Als mein ältester Sohn auf die Welt kam, haben wir erst mal Windeln benutzt. Aber kaum waren Schlüpfer an der Reihe, stand ich auch schon da und hab voller Hingabe Mini-Unterhosen gebügelt. Jetzt sind es sogar Schlüpfer für zwei Leute: Das bedeutet echte Alpenlandschaften an Wäsche zum Bügeln. Aber ich hab brav weitergemacht, weil die Schwiegermutter felsenfest überzeugt ist: Nur das heiße Bügeleisen samt Dampf tötet Keime. Und sie hat sogar behauptet, unser Sohn sei nur so gesund, weil ich die Unterwäsche bügle. Für die Genitalhygiene, ganz wichtig!, sagte sie.

Eigentlich gehts hier gar nicht um die Schwiegermutter das Hauptproblem ist nämlich: Wir haben ein zweites Kind bekommen. Und plötzlich schaffe ich kaum noch alles. Ihr kennt das sicher, liebe Mamas mit zwei kleinen Kindern (und die Väter behaupten das sicher auch). Ich versuche, für das Wesentliche Zeit zu finden aber mein Wäscheberg wächst und wächst. Ein richtiges Matterhorn der Sorge.

Gestern dann mein Mann: Du, ich habe keine Schlüpfer mehr im Regal, sagte er mit dem dezenten Hinweis, was jetzt wohl zu tun sei. Ich war zu kaputt und sagte, er könne sich doch einfach einen aus dem ungebügelten Stapel nehmen.

Mein Mann ganz pflichtbewusster Sohn rief seine Mutter an, während ich ins Bett fiel, und beschwerte sich darüber, dass seine Frau keine Zeit mehr fürs Bügeln hat. Krieg in der Schlüpper-Republik! Alles wegen ein paar Unterhosen.

Jetzt frage ich euch: Bügelt ihr eigentlich die Unterhosen eurer Kinder? Und falls ja bis zu welchem Alter? Und gibt es vielleicht einen deutschen Erfinder, der das Bügeln per Knopfdruck erledigt? So ein Schlüpfer-Bügel-Automat für gestresste Elterngenerationen? Ich frag ja nurHeute früh habe ich tief durchgeatmet, mich vor meinen Schlüpfer-Berg gestellt und dabei laut gelacht. Denn mal ehrlich: Ob gebügelt oder nicht, Hauptsache, wir alle fühlen uns darin wohl. Mein Mann kam in die Küche, trug seine ja, ungebügelte Unterhose und grinste: Fühlt sich eigentlich ganz gut an. Unser Ältester stapfte wie ein wilder Pirat mit Dino-Schlüpfer durchs Wohnzimmer. Das Baby gluckste, zufrieden in seinem Body.

Vielleicht ist das echte Geheimnis deutscher Mutterliebe einfach, manchmal fünf Grad sein zu lassen und unter ein paar knitterigen Falten das große Glück zu entdecken. Die Schwiegermutter bekommt jetzt ihre Liste zurück, versehen mit einem kleinen Zusatz: Bügeln ist Liebe, aber Lachen viel mehr.

Und falls es den Schlüpfer-Bügel-Automat doch mal gibt ich wünsche, er macht Kaffee dazu. Bis dahin bleibt hier alles wunderbar chaotisch.

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Homy
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“Man muss seine Unterhosen bügeln, denn ungeglättete zwicken”, betont die Schwiegermutter.
Der Geschmack der Freiheit – Den letzten Schliff haben wir vergangenen Herbst gesetzt, – begann Vera Ignatjewna ihre Erzählung. Stundenlang haben wir Tapeten ausgesucht, uns bis zur Heiserkeit über die Farbe der Badezimmerfliesen gestritten – und dabei lächelnd daran gedacht, wie wir vor zwanzig Jahren von dieser „Drei-Zimmer-Wohnung“ geträumt haben. – Na endlich, – sagte mein Mann zufrieden, als wir das Ende unserer Renovierung feierten, – jetzt können wir unseren Sohn unter die Haube bringen. Misha wird seine Frau hierher bringen, sie werden Kinder bekommen und unser Haus wird laut, lebendig – ein echtes Zuhause eben. Doch seine Träume sollten nicht in Erfüllung gehen. Unsere älteste Tochter Katja kam mit zwei Koffern und zwei Kindern zurück ins Elternhaus. – Mama, ich habe keinen anderen Ort mehr, – sagte sie, und diese Worte haben all unsere Pläne auf einen Schlag zunichte gemacht. Mishas Zimmer haben wir den Enkeln gegeben. Er hat es zum Glück mit einem Achselzucken genommen: – Kein Problem, bald hab ich ja mein eigenes. Sein „eigenes“ – das ist die Ein-Zimmer-Wohnung meiner Mutter. Auch dort ist alles frisch renoviert, und wir hatten sie an eine junge Familie vermietet. Jeden Monat kam eine kleine, aber sehr wichtige Summe auf unser Konto – unsere „Notreserve“ für die Zeit, in der wir alt und hilfsbedürftig sein würden. Einmal habe ich Misha und Lera, seine Verlobte, dabei gesehen, wie sie an diesem Haus vorbeigingen und, mit erhobenen Köpfen, darüber diskutierten. Ich wusste natürlich, worauf sie hofften, aber ich bot ihnen nichts an. Bis ich eines Tages hörte: – Vera Ignatjewna, Misha hat mir einen Antrag gemacht! Wir haben sogar schon einen Platz für die Hochzeit gefunden! Können Sie sich das vorstellen? Mit einer richtigen Kutsche! Und einer Harfe, live! Und einer Sommerterrasse! Die Gäste schlendern im Garten… – Und wo wollt ihr nach der Hochzeit wohnen? – konnte ich nicht anders und fragte nach. – So eine Hochzeit geht sicher ins Geld! Lera schaute mich an, als hätte ich nach dem Wetter auf dem Mars gefragt: – Erstmal wohnen wir bei Ihnen. Und dann – schauen wir weiter. https://clck.ru/3RKgHm – Katarinas Zimmer ist schon mit Kindern voll, – sagte ich langsam. Es wird eher eine WG als eine Wohnung. Lera schob die Lippen nach vorn. – Ja. Bei euch ist das wohl keine Option. Dann suchen wir uns eben ein echtes Studentenwohnheim. Da mischt sich wenigstens keiner ein. Dieses spitze „keiner mischt sich“ traf mich. Habe ich mich etwa eingemischt? Ich wollte sie nur vor einem törichten Schritt bewahren. Später folgte das Gespräch mit Misha – mein letzter Versuch, ihn zu erreichen. – Sohn, warum dieses Gehabe? Heiratet einfach still und legt das Geld als erste Anzahlung zurück! – meine Stimme zitterte vor Sorge. Er blickte starr aus dem Fenster. – Mama, warum feiert ihr seit fünfundzwanzig Jahren jedes Ehejubiläum im „Goldenen Drachen“? Ihr könntet doch auch zu Hause bleiben – wäre doch billiger. Darauf wusste ich keine Antwort. – Na also, – spottete er, – ihr habt eure Tradition, wir schaffen unsere eigene. Er setzte unser bescheidenes Familienessen mit ihrer Hochzeits-Show für eine halbe Million gleich! In Mishas Augen sah ich keinen Sohn, sondern einen Richter. Einen, der sein Urteil gesprochen hat: Ihr seid Heuchler. Euch ist alles erlaubt, mir nichts. Vergessen hatte er dabei, dass sein Vater und ich immer noch den Kredit für sein Auto abbezahlen. Über unsere „Notreserve“ hat er nie nachgedacht. Aber jetzt braucht er eine Hochzeit! Und was für eine! Am Ende waren Sohn und Schwiegertochter auf mich beleidigt – besonders, dass ich die Schlüssel von Omas Wohnung nicht rausrückte. *** Eines Abends kam ich sehr spät in einem fast leeren Bus nach Hause und sah mein Spiegelbild. Eine müde Frau, viel älter als sie eigentlich ist. Mit schwerer Einkaufstasche und Angst im Blick. Plötzlich, mit schmerzhaft klarer Erkenntnis, wurde mir bewusst: Ich mache alles aus Angst! Angst, zur Last zu werden. Angst, von den Kindern verlassen zu werden. Angst vor der Zukunft. Ich gebe Misha die Wohnung nicht, weil ich sie nicht entbehren kann, sondern weil ich fürchte, am Ende mit nichts dazustehen. Ich zwinge ihn, sich selbst zu behaupten, zahle ihm aber gleichzeitig sein Leben: Was, wenn er es nicht schafft und enttäuscht ist? Ich fordere reife Entscheidungen von ihm, behandle ihn aber wie ein Kind, das nichts versteht oder kann. Eigentlich wollen Misha und Lera einfach einen schönen Start ins Leben – mit Kutsche und Harfe. Albern und verschwenderisch, aber letztendlich ihr gutes Recht! Solange sie selbst zahlen. Also vereinbarte ich mit den Mietern, dass sie schnellstmöglich eine andere Bleibe finden. Einen Monat später rief ich Misha an: – Kommt vorbei. Wir müssen reden. Sie kamen vorsichtig, kampfbereit. Ich stellte Tee auf den Tisch und legte den Schlüsselbund der Wohnung meiner Mutter daneben. https://clck.ru/3RKg9f – Nehmt ihn. Aber freut euch nicht zu sehr: Das ist kein Geschenk. Die Wohnung steht euch ein Jahr zur Verfügung. Bis dahin müsst ihr euch entscheiden: Entweder nehmt ihr einen Kredit auf oder bleibt – aber zu anderen Konditionen. Die Miete für das Jahr – geschenkt. Sehen wir als meine Investition. Aber nicht in eure Hochzeit, sondern in eure Chance, eine Familie zu werden – und nicht bloß Mitbewohner. Lera riss die Augen auf. Misha starrte auf die Schlüssel. – Mama… und Katja? – Auch für Katja gibt’s eine Überraschung. Ihr seid erwachsen. Jetzt tragt ihr Verantwortung für euer Leben. Wir sind nicht länger euer Hintergrund und euer Bankomat. Wir sind einfach Eltern. Die lieben, aber nicht retten. Stille. Endlich. – Und die Hochzeit? – fragte Lera unsicher. – Hochzeit? – Ich zuckte mit den Schultern, – macht, was ihr wollt. Findet ihr eine Harfe – nehmt die Harfe. *** Sie zogen ab – und ich hatte plötzlich riesige Angst. Was, wenn sie scheitern? Was, wenn sie für immer auf mich böse sind? Aber zum ersten Mal seit Jahren holte ich tief Luft. Denn endlich hatte ich „Nein“ gesagt! Nicht ihnen – meinen eigenen Ängsten. Und ließ meinen Sohn ins Erwachsenwerden ziehen, ins unabhängige, manchmal schwere Leben. Wie auch immer es werden sollte… *** Nun die Sicht des Sohnes. Lera und ich wollten, dass unsere Hochzeit außergewöhnlich wird. Die Scheidung meiner Schwester machte unsere Pläne zunichte. Als Mama sagte, so eine Hochzeitsfeier lohne sich nicht, ist in mir etwas zerbrochen. – Warum feiert ihr dann euer Jubiläum immer im Restaurant? – schoss ich heraus. – Zu Hause wäre es günstiger! Ich sah, wie Mama blass wurde. Ich wollte wirklich verletzen. Ich war zutiefst gekränkt. Ja, sie haben mir das Auto geschenkt. Und? Ich hab nicht darum gebeten! Jetzt halten sie mir die Kreditrückzahlung immer vor. Was hab ich damit zu tun? Sie haben entschieden, sie zahlen. Sie haben die Wohnung renoviert. Angeblich für uns. Aber wohnen können wir da nicht. Omas „Ein-Zimmer-Wohnung“ ist ein Heiligtum – wichtiger als die Hochzeit des einzigen Sohnes! Und nun? Wie zeigen Lera und ich uns selbst und der Welt, dass es uns gibt, als Paar? Lera senkte einmal verschämt den Blick: – Misha, ich kann dir nichts bieten. Meine Eltern können nicht helfen – sie zahlen selbst eine Wohnung ab. – Du gibst mir dich, – antwortete ich, um sie zu beruhigen. Tief im Innern war ich jedoch wütend. Nicht auf sie, sondern auf die Ungerechtigkeit. Warum bleibt alles an meinen Eltern hängen? Und warum helfen sie mit so verbitterter Miene, als stecke mit jedem Euro ein Nagel mehr in ihren eigenen Sarg? Solche Hilfe tut nicht gut – sie macht schuldbewusst. Viel unausgesprochener Ärger lag in der Luft. Da kam der Anruf. Mamas Stimme war seltsam klar und fest. – Kommt vorbei. Wir müssen reden. Wir fuhren hin wie zum Richttag. Lera drückte meine Hand: – Sie wird unsere Hochzeit nicht unterstützen, flüsterte sie. – Gar nicht. – Vielleicht, – nickte ich. *** Auf dem Tisch lag der Schlüsselbund von Omas Wohnung. Den Schlüsselanhänger erkannte ich sofort – aus meiner Kindheit. – Nehmt ihn, – sagte Mama. Und hielt eine kurze, aber revolutionäre Rede. Über ein Jahr Zeit. Über Entscheidungen. Über das Ende des „Bankomats und Hintergrunds“. Das ewige Argument „wir haben keinen Platz zum Wohnen“ war verpufft, und die Hoffnung „Mama und Papa regeln alles“ niedergerissen. Ich hielt die Schlüssel. Sie waren kalt und irgendwie schwer. Und plötzlich kam die Erkenntnis, schmerzhaft und klar: Wir hatten viel gewollt und uns gekränkt, aber nie ehrlich mit den Eltern gesprochen: „Mama, Papa, wir verstehen eure Ängste. Lasst uns bereden, wie wir vorwärts kommen – ohne euch kaputt zu machen. “ Nein, wir erwarteten einfach, dass sie unsere Wünsche erraten und erfüllen – ohne Worte, ohne Bedingungen, mit Lächeln. Wie früher. – Und die Hochzeit? – fragte Lera leise. – Eure Hochzeit? – Mama zuckte die Schultern, – findet ihr eine Harfe, dann gibt es eine Harfe. Wir gingen hinaus. Ich spielte mit den Schlüsseln in der Tasche. – Was tun wir jetzt? – fragte Lera. Nicht wegen der Wohnung. Wegen allem. – Ich weiß es nicht, gab ich ehrlich zu. – Jetzt ist das unsere Sache… Diese neue Verantwortung war gruselig und gleichzeitig wild und befreiend. Und der erste Schritt war – zu überlegen, brauchen wir wirklich die Kutsche und die Harfe? Traditionen sind schön, aber sie müssen auf mehr gründen als nur einem besonderen Tag… *** Und wie ging es weiter? Das Erwachsenenleben von Misha und Lera begann tags drauf. Endlich zusammen! In einer eigenen Wohnung! Sie gehört ihnen (noch) nicht, aber immerhin. Klein, aber gemütlich. Alles frisch renoviert. Und keiner sonst da! Zuerst, natürlich: jeden Tag Gäste! Ist ja Freiheit! Nach einem Monat dann ein gemeinsamer Wunsch: ein Hund muss her! Und nicht irgendeiner – ein Großer! Lera hatte immer von einem Hund geträumt, durfte aber nie einen haben: Mama war dagegen. Bei Misha war es anders – er hatte als Kind einen Hund, doch der lief weg. Tragisch… Schnell zog das letzte Glücks-Element ein: ein süßer Retriever namens Lexus. https://clck.ru/3RKgGM Der Dreimonatige machte sich gleich bemerkbar: Ecken kratzen, Möbel anknabbern, Pfützen überall. Als Vera Ignatjewna die Kinder besuchen kam, war sie entsetzt: Von dem neuen Mitbewohner hatte sie keiner informiert. – Misha! Lera! Wie konntet ihr! Nicht mal gefragt! – Sie war den Tränen nah, – und warum überhaupt? Für so einen Hund muss man ständig da sein, und ihr lasst ihn allein! Klar, dass er alles kaputt macht. So viel Fell – räumt ihr das überhaupt weg? Und der Geruch! Nein! Das geht zu weit! Ihr müsst den Hund zurückgeben! Und zwar morgen! – Mama, – nickte Misha unzufrieden, – du hast uns die Wohnung für ein Jahr versprochen. Und jetzt willst du jedes Mal bestimmen, wie wir leben? Willst du die Schlüssel zurück? – Ganz sicher nicht, – rief Vera Ignatjewna, – ich halte mein Wort. Ein Jahr heißt ein Jahr. Aber: Ihr müsst die Wohnung im selben Zustand zurückgeben, wie ihr sie bekommen habt. Ist das klar? – Klar, – sagten Misha und Lera fast gleichzeitig. – Bis dahin braucht ihr mich nicht erwarten. Ich will das nicht sehen. *** Mama blieb dabei. Kam nicht mehr. Rief selten an. Vier Monate später war Misha wieder zu Hause – er und Lera hatten sich getrennt. Er erzählte noch lange, wie wenig sie haushalten konnte. Kochen klappte nicht. Sich um den Welpen nicht – erst recht nicht mit Gassigehen. Zum Schluss mussten sie Lexus zurückgeben. Es war eine Aktion. Eine Woche lang Überredungskünste. Hundefutter hatten sie für drei Monate gekauft – so hatte es der Züchter verlangt. Und das kostete! – Hast du dich da vielleicht mit Lera zu sehr beeilt? – fragte Vera Ignatjewna mit einem versteckten Lächeln, – Ihr wolltet doch Hochzeit – mit Kutsche und Harfe… – Hochzeit, Mama!? Ich bitte dich! Miet Oma ihre Wohnung ruhig wieder. – Wozu? Willst du nicht dort wohnen? Hast dich doch dran gewöhnt, oder? – Nee, dann lieber wieder hier zu Hause, – schüttelte Misha den Kopf, – oder bist du dagegen? – Ich bin immer dafür, – antwortete Vera Ignatjewna, – zumal es jetzt ohne Katja und die Kinder wieder ziemlich leer geworden ist…