Türkische Großeltern, aber ohne Unterstützung: Warum wir ihre Hilfe für die Anzahlung nicht wollen

Also, hier ist die Geschichte, angepasst an die deutsche Kultur erzählt, als würd ich sie dir bei nem Kaffee erzählen:
Mein Mann und ich haben reiche Schwiegereltern, aber keine Unterstützung für die Wohnung: Solche Großeltern braucht kein Kind.
Mein Mann, Markus, kommt aus ner wohlhabenden Familie. Seine Eltern wohnen in nem großen Haus mitten in München, haben mehrere Autos und fliegen regelmäßig in den Urlaub. Ich bin dagegen in nem kleinen Dorf bei Augsburg in ner ganz normalen Familie aufgewachsen. Als wir uns kennengelernt und beschlossen haben zu heiraten, hat unser unterschiedlicher Hintergrund keine Rolle gespielt. Wir waren jung, verliebt und wollten unser Leben selbst aufbauen. Klar, wir hätten Hilfe angenommen, wenn sie gekommen wäre aber sie kam nicht, erzählt Lisa.
Mit Markus träumen wir schon lange von ner eigenen Wohnung. Die ganzen Jahre in diesen kleinen Mietwohnungen, wo ständig was kaputt ist die Tapeten blättern ab, der Wasserhahn tropft, und die Vermieter könnens kaum erwarten, dass wir ausziehen. Markuss Eltern wussten von unseren Problemen, aber sie taten so, als ginge sie das nichts an. Dabei haben sie genug Geld sie *könnten* helfen, wenn sie wollten. Aber anscheinend wollten sie nicht.
Meine Eltern wohnen weit weg in der Nähe von Augsburg. Sie haben nicht viel, und ich habe nie erwartet, dass sie uns finanziell unterstützen. Markuss Eltern leben hier in der gleichen Stadt, aber nach der Hochzeit haben wir bewusst nicht mit ihnen gewohnt wir wollten unabhängig sein. Wir haben gespart, bis wir umgefallen sind, haben auf Urlaub verzichtet, nur um irgendwann mal ne eigene Wohnung zu haben. Seinen Eltern warfen wir das egal.
Einmal waren wir bei ihnen zu Besuch. Meine Schwiegermutter, wie immer, fragte gleich, wann sie endlich Oma wird. Da hab ichs einfach mal angesprochen:
*”Über Kinder denken wir nach, wenn wir ne eigene Wohnung haben. Aktual haben wir nicht mal genug für die Kaufnebenkosten.”*
Sie hat nur mitleidig genickt, kein Wort gesagt. Ihr Blick war leer, als wären meine Worte einfach verpufft.
Ein paar Monate später war ich dann doch schwanger. Die Nachricht hat unser Leben komplett auf den Kopf gestellt. Wir habens Markuss Eltern erzählt, und sie waren überglücklich haben gratuliert, von Enkelkindbetreuung geschwört. Da hab ichs nochmal versucht und gefragt, ob sie uns nicht wenigstens mit der Anzahlung helfen könnten. Immerhin soll unser Kind jauter in ner eigenen Wohnung aufwachsen.
Aber da wurde meine Schwiegermutter plötzlich eisig. *”Wir haben gerade kein Geld übrig, da können wir nichts machen”*, sagte sie kalt. Das war gelogen! Einen Tag vorher hatte mein Schwiegervater noch stolz erzählt, dass sie gerade nen neuen SUV kaufen wollen. Also fürs Auto ist Geld da, aber für die Zukunft ihres Sohnes und Enkels nicht?
Ich hab mich zusammengerissen, aber innerlich hab ich gekocht. Der Traum von den eigenen vier Wänden, in denen unser Kind aufwachsen könnte, ist vor meinen Augen zerplatzt. Jetzt müssen wir halt weiter in dieser kleinen Mietbude hocken.

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Homy
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