Sie beschloss, nicht länger zu schweigen: Verlorene Liebe oder nur eine vorübergehende Krise?

Julia konnte es nicht länger ertragen. Sie verstand nicht, warum Thomas so gleichgültig geworden war hatte er vielleicht aufgehört, sie zu lieben? Schon wieder kam er spät in der Nacht nach Hause und schlief auf dem Sofa im Wohnzimmer ein.
Am Morgen setzte Julia sich ihm beim Frühstück direkt gegenüber.
Thomas, kannst du mir bitte erklären, was los ist?
Was soll denn sein?
Er trank seinen Kaffee, ohne sie anzusehen.
Seit die Zwillinge da sind, bist du ein ganz anderer Mensch geworden.
Ist mir nicht aufgefallen.
Thomas, wir leben seit zwei Jahren wie Nachbarn fällt dir das gar nicht mehr auf?
Sag mal, was willst du eigentlich? Überall liegen Spielsachen herum, das ganze Haus riecht nach Grießbrei, die Kinder schreien Glaubst du, das gefällt irgendwem?
Aber Thomas, das sind doch deine eigenen Kinder!
Er sprang auf und lief nervös in der Küche umher.
Normale Frauen bekommen ein normales Kind, das brav in der Ecke spielt und nicht stört. Aber du du musstest gleich zwei auf einmal bekommen! Meine Mutter hat es mir gesagt, aber ich hab’ nicht auf sie gehört so wie du sind nur Frauen, die ständig Kinder kriegen!
So wie ich? Wie bin ich denn, Thomas?
Frauen ohne Lebensziel.
Aber du hast doch darauf bestanden, dass ich das Studium aufgebe, damit ich mich komplett um die Familie kümmere!
Julia setzte sich wieder. Nach einer kurzen Pause fügte sie leise hinzu:
Ich glaube, wir sollten uns trennen.
Er überlegte kurz und antwortete dann:
Meinetwegen. Lass uns nur vereinbaren, dass du keinen Unterhalt verlangst. Ich gebe dir schon von selbst etwas Geld.
Thomas drehte sich um und verließ die Küche. Julia wollte in Tränen ausbrechen, aber plötzlich hörte sie Lärm aus dem Kinderzimmer. Die Zwillinge waren aufgewacht und brauchten sie.
Eine Woche später hatte sie ihre Sachen gepackt, die Zwillinge genommen und zog in das kleine Apartment, das sie von ihrer Großmutter in Berlin-Friedrichshain geerbt hatte.
Die Nachbarn waren alle neu für sie, deshalb wollte Julia sich vorstellen.
Auf der einen Seite wohnte ein schweigsamer, noch nicht alter Herr, auf der anderen eine energische Dame um die Sechzig. Zuerst klopfte sie bei dem Herrn an:
Guten Tag! Ich bin Ihre neue Nachbarin Julia Weber und wollte mich gern vorstellen. Ich habe einen Kuchen gebacken möchten Sie auf eine Tasse Tee in die Küche kommen?
Julia lächelte angestrengt. Der Mann sah sie kurz an, dann murmelte er:
Ich esse keinen Kuchen, und knallte ihr die Tür vor der Nase zu.
Julia zuckte nur mit den Schultern und klopfte bei Frau Gundula Schlüter an. Diese nahm die Einladung an allerdings nur, um sich zu beschweren.
Also, ich ruhe mich nachmittags aus und schaue abends meine Serien. Ich hoffe sehr, Ihre Kinder werden mich nicht mit ihrem Lärm stören. Lassen Sie sie bitte nicht im Flur herumlaufen, und sie sollen nichts anfassen, verschmieren oder kaputtmachen!
Sie sprach noch eine ganze Weile, und Julia merkte bedrückt, dass der Neuanfang nicht besonders süß werden würde.
Julia brachte die Jungen in die städtische Kita, in der sie selbst als Erzieherin anfing. Das war praktisch, denn bis zum Feierabend konnte sie Anton und Jonas mitnehmen. Viel verdiente sie nicht, aber Thomas hatte ja versprochen, zu helfen.
In den ersten drei Monaten während der Scheidung gab Thomas tatsächlich hin und wieder Geld. Aber spätestens seit die Scheidung durch war, bekam Julia nichts mehr von ihm. Zwei Monate schon konnte sie die Nebenkosten nicht bezahlen.
Das Verhältnis zu Frau Schlüter wurde immer schwieriger. Eines Abends, während Julia die Jungs in der Küche fütterte, kam ihre Nachbarin im glänzenden Bademantel herein.
Liebe Julia, haben Sie denn inzwischen Ihre finanziellen Probleme gelöst? Ich möchte wegen Ihnen ungern auf Strom oder Gas verzichten müssen.
Julia seufzte:
Nein, noch nicht. Ich wollte morgen zu meinem Ex-Mann gehen, er scheint die Kinder ganz vergessen zu haben.
Frau Schlüter näherte sich kritisch dem Esstisch.
Sie füttern Ihre Kinder immer noch mit Nudeln Wissen Sie, dass Sie eine schlechte Mutter sind?
Ich bin eine gute Mutter! Und ich rate Ihnen, sich um Ihren eigenen Kram zu kümmern sonst könnten Sie selbst noch was auf die Nase bekommen!
Daraufhin fing Frau Schlüter an, so laut zu schreien, dass man sich die Ohren zuhalten musste. Auf das Gebrüll kam auch der Nachbar von der anderen Seite, Herr Klaus Möller, aus seinem Zimmer heraus. Er wartete, bis Frau Schlüter Julia, die Kinder und überhaupt alles verfluchte, dann drehte er sich wortlos um und verschwand. Nach einer Minute kam er zurück, warf Geld auf den Tisch vor Frau Schlüter und sagte:
Jetzt beruhigen Sie sich. Das ist für die Nebenkosten.
Frau Schlüter war plötzlich still, aber als Herr Möller wieder ging, zischte sie Julia leise zu:
Das wirst du bereuen!
Julia tat zunächst so, als hätte sie es nicht gehört. Doch bald sollte es noch schlimmer kommen. Am nächsten Tag suchte sie Thomas auf. Der hörte sich alles an und sagte nur:
Im Moment ist es für mich selbst schwierig, ich kann dir kein Geld geben.
Thomas, spinnst du? Ich muss die Kinder doch irgendwie ernähren!
Dann tu’s, ich halte dich ja nicht auf.
Dann werde ich Unterhalt einklagen.
Na klar, mach das. Mein offizielles Einkommen ist so niedrig, da kriegst du nur ein paar Euro. Und lass mich jetzt bitte mit deinen Problemen in Ruhe!
Julia kehrte weinend nach Hause zurück. Noch eine Woche bis zur nächsten Auszahlung, und fast kein Geld mehr. Doch eine weitere Überraschung erwartete sie: der Bezirkspolizist stand vor der Tür. Frau Schlüter hatte eine Anzeige geschrieben. Angeblich bedrohe Julia ihr Leben und die Kinder seien unterernährt und unbeaufsichtigt.
Der Polizist sprach eine Stunde mit ihr, bevor er sagte:
Ich muss das Jugendamt informieren.
Wieso denn? Ich habe doch nichts gemacht!
So sind die Vorschriften. Es gibt einen Hinweis, ich muss dem nachgehen.
Am Abend kam Frau Schlüter wieder in die Küche.
Also, liebe Julia, wenn Ihre Kinder mich noch einmal stören, muss ich mich direkt an das Jugendamt wenden!
Was machen Sie da? Es sind doch nur Kinder! Die können nicht den ganzen Tag stillsitzen!
Liebe Julia, wenn Sie sie ordentlich füttern würden, wären sie auch müde und würden schlafen und nicht herumrennen!
Sie verließ die Küche, und die Jungs blickten erschrocken zu ihrer Mutter.
Esst, meine Lieben. Die Tante will nur scherzen, eigentlich ist sie nett.
Julia drehte sich zum Herd, um ihre Tränen zu verbergen, und bemerkte nicht, wie Herr Möller mit einer riesigen Einkaufstasche in die Küche kam. Schweigend öffnete er den Kühlschrank und räumte alles ein.
Klaus, entschuldigen Sie, Sie haben wohl den Kühlschrank verwechselt.
Er drehte sich nicht einmal um, räumte den Kühlschrank voll und verließ stumm die Küche. Julia wusste nicht, was sie sagen sollte.
Am Zahltag klopfte sie bei ihrem Nachbarn an. Er öffnete wie immer grimmig.
Klaus, ich schulde Ihnen noch was für die Lebensmittel. Hier sind zweitausend Euro, später bringe ich mehr, wenn Sie mir sagen, wie viel.
Schon gut, du schuldest mir nichts.
Und wieder knallte er ihr einfach die Tür zu. Julia konnte gar nicht reagieren, als von der Küche erneut Frau Schlüters Gezeter zu hören war. Sie rannte hin die Jungs standen da, während Frau Schlüter kreischte und auf eine Teepfütze am Tisch zeigte:
Taugenichtse! Schwererziehbare! Was soll aus euch bei so einer Erziehung werden?!
Julia schickte die Kinder ins Zimmer, wischte den Boden auf und kehrte dann voller Zweifel zurück. Sie wusste nicht, wie es weitergehen sollte. Die Jungs saßen ruhig auf dem Bett. Julia setzte sich zu ihnen.
Na, warum seid ihr so traurig? Wir müssen noch etwas durchhalten, ich finde bestimmt eine Lösung und dann ziehen wir hier weg.
Die Kinder schmiegten sich von beiden Seiten an sie und umarmten sie mit ihren kleinen Händen.
Am nächsten Abend klopfte es an der Tür, Julia öffnete und stand vor zwei unbekannten Frauen, dem Bezirkspolizisten und einem weiteren Mann.
Guten Tag, was kann ich für Sie tun?
Eine der Frauen musterte Julia streng.
Julia Weber?
Ja?
Wir sind vom Jugendamt.
Jugendamt? Entschuldigen Sie, wieso?
Lassen Sie uns herein, bitte.
Die eine Frau durchquerte den Raum, schaute in den Kühlschrank, hob die Bettdecke an.
Packen Sie Ihre Kinder zusammen.
Was? Sind Sie verrückt? Ich gebe meine Kinder nicht her!
Jonas und Anton klammerten sich an sie und weinten. Sie verstanden nicht, was passierte. Eine der Frauen gab dem Polizisten ein Zeichen der kam und löste die Kinder eine nach dem anderen von ihrer Mutter.
Mama! Mama! Nicht weggeben!
Julia wehrte sich so gut sie konnte, doch der zweite Mann verdrehte ihr die Arme.
Mamaaa!!!
Wie im Nebel sah sie die Jungen, wie sie strampelten, schrien, panisch doch schon nahm der Polizist Jonas und beide Weiblichen trugen die Zwillinge ins Treppenhaus. Die Jungs schrien so, dass es ihr das Herz zerriss. Der Polizist hielt sie fest, bis die Stimmen verklangen und das Auto vom Hof fuhr. Dann ließ er sie los und Julia sackte zu Boden. Sie fiel, wie ein Tier, das verwundet wurde. Nach ein paar Minuten war sie ganz allein.
Julia stand auf, schaute sich im Zimmer um. Ihr Blick fiel auf das große Beil, das noch aus Großmutters Zeiten am Ofen hängen geblieben war. Julia nahm es, drehte es in der Hand und lächelte kalt. Dann verließ sie die Wohnung und steuerte auf Frau Schlüters Tür zu.
Die Tür krachte auf, und die schreiende Frau Schlüter verkroch sich fast unter ihr Bett, als plötzlich jemand Julia am Arm packte und ihr das Beil aus der Hand riss.
Du Dummkopf! Was hast du vor? Wem willst du denn jetzt noch schaden?
Es war Klaus. Julia atmete schwer.
Es ist mir egal mir ist alles egal
Klaus brachte sie zu sich, legte sie auf das Sofa und gab ihr eine Tablette. Gehorsam nahm Julia sie. Sie wusste: Sobald er nicht aufpasste, würde sie abhauen. Sie wusste wohin zur Brücke. Aber plötzlich wurde ihr schwer im Kopf und die Augen fielen zu. Julia schlief ein, denn Klaus hatte ihr ein Beruhigungsmittel gegeben. Er verließ dann das Zimmer und ging zu Frau Schlüter. Die saß verängstigt da und trank Baldriantee.
Na? Zufrieden?
Klaus Ich hab’ doch nie gedacht, dass sie wirklich ich wollte doch nur, dass sie etwas unternimmt
Unternimmt? Morgen gehst du gefälligst zum Amt und ziehst jede Anzeige zurück. Und bete, dass sich das alles wieder regelt, sonst halte ich Julia vielleicht nicht mehr auf. Dann trägst du die Verantwortung!
Frau Schlüter nickte kleinlaut.
Einen Monat lang sammelte Julia Atteste, Nachweise, ließ sich auf Alkohol testen. Sie hatte nie gedacht, dass sie das je schaffen würde sie wollte schon aufgeben und meinte, alles sei umsonst. Aber Klaus, immer wortkarg, ließ sie nie allein und schubste sie immer weiter. Als endlich klar wurde, dass die Kinder vielleicht wirklich bald zurückkehren durften, wachte Julia plötzlich aus ihrer Lähmung auf.
Klaus das habe ich alles nur dir zu verdanken
Und er lächelte zum ersten Mal. Traurig.
Ich hatte auch mal Kinder Konnte ihnen aber nicht helfen, sie sind nun schon fünf Jahre tot. Aber für dich kann ich helfen
In der Nacht vor der Entscheidung der Jugendamtskommission schlief Julia wie gewöhnlich auf Klaus Sofa, doch sie konnte nicht einschlafen. Auch Klaus schien wach zu liegen.
Klaus, schläfst du? Magst du erzählen, was damals mit deinen Kindern passiert ist?
Klaus schwieg lange, dann hob er an und sprach mit monotoner Stimme.
Ich hatte eine Familie Frau, zwei Jungs. Damals habe ich es nicht geschätzt, dachte, alles sei selbstverständlich. Nach Feierabend habe ich manchmal mit Freunden getrunken, zu Hause war ich oft unfair. Und dann, eines Tages, zogen meine Frau und die Jungs weg in das Landhaus ihrer Eltern. Ich war erst stolz, wartete einen Monat, merkte dann, dass ich sie nicht verlieren wollte. Also fuhr ich zu ihnen, wollte alles klären kam aber zu spät. Das Haus war in jener Nacht abgebrannt. Mit allen im Inneren. Kurzschluss.
Er verstummte. Dann fuhr er fort:
Ich fing an zu trinken, wurde öfter gewalttätig. Habe einigen das Leben schwer gemacht, saß drei Jahre im Gefängnis. Nach der Entlassung habe ich meine alte Wohnung verkauft, alles zurückgezahlt, bin wieder hierher gezogen. Die Fabrik hat mich wieder genommen.
Julia setzte sich zu ihm und nahm seine Hand, doch er löste sie sanft.
Schlaf lieber. Morgen beim Amt sollst du fit wie ein Turnschuh sein!
Am nächsten Tag sagte die Dame vom Amt:
Frau Weber!
Ja, das bin ich.
Hier Ihre Unterlagen. Sorgen Sie dafür, dass das nie wieder passiert.
Julia starrte die Dokumente an. Doch die Dame lächelte plötzlich sogar.
Worauf warten Sie noch? Holen Sie Ihre Kinder ab
Julia wurden die Knie weich. Klaus stützte sie, während sie im Warteraum stand.
Mama! Mama!
Jonas und Anton fielen ihr um den Hals. Alle weinten, sogar Klaus wandte sich ab und wischte sich verstohlen eine Träne aus dem Auge.
So, genug geheult, jetzt gehts nach Hause.
Langsam kam wieder Normalität ins Leben. Frau Schlüter blieb fortan in ihrem Zimmer. Julia fand mit Klaus’ Hilfe Arbeit in einer Maschinenbaufabrik, jetzt musste sie sich keine Sorgen mehr ums Brot machen Natürlich reichte es nicht für Reichtümer, aber wenn man vernünftig plante, kam man über die Runden.
Nur eins machte sie nachdenklich Klaus wurde noch verschlossener. Eines Tages ließ Julia seine Jacke von der Garderobe fallen, da rutschte sein Handy heraus und der Bildschirm leuchtete auf. Als Hintergrundbild: sie, Julia. Sie lächelte, nahm das Handy, ging zu ihm ins Zimmer. Klaus lag auf dem Sofa und starrte an die Decke, sah erschrocken aus, als sie eintrat. Julia setzte sich zu ihm:
Weißt du, Klaus, ich hatte immer Angst, das Falsche zu sagen. Und so vieles nicht ausgesprochen zu haben manche sind gegangen, anderen waren die Worte nicht mehr wichtig. Das Schlimmste ist, zu bereuen, was man verpasst hat zu sagen
Wie meinst du das?
Vielleicht kann ich es ja versuchen. Vielleicht lachst du aber ich versuch’s einfach mal. Klaus willst du mich heiraten?
Klaus sah sie lange an. Dann nahm er ihr Gesicht in seine Hände und sagte:
Ich kann’ nicht gut reden. Aber du sollst wissen, für dich und die Jungs würde ich alles tun…Aber ich will dich auch nicht mehr gehen lassen, Julia. Nicht dich und nicht deine Jungs.
Sie lachte durch die Tränen, voller Erleichterung, und zog ihn an sich. Durch die dünnen Wände hörten sie das Tapsen von Kinderfüßen und das Kichern von Jonas und Anton, die schon wieder Blödsinn im Flur machten.
Julia sah zu Klaus auf, dessen Augen zum ersten Mal seit Jahren wirklich lebendig wirkten.
Wir schaffen das zusammen, Klaus. Du, ich und die Jungs und wenn Frau Schlüter meckert, gibts Kuchen und Tee statt Streit.
Draußen brach gerade der Morgen an. Zum ersten Mal seit langer Zeit fühlte es sich wirklich danach an. Julia öffnete das Fenster. Berliner Straßenlärm, das Zwitschern fremder Vögel, das verheißungsvolle Gedränge des Lebens all das drang herein.
Im Licht des neuen Tages schlossen sie die Tür zu Frau Schlüters Gezeter, zu alten Ängsten und zu der Zeit, in der jeder allein kämpfen musste.
Aus Nachbarn waren Verbündete geworden, aus Wunden Hoffnung, und aus einer zerbrochenen Familie langsam ein neues Zuhause. Julia lehnte ihren Kopf an Klaus Schulter der hielt sie einfach fest. Ihre Zukunft war kein Märchen, aber ab jetzt musste niemand mehr allein darin bestehen.
Und endlich, einfach so, war alles wieder möglich.

Rate article
Homy
Add a comment

;-) :| :x :twisted: :smile: :shock: :sad: :roll: :razz: :oops: :o :mrgreen: :lol: :idea: :grin: :evil: :cry: :cool: :arrow: :???: :?: :!:

Sie beschloss, nicht länger zu schweigen: Verlorene Liebe oder nur eine vorübergehende Krise?
Das Schicksal des Brunow