„Kannst du wenigstens mal dein Bett machen, Prinzchen? – Schwiegertochter schmiedet cleveren Plan, um die Verwandten des Ehemanns aus der Wohnung zu bekommen (Finale)“

Vielleicht räumst du wenigstens dein Bett selbst auf, Prinzchen? Die Schwägerin schmiedete einen raffinierten Plan, um die Verwandtschaft des Ehemanns vor die Tür zu setzen.

Ich werde ins Kurhaus fahren, aber Sebastian bleibt bei euch , verkündete Schwiegermutter Irmgard herrschaftlich, als es Zeit war, das Rückreiseticket zu buchen. Sie und ihr Sohn waren nun schon seit zwei Wochen bei ihrer Schwiegertochter zu Gast lange genug, um eine mittlere Katastrophe anzurichten: Erst hatte Irmgard die Waschmaschine geschrottet, dann einen kleinen Wasserschaden ausgelöst.

Frau Irmgard, sollten wir das nicht lieber nochmal besprechen? Mein Mann und ich haben beide viel zu tun, da bleibt wenig Zeit, um Ihrem Sohn die gebotene Aufmerksamkeit zu schenken, erwiderte Karoline. Begeistert war sie nie davon, einen Teenager als Dauergast zu beherbergen, auch wenn Sebastian grundsätzlich freundlich war. Aber mit 15 hat man ja lauter Flausen im Kopf. Die eigene Wohnung einem pubertierenden Jungen zu überlassen? Da konnte einem angst und bange werden.

Liebes, heute wird nicht gestritten, ja? Ich hab Geburtstag. Den will ich friedlich feiern, bat Gernot. Karoline schluckte ihren Protest außer Sichtweite runter sie hatte selbst keinen Nerv für Stress.

Für 20 Uhr war ein Tisch in einem schnuckeligen Café in der Kölner Altstadt bestellt. Eilig fuhr Karoline nach Feierabend los nur um verdutzt festzustellen, dass sie nicht in die eigene Wohnung kam!

Von vorn: Es existierten nur zwei Schlüsselpaare. Eines hatte Irmgard bekommen als sie das erste Mal spazieren gingen, damit Mutter und Sohn nicht auf die Rückkehr der Gastgeber warten mussten.

Frau Irmgard, ich geb Ihnen meine Schlüssel. Machen Sie bitte unbedingt gleich ein Duplikat, hatte Karoline am Ankunftstag gesagt. Doch Irmgard hatte ganz nach rheinischer Gemütlichkeit die Sache konsequent ignoriert.

Nachts sind wir doch immer zuhause, und Ihr beide kommt ja eh fast zeitgleich von der Arbeit! Und hier gibt’s ja weit und breit keinen Schlüsseldienst, extra fahren mag ich nicht, hatte Irmgard abgewunken.

Karoline hatte sich widerwillig gefügt. Hätte sie geahnt, wie sie von Ihrer Schwiegermutter hintergangen werden würde, hätte sie sich selbst um die Schlüssel gekümmert. Jetzt stand sie mit den Einkäufen wie bestellt und nicht abgeholt im Treppenhaus. Irmgard antwortete nach 15 Minuten mit der bekannten rheinischen Unverbindlichkeit:

Ich kann grad schlecht telefonieren, maulte sie.

Ich kann auch schlecht hier im Hausflur sitzen, mit Tüten in der Hand! Wo treiben Sie sich denn rum?! keifte Karoline mit wachsender Verzweiflung.

Schon zuhause?

Natürlich! Ihr Sohn hat heute Geburtstag, und ich muss spätestens in zwei Stunden im Café sein. Ich wollte mich noch hübsch machen!

Wer konnte denn wissen, dass du so früh zurück kommst…

Ich habs gesagt!

Aha, hab ich wohl überhört. Na, warte mal ein bisschen. Wir kommen gleich, sind noch im Supermarkt, und schon war das Gespräch beendet.

Gernot kam zum Glück früher nach Hause.

Was machst du denn hier auf der Bank?! Auf St. Nimmerlein warten? fragte er verdutzt.

Frag deine Mutter, knurrte Karoline.

Nun mal nicht aufregen. Sowas passiert, sie meints doch nicht böse.

Darauf schwieg Karoline. Sie wollte es einfach nur schaffen, sich fertig zu machen.

Wo steckt denn die Mutter? Gernot wurde nervös. Bald kommen die Gäste!

Sie meinte, noch 20 Minuten. Inzwischen ist eine Stunde vergangen…

Vielleicht muss ich anrufen.

Da flog die Eingangstür auf Irmgard stürmte herein, mit einer trümmerhaften Ansammlung von Heliumballons.

Wer baut hier so schmale Hausflure?! keifte sie wieder, während mehrere Ballons platzten.

Mama? starrte Gernot.

Alles Gute zum Geburtstag, mein Sohn! Irmgard strahlte, so dass sogar die toten Ballons fast wieder leuchteten.

Danke… äh Gernot wusste nicht wohin mit den Ballons.

Wir schleppen doch den Kram jetzt nicht ins Café? murmelte Karoline.

Warum denn nicht? Für Stimmung muss doch gesorgt sein! Sebastian und ich haben geschwitzt

Ich glaube, die Ballons passen besser ins Wohnzimmer, die sind hier schon schwer prügelgeprüft, fand Karoline.

Nach zähen Verhandlungen blieben die Ballons zuhause. Das Taxi kam, Sebastian wurde zum Klamottenwechsel angetrieben, und das Haus stand Kopf. Natürlich kamen sie viel zu spät. Trotzdem wurde der Geburtstag ein Erfolg, abgesehen davon, dass Irmgard in ihrem Salat einen Löffel mit eingetrockneten Spülmaschinenflecken fand wahrscheinlich, weil sie Sauberkeit nur bei anderen erwartet. Souverän zückte sie ihr Desinfektionsspray, polierte die Gabel und speiste lachend weiter.

Am nächsten Morgen verkündete Irmgard über dem Frühstück:

Die Firma zahlt leider nur eine Kur mit Behandlung für mich, nicht für Sebastian. Was soll ich machen?

Vielleicht dann auch einfach nicht fahren? schlug Karoline alarmiert vor.

Ich kann die jährliche Kur doch nicht verpassen! Aber diesmal nur eine Woche.

Mama, Sebastian wird sich bei uns doch schrecklich langweilen…, warf Gernot ein.

Ich schreibe ihm einen Tagesplan! Ihr kontrolliert ihn. Und mit dem Kur-Leiter muss ich auch noch reden aber so was bespricht man nicht am Telefon!

Dann fahren Sie halt heute. Sobald das zweite Ticket erscheint, schicken wir Sebastian zu Ihnen, schlug Gernot vor. Er konnte weder der Mutter einen Wunsch abschlagen, noch den Haussegen riskieren.

Also gut. Karoline, du bist Chefin über den Junior, alles klar? Englisch-Nachhilfe per Video um 15 Uhr, Spaziergang, Bibliotheksvortrag über die deutschsprachige Literatur um 19 Uhr und überhaupt, du schreibst mit! Irmgard packte und instruierte, als verschwende sie das Erbe der Hanse.

Sebastian hatte indes nur einen Gedanken im Kopf: Dass seine Mutter bald abdampfte. Karoline ahnte, dass dies das reinste Chaos werden würde, aber sie stritt sich nicht mehr.

Kaum war Irmgard mit dramatischen Winken am Hauptbahnhof von Köln verschwunden, forderte Sebastian Gernots Laptop angeblich zum Englischunterricht, nutzte diesen aber für acht Stunden Computerspiele. Karoline beschloss:

Solange dein Bruder hier ist, nimmst du gefälligst Urlaub und spielst Aufsicht!

Wozu? Er sitzt eh im Zimmer und sagt keinen Ton! Zum Essen kommt er allein.

Egal. Verantwortung und so. Deine Mutter hats gesagt.

Ach, die ist viel zu vorsichtig lass gut sein, meinte Gernot. Morgen ist sowieso wieder Arbeit.

Und ich muss einen Bericht abgeben. Die Waschmaschine…

Ach ja! Wer nimmt die denn in Empfang?

Vielleicht schafft es Sebastian.

Türen aufmachen kann er, oder?

Also gut. Karoline hoffte aufs Beste und ging.

Am nächsten Tag: Kein Sebastian an der Tür, keine Waschmaschine geliefert, überall Chaos die Suppe vergammelt auf dem Herd, Geschirr stapelt sich, und das Sofa sieht aus wie eine Schutthalde.

Junge, vielleicht räumst du wenigstens dein Bett auf, Hochwohlgeboren? Oder ist das in Köln nicht üblich? zischte Karoline.

Man, du bist ja genau wie Mama… Sebastian rollte die Augen.

Die neue Waschmaschine wurde übrigens am Folgetag ausgeliefert Sebastian kümmerte sich um nichts. Abends hatte Karoline die Nase voll.

Und, was gibts zum Abendessen? fragte Gernot.

Würstchen.

Nur deshalb?

Dein Bruder hat den Eintopf versaut. Ein ganzer Topf voll in die Toilette Prost Mahlzeit!

Gernot schwieg lieber.

Tags darauf der nächste Versuch mit der Lieferung. Karoline erhielt schon mittags einen Anruf:

Wir stehen seit 30 Minuten vor der Tür. Sollten Sie nicht da sein?

Mein Schwager ist zuhause

Der öffnet uns nicht ist alles okay?

Karoline bekam Panik Sebastian meldete sich nicht. Die Spedition fuhr unverrichteter Dinge weg, Gernot musste von der Arbeit abrücken und den Wachhund befragen.

Und, was ist passiert?

Ich hab die Klingel nicht gehört. Dachte, die rufen an.

Dein Handy liegt wo?

Auf dem Sofa.

Aha. Seelenruhe, höchste Form deutscher Gleichmut.

Nach langer Diskussion weiteres Drama:

Morgen zweiter Versuch. Sebastian, heb wenigstens beim Klingeln ab, hilf dem Liefermann. Nur einer trägt, Aufzug gibts nicht!

Eh… Ich kann nicht. Mein Rücken. Plattfüße. Und, äh, Bandscheibe. Muttern hat gesagt keine schweren Sachen heben.

Willst du, dass ich die Waschmaschine alleine hochwuchte?

Tja, mir egal. Ich zock dann mal weiter…

Die Liste von Muttern war Sebastian egal. Irmgard wollte trotzdem unbedingt wissen, wies läuft.

Frau Irmgard, sprechen Sie doch mit Ihrem Sohn. Er ist fast erwachsen.

Aber ich hab ihn Ihnen anvertraut! Ich hab auf Sie gezählt!

Wie siehts mit der zweiten Kurkarte aus?

Nee, darum wollte ich ja anrufen…

Wann holen Sie ihn ab?

Ich bin krank so eine fiese Erkältung. Sagen Sie, stört er Sie denn?

Karolines Geduld war am Ende. Wieder ein Chaos-Tag, wieder musste sie den Nachbarn bestechen, dass der die Maschine die Treppen hochschleppt.

Hättest du deinen Bruder mal mit deiner Mutter geschickt! rief sie empört.

Ach, der sitzt doch eh nur in seiner Höhle.

Das ist das Problem! Der hilft nicht, macht Chaos, lässt den Wasserkasten ungeflusht! Dreimal hab ich heute geputzt!

Karolines Fassung riss, als sie eines Tages gegen Mittag spontan heimkam. Sie wollte nur was essen und fand Sebastian statt im Supermarkt vorm Computer vor. In der Küche roch es wie in einem verkohlten Hexenkessel: Die Spaghetti auf dem Herd waren schwarz, alles rauchte, das Wasser Lange verdampft.

Willst du uns abfackeln?! schrie Karoline.

Wusste nicht, wie lang die kochen… meinte Sebastian lakonisch.

Gernot, als er am Abend die Ursache für den Brandgeruch erfuhr, war kurz davor, Sebastian auf der Stelle zum Bahnhof zu bringen. Aber Irmgard versprach per Telefon, mit ihrem Sohn zu reden und das Ticket selbst zu kaufen.

Sag mal, deine Mutter nimmt uns doch auf den Arm! Bei unserem Telefonat lief laute Musik im Hintergrund. Sie hat behauptet, das sei der Fernseher von wegen Fieber! Die genießt den Wellnessbereich und lacht über uns!

Ach. Naja meine Mutter ist kerngesund und hält sich gern bedeckt.

Fakt ist, dein Bruder ist eine wandelnde Brandschatzgefahr. Der bleibt keinen Tag mehr allein.

Karoline und Gernot beschlossen, dass es so nicht weitergeht. Karoline wollte sich etwas überlegen. Da Irmgard auch keine Absicht zeigte, Sebastian bald zurückzunehmen, musste Plan B her!

Währenddessen begann Irmgard einen kleinen Tanz am Nordseestrand mit Herrn Dr. Albrecht. Massage? Viel besser: Spaziergang zu zweit und ein bisschen Flirt bei plötzlichem Schietwetter.

Karoline, unterwegs im Nieselregen, entdeckte auf dem Kurparkgrün das leuchtend gelbe Kurhausmäntelchen der Schwiegermutter am Arm ein fremder Herr! Krank? Von wegen. Strahlend und quicklebendig.

Entschuldigen Sie, wo kann man sich hier als Kurgast anmelden? Karoline strahlte siegessicher.

Karoline?!

Oh, unsere kleine Wellnesskönigin. Schöner Tag, nicht?

Was machst du hier?! Irmgard wisperte.

Ähm, entspannen, dacht ich. Wie ihr! Mein Mann kommt nachher auch.

Und Sebastian?!

Der hütet die Wohnung. Das machen Jungs in dem Alter doch besonders gern.

Das geht gar nicht! Er ist doch noch so jung! Irmgard rang nach Atem.

Kein Problem, Versicherung zahlt und alles ist abgeschlossen. Für Ihren Jüngsten kann ich nicht haften. Ich wollte nur vorwarnen… Oh, ich muss los bis abends beim Buffet! Karoline gab ihr freundlich die Klinke in die Hand.

Insgeheim war sie stolz: Endlich mal ein Wochenende allein! Wen störts, wenn sie dafür ein paar Urlaubstage geopfert hatte. Hauptsache: Mission erfüllt.

Kaum war Karoline raus, hatte Irmgard Gernot am Apparat.

Gernot, kannst du Sebastian abholen? Lass ihn nicht alleine! Ich regel das mit der Rechnung.

Na gut. Dauert vier Stunden, aber dann bringe ich ihn mit.

Irmgard seufzte der Flirt auf dem Kurparkbänkchen würde wohl verschoben werden.

Karoline Ich wollte dich um einen kleinen Gefallen bitten…, stammelte sie, peinlich berührt.

Mein Mund bleibt zu, versprochen! Karoline setzte das berühmte Lippenverschluss-Gesicht auf und grinste in sich hinein. Mal sehen, wie dieses neue nachbarschaftliche Verhältnis mit der Schwiegermutter wohl werden würde… Sie wog die Wellnesstasche und summte: Endlich Ruhe! So gemütlich war ein Kuraufenthalt noch nie.

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Homy
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„Kannst du wenigstens mal dein Bett machen, Prinzchen? – Schwiegertochter schmiedet cleveren Plan, um die Verwandten des Ehemanns aus der Wohnung zu bekommen (Finale)“
Lassen wir es unter uns… Ich war sehr verärgert, als meine Schwiegermutter uns immer alte Sachen schenkte. Ich dachte, sie macht das absichtlich – um mich zu ärgern. Doch später erfuhr ich die Wahrheit. Als Ivan und ich endlich unsere eigene Wohnung kauften, konnte ich mein Glück kaum fassen. Hell, geräumig, mit einer Terrasse, auf die das sanfte Morgenlicht fiel. Wir steckten unser ganzes Herz in die Renovierung: warme Wandfarben, minimalistische Möbel, eine stylische Küche – alles sah aus wie im Magazin. Ich ging durch die Zimmer und dachte: Das ist unser Zuhause, unser Anfang. Das Einzige, was aus dieser perfekten Harmonie herausstach, waren die Geschenke meiner Schwiegermutter. Maria Stepanovna – eine einfache Frau vom Land, gutherzig, fürsorglich… aber mit sehr eigenem Geschmack. Alle paar Wochen kam sie mit Taschen, in denen immer etwas „Wertvolles“ versteckt war. Mal Kristallgläser aus den 80ern: – Das ist echter böhmischer Kristall! Schau, wie er funkelt! – sagte sie und hielt sie ins Licht. Mal eine alte, etwas verblichene Tischdecke: – Siehst du die Stickerei? Die habe ich selbst gemacht, als Ivan noch klein war… Ich bedankte mich höflich, aber innerlich zog sich alles etwas zusammen. All das wirkte fremd in unserem modernen Interieur. Ich versteckte die Geschenke im Schrank und dachte: Wohin damit? Dieses Jahr zu Nikolaus kam die Schwiegermutter mit einem großen Karton. – Das ist für euch. Ein böhmisches Service, antik. Passt gut darauf auf… Ich öffnete die Schachtel – darin standen Tassen und Teller mit Goldrand, etwas abgenutzt, aber intakt. Ich spürte, wie sich Unmut in mir regte. Schon wieder etwas Altes… dabei ist bei uns alles neu… warum? Aber ich lächelte: – Danke, Maria Stepanovna. Wir schätzen das sehr. Sie sah mich so warm an, dass es mir ein wenig unangenehm wurde. Eine Woche später wurde ich zufällig Zeugin ihres Gesprächs mit der Nachbarin im Hof. Ich ging den Müll rausbringen und hörte ihre Stimme. – Ich weiß nicht, ob sie das brauchen… Aber es kommt von Herzen. Das sind meine guten Sachen, meine Erinnerungen. Ich möchte, dass sie mich annimmt. Die Schwiegertochter ist städtisch, hübsch, gebildet… Und ich? Ich will ihnen nahe sein. – Maria, du gibst ihnen das Wertvollste? – fragte die Nachbarin. – Was soll’s… Sollen sie es haben. Es ist doch Familie… Ich erstarrte. In meiner Brust drehte sich etwas um. Sie bringt uns kein Gerümpel. Maria Stepanovna schenkt uns einen Teil ihres Lebens. Einen Teil von sich. In diesem Moment schämte ich mich für all meine Gedanken. Ein paar Tage später luden wir die Schwiegermutter zum Abendessen ein. Ich holte ihre Tischdecke aus dem Schrank, bügelte sie und legte sie auf den Tisch. Sie erfüllte den Raum sofort mit Wärme. Dann deckte ich das böhmische Service auf. Es wurde so gemütlich, so heimelig. Als Maria Stepanovna hereinkam, verstand sie zuerst gar nicht… dann glänzten ihre Augen. – Oh, ihr habt… meine Tischdecke benutzt? – Sie ist wunderschön, Maria Stepanovna, – sagte ich ehrlich. – Und das Service auch. Ohne Sie wäre unser Tisch nicht so warm. – Mein Kind… ich wollte doch nur Gutes… – Ich weiß, – antwortete ich und umarmte sie. An diesem Abend lachten wir, erzählten Geschichten aus ihrem Dorf und unserer Kindheit, tranken Tee aus dem „alten“ Service. Und zum ersten Mal spürte ich: In unserem perfekt modernen Zuhause war endlich echtes, verbindendes Familienwärme eingezogen. Wie ist das Verhältnis zu euren Schwiegermüttern?