Als die Eltern zu Besuch kommen wollten, fing ich an zu putzen Seit zwei Jahren bin ich mit meinem Freund zusammen. Er hat mir einen Heiratsantrag gemacht und ich habe natürlich Ja gesagt. Trotzdem hat es mich gewundert, dass er sich nicht beeilen wollte, mit mir zusammenzuziehen. Er wohnte in der Dreizimmerwohnung seiner Eltern, ich lebte im Studentenwohnheim. Ich finde, dass man vor der Hochzeit gemeinsam wohnen sollte, um sich besser kennenzulernen und daran zu gewöhnen. Ich habe das meinem Freund gesagt, aber er hat immer so getan, als würde er mich nicht verstehen. Dann passte alles perfekt zusammen – seine Eltern mussten für zwei Wochen verreisen und wir könnten in dieser Zeit gemeinsam dort wohnen. Ich wollte eine perfekte Gastgeberin sein – habe gekocht, geputzt und für Ordnung gesorgt. Jeden Tag verwöhnte ich meinen Verlobten mit Leckereien und bemühte mich, ihm alles recht zu machen. Aber dann kam das große „Aber“: Ich bat ihn, mal zu staubsaugen, doch er meinte, das sei Frauenarbeit. Er sagte, in seiner Familie sei der Mann für das finanzielle Wohlergehen zuständig, nicht für die Hilfe im Haushalt. Ich schwieg und hoffte, dass sich das ändern würde, wenn wir zusammenziehen. Bevor seine Eltern zurückkamen, habe ich die Wohnung blitzblank geputzt. Ich wollte einen guten Eindruck machen. Ich backte Kuchen, kochte Mittagessen und ging dann nach Hause. Am nächsten Tag erzählte mir Sebastian, dass seine Mutter nicht zufrieden mit mir war. Sie meinte, ich sei keine gute Hausfrau. Ich war überrascht – beim ersten Besuch war die Wohnung viel dreckiger. Warum hat sie schlecht über mich geredet? Nicht mal meine Leckereien hat sie gewürdigt, sie fand sie geschmacklos. Ich war sehr verletzt! Ich glaube, sie will ihren Sohn einfach nicht ausziehen lassen und mag mich deshalb nicht. Vielleicht hat sie schon eine bessere Schwiegertochter für Sebastian im Kopf… Warum denke ich so? Weil Sebastian nach der Rückkehr seiner Eltern sehr distanziert zu mir war, wir sehen und sprechen uns kaum noch. Ich glaube nicht, dass es überhaupt noch zur Hochzeit kommt. Was denkst du darüber?

Als die Eltern kommen sollten, begann ich hektisch mit dem Aufräumen.

Seit zwei Jahren bin ich mit meinem Freund zusammen Sebastian. Vor Kurzem hat er mir einen Antrag gemacht. Selbstverständlich habe ich Ja gesagt. Dennoch irritierte mich, dass er es nicht sonderlich eilig hatte, mit mir zusammenzuziehen.

Sebastian wohnt in einer großzügigen Altbauwohnung seiner Eltern in München; ich lebe noch im Studentenwohnheim. Meiner Meinung nach sollte man vor einer Hochzeit unbedingt zusammenziehen, um sich wirklich kennenzulernen und aneinander zu gewöhnen. Ich habe ihm das schon mehrfach gesagt, doch er hat meine Worte immer geflissentlich überhört. Dann ergab sich plötzlich eine Gelegenheit: Seine Eltern mussten für zwei Wochen nach Frankfurt und wir konnten zum ersten Mal gemeinsam in der Wohnung leben.

Ich wollte beweisen, dass ich eine ausgezeichnete Hausfrau bin. Jeden Tag kochte ich, putzte, sorgte für Ordnung und Sauberkeit. Ich verwöhnte meinen Verlobten mit allerlei Leckereien und bemühte mich, ihm alles recht zu machen.

Alles wäre wunderbar gewesen wenn nicht dieser eine Moment. Ich bat ihn, zu staubsaugen. Doch er meinte abweisend, das sei Frauenarbeit. In seiner Familie, sagte Sebastian, sei der Mann für das Einkommen verantwortlich, nicht für die Hausarbeit. Ich schwieg, hoffte insgeheim, dass er sich ändern würde, wenn wir fest zusammenwohnten.

Bevor seine Eltern zurückkamen, machte ich das ganze Apartment blitzblank. Ich wollte einen guten Eindruck hinterlassen buk noch einen Apfelkuchen und bereitete Kartoffelsalat zum Abendessen vor, ehe ich nach Hause ging.

Am nächsten Tag teilte mir Sebastian mit, seine Mutter Frau Schröder sei keineswegs von mir begeistert. Sie fand mich keine gute Gastgeberin. Ich war fassungslos: Bei meinem ersten Besuch war die Wohnung viel unordentlicher! Ausgerechnet sie schmäht mich? Nicht einmal meine Speisen gefielen ihr sie sagte wohl, sie seien fad. Das verletzte mich tief.

Ich habe das Gefühl, sie will ihren Sohn nicht aus dem Haus lassen und sieht in mir nur Konkurrenz. Vielleicht hat sie schon eine bessere Partie für Sebastian im Sinn… Warum ich so denke? Seit der Rückkehr seiner Eltern ist Sebastian plötzlich reserviert, wir sehen und sprechen uns kaum noch. Ehrlich gesagt glaube ich mittlerweile nicht mehr, dass aus uns eine Hochzeit wird.

Was meinst du dazu?

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Homy
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Als die Eltern zu Besuch kommen wollten, fing ich an zu putzen Seit zwei Jahren bin ich mit meinem Freund zusammen. Er hat mir einen Heiratsantrag gemacht und ich habe natürlich Ja gesagt. Trotzdem hat es mich gewundert, dass er sich nicht beeilen wollte, mit mir zusammenzuziehen. Er wohnte in der Dreizimmerwohnung seiner Eltern, ich lebte im Studentenwohnheim. Ich finde, dass man vor der Hochzeit gemeinsam wohnen sollte, um sich besser kennenzulernen und daran zu gewöhnen. Ich habe das meinem Freund gesagt, aber er hat immer so getan, als würde er mich nicht verstehen. Dann passte alles perfekt zusammen – seine Eltern mussten für zwei Wochen verreisen und wir könnten in dieser Zeit gemeinsam dort wohnen. Ich wollte eine perfekte Gastgeberin sein – habe gekocht, geputzt und für Ordnung gesorgt. Jeden Tag verwöhnte ich meinen Verlobten mit Leckereien und bemühte mich, ihm alles recht zu machen. Aber dann kam das große „Aber“: Ich bat ihn, mal zu staubsaugen, doch er meinte, das sei Frauenarbeit. Er sagte, in seiner Familie sei der Mann für das finanzielle Wohlergehen zuständig, nicht für die Hilfe im Haushalt. Ich schwieg und hoffte, dass sich das ändern würde, wenn wir zusammenziehen. Bevor seine Eltern zurückkamen, habe ich die Wohnung blitzblank geputzt. Ich wollte einen guten Eindruck machen. Ich backte Kuchen, kochte Mittagessen und ging dann nach Hause. Am nächsten Tag erzählte mir Sebastian, dass seine Mutter nicht zufrieden mit mir war. Sie meinte, ich sei keine gute Hausfrau. Ich war überrascht – beim ersten Besuch war die Wohnung viel dreckiger. Warum hat sie schlecht über mich geredet? Nicht mal meine Leckereien hat sie gewürdigt, sie fand sie geschmacklos. Ich war sehr verletzt! Ich glaube, sie will ihren Sohn einfach nicht ausziehen lassen und mag mich deshalb nicht. Vielleicht hat sie schon eine bessere Schwiegertochter für Sebastian im Kopf… Warum denke ich so? Weil Sebastian nach der Rückkehr seiner Eltern sehr distanziert zu mir war, wir sehen und sprechen uns kaum noch. Ich glaube nicht, dass es überhaupt noch zur Hochzeit kommt. Was denkst du darüber?
An ihrer Stelle wurde sie ausgewählt – nicht ich