Das Telefon klingelte um halb sieben am Morgen, als Gesa Riedel noch im Flur stand, einen Schuh in der Hand. Auf dem Display stand »Cordula«. Erst als der zweite Schuh saß, nahm sie das Gespräch an und klemmte sich das Handy zwischen Ohr und Schulter.
»Gesa, ich brauch ganz schnell vierzigtausend Euro. Jonas fährt ins Sprachcamp, und dann ist da noch die Mathe-Nachhilfe, du weißt doch, was das heute alles kostet.«
Kein »Guten Morgen«, kein »Wie geht’s dir?«. Sofort vierzigtausend und Jonas.
»Guten Morgen«, sagte Gesa.
»Ja, guten Morgen. Also, überweist du es heute? Sonst ist der Platz im Camp weg.«
***
Jonas wurde ihr an einem Wintertag gebracht, als der Junge zwei Jahre und drei Monate alt war. Cordula stand an der Tür, eine Tasche über der Schulter und einen Kinderwagen vor sich, in dem ihr Neffe schlief. Sie redete schnell, als hätte sie Angst, unterbrochen zu werden.
»Gesa, nur für ein paar Monate. Es geht gerade wirklich nicht. Jürgen ist weg, ich habe kein Geld, ich muss eine Arbeit suchen, und wohin soll ich mit ihm gehen? Mama hat gesagt, du bist frei, für dich ist das einfacher.«
Frei. Dieses Wort hatte sich in ihrer Familie an Gesa festgesetzt wie ein Preisschild, das man nicht abziehen kann. Einunddreißig, eigene Einzimmerwohnung in Neukölln, Buchhalterin in einer Baufirma, nicht verheiratet, keine Kinder. Also: frei. Also: einfacher.
»Cordula, ich arbeite. Ich gehe um sechs aus dem Haus und komme um acht zurück.«
»Es gibt doch eine Kita! Ich geb dir Geld, sobald ich was habe. Komm schon, Gesa. Schwesterherz.«
Die Mutter rief am selben Abend an.
»Willst du deine leibliche Schwester mit einem Kind auf die Straße setzen? Der Mann ist ihr weggelaufen, sie ist völlig durcheinander. Du bist ganz allein, es wäre nicht viel für dich. Der liebe Gott hat dir keine eigenen Kinder geschenkt – dann hilf wenigstens deinem Neffen.«
»Gott hat dir keine geschenkt.« Auch das war gesagt worden. Beiläufig, wie über das Wetter.
Gesa nahm Jonas für ein paar Monate zu sich.
Aus den paar Monaten wurden so viele, dass Gesa aufhörte zu zählen. Zuerst »suchte« Cordula eine Arbeit. Dann fand sie eine, aber »mit dem Chef hat es nicht geklappt«. Dann fuhr sie nach Mallorca, »um den Kopf freizubekommen, ich wäre sonst verrückt geworden«. Von Mallorca schickte sie Fotos – sie auf einem Boot, sie mit einem braun gebrannten Mann, sie im Restaurant. Geld schickte sie nicht.
Jonas kam in die Kita bei Gesa um die Ecke. Gesa stand um fünf auf, um ihn fertig zu machen, hinzubringen und es noch zur Arbeit zu schaffen. Er war oft krank, wie alle Kitakinder, und dann nahm Gesa unbezahlten Urlaub oder arbeitete nachts an ihren Berichten, um tagsüber bei ihm sein zu können. Sie kaufte ihm ein Kinderbett, später klappte sie das Sofa auf, weil das Bett zu klein wurde. Schuhe, Jacken, Mützen – das kaufte sich irgendwie von selbst, ohne dass sie nachrechnete, weil ein Kind ja nicht in zerrissenen Sachen herumlaufen konnte.
Cordula tauchte alle zwei, drei Monate auf. Sie brachte ein Spielzeug mit, herzte Jonas, weinte, wie sehr sie ihn vermisst habe, mein Sonnenschein, und zwei Stunden später fuhr sie wieder – sie hatte »Termine«, »ein Treffen«, »einen neuen Mann, du ahnst nicht, was für einen«.
»Du könntest wenigstens etwas für Windeln dalassen«, sagte Gesa einmal.
»Gesa, es geht mir gerade richtig schlecht. Sobald ich was habe, zahle ich alles zurück, bis auf den Cent.«
Jonas nannte Gesa »Mama Gesa«. Von sich aus, niemand hatte es ihm beigebracht. Anfangs verbesserte sie ihn, sagte, ich bin doch deine Tante, aber er verstand es nicht, und sie ließ es.
Er schlief an ihrer Schulter ein, wenn sie ihm vom Räuber Hotzenplotz vorlas. Mit vier Jahren konnte er alle Buchstaben, weil Gesa sie ihm mit Magneten an den Kühlschrank hing. Er weinte, wenn sie zur Arbeit ging, und empfing sie an der Tür, wenn sie zurückkam.
Fünf Jahre.
Cordula holte ihn im Sommer ab, kurz vor der Einschulung.
Sie kam als eine andere Frau – rundlicher, in einem guten Mantel, mit dem neuen Mann Thomas, der im Auto wartete.
»Also, Gesa, ich bin so weit. Thomas verdient gut, wir haben eine Wohnung, Jonas kommt bei uns auf eine gute Schule, da gibt es ein Gymnasium in der Nähe. Danke, natürlich, du hast mich wirklich gerettet.«
»Cordula, er ist sieben. Er hat sein ganzes Leben hier gewohnt.«
»Er ist eben mein Sohn. Tu nicht so, als wärst du nicht verwandt. Ein Kind gehört zur Mutter.«
Jonas wollte nicht mit. Er klammerte sich an Gesas Strickjacke und heulte so laut, dass die Nachbarn aus den Fenstern sahen. Cordula versuchte genervt, seine Finger zu lösen.
»Jonas, hör auf, so eine Szene zu machen. Wir fahren jetzt zu Mama, bei Mama ist es schön, du bekommst ein eigenes Zimmer.«
Gesa saß auf dem Boden im Flur, während sie die Treppe hinuntergingen. Sie hörte, wie Jonas unten im Treppenhaus weinte. Dann schlug die Haustür zu, und es wurde still.
Sie räumte seine Buchstabenmagnete vom Kühlschrank in einen Schuhkarton. Den stellte sie in den Schrank, auf das oberste Fach.
Drei Jahre lang meldete sich Cordula kaum. Zu Silvester kam eine Pflicht-SMS, zum Geburtstag von Gesa erinnerte sie sich manchmal, manchmal nicht. Jonas brachte sie nicht vorbei. »Ach Gesa, das ist zu weit, durch ganz Berlin zu fahren, und er hat so viel zu tun, seine Kurse, seine Vereine.«
Gesa fuhr selbst hin. Sie brachte Geschenke vorbei und ging am Wochenende mit ihm in den Park bei ihrem Haus, wenn Cordula es erlaubte. Jonas war größer geworden, er schämte sich, sie auf der Straße zu umarmen, aber im Park, wenn niemand hinsah, nahm er trotzdem ihre Hand.
Doch auch diese Treffen hörten auf. Mal war Cordula »mit Thomas im Wochenendhaus«, mal hatte »Jonas Nachhilfe«, mal ging sie einfach nicht ans Telefon.
Und nun – halb sieben am Morgen. Vierzigtausend.
»Cordula, warte. Was für vierzigtausend?«
»Ich sag es doch. Camp, Nachhilfe, und Klamotten braucht er auch, er ist total rausgewachsen. Bei mir ist gerade alles knapp, Thomas stellt sein Geschäft um, alles steckt in der Firma. Du liebst ihn doch. Du hast ihn großgezogen. Für dich ist das nicht viel.«
Genau diesen Satz, »du hast ihn großgezogen«, hörte Gesa zum ersten Mal seit drei Jahren. Vorher hieß es immer: »er ist mein Sohn«, »ein Kind gehört zur Mutter«. Und jetzt, wo Geld gebraucht wurde, hieß es: großgezogen.
»Und Thomas? Du hast gesagt, er verdient gut.«
»Ich erklär es dir: Bei ihm steckt gerade alles im Geschäft. Und überhaupt, was hat Thomas damit zu tun? Es ist nicht sein Kind. Es ist von Jürgen. Genauer gesagt: meins.«
»Und Jürgen? Das ist sein Sohn. Er soll Unterhalt zahlen.«
Am anderen Ende seufzte Cordula schwer, mit einer Art Tragik.
»Gesa, willst du mich veräppeln? Ich habe Jürgen seit hundert Jahren nicht gesehen, wo soll ich den suchen? Ich bitte dich von Mensch zu Mensch. Deine leibliche Schwester. Du hast dein Gehalt, deine Karriere, du lebst allein, du gibst nur für dich aus. Ich bin Mutter, ich habe ein Kind.«
»Du hast schon seit zehn Jahren ein Kind. Jonas ist nicht gestern geboren.«
»Na und? Kinder kosten ständig Geld! Du weißt das nicht, weil du keine hast!«
Da war es. Gesa war nicht einmal überrascht. Sie hatte gewusst, dass dieser Satz kommen würde, sie hatte darauf gewartet, und trotzdem war es, als hätte man ihr kochendes Wasser ins Gesicht geschüttet.
»Ich habe keine«, wiederholte Gesa. »Deshalb habe ich fünf Jahre lang deinen großgezogen.«
»Schon wieder diese alte Leier! Das ist hundert Jahre her! Was nimmst du immer dasselbe Wort in den Mund: großgezogen, großgezogen. Habe ich dich gezwungen? Du hast ihn selbst genommen!«
Gesa kam an diesem Morgen zu spät zur Arbeit. Sie saß im Flur auf einem Hocker, in Schuhen und Mantel, und rechnete.
Sie hatte nie gerechnet. Nicht rechnen wollen. Jetzt nahm sie den Zettel mit dem Rezept vom Hausarzt, drehte ihn um und schrieb auf die Rückseite.
Kita – sie hatte selbst bezahlt, keinen Zuschuss bekommen, fremdes Kind, nicht auf sie angemeldet. Eins. Kleidung, Schuhe – jede Saison. Zwei. Spielzeug, Bücher, Lernmaterial. Medikamente – Jonas hatte mit sechs eine Lungenentzündung, sie nahm unbezahlten Urlaub. Zähne – sie ging mit ihm in eine Privatpraxis, weil man beim Kassenarzt einen Monat hätte warten müssen. Kinderbett, Sofa, Bettwäsche, Kindergeschirr.
Am Ende kam eine Summe heraus, mit der man ein ganzes Jahr nicht hätte arbeiten müssen.
Cordula aber hatte keinen Cent beigesteuert. Kein einziges Mal. Weder für Windeln noch für Jacken noch für Medikamente.
Und jetzt wollte sie vierzigtausend. Heute. Damit der Platz im Camp nicht weg war.
Gesa faltete den Zettel viermal und steckte ihn in die Tasche.
Am Abend rief Cordula wieder an. Diesmal ruhiger, sie holte weit aus.
»Gesa, hast du nachgedacht? Ich bestehe nicht auf vierzigtausend. Notfalls dreißigtausend. Oder fünfundzwanzigtausend, nur für das Camp.«
»Ich gebe dir nichts, Cordula.«
»Wie bitte? Du gibst mir nichts?«
»Genau das. Weder vierzigtausend noch fünfundzwanzigtausend. Du bist seine Mutter. Du hast ihn genommen, als es dir passte. Jetzt sorg du für ihn.«
»Gesa!«, jetzt schrillte die Stimme. »Wie kann dir das nur über die Lippen kommen! Es ist Jonas! Du hast ihn auf dem Arm getragen!«
»Getragen. Fünf Jahre. Umsonst. Und du bist in der Zeit auf Mallorca mit dem Boot gefahren. Ich habe dich damals gebeten, wenigstens etwas für Windeln dalassen – erinnerst du dich, was du geantwortet hast? ›Sobald ich was habe, zahle ich alles zurück.‹ Wo ist mein Geld, Cordula? Auf den Cent genau, hast du versprochen.«
»Du … du wühlst das alles wieder auf? Damals war mir nicht danach! Mein Leben ging gerade den Bach runter!«
»Und meins nicht? Ich stand um fünf auf. Ich habe nachts Berichte fertig gemacht, um tagsüber bei ihm sein zu können. Ich habe drei Jahre lang keinen Mann gefunden, weil keiner eine Frau mit einem fremden Kind will, das man nicht einmal adoptieren kann, weil die Mutter gesund und munter ist und über die Meere fährt.«
Am anderen Ende wurde geweint. Echt oder nicht – Gesa hatte längst aufgehört, das zu unterscheiden.
»Ich dachte, du liebst ihn«, sagte Cordula mit schmaler Stimme.
»Doch, ich liebe ihn. Deshalb gebe ich dir kein Geld. Weil es nicht ins Camp fließen würde. Ich kenne deine Camps. Such Jürgen, beantrage Unterhalt – das ist legal und richtig. Oder frag Thomas, du bist schließlich verheiratet. Aber ich bin kein Geldautomat, der angeht, wenn bei dir alles in der Firma steckt.«
Die Mutter rief zwei Tage später an. Gesa hatte gewusst, dass sie anrufen würde.
»Gesa, was muss ich da hören? Du hast deiner Schwester eine Abfuhr erteilt?«
»Hallo, Mama.«
»Nicht ›Hallo‹, antworte! Cordula ist in Tränen, ihr Kind bleibt ohne Camp, und du, die leibliche Tante, gönnst ihm keinen Cent! Schämst du dich nicht!«
»Mama. Ich habe Jonas fünf Jahre lang großgezogen. Wo war Cordula da?«
»Sie hatte eine schwere Zeit! Du bist wie eine Staatsanwältin, rechnest alles nach! Eigenes Blut, und du tust so fremd.«
»Eigenes Blut. Und als es für mich zu spät war, eigene Kinder zu bekommen, und ich mit einem fremden Kind saß, statt mein Leben zu leben – was für ein Blut war das?«
Die Mutter stockte einen Moment.
»Du hast doch selbst zugestimmt. Niemand hat dich gezwungen.«
»Zugestimmt. Weil du gesagt hast: ›Der liebe Gott hat dir keine geschenkt, hilf wenigstens deinem Neffen.‹ Erinnerst du dich? Hilf. Ich habe geholfen. Fünf Jahre. Und jetzt fordert Cordula noch mehr, und ich bin wieder die Böse.«
»Sie fordert nicht, sie bittet!«
»Sie fordert, Mama. Mit ›du musst‹ und ›du hast ja keine eigenen‹. Das ist keine Bitte.«
»Ich sag dir eines, Gesa«, die Mutter senkte die Stimme, und Gesa spürte, dass jetzt das Urteil kam. »Wenn du das Geld nicht gibst, brauchst du zu den Feiertagen nicht mehr zu kommen. Du bist wohl keine Familie mehr.«
»Gut«, sagte Gesa. »Ich werde nicht kommen.«
Sie legte als Erste auf. Früher hatte sie immer gewartet, bis die Mutter ausgeredet hatte.
Eine Woche später spielte Cordula ihren letzten Trumpf aus. Sie schrieb eine lange Nachricht, einen halben Bildschirm lang.
Der Kern war simpel: »Wenn du dich so aufführst, erzähle ich allen, dass die leibliche Tante sich geweigert hat, einem Kind zu helfen. Dass du ihn fallen gelassen hast, aus deinem Leben geworfen, als du ihn nicht mehr brauchtest. Wir werden sehen, was die Leute über dich sagen.«
Gesa las die Nachricht am Herd. Zweimal. Dann tippte sie langsam die Antwort, wählte jedes Wort mit Bedacht.
»Erzähl ruhig. Und ich zeige die Belege. Ich habe sie aufgehoben – Kita, Ärzte, alles. Fünf Jahre. Und ich werde erzählen, wie du nicht mal Geld für Windeln dalassen konntest, während du auf Mallorca herumgefahren bist. Und wie du Jonas genommen hast, als es dir passte, und mich danach drei Jahre lang nicht an ihn gelassen hast. Wir werden ja sehen, Cordula, wen die Leute verurteilen.«
Alle Belege hatte sie natürlich nicht mehr. Einiges war noch da – Bescheinigungen von der Privatpraxis, der Kitavertrag. Aber das wusste Cordula nicht. Und Cordula verstummte.
Für immer.
Der Frühling verging, der Sommer begann. Zum fünfundsechzigsten Geburtstag der Mutter wurde Gesa nicht eingeladen. Sie erfuhr es, als sie sah, dass eine Cousine Fotos von der Feier eingestellt hatte. Alle waren da: Cordula, Jonas in einem neuen Hemd, die Mutter am Kopfende des Tisches. Ohne Gesa.
Gesa sah Jonas auf dem Foto an. Er war gewachsen, ein bisschen linkisch, wie Teenager eben sind, aber die Augen waren dieselben – sie hätte sie unter tausend erkannt. Dieselben Augen, die von unten zu ihr aufgeschaut hatten, wenn sie ihm vom Räuber Hotzenplotz vorlas.
Der Anruf kam im Juni, spät am Abend, von einer unbekannten Nummer.
»Mama Gesa?«, die Stimme brach sich und sprang zwischen tief und hoch hin und her. »Ich bin’s, Jonas. Ich ruf vom Handy eines Freundes an. Mama verbietet mir, dich anzurufen. Sie sagt, du hast uns verlassen.«
Gesa ließ sich auf den Hocker sinken.
»Jonas. Ich habe dich nie verlassen. Hörst du? Nie.«
»Ich weiß«, sagte er leise. »Ich erinnere mich, wie du die Buchstaben an den Kühlschrank gehängt hast. Ich erinnere mich an alles. Nur Mama erzählt es anders.«
Sie redeten vielleicht zehn Minuten. Über die Schule, über seine neuen Roboter, an denen er löte. Gesa hörte zu und traute sich kaum zu atmen, um ihn nicht zu verscheuchen. Am Ende sagte er:
»Ich ruf dich wieder an. Sag nur nichts zu Mama, ja? Sonst nimmt sie mir das Handy weg.«
»Sag ich nicht«, versprach Gesa. »Ruf an, Sonnenschein. Wann immer du willst.«
Dann war die Leitung tot.
Er rief noch zweimal an. Dann blieb es still – vielleicht weil der Akku oder das Guthaben des Freundes leer war, vielleicht weil Cordula Wind davon bekommen hatte. Gesa wusste es nicht. Die Nummer, von der er angerufen hatte, meldete sich nicht mehr.
Sie holte den Schuhkarton vom obersten Regalbrett im Schrank. Sie öffnete ihn. Die Buchstabenmagnete – das blaue A, das rote B, das gelbe C. Alle Buchstaben, mit denen er lesen gelernt hatte, den Kopf an ihre Schulter gelehnt.
Sie legte sie auf den Kühlschrank. Einen nach dem anderen, wie damals. J, O, N, A, S. Sie stand davor und sah sie an.
Dann holte sie das Handy hervor, suchte die letzte Nummer, von der er angerufen hatte, und speicherte sie. Als Name tippte sie »Jonas«. Sie legte das Handy auf den Tisch, das Display nach oben, damit sie sehen konnte, wenn es aufleuchtete.





