Das ist deine Entscheidung, Papa

Das ist deine Entscheidung, Papa

– Hallo, Annika! Entschuldige, dass ich störe. Könntest du heute Abend kurz vorbeikommen? Wir müssen ernsthaft reden, bat Harald Meier, als er seine Tochter mitten am Arbeitstag anrief.

– Ist etwas passiert?

– Komm lieber vorbei, dann erzähle ich dir alles. Am Telefon ist das nicht das Richtige.

– In Ordnung, Papa. Ich komme.

Annika legte das Handy auf den Tisch und verfiel in Gedanken. Worüber will Papa wohl mit mir sprechen? Diese Frage ließ sie nicht los, auch während sie sich auf den Weg zu ihm machte. Sie hatte genug Zeit zum Überlegen ihr Vater wohnte fast am Stadtrand von Köln, in einer ruhigen Siedlung, und es dauerte mindestens vierzig Minuten dorthin.

– Wollen Sie, dass ich schneller fahre, oder soll ich gemütlich fahren? fragte der Taxifahrer und warf ihr einen Blick durch den Rückspiegel zu.

– Wir können es ruhig angehen lassen.

Vielleicht will er endlich einen Grabstein für Mama setzen und bittet mich, den passenden auszusuchen? Das würde wirklich Zeit werden Oder überlegt er zum ersten Mal, zu mir zu ziehen?

Als Annika das Gartentor öffnete und den Hof betrat, stand ihr Vater schon auf der Veranda.

Auf der Veranda des großen zweistöckigen Hauses. Harald Meier hatte beim Hausbau selbst kräftig mitgearbeitet und alles stets im Blick behalten.

Er hatte mit dem Bau schon vor langer Zeit begonnen, um seiner geliebten Frau ein wahres Zuhause zu schenken damals war sie gerade schwanger.

Nun, nach dreißig Jahren, war das Haus kein bisschen gealtert es sah immer noch gepflegt und einladend aus. Nicht zuletzt deshalb, weil Harald Meier es hegte und pflegte ja, er liebte dieses Haus wirklich. Man könnte sagen, er hatte seine ganze Seele hineingesteckt. Auch den Garten nebenan, den seine Frau mit ihren eigenen Händen gestaltet hatte, liebte er innig.

Inzwischen kümmerte sich nur noch der Vater darum. Annika half, wenn sie ihn besuchte.

– Hallo Papa, sie ging auf ihn zu, umarmte ihn fest und küsste ihn auf die Wange. Erzähl schon, worum geht es?

– Komm mit ins Haus, sagte Harald Meier und geleitete seine Tochter hinein. Der Wasserkocher ist gerade fertig. Dort erzähle ich dir alles.

Annika spürte, wie sehr ihren Vater etwas bedrückte. Sie wollte ihn nicht drängen und wartete geduldig, bis er selbst mit dem Grund begann.

Ihr Herz schlug unruhig.

Wenn er so nervös ist, dann steckt da mehr dahinter. Es wird bestimmt kein Gespräch über einen Grabstein oder darüber, ob er zu ihr ziehen könnte.

Ihre Mutter, Susanne Meier, war vor zwei Jahren gestorben. Sie hatte nie über ihre Gesundheit geklagt und fühlte sich wohl. Doch eines Morgens wachte sie einfach nicht mehr auf.

Plötzlicher Herzstillstand das kommt manchmal vor, hatte der Notarzt damals erklärt.

Annika konnte lange nicht fassen, dass ihre Mutter, mit der sie noch tags zuvor telefoniert hatte, nicht mehr war. Auch Harald Meier war wie betäubt, ging wortlos und düster durch den Tag.

Als Annika ein Jahr später den Grabstein besprechen wollte, sah er sie nur an und sagte: Lass dir Zeit, Tochter ich glaube, für mich ist es auch bald soweit.

– Papa, bitte, rede keinen Unsinn. Du bist noch jung, hast bisher keine Enkel betreut! Begrab dich nicht gleich selbst.

– Na, was heißt jung? sagte Harald schmunzelnd. In sechs Monaten gehe ich in Rente.

– Und? Rente ist nur eine Formalität. Das sagt nichts über das Leben aus. Also hör auf, dir so dunkle Gedanken zu machen, ja?

– Nichtsdestotrotz, lass dir noch Zeit. Wenn ich gehe, dann kannst du gleich den Grabstein für mich und Mama bestellen.

Annika ließ das Thema auf sich beruhen. Ihr Vater…

… klagte immer öfter über Herz und starken Husten kein Wunder, er war ein lebenslanger Raucher. Auch seine Beine wurden schwächer.

Annika besuchte ihn so oft es ging und rief jeden Tag mehrfach an.

Doch sie hatte einen Beruf und einen Mann. So war er meist auf sich allein gestellt.

Eines Tages kam sie vollbepackt mit Lebensmitteln und fand ihn blass unter dem Apfelbaum sitzen.

– Papa, was ist los? Sollen wir einen Arzt rufen? rief Annika und ließ die Taschen fallen.

– Alles gut, mach dir keine Sorgen. Ich ruhe nur kurz, dann gehts wieder.

Annika rief dennoch den Notarzt, zum Glück. Ihr Vater hatte tatsächlich einen Schlaganfall, doch die Ärzte konnten ihn rechtzeitig stabilisieren.

Er erholte sich erstaunlich schnell, doch ihr Herz blieb schwer. Ihr Vater wollte sein Haus nicht verlassen, und zu ihm mit ihrem Mann zu ziehen ging auch nicht der Weg zur Arbeit wäre für beide zu beschwerlich.

Außerdem stand möglicherweise bald ein Umzug an, weil ihr Mann ein attraktives Jobangebot in München bekam.

Harald Meier sagte Annika auch immer wieder, sie solle sich keine Sorgen machen, er komme schon zurecht.

Doch Annika wusste, wie mühsam es für ihn wurde, das Haus in Schuss zu halten und sich zu versorgen. Alle zwei Wochen kamen sie mit ihrem Mann zur großen Reinigung und machten den Garten wieder hübsch.

Merkwürdig war nur unordentlich war es dort nie. Und der Kühlschrank war stets gefüllt aber nicht mit ihren Gerichten

Hühnersuppe, Kartoffelbrei, Frikadellen wie im Krankenhaus. Genau so, wie er dort gegessen hatte.

Vielleicht mache ich mir zu viele Sorgen? Mein Papa ist ja ein echtes Stehaufmännchen. In letzter Zeit lächelt er wieder öfter, dachte Annika. Doch die Unruhe blieb.

Jetzt wollte er unbedingt mit ihr reden. Aber worüber? Schon eine halbe Stunde saßen sie beisammen, und er gab keinen Hinweis. Doch Annika hoffte, er würde sich öffnen.

– Annika, wie läufts mit Patrick? Alles friedlich bei euch? fragte Harald Meier.

– Alles bestens. Warum fragst du? Planst du etwa, zu uns zu ziehen? Dann solltest du wissen, dass wir bald in eine andere Stadt ziehen könnten.

– Nein, nein, ich bleibe hier, lachte Harald. Hier sind meine Wurzeln, das verstehst du sicher. Aber ich wollte mit dir über etwas anderes sprechen

Na, jetzt wirds spannend, dachte Annika.

– Du verstehst sicher Nach dem Schlaganfall wollte ich eigentlich nicht mehr leben. Ohne meine Susi war alles sinnlos. Aber jetzt ist alles anders.

– Das sehe ich. Du bist richtig aufgeblüht, wie der Apfelbaum draußen.

– Ja. Und das hat einen Grund. Annika, ich würde es verstehen, wenn du jetzt mit mir nichts mehr zu tun haben willst, aber

– Was denn? Annika konnte kaum atmen vor Aufregung.

– Ich habe vor zu heiraten.

Alles hätte sie von ihrem Vater erwartet nur das nicht. Sie starrte ihn an und schwieg.

– Heiraten? Wen?

– Als ich im Krankenhaus war, lernte ich eine Frau kennen. Sie ist Ärztin dort, heißt Dr. Claudia Hoffmann. Ein wunderbarer Mensch. Sie hat mir unglaublich geholfen, auch im Haushalt, beim Kochen. Ich habe es dir nicht erzählt, weil ich nicht wusste, wie du darauf reagierst. Aber ich liebe Claudia, und sie mich. Wir möchten zusammen leben.

– Das ist ja wirklich eine Überraschung

– Ja, sie ist zwanzig Jahre jünger als ich, aber seit wann war das Alter ein Hindernis für echte Liebe?

Mein Gott, sie ist auch noch viel jünger , dachte Annika schockiert. Bestimmt will sie nur sein Haus oder seine Rente!

– Papa, ich weiß gar nicht, was ich sagen soll

– Sie wohnt mit ihren beiden Töchtern, Lisa und Marie, in einer winzigen Wohnung. Ich möchte helfen. Claudia hilft mir so sehr wie könnte ich sie abweisen?

– Moment «Sie»?

– Also, Claudia und ihre Töchter, Lisa und Marie. Die beiden studieren gerade an der Uni.

– Ach Papa, wozu das alles? Ich kenne diese Claudia nicht, aber ich habe leider das Gefühl, dass es ihr eher um das Haus oder deine Pension geht.

– Wenn du dir wegen des Hauses Sorgen machst seufzte Harald Meier schwer. Macht dir keine Gedanken. Ich habe mir alles überlegt: Das Testament wird so aufgesetzt, dass jeder einen gerechten Anteil bekommt. Claudia findet das wichtig. Sie redet mir nichts ein.

– Ich sage nur meine Meinung.

Annika schwieg für den Rest des Abends. Zu Hause fragte sie sich, was sie mehr beunruhigte: dass ihr Vater angeblich seine große Liebe verriet oder dass sie ihn hintergingen.

Sie rief ihre beste Freundin an, eine erfahrene Psychologin, um ihr Herz auszuschütten.

– Weißt du, Annika, jeder verarbeitet Trauer anders. Manche schaffen es, wieder nach vorne zu schauen, andere brauchen neue Beziehungen, um aus dem Loch zu kommen. Für deinen Vater ist es vielleicht die Rettung. Vielleicht wird es ihm mit ihr wirklich besser, sagte die Freundin.

– Ja, ich verstehe das Allerdings fürchte ich, dass es keine Liebe ist. Am Ende könnten sie doch einfach zusammenleben warum unbedingt heiraten?

– Es ist seine Entscheidung

Annika grübelte lange, redete immer wieder mit ihrem Vater, lernte auch Claudia Hoffmann und ihre Töchter kennen. Aber sie konnte seine Entscheidung nicht beeinflussen also fügte sie sich.

Harald Meier heiratete Claudia zügig, sie zog mit ihren beiden Töchtern ins Haus. Für ihn begann ein neues Leben.

Annika besuchte ihn seltener. Sie ertrug das aufgesetzte Lächeln seiner neuen Frau nicht.

Vom ersten Augenblick war ihr klar: Diese Frau war gerissen und hatte Eigeninteressen.

Aber der Vater liebte sie und schien glücklich.

Ein halbes Jahr später zog Annika mit ihrem Mann nach Hamburg und besuchte ihren Vater noch seltener.

Manchmal konnte sie ihn nicht einmal erreichen, weil Claudia Hoffmann abnahm:

– Hallo Annika! Harald ruht sich gerade aus. Soll ich etwas ausrichten? säuselte sie.

Es klang alles freundlich, doch es fehlte jegliche Herzlichkeit. Dennoch sie kümmerte sich, und wenn Annika den Vater erwischte, klang er zufrieden.

Wenn er glücklich ist, dann soll es so sein, sagte sie sich.

Doch plötzlich verschlechterte sich sein Zustand. Annika hörte es sofort: Der Husten, das schwere Atmen. Am nächsten Tag war sie bei ihm.

– Kein Grund zur Sorge, Annika, versicherte Claudia Hoffmann. Harald hat chronische Bronchitis. Er hat ja sein Leben lang geraucht. Mach dir keine Gedanken ich als Ärztin weiß, was zu tun ist.

Annika sah auf die angefangene Zigarettenschachtel auf dem Tisch und schüttelte den Kopf:

– Sie wissen doch, wie gefährlich Rauchen dabei ist. Warum lassen Sie es zu?

– Annika, bitte ich kann einfach nicht aufhören, schaltete sich Harald ein. Claudia hat mich oft gebeten, aber ich habs nicht geschafft. Aber ich verspreche, ich höre bald auf.

Zum ersten Mal glaubte Annika ihrem Vater nicht. Das hat er bestimmt bei seiner Frau gelernt einem ins Gesicht zu schauen und zu lügen Sie war sicher, dass er sie schützen wollte. Doch selbst in dieser Lage konnte sie nichts ändern. Ihr Vater ließ sich von niemandem etwas sagen alles lag bei Claudia.

Wieder ein halbes Jahr später, am frühen Morgen, rief Claudia an: Ihr Vater war gestorben.

– Es war schlimmer als gedacht. Man konnte nichts mehr tun. Was für ein Unglück!

Nach der Beerdigung nahm Claudia Annika fest am Arm, zog sie ins Arbeitszimmer des Vaters, zog eine Mappe hervor.

– Kannst dir wohl denken, was das ist? fragte sie spitz. Diesmal machte sie kein freundliches Gesicht mehr. Annika lächelte traurig.

– Das Testament meines Vaters?

– Genau. Und laut diesem Testament gehört sein Haus jetzt mir! Da kannst du gar nichts machen.

Es überrascht mich kein bisschen, dachte Annika.

– Denk bloß nicht, ich hätte ihn beeinflusst! Das war allein sein Wille. Der Notar war hier, alles ist rechtskräftig! Hier, schau es dir an, wenn du willst.

Annika las das Testament sorgfältig und stellte fest, dass der Vater Haus und Besitz tatsächlich ihr überlassen hatte. Sie gab das Blatt wortlos zurück.

Es kam genauso, wie sie es befürchtet hatte. Bestimmt hatte Claudia ihn lange bearbeitet.

Doch, wie die Freundin gesagt hatte es war seine Entscheidung. Hoffentlich vergibt Mama ihm

Als Annika den Hof verließ, stolperte sie fast über einen kleinen Hund, der ihr direkt vor die Füße lief.

Sie war sich sicher, ihn schon einmal gesehen zu haben. Stimmt! Er lief neulich am Friedhof herum.

– Hat Papa einen Hund gehabt? fragte sie Claudia Hoffmann, die ihr gefolgt war.

– Nicht der schon wieder!, giftete die Frau und schimpfte hinter dem Welpen her, sodass der sich gleich unters Bänkchen am Apfelbaum verkroch. Der geht mir auf die Nerven!

– Woher kommt er? Papa hat nie erwähnt, dass er einen Hund anschafft.

– Das wollte er auch nie, ich war immer dagegen. Harald war nur so gutmütig, dass er dem kleinen Streuner ab und zu Futter rausgebracht hat. Natürlich hab ich geschimpft. Ich sagte, so wird der Hund nie mehr verschwinden! Aber er hat ihn trotzdem gefüttert.

– Ja, Papa liebte Hunde. Schon immer. Seit unser Rex gestorben ist, wollte er aber nie wieder einen Hund. Er meinte, er würde so einen Verlust kein zweites Mal verkraften.

– Ich verstehe ja nicht, wie der hierher kam, fuhr Claudia erzürnt fort, Annika ignorierend. Vor ein paar Wochen tauchte er auf und gibt nicht mehr Ruhe. Aber jetzt bestimme ich! Ich werde ihn vertreiben!

Annika sah sie vorwurfsvoll an, hob dann den kleinen Hund sanft hoch.

– Lassen Sie gut sein. Ich nehme ihn mit. Ich glaube, Papa hätte das schön gefunden.

– Ja, nimm ihn ruhig!, stimmte Claudia spöttisch zu. Mehr wirst du ja nicht bekommen, die Immobilie bleibt schließlich bei mir.

Annika war zwar traurig, das Elternhaus voller Erinnerung verlassen zu müssen, doch ihr war klar: Das Haus ist nur ein Gebäude; die Erinnerungen und die Liebe zu den Eltern bleiben in ihrem Herzen.

Manche hätten gesagt, sie hätte kämpfen sollen. Doch Annika brauchte nichts. Sie hatte ihren Mann, eine eigene Wohnung.

Und nun hatte sie einen Hund. Sie nannte ihn wie damals Rex zu Ehren ihres Vaters.

Das Haus, das Harald Meier gebaut hatte, wollte am Ende niemand wirklich haben.

Lisas und Maries Studium war schnell zu Ende, dann heirateten sie und zogen weg. Das Haus am Stadtrand war ihnen egal.

Auch Claudia hatte keine Freude damit die Pflege wurde ihr zu viel, und ohne einen Mann zerfiel alles zusehends.

Sie versuchte zu verkaufen, immer billiger, aber niemand zeigte Interesse.

Am Ende zog Claudia zurück in ihre kleine Kölner Wohnung, die sie vorher schon gehabt hatte, und das Haus, das sie sich so gewünscht hatte, alterte still und verfiel mit den Jahren zusehends.

Viele Jahre später kam Annika mit ihrem Mann, Rex und zwei Kindern vorbei.

Von dem Haus standen nur noch Ruinen. Sie trat in den überwucherten Garten, blieb kurz am abgestorbenen Apfelbaum stehen, blickte auf die eingefallenen Mauern, zerbrochenen Fenster, das löchrige Dach und ging fort, die Tränen in den Augen.

Es war deine Entscheidung, PapaAnnika kniete sich ins Gras. Die Kinder sahen sie fragend an, Rex leckte tröstend ihre Hand. Sie streichelte ihm über den Kopf und nahm die warme, feuchte Erde in die Finger. Weißt du, Papa, flüsterte sie, hier sind wir alle aufgewachsen. Hier habe ich laufen gelernt, im Schatten deiner Liebe.

Ihr Mann legte stumm einen Arm um sie. Die Sonne tauchte die Trümmer in goldenes Licht, und zwischen Steinen und Moos wuchsen Schneeglöckchen und eine einzelne rote Tulpe wie früher im Beet ihrer Mutter. Annika lächelte durch die Tränen.

Kommt, Kinder, sagte sie leise. Das schönste Zuhause ist doch da, wo Erinnerung und Liebe bleiben. Und die tragen wir immer bei uns.

Das Haus zerfiel. Doch in diesem Moment, mitten zwischen alten Mauern und jungen Blumen, wusste Annika: Was wirklich zählte, hatte der Wind nie fortgetragen. In ihren Herzen lebten Vater und Mutter weiter warm, unzerstörbar, geliebt. Und manchmal, wenn sie abends den Hund streichelte und den Apfelbaum im Traum sah, war es, als würden sie alle wieder gemeinsam auf der Veranda sitzen und lachen ganz wie damals.

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Homy
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