Die Liebe Schenkenden

Liebe, die verschenkt wird

Schau mal, wie gruselig!, rief Annette und winkte Katharina zum Fenster. Der sitzt da und glotzt!

Katharina tastete mit dem Fuß unter dem Schreibtisch nach ihrem Schuh. Dieser ewige Dresscode mit hohen Schuhen und engen Röcken! Beides verabscheute sie, aber was tut man nicht alles, wenn der Traumjob ruft? Wie lange hatte Katharina darum gekämpft, an diesen Posten zu kommen? Ein Jahr? Noch länger? Mehrmals hatte sie ihre Bewerbungsunterlagen verschickt, und als sie dann endlich zum Praktikum angenommen wurde, war sie bereit, alles zu tragen nicht nur High Heels und diesen steifen Rock.

Sie erinnerte sich noch gut, wie begeistert ihre Mutter Martina war, als die Zusage kam. Sie kreischten wie kleine Kinder und hüpften durchs Wohnzimmer, Katharina schwenkte die Bestätigungsmail wie eine Fahne. Danach machten sie sich auf ins Kaufhaus, um Katharinas ersten Business-Anzug und echte Pumps zu kaufen. Klar, sie hatte schon Schuhe die, mit denen sie zum Abiball gegangen war. Aber das waren allesamt Mädchentreter, und diesmal setzte ihre Mutter auf klassische schwarze Pumps. Ewig stand sie vor dem Spiegel, fragte sich, was denn da so plötzlich an ihr anders war.

Hast du dich verändert, Kathi? Martina schmunzelte und beobachtete, wie die Tochter auf und ab wackelte. Das nennt man: Sich als Frau fühlen! Du kannst ja nicht immer in Sneakers rumrennen.

Hochinteressantes Gefühl brummte Katharina, nicht sicher, ob sie es nun mochte oder nicht. Aber unbequem, Mama! Wie Folter bei den Chinesen!

Gewöhn dich dran! Warte Martina winkte die Verkäuferin herbei, raunte ihr etwas zu und brachte Katharina Einlagen, die das Gehen tatsächlich erträglicher machten.

Wer das erfunden hat, ist bestimmt Millionär, oder Mama?

Nee, das glaube ich nicht. Aber dankbar kann man trotzdem sein! Martina stellte ihren anprobierten Schuh zurück ins Regal. Schön und sogar bequem, wenigstens ein bisschen.

Katharina seufzte. Sie wusste genau, dass Mama sich nichts kaufen würde. Das Geld war immer knapp, heute sollte alles für Katharina sein Überreden zwecklos, das kannte sie schon. Doch als Martina an der Kasse stand, knipste Katharina schnell ein Foto von den Schuhen, die ihrer Mutter so gefielen. Bald war doch Weihnachten, da gab es einen Anlass für eine Überraschung. Jetzt musste nur noch das Geld her!

Ein seltsames Thema, das Geld. Hat man es, verschwindet es sofort!

Solange Katharina denken konnte, waren Geldsorgen bei ihnen zu Hause eher die Regel als die Ausnahme.

Kathi, es läuft gerade nicht bei uns. Martina genoss den Moment, in dem sie das frisch erhaltene Gehalt auf dem Küchentisch sortierte.

Das bedeutete oft, dass Oma Medikamente brauchte oder Tante Lotte wieder Ärger mit ihrem Mann hatte und unterstützt werden musste.

Martina legte fürs Nötigste beiseite, und Katharina schob sich das kleine Bündel zerknitterter Euros heran.

Dann rechne ich wieder!

Wie ein Profi beherrschte sie das und entschied sich dann auch folgerichtig für den Beruf der Finanzwirtin.

Sie kamen klar. Essen, ein neues Teil für den Kleiderschrank hier und da und sogar ein jährlicher Urlaub waren drin vorausgesetzt, Katharina legte brav jeden Monat ein wenig Bargeld in den berühmten Umschlag ab.

Na gut, nicht Monaco, aber fürs schöne Sylt reichts, tanzte Katharina in der Küche. Meer, Sonne, Krabbenbrötchen!

Oh, Kathi!

Ach Mama, die Krabben sind so süß!

Martina nahm ihre Tochter in den Arm.

Meine kleine Meerjungfrau! Sorry, Kathi…

Wofür, Mama?

Ich wünschte, ich könnte dir mehr als nur diese eine Woche schenken.

Du bist komisch, Mama! Eine Woche! Zusammen! Mit Pommes auf dem Deich und Wind im Haar! Das ist doch alles, was zählt!

Sie griffen nach alten Bikinis und nahmen Maß, ob neue fällig wären. Onkel Justus, der mal wieder mit Tante Lotte versöhnt war und gute Laune hatte, nähte Martina ein Sommerkleid und Katharina Shorts. Und dann war da Sylt.

Nachdem Katharina stundenlang im Wasser geplanscht hatte, lag sie wie eine Robbe im Sand und musterte die Strandbesucher. Da war die Oma, die ihrem Enkel gefühlt täglich einen Fruchtkorb ins Ohr schob. Das Hochzeitspaar, das nur Augen für sich hatte. Und die Familie mit drei Jungs, die lauter schien als die Nordsee selbst. Meist schimpfte der Papa, weil Mama bei drei Wirbelwinden die Hände voll hatte.

Von ihrem eigenen Vater wusste Katharina eigentlich nichts. Martina sprach nie gern darüber und wich den Fragen meistens aus. Doch als Katharina vierzehn wurde, setzte sich ihre Mutter eines Abends bei Sonnenuntergang am Strand neben sie und erzählte alles. Von der frühen Schwangerschaft, der Angst ihres Vaters vor der Verantwortung und wie es war, als Oma sie aus Scham rauswarf.

Und wohin bist du dann?

Zu Opa deinem Uropa, Kathi. Ein schwieriger Typ, aber er hat mich aufgenommen. Und als du dann kamst, war er wie verwandelt. Leider kennst du ihn kaum noch, aber er hat dich wirklich geliebt. Vielleicht, weil er ein Leben lang nie jemanden so lieben konnte. Mit Uroma hat er jahrzehntelang zusammengelebt, ohne Gefühle. Nur Verpflichtung. Sie war damals schon fast dreißig keine Familie, keine Kinder. Und Opa war angesehen, ein ernster Mensch, der eine Frau suchte.

Krass, Mama

Ja, Kathi.

Und, Mama Hast du Papa geliebt? Katharina sah, wie Martinas sonst so lebhaftes Gesicht blass wurde. Die alte Traurigkeit glomm kurz auf, kaum sichtbar, aber präsent.

Doch sie gab nie der Melancholie nach. Streichelte Katharina über die Wange, drückte sie fester und nickte:

Ja, ich habe ihn geliebt. Vielleicht tue ichs immer noch. Deshalb tut es weh. Aber weißt du was? Ich bin froh, dass all das passiert ist. Es war alles nicht umsonst jetzt habe ich dich. Viele erleben nie so etwas. Ich weiß, wie sich das alles anfühlt wie im Märchen. Dafür bin ich dankbar.

Mama

Ja? Martina sah auf das glühende Abendrot.

Hast du nie gedacht also, damals mit so jungem Kind

Nein! Martina drückte ihre Tochter an sich. Du warst das Beste, was mir passieren konnte. Du bist mein Geschenk. Ich bereue nichts.

Und Oma?

Die schon. Sie dachte mehr an mich als an dich. Das war nicht aus böser Absicht so tickte man damals eben. Ärzte, Nachbarn, alle. Kinder bekommt man, wenns passt. Was immer das heißen soll Aber das Leben richtet sich selten nach dem Kalender, Kathi. Ich habe es ihr längst verziehen. Weißt du noch, als du so krank warst? Oma kam einfach, räumte auf, kochte, hat dich gefüttert und bei mir gewartet, bis du wieder gesund warst. Danach war alles gut zwischen uns. Sie hat dich immer geliebt viel mehr als mich, glaube ich manchmal. Und das sehe ich jeden Tag.

Ich weiß, Mama.

Deshalb will ich, dass du verstehst: Alle machen Fehler. Jeder! Einige öfter, andere weniger aber Fehler sind menschlich. Du kannst Leute für immer verstoßen oder ihnen eine zweite Chance geben. Nicht immer klappt das, siehe Tante Lotte. Ihr Mann tut ihr nicht gut, aber sie nimmt ihn immer wieder zurück. Das ist falsch, Kathi. Es gibt Grenzen.

Habs begriffen, Mama. Reicht.

Katharina drückte sich an sie, schloss die Augen. Danke. Einfach danke!

Wofür, Kathi?

Dass es mich gibt!

Bitteschön! Martina drückte sanft auf Katharinas Nasenspitze. Ding-dong! Katharina daheim?

Ja!

Ihnen wurde ein Telegramm übergeben.

Bitte verlesen!

Sie werden sehr geliebt. Punkt. Antwort?

Ebenso. Punkt. Mama!

Was denn?

Ohne Liebe kann man nicht leben, oder?

Auf keinen Fall. Liebe ist das, was alles möglich macht auch ohne Gegenliebe manchmal. Hauptsache, man liebt. Wenn du liebst, lebst du wenn man dich liebt, atmest du doppelt leichter. So dreht sich die Welt.

Verstanden so ungefähr.

Seit diesem Gespräch sind zwölf Jahre vergangen. Katharina erinnert sich, als wäre es gestern gewesen.

Sie gab das Schuhergesuche auf, tappte in Strümpfen zum Fenster.

Was hast du dort gesehen?

Da! Schau dir dieses Scheusal an!

Die Katze war wirklich kein Goldstück. Zerlumpt, mit kahlen Flecken, dass die Haut durchschimmerte. Der Schwanz nervös zuckend und offenbar gebrochen, und ein Ohr existierte gar nicht mehr. Die andere Seite war auch zerrupft. Katharina blinzelte, um die braunen Flecken am Tier zu erkennen. Dann drehte sie sich wortlos um, griff ihren Firmenausweis, den Mantel und rannte zur Tür hinaus.

Annette schüttelte nur den Kopf, als sie sah, wie Katharina den Kater in ihren Mantel wickelte, um ihn unbemerkt an der Rezeption vorbeizuschmuggeln. Dann drehte sie kritisch den Finger an der Schläfe:

Sag mal, hast du sie noch? Wozu diesen Monsterkater?

Katharina holte eine Pappkiste, setzte den Kater hinein und füllte einen Plastikbecher mit Wasser.

Trink, mein Lieber. Mehr gibts grad noch nicht. In einer Stunde bist du daheim, dann gibts Futter.

Katharina! Wozu? Nimm doch einen kleinen, niedlichen Kater! Warum so kompliziert?

Annette, dieser Kater hat nichts. Niemand liebt ihn. Und es wird auch niemand tun. Ein süßes Kätzchen findet immer ein Zuhause. Aber so einer? Wer will den denn?

Vermutlich wirklich niemand Aber du?

Ach, Hauptsache, er ist jetzt da!, zwinkerte Katharina und verschwand zum Händewaschen.

Der Rest des Arbeitstags verlief ruhig. Der Kater schlummerte in seiner Kiste, während die Damen versuchten, den Monatsabschluss fertig zu bekommen.

Die Katastrophe passierte genau dann, als Annette das Vieh längst vergessen hatte, grinste dem Chef zu, sammelte die Unterlagen und verkündete:

Herr Fabian, bei uns ist alles erledigt!

Sie klimperte mit den Wimpern, strich die Frisur zurecht, seufzte dramatisch. Fabian war der heimliche Schwarm des ganzen Teams jung, gut aussehend und vor allem Single. Annette und die anderen machten sich alle Hoffnung, nur Katharina traute sich kaum zu träumen. Klar, Fabian gefiel ihr. Aber wer würde auf sie achten, mit all den Grazien im Büro? Annette war quasi ein Laufstegmodell endlos lange Beine, Wallemähne und eine Taille, für die jeder Schneider sterben würde. Und sie selber? Nett, klar, aber eher Hobbit als Heidi Klum.

Jetzt also blätterte Katharina pflichtbewusst in den Unterlagen, scheinbar ganz unbeeindruckt von Fabian.

Sehr gut. Dann schauen wir mal.

Er schob die Kiste zur Seite, wollte den Raum betreten und dann brach der Tumult los, der noch Tage später Thema in der gesamten Firma war, bis selbst der Geschäftsführer darüber lachen musste.

Ein dürrer, zotteliger Blitz jagte heraus, fuhr auf dem Weg Fabians Hemd entlang wie ein Geisterfahrer, sprang auf den Aktenschrank und knurrte wie ein bayerischer Traktor. Fabian, perplex, riss Annette zur Seite und schirmte sie wie ein tapferer Ritter ab.

Was zum ist das?!

Eine Katze!, stammelte Annette sie nutzte die Gelegenheit, drückte sich schutzsuchend an Fabian und warf Katharina einen schmalen Blick zu. Ich habs ihr doch gesagt Tiere im Büro, das geht schief! Gucken Sie ihn an, dieses Monster! Da bekommt man nachts Albträume!

Das Scheusal thronte wie ein Maulwurf auf dem Schrank, schlug den zerrupften Schwanz und knurrte so verächtlich, dass Katharina vergaß, sie hatte ja schon wieder ihre Schuhe ausgezogen.

Komm, komm her! Keine Angst, hier tut dir niemand weh! Was hast du denn?

Der Kater überlegte kurz, hob den Kopf, näherte sich dem Schrankrand, als wolle er abspringen.

Lass das! Sonst tust du dir noch weh der Pfote wegen!, rief Katharina und sprang auf, um ihn zu greifen.

Eine Hand legte sich an ihren Rücken, griff beherzt in das Nackenkaterfell Fabian überreichte ihr das mickrige Kätzchen mit noch immer leichtem Grinsen.

Wie ich sehe, ist er jetzt Ihrer, Frau…

Meiner!, feixte Katharina, die Katze an sich drückend. Tut mir leid, Herr Fabian. Ich weiß, das war nicht streng nach Vorschrift

War es in der Tat nicht, nickte er. Kommen Sie in fünf Minuten in mein Büro. Sorgen Sie dafür, dass das Tier gut verstaut ist. Traut sich ja vielleicht sonst noch jemand auf den Schrank.

Sie haben Recht, Herr Fabian! Ich war so erschrocken! Aber mit Ihnen ist man ja in besten Händen, annettierte Annette mit ihrem perfekten Maniküre-Schwenk.

Der kleine Teufel in Fabians Auge ließ Katharina irritiert blinzeln, aber dann straffte er sein Sakko und ging hinaus.

Ich warte.

Sie stopfte den Kater samt Kiste unter ihren Tisch, schlüpfte in die Schuhe und eilte ins Büro des Chefs. Hoffentlich nur ein Donnerwetter nicht gleich Kündigung! Mama hat bald Geburtstag und am Sparumschlag fehlt noch was für die Reise, dachte sie. Nicht im Ernst jetzt!

Sie klopfte leise, betrat das Büro halb mit gesenktem Kopf.

Herr Fabian, es tut mir leid

Schon einen Namen für die Bestie? Die Ironie in seinem Tonfall ließ Katharina aufschauen.

Nein.

Hier. Er warf ihr eine Visitenkarte auf den Tisch.

Was ist das?

Die Tierklinik meines Freundes. Da geht mein eigener Kater hin. Sind klasse Leute. Kann Ihnen nützlich sein.

Danke

Und noch was erzählen Sie lieber niemandem, was hier passiert ist. So eine Arbeitsplatzeinführung braucht nun wirklich keiner.

Ich sags keinem, echt jetzt.

Annette bespreche ich selber. Sie können gehen. Und viel Glück. Ich glaube, Ihr Vierbeiner bringt Stimmung ins Haus. Katzen gehabt?

Noch nie.

Na, dann können Sie was erleben. Wenns Probleme gibt, melden Sie sich ich bin Katzenfan vom Dienst.

Danke, das ist nett!

Kein Problem. Er lachte laut. Ich hab selten so einen Schreck bekommen! Nur eine Kiste, wollte sie beiseite stellen, und plötzlich springt das Ungetüm! Vielleicht klappts, wie Annette sagt, ich stottere jetzt für immer…

Glaub ich nicht, Sie sind doch der Held!, lachte Katharina.

Schon. Und eine Frage: Warum laufen Sie eigentlich immer ohne Schuhe durchs Büro?

Katharina wurde rot.

Ich kann hohe Hacken einfach nicht ausstehen. Am liebsten trage ich Chucks. Wer die Dresscode-Regeln erfunden hat, sollte mal einen Tag auf Stelzen verbringen.

Knallhart! Fabian nickte. Ich hab noch nie Pumps getragen, aber ich nehms Ihnen ab. Vielleicht lockern wir die Regeln aber Turnschuhe na ja, sehen wir mal.

Katharina nickte und schloss leise die Tür.

Als Martina sah, wer da nachts mitgebracht wurde, schnappte sie hörbar nach Luft, dann widmete sie sich gleich der Rettung des neuen Familienmitglieds.

Dem Kater wars recht.

Er saß im warmen Waschbecken, ließ sein Ohr behandeln und rollte sich später zufrieden auf Katharinas alter Kapuzenjacke zusammen, die in Martinas frisch geleerte Wollkorb gelegt wurde.

Und jetzt, was machen wir mit diesem Findelkind? fragte Martina.

Lieben, Mama. Einfach lieben.

Ich wär ja noch glücklicher, hättest du mal einen Jungen im Gepäck einen richtigen Freund!

Maaama!

Jetzt schummel hier nicht rum! Ich bin sowas von bereit, Oma zu werden. Fühl mich regelrecht danach!

Klar, die Sache überleg ich mir!, Katharina kraulte die schüttere Stelle am Katerkopf, der es sich auf ihrer Hand gemütlich machte, als gehöre er schon immer dort hin.

Den ersten Enkel wird Martina in rund drei Jahren auf dem Arm halten.

Sie wird durch die Wohnung laufen, das Baby schaukeln und ihre erschöpfte, aber glückliche Tochter ansehen, die auf dem alten Sofa schlummert.

Der Kater, der auf wundersame Weise zum stattlichen Haustier geworden ist, rollt sich an Martinas Seite ein und blickt neugierig zur Seniorchefin.

Was glotzt du so? Schau ein neues Familienmitglied!, wird Martina lächelnd das Baby zeigen. Du trägst Mitschuld, dass er da ist, mein Lieber. Hättest du seinen Papa damals nicht so erschreckt, wer weiß Vielleicht hätte ich ewig gewartet auf dieses kleine Wunder. Danke, Fellknäuel! Pssst! flüstert sie dem Kater zu, drapiert die Decke über Katharinas Beine. Nicht wecken, lass sie ruhen. Erster Nachwuchs, und der Papa auf Dienstreise typisch: neue Position, neue Abenteuer. Wir zwei packen das auch alleine, hmmm?

Der Kater zieht sein krummes Ohr an, schnurrt leise und bleibt dicht bei ihnen.

Glück liebt die Stille warum sollte man es unnötig aufscheuchen? Einfach so lassen wir es bleiben.

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Homy
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