»Hör zu! Ich bin jetzt reich, und es ist Zeit für die Scheidung«, sagte der Ehemann überheblich. Er ahnte nicht, was folgen würde.

Pass auf! Ich bin jetzt reich, und es ist Zeit für uns, uns scheiden zu lassen«, sagte der Mann überheblich. Er konnte sich die Folgen nicht vorstellen.

»Du merkst nicht einmal, wie sehr mich deine Mittelmäßigkeit und Langweiligkeit jetzt nerven«, spuckte Markus hervor, seine Augen funkelten vor Verachtung. »Ich brauche keine graue Maus; ich verdiene Besseres!«

»Glaubst du wirklich, Geld macht dich besser?«, erwiderte Greta mit schmerzerfüllter Stimme und kämpfte gegen die Tränen an.

Das warme Abendlicht fiel gemütlich in die Küche, wo Greta gerade das Abendessen zubereitete. Der Duft von frisch gekochter Kartoffelsuppe und selbstgebackenem Brot erfüllte den Raum.

Plötzlich stürmte Markus durch die Tür, einen Briefumschlag schwenkend und grinsend wie ein Honigkuchenpferd.

»Greta! Greta! Du wirst es nicht glauben!«, rief er, ohne auch nur die Schuhe auszuziehen. »Ich habe einen Erbschaftsbescheid von einem entfernten Verwandten bekommen! Jetzt bin ich reich!«

Greta drehte sich um und wischte sich die Hände an der Schürze ab.

»Das ist schön, Markus«, antwortete sie ruhig. »Aber wer war dieser Verwandte? Wir kannten doch niemanden«

»Wen interessiert das!«, lachte Markus und küsste sie auf die Wange. »Jetzt können wir uns alles leisten, was wir wollen!«

Greta zog die Brauen hoch, doch bevor sie etwas sagen konnte, begann Markus bereits von teuren Autos und Luxusreisen zu schwärmen.

Doch am nächsten Tag war Markus wie ausgewechselt. Nach einer schlaflosen Nacht als künftiger Millionär blickte er auf Greta herab, befahl herum und verlangte ständig Aufmerksamkeit. Jedes seiner Worte drehte sich darum, wie reich und wichtig er jetzt sei als hätte er nicht nur Geld, sondern auch den Nobelpreis gewonnen.

»Weißt du, Greta«, sagte er beim Frühstück, ohne sie anzusehen, »jetzt, wo ich reich bin, müssen wir unsere Beziehung überdenken.«

Greta erstarrte und starrte ihn fassungslos an.

»Was meinst du damit?«, fragte sie mit zitternder Stimme.

»Nun, ich bin jetzt auf einem ganz anderen Level«, erwiderte er und biss genüsslich in sein Brötchen.

»Andere Leute? Was redest du da, Markus?«

»Dass ich jetzt reich bin«, wiederholte er, als wäre das Erklärung genug. »Und du du bist zu gewöhnlich.«

Greta war geschockt. Sie traf sich mit ihren besten Freundinnen Anna und Lina in einem Café, um ihnen alles zu erzählen.

»Mädels, ihr werdet es nicht glauben!«, begann sie, kaum dass sie am Tisch saßen. »Markus hat eine Erbschaft bekommen und hält mich jetzt für nicht mehr gut genug!«

Anna schnaubte verächtlich.

»Na, das ist ja eine Überraschung. Wer war dieser ominöse Verwandte?«

Lina runzelte die Stirn.

»Und was wirst du jetzt tun?«

»Ich weiß es nicht«, seufzte Greta. »Markus ist so so widerlich geworden!«

Anna schüttelte den Kopf.

»Greta, bist du sicher, dass da nicht ein Fehler vorliegt? Vielleicht ist er nur vorübergehend verrückt geworden?«

»Ich weiß es nicht«, wiederholte Greta. »Aber so war er nie.«

Lina überlegte schweigend.

So endete der Abend. Greta ging nach Hause, wo Markus bereits in Luxusautokatalogen blätterte. Eine schwere Last lag auf ihrem Herzen, doch die Hoffnung auf ihre treuen Freundinnen gab ihr Halt.

Tage vergingen, und Markus wurde immer unerträglicher. Obwohl er das Geld noch nicht erhalten hatte, benahm er sich, als gehöre ihm die Welt. Er behandelte Greta mit Arroganz und verlangte jeden Tag mehr.

»Greta, wo ist mein Anzug?«, brüllte er eines Morgens. »Ich habe heute ein wichtiges Meeting!«

Greta holte den Anzug und hängte ihn ordentlich an die Schlafzimmertür.

»Markus, können wir reden?«, fragte sie zaghaft.

»Nicht jetzt«, winkte er ab. »Ich habe keine Zeit für Nebensächlichkeiten.«

Gretas Augen füllten sich mit Tränen. Sie verstand nicht, wie der Mann, den sie liebte, sich in diesen kalten Fremden verwandeln konnte. Sie beschloss, sich erneut mit Anna und Lina zu treffen.

Abends saßen sie im vertrauten Café am Eck, bestellten Kaffee und sprachen über alles.

»Mädels, ich halte das nicht mehr aus«, begann Greta mit Tränen in den Augen. »Markus behandelt mich wie eine Bedienstete und sagt, er brauche jetzt andere Leute um sich.«

Anna rollte die Augen.

»Was für ein Wichtigtuer! Greta, du musst ihm die Meinung sagen. Er hat das Geld noch nicht mal und benimmt sich schon wie ein König.«

Lina nickte entschlossen.

»Greta, wir sind für dich da. Es wird alles gut.«

Markus Verhalten wurde immer schlimmer. Er beschuldigte Greta, nur auf sein Geld aus zu sein, und stellte ihre Jahre gemeinsamen Lebens in Frage.

»Greta, du bist einfach zu gewöhnlich für mein neues Leben«, spottete er eines Abends.

Gretas Geduld war am Ende. Sie wusste, sie musste handeln.

Am nächsten Tag traf sie sich erneut mit Anna und Lina.

»Greta, wir müssen dir die Wahrheit sagen«, begann Anna ernst.

Lina ergänzte: »Es tut uns leid, wir wollten nur einen Streich spielen, aber es ist außer Kontrolle geraten.«

Greta starrte sie fassungslos an.

»Was meint ihr?«

Anna seufzte.

»Der Erbschaftsbrief er ist gefälscht. Lina und ich haben das inszeniert, um dir zu zeigen, wie Markus sich mit Geld verändern würde.«

Gretas Hände zitterten.

»Ihr meint, alles war eine Lüge?«

Lina nahm ihre Hand.

»Greta, wir wollten dir zeigen, wer er wirklich ist. Und jetzt weißt du es.«

Greta schwieg lange. Dann sagte sie leise:

»Ihr hättet das nicht tun sollen. Aber jetzt weiß ich, dass Markus nicht der ist, für den ich ihn hielt und dass meine Freundinnen bereit sind, alles für mich zu tun.«

Als Markus nach Hause kam, fand er Greta entschlossen im Wohnzimmer vor.

»Setz dich, Markus«, sagte sie ruhig. »Wir müssen reden.«

Er stöhnte genervt.

»Schon wieder ein Gespräch? Ich habe keine Lust darauf.«

»Ich weiß, dass der Brief gefälscht war«, erklärte Greta.

Markus erstarrte, dann explodierte er.

»Das ist lächerlich! Du glaubst deinen Freundinnen mehr als mir? Die sind doch nur neidisch!«

Greta stand auf und sah ihm direkt in die Augen.

»Nein, Markus. Sie haben mir geholfen, die Wahrheit zu sehen. Du hast mich gedemütigt, nur weil du dachtest, du wärst reich. Ich verdiene Besseres.«

Wutentbrannt packte Markus seine Sachen. Als die Tür hinter ihm zuschlug, durchflutete Greta eine Mischung aus Trauer und Erleichterung.

Kurz darauf kamen Anna und Lina. Sie setzten sich zu ihr, und Lina holte tief Luft.

»Greta, wir haben dir zwar die Wahrheit über den Brief gesagt, aber nicht den wahren Grund. Vor drei Wochen hat mich ein Anwalt aus der Schweiz kontaktiert. Er suchte dich, aber deine Social-Media-Profile sind alle privat. Er gab mir seine Nummer es geht um eine echte Erbschaft.«

Greta starrte sie ungläubig an.

»Eine echte Erbschaft? Von wem?«

Anna lächelte.

»Der Anwalt hat keine Details verraten, aber wir wollten erst Markus testen, bevor wir dir davon erzählten. Wir wollten sichergehen, dass er dich nicht verletzt.«

Greta rief den Anwalt an und er bestätigte es: Die Erbschaft war real.

Anna und Lina umarmten sie strahlend.

»Jetzt bist du nicht nur reich, sondern auch frei von diesem Mann!«, rief Anna.

Sie stießen mit Sekt an auf ein neues Leben, wahre Freundschaft und eine strahlende Zukunft. Greta lächelte. Sie war bereit.

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Homy
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»Hör zu! Ich bin jetzt reich, und es ist Zeit für die Scheidung«, sagte der Ehemann überheblich. Er ahnte nicht, was folgen würde.
Ich bestelle einen Handwerker – und plötzlich steht mein Ex-Mann vor der Tür, der mich vor 7 Jahren verlassen hat. Er besichtigt meine neue Wohnung und will nun bleiben