Traumfänger

Traumfänger

– Schon wieder?! Simka, Simka! Wach auf! Sonst weckt sie noch die Kleinen! Halt sie fest! Lena rutschte aus dem Bett und schüttelte ihre Schwester an der Schulter. Wann gibt sie eigentlich mal Ruhe, ehrlich

Sonja wälzte sich im Schlaf hin und her, und ihr langgezogenes, klagendes Stöhnen schien das ganze Zimmer zu erfüllen, raubte einem beinahe den Mut und ließ einen unweigerlich nach hinten schauen so als könnte da jemand stehen.

– Wie in nem schlechten Gruselfilm! murmelte Simka, riss sich ihre Decke vom Bett und tapselte mit noch geschlossenen Augen zu Sonjas Bett.

Sie legte ihre Decke über Sonja, kuschelte sich zu ihr und summte leise:

– Schlaf, Kindlein, schlaf Mist, Lena! Kindlein, schlaf, kannst du vergessen die glüht ja förmlich! Weck Mama!

Lena tappte aufgeregt um Sonjas Bett herum, seufzte ergeben und schlich dann widerwillig zu den Eltern ins Schlafzimmer. Was sollte sie auch machen? Sonja war halt genauso ein Kind wie sie selbst oder die anderen. Und Mama würde sie und Simka eh schimpfen, wenn sie merkten, dass sie was verschwiegen haben.

Im Schlafzimmer war es ruhig. Lena strich mit der Hand übers Gitterbettchen von Sergej, das nah am Elternbett stand, dann berührte sie Mamas Schulter.

– Mama

Die braunen Augen, so wie Lenas eigene, waren sofort weit offen als hätte Susanne gar nicht geschlafen und ihre warme Hand legte sich auf Lenas Finger.

– Was ist, mein Schatz?

– Sonja gehts nicht gut! Ich glaub, sie hat Fieber. Sie fühlt sich an wie ne Wärmflasche!

Sergej wimmerte leise, und Susanne stimmte, ganz wie Simka eben, gleich ein kleines Schlaflied an:

– Schlaf, Kindlein, schlaf

Sie schob Lenas schmale Hand an Sergejs Seite.

– Schau schon mal nach ihm, dass er nicht richtig aufwacht. Ich komme gleich

Ganz leicht stand Susanne auf, obwohl sie gestern nach dem Sturz von der Leiter eigentlich Rückenschmerzen hatte, und schlich im Zehenspitzenlauf zu den Mädchen ins Zimmer, horchte in die warme, schlafende Dunkelheit des Hauses.

Das Haus war ihr ganzer Stolz. So oft musste sie sich anhören, dass sie den Bau zusammen mit Alex gar nicht stemmen könnten Dass sie sich das sparen und lieber in einer Wohnung bleiben sollten.

Die Verwandten zuckten mit den Schultern und warfen ohne Scham einen Spruch nach dem anderen:

– Wozu braucht ihr so ein Riesending? Ihr habt doch keine Kinder!

Jedes Mal tat das in Susannes Herz weh. Ihr Kopf sank, als würde jemand Unbarmherziges sie immer tiefer drücken. Kannst keine Mutter werden? Dann hast du auch kein Recht, mit stolzem Blick durchs Leben zu gehen Es gibt Würdigere!

Wenn Alex sie dann wieder mit gesenktem Blick vorfand, nach einem frustrierenden Gespräch mit Mutter oder Tanten, schloss er sie fest in die Arme, und sie drückte ihre Wange in die kleine Mulde an seinem Hals. Sie spürten das nicht nur körperlich, sondern auch seelisch als ob der eine nichts fühlen oder denken könnte, was der andere nicht mitspürte.

– Lass sie die Leute doch reden! Die haben keine Ahnung!

– Aber, Alex sie haben doch recht. Es wird keine Kinder geben

– Das sehen wir noch! Alex biss die Zähne zusammen, wenn jemand wagte, Susanne zu verletzen, und schwor sich, ihren Herzenswunsch wahr zu machen.

Man denkt ja, heute ist alles möglich, wenn man das nötige Geld hat und nicht weit von einer Großstadt wohnt. Aber Klinik für Klinik immer wieder Absagen. Die Ärzte zuckten mit den Schultern:

– Wir sind auch keine Zauberer.

Und Susanne senkte den Kopf, konnte Alex nicht mal mehr sagen, was sie längst als unausweichlich akzeptiert hatte. Aber als er mit dem Bau des Hauses anfing, redete sie doch Klartext.

– Alex Ich liebe dich. Das weißt du. Aber du brauchst doch ne richtige Familie. Wenn ich dir kein Kind schenken kann dann lass uns scheiden.

– Das kannst du vergessen! Alex wurde wütend, knallte die Teetasse auf den Tisch, verbrannte sich dabei die Finger und sprang auf. Susanne, hör auf mit dem Quatsch! Ich bin ein einfacher Typ, ich sag, was ich denke, egal wie. Deiner Mutter passt das wieder nicht. Und was interessierts mich? Wer hat dir denn ins Ohr gesetzt, dass ich dich ziehen lasse, bloß Er wollte was anderes sagen, ließ es aber. So ne Dummheit!

– Ich?! Susanne blickte auf, völlig überrascht, die Tränen vergessen.

– Wer denn sonst?! Redet einen solchen Blödsinn!? Ich brauch dich! Wenns Kinder gibt, schön. Wenn nicht Ist halt unser Schicksal. Nicht jedem ists gegeben, Eltern zu werden.

Ganz beruhigt war Susanne mit diesem Gespräch nicht, auch wenn Alex ihr das versicherte. Männer sagen viel, wenn sie jung sind und alles gut läuft, dachte sie. Aber irgendwann fängt er an, an verpasste Chancen zu denken

Doch Alex blieb standhaft. Er hatte einfach zu lange auf seine Susanne gewartet.

Für Susanne war es die zweite Ehe. Sie hatte mit neunzehn das Elternhaus verlassen, mehr um ihrer Mutter zu entkommen als weil sie wirklich heiraten wollte.

Mit ihrer Mutter, Lydia, war es nie einfach. Mal wurde Susanne über den grünen Klee gelobt, das nächste Mal war sie das reine Unglück. Wie bin ich nur zur Mutter so eines Dings geworden?!, rief Lydia, aber am Vortag war Susanne noch ihr ganzer Stolz.

– Mama, warum liebst du mich nicht? rutschte Susanne eine Woche vorm ersten Hochzeitstag raus, als Lydia mal wieder das Brautkleid unmöglich fand.

Wenn Susanne darauf eine Antwort gehabt hätte, hätte sie sie gegeben. So schwieg sie und fragte sich, wie man jemanden lieben soll, der einen immer so runtermacht Als sie noch jünger war, hätte sie ohne zu überlegen Ja! gesagt, dass sie ihre Mutter liebt. Wie sollte man die Mutter nicht lieben? Später merkte sie: Weder Bildung, noch guter Job oder Freunde machen aus jemandem einen warmherzigen Menschen.

Mama war superschlau, hatte für alles ein Gespür und kam mit jedem zurecht nur nicht mit der eigenen Tochter.

– Mama, warum ? Ich bin dein einziges Kind. Mit Papa habt ihr euch nie gestritten. Was stimmt nicht mit mir?

– Kind, du redest Unsinn! murmelte Lydia und schob das Thema lieber weg, kritisierte nur, statt wirklich zuzuhören.

In solchen Momenten stellte Susanne fest: Sie war nie wirklich gewollt; die Eltern hatten sich viel mehr einen Sohn gewünscht.

– Mittelalter, ehrlich grummelte Susanne beim Spaziergang durch den Münchner Stadtpark. Ein Junge ist alles, ein Mädchen nichts. Quatsch! Bei mir wird das anders egal, ob Junge oder Mädchen

Die Hochzeit war ein großes Spektakel und eher stressig als glücklich. Susanne bekam kaum Luft in dem engen Korsett, aber Mama war plötzlich entzückt: Du bist glücklich, ja? Susanne nickte, suchte Blickkontakt zu einer Freundin eigentlich wollte sie nur, dass jemand sie erlöst.

Die Ehe war nach nur anderthalb Jahren vorbei. Ihr erster Mann packte nach einer Fehlgeburt einfach seine Sachen und verschwand, noch bevor Susanne aus der Klinik kam.

Die Eltern hatten ihr vor der Hochzeit schon eine Wohnung in Giesing gekauft. Bei der Rückkehr aus dem Krankenhaus chirpte Lydia: Wir vermieten die, und du ziehst wieder zurück zu uns! Jetzt fängt der Ernst des Lebens an! Susanne schwieg, bat aber ihren Vater, sie doch selbst bestimmen zu lassen. Zu ihrer Überraschung setzte er sich durch.

Susanne machte ihr Studium fertig, schaffte den Sprung in den Beruf. Nur das Leben blieb irgendwie auf Sparflamme. Nach den Komplikationen der Frühgeburt meinten die Ärzte: Es sieht schlecht aus, was eigene Kinder betrifft.

Das brach ihr fast das Genick. Sie wurde zur grauen Maus. Sogar Lydia schien ihre Leblosigkeit irgendwann zu bemerken und sagte einfach: Da muss man was tun.

Susanne wunderte sich zwar über die vielen Familienfeiern und Treffen mit jungen Männern Vermittlungsversuche der Tanten. Aber beim Grillen an einem Sommerabend tauchte Alex auf er war zufällig der Taxifahrer, der eine Tante samt Anhang zur Gartenparty der Familie brachte.

Susanne hatte an dem Tag genug und entwich mit einer knappen Ansage an Alex: In die Stadt, bitte! Er grinste, sie bemerkte dann peinlich berührt, dass sie ihren Geldbeutel vergessen hatte. Ach, machen Sie sich keinen Kopf schenken Sie mir ein Lächeln. Susanne wurde ernst:

– Einen Moment, warten Sie bitte. Ich bringe gleich Geld.

Doch als sie zurückkam, war der Wagen bereits weg. Sie stand im Innenhof, überlegte eine Begegnung des Schicksals?

Ihr Verschwinden blieb natürlich nicht unbemerkt, Mama war empört, Papa dagegen sagte nur: Beim nächsten Mal gib bitte Bescheid, damit niemand ausflippt!

Am nächsten Morgen tauchte Alex mit seinem alten weißen Golf vor ihrem Haus auf. Susanne, eilig Richtung Arbeit, wunderte sich kaum, als sie ihn sah.

– Steig ein!

Er war locker, selbstbewusst und deutlich kleiner als sie, was Susanne auf ihren Absätzen vermutlich einen noch schmächtigeren Eindruck verlieh.

– Einen Moment Sie kehrte um, kam in flachen Schuhen zurück und stieg ein.

So begann ihre Geschichte.

Sie wusste, die Familie würde niemals einen Taxifahrer akzeptieren. Aber Alex strahlte eine Wärme aus, die Susanne das erste Mal das Gefühl gab, willkommen zu sein. Sie hatte beschlossen: Es ist mir egal, was Mama denkt.

Lydia schimpfte natürlich wie wild.

– Ich enterbe dich! Hörst du! Was fällt dir ein?!
Aber Susanne war nicht mehr zu bremsen.

Irgendwann erzählte sie Alex von ihrer Unfruchtbarkeit.

– Was sagst du dazu? Sie drehte verlegen den Plüschhasen in den Händen.

– Tja, und meinst du, ich heirate dich nur fürs Kinderkriegen? Ich liebe dich, Susanne. Egal, ob wir Kinder haben oder nicht.

Das war ehrlich. Sie heirateten im Standesamt in München, feierten aber mit Alex Familie im kleinen niederbayerischen Dorf. Susannes Eltern blieben der Feier fern, ihr Vater kam nur kurz.

Mit Alex Familie verstand sich Susanne recht schnell. Seine Mutter, Helga, nahm sie gleich auf.

– Du bist aber dünn Alex, fütter sie ordentlich! Wenn sie nicht kochen kann, bring ichs dir bei. Nun Kopf hoch, Susanne! Das Leben ist kurz! Mach was draus! Komm, hilf mir, ich koche Marmelade, und auf die Männer kann ich da nicht zählen!

Da war plötzlich alles anders so einfach, so ehrlich. Und als Helga erfuhr, warum Susanne keine eigenen Kinder kriegen konnte, nahm sie sie in den Arm.

– Ach Mädel, das tut mir leid Aber weißt du, was? Danke, dass du es gesagt hast. Nicht jeder hätte so ehrlich sein können.

Irgendwann meinte Helga: Wenns mit eigenen Kindern nicht klappt, nehmt ein Pflegekind! Mich haben auch meine heutigen Eltern adoptiert und ich war ihr Ein und Alles.

Susanne war baff. Was, du bist adoptiert?! Na und? Meinst du, ein Adoptivkind ist irgendwie weniger Wert? Die Gene sind doch nicht alles

Das Haus wuchs, Alex hatte mittlerweile seine kleine Speditionsfirma in München aufgebaut, und Susanne arbeitete als Rechtsanwältin, besonders im Immobilienrecht.

Sie machten den Kurs für Pflegeeltern und suchten nach ihrem Kind.

Lange mussten sie nicht warten. Helga rief eines Abends an: Es gibt Kinder! Die Schmidts aus der Nachbarschaft sind ausgezogen, die Mutter hat die Kinder abgegeben. Es sind drei Geschwister zwei Mädchen, Sima, damals sieben, und Lena, sechs, und der kleine Sascha, zwei. Ich kenn die Kinder von klein auf, die brauchen ein Zuhause und sollen nicht ins Heim

Alex und Susanne zogen los. Plötzlich hatten sie eine ganze Rasselbande.

Sima und Lena gewöhnten sich nach kurzem Anfangszögern. Ganz erwachsen sagten sie zu Susanne: Du brauchst keine Angst zu haben. Wir sehen ja, dass du nett bist. Der zweijährige Sascha nannte Susanne bald nur noch Mama und war ihr absoluter Schatten.

Natürlich hagelte es Kritik von Susannes Familie.

– Was? Drei Pflegekinder?! Die Mutter schimpfte. Was machst du nur? Mit so einer Herkunft!

– Mama, ich bin Juristin. Ich weiß, was ich tue. Und ich entscheide jetzt selbst!

Und da dämmerte Susanne erst richtig, dass sie erwachsen geworden war.

Jahr um Jahr zog ins Land; die Kinder wuchsen und Susanne merkte gar nicht, wie sie selbst neu aufblühte.

Als sie schwanger wurde, merkte sie es erst nach Monaten alles auf den Stress geschoben, Arzttermine immer wieder aufgeschoben. Erst als Alex sie im Bad erwischte, wurde er ernst:

– Und jetzt? Wir gehen in die Klinik, Susanne!

Helga, die zu Besuch war, grinste nur: Ist eh klar, was los ist aber lass es dir vom Arzt bestätigen, dann glaubst dus auch.

Der Facharzt seufzte, drehte den Ultraschallbildschirm zu Susanne:

– Siehst du das? Das ist dein Wunder!

Susanne brach in Tränen aus, Alex rief sie freudig an seine Seite.

Sergej kam im Winter zur Welt, brachte Chaos, Lachen und viel Liebe ins Haus.

Die Mädchen nahmen das Brüderchen gelassen sie halfen eh, wo sie konnten. Nur Sascha eiferte und klammerte, wollte ständig Susannes Aufmerksamkeit. Es dauerte ein bisschen, bis er verstand, dass er deswegen nicht weniger geliebt wurde.

Doch kurz darauf kam noch ein weiteres Kind dazu Sonja.

Sonja war die Tochter von Susannes Cousine, die weit weg nach Norddeutschland gezogen war. Nach einer Familientragödie, einem Mord in der Verwandtschaft, war Sonja plötzlich Waise. Susanne bekam mitten in der Nacht den Anruf und organisierte alles, Sonja aus dem Heim zu holen.

Sonja war schwer traumatisiert, hatte fürchterliche Albträume.

Immer wieder kam Susanne, von den Mädchen geweckt, nachts ans Bett, nahm Sonja in den Arm: Du bist zu Hause, ich bin da. Niemand tut dir was.

Doch die Angst ging nicht weg.

Einmal fragte Sima die Oma Helga:

– Oma, warum hat Sonja so viel Angst? Wir hatten die doch auch nicht so krass

– Ihr seid stark, Mädels, aber Sonja ist zerbrechlich. Viel Liebe hilft am besten. Zeigt ihr, dass sie dazugehört; dann dauert es vielleicht, aber eines Tages ist es gut.

Die Mädchen überlegten. Spielzeug, Haarspangen, sogar eine neue Bluse nichts wirkte so recht. Sonja bedankte sich höflich und hängte die Sachen ordentlich weg.

Schließlich war es Sascha, der eine Idee hatte, als er ein Buch der Oma mitbrachte eine Geschichte über Indianer und Traumfänger.

– Einen Traumfänger, das brauchen wir für Sonja! Dann bleiben die Albträume hier im Netz hängen, und sie kann ruhig schlafen!

Die Mädchen bastelten Susanne kaufte Perlen und Bänder, die Gänse von Helga spendeten Federn, und Sascha sortierte mit ernstem Gesicht die Farben zu den Lieblingsfarben von Sonja, Sima, Lena und sich selbst.

Sonja bekam nichts mit die Überraschung sollte helfen.

Und auch in dieser Nacht erwachte sie schreiend, klammerte sich schließlich an Susanne und flüsterte: Gib mich nicht wieder weg, ja?

Susanne wurde plötzlich klar: Sonja erinnert sich genau an das Geschehene sie war dabei, als es passierte.

Es wurde eine schwierige Nacht, mit Fieber, schnellen Aktionen, viel Wasser und schließlich dem Einsatz von Alex ganzem Papa-Instinkt.

Am nächsten Morgen, im Kinderzimmer, entdeckte Susanne das Gebastelte an der Wand:

– Was ist das? fragte sie Lena leise.

– Ein Traumfänger, Mama! Sascha hats vorgeschlagen. Und ehrlich eigentlich braucht Sonja euch mehr als den. Weißt du, heute Nacht hat sie ganz ruhig geschlafen, während sie deine Hand hielt

Und Susanne merkte: In der Familie waren viele Traumfänger, die immer da sind, wenn der böse Traum kommt.

Mittags, während im Haus das Leben tobte und auf der Terrasse Sergej und Sascha über einen echten kleinen Küken stritten, das die Oma zum Einzug mitgebracht hatte, lehnten sich Susanne und Alex zurück. Sie hörten die Stimmen aus der Küche Oma Helga, Susannes Mutter Lydia, ein wenig hitzig, aber jetzt auch mit Lachen.

Der große Traumfänger an der Wand war mehr als nur Bastelarbeit. Er war ein Stück Zuhause, das für Sonja und alle anderen ein sicherer Hafen war geworden.

Und manchmal, wenn Susanne lächelnd in die Runde sah, dachte sie: Vielleicht fehlt noch jemand. Vielleicht nicht. Die Zeit wird es zeigen.

Aber jetzt jetzt ist alles gut. Alle sind daheim. Alles ist am Platz. Ganz wie es sein soll.

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Homy
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