Die blaue Strumpfhose

Die blaue Strumpfhose

Birgitchen, könntest du mich morgen vielleicht vertreten? Meine Schwiegermutter hat Geburtstag. Ich muss sie gratulieren.

Aber Günter meinte, ihr hättet sie doch erst vor einem Monat zu ihrem Namenstag beglückwünscht? fragte Nadine, während sie kaum aufblickte, die Box mit den Karteikarten in ihren Händen drehend. Die Schatten tanzen an der Decke und irgendwo flattert ein zerzaustes Etwas vorbei, vielleicht eine Buchseite, vielleicht ein Gedanke.

Nadine! Warum stellst du dich so an? Das eine war der Namenstag, das andere ist der Geburtstag! Weißt du, ich MUSS. Was fällt dir eigentlich? Ist das so schwer für dich? Keine Kinder, keine Verpflichtungen, ganz allein auf weiter Flur! Ach, entschuldige Das wollte ich jetzt nicht…

Irina schlug sich kurz theatralisch auf die Lippen, doch die Worte hatten schon wie Nebelschwaden die Luft vergiftet. Nadine drehte sich weg, nickte stumm und verließ das Lesesaal-Labyrinth, während ein Buch langsam, mit weichen Seiten, vom Regal schwebt.

Wie unschön das gelaufen ist… seufzte Irina und warf einen verstohlenen Seitenblick zu Luzia.

Mit Luzia ließ sich kein Schabernack treiben. Sie ließ sich nicht mit leeren Versprechungen abspeisen. Sie war Bibliothekarin mit Leib und Seele, aber jemand, der wusste, wie man sich behauptet. Nadine fürchtete manchmal, zwischen Luzias messerscharfen Argumenten zerrieben zu werden, Irina hingegen lachte so herzlich, dass selbst die Hausmeisterin abends davon träumt.

Siehst du, Nadine, nicht alle Bibliothekarinnen sind so blaue Strumpfhosen wie du! Guck uns an mich und Luzia! So muss man das Leben genießen! Aber du? Immer nur von der Bücherei nach Hause, mit kleinen Sprüngen wie ein ängstlicher Hase. Schals, Kätzchen… alte Jungfer! Entschuldige, das sage ich nur so direkt, aber sonst wirst du nicht wachgerüttelt. Warum bist du so? Eigentlich bist du doch ein hübsches Mädel! Rote Bäckchen, kräftige Zöpfe! Aber immer nur mit Tränen in den Augen… Sag doch was, Luzia?

Luzia zischte Irina sogleich an, ein scharfes “jetzt reichts” lag in der Luft.

Ach, hör doch auf! Was stellst du dich als Vorbild hin? Du hattest Liebhaber wie andere Münzen zum Fasching sammeln! Was hats gebracht? Jetzt bist du mit diesem Dieter verheiratet der dich entweder verklopft oder fremdgeht, wann immers ihm passt, und du, immer adrett gestylt, belehrst uns übers Leben!

Aber ich HAAABE einen Mann! Und Kinder! Und Nadine? Noch eine Katze? Bald schicken ihre Katzen sie samt Strickzeug aus der Wohnung. Sie zieht wahrscheinlich bald in die Bibliothek ein! Sag mal, Nadine, warum bekommst du wenigstens für dich selbst kein Kind? Na gut, einen Mann hast du nicht aber deine Eltern waren nicht arm, haben dir was hinterlassen. Könntest doch allein eine Tochter großziehen! Wäre schon nicht allein.

Nach solchen Momenten wurde Luzia derart deutlich, dass Irina sich eilig mit irgendetwas beschäftigte, und Nadine zog sich tief in die dunklen Ecken des Lesesaals zurück, um Tränen so heimlich zu verlieren, wie Tautropfen im Morgengrau.

Warum, dachte Nadine, warum nur? War es ihre Schuld, dass nichts klappte? Zu lange hatten ihre Eltern gekränkelt, ihre Mutter, ihr Vater… fünfzehn Jahre endlose Krankenpflege. Wer hätte sich da für sie interessiert? Gab auch kaum jemanden… Nadine sah ihr Spiegelbild, Hut ab vor der Ehrlichkeit keine Schönheitskönigin, aber auch kein Ungeheuer. Graue Augen, klares Gesicht, ein Zopf, den sie nach Mamas Tod abschnitt, zugunsten einer bequemen Kurzhaarfrisur.

Im Übrigen war sie ganz normal, Nadine… Durchschnittsfrau. Keine Laster, keine aussichtsreichen Pläne.

Nein, sie hatte nie recht danach gestrebt. Sie fürchtete sich zu oft hatte sie gesehen, wie Haushalt und Familie ihre Freundinnen zerrieben. Irina zum Beispiel ja, verheiratet… aber für welchen Preis? Die ganze Stadt wusste, dass ihr Mann eine zweite Familie hatte. Das Drama war so öffentlich, dass selbst der Staub davon erzählte. Irina zuckte nur mit den Schultern: Sollen die Leute doch reden, sieht jeder wenigstens, wie es wirklich ist. Sie war die rechtmäßige Ehefrau, und das genügte.

Warum zum Teufel, überlegte Nadine oft, hält sie das aus? Wo ist Stolz, der Respekt? Bücher lehren anderes… aber Bücher sind Bücher, und das Leben läuft hier in Wellen aus Staub und Kaffee. Stolz hilft nicht, wenn du zwei Kinder hast, kleine Löhne, und eine kranke Mutter. Deshalb verurteilte Nadine Irina nicht. Die wollte halt andere belehren, weil ihr eigenes Leben nicht im Lot war warum nicht? Wenn es ernst wurde, war Irina immer zur Stelle mit Spritzen, Infusionen, guten Händen und schlechtem Humor.

Willst du mich beleidigen? fauchte Irina, als Nadine abermals versuchte, ihr Geld zuzustecken, nachdem sie der Mutter einen Verband gemacht hatte. Stecks weg! Ich bin doch nicht aus Stein. Gut, dass wir Nachbarinnen sind! Du, hör auf mit dem ständigen Bedanken. Ist doch logisch.

Nadine schämte sich dann bis in ihren Träumen, und strickte fortan noch fleißiger für Irina und ihre Kinder. Irinas Tochter trug die von Nadine gestrickten Fäustlinge mit Eichelhähermotiv nur zu Festen, aus Angst, sie könnten verloren gehen.

Die sind doch so wunderschön! Was, wenn sie wegkommen?

Irina riet Nadine dann, endlich einen Onlineshop für Stricksachen zu eröffnen.

Den Leuten reißen sie so etwas aus den Händen!

Erst zögerte Nadine, dann winkte sie ab.

Ich kann das nicht in Massen herstellen. Alles Handarbeit.

Dann spann doch die Oma-Bande ein. Die Damenrunde sitzt doch eh im Hausflur, sollen sie sich mal nützlich machen. Gibt auch was zur Rente dazu.

Wahnsinnig, aber es funktionierte. Irina hatte wohl ein Händchen für Geschäfte, das sie nie auslebte, weil sie alle Kraft ins Familienringen steckte. Die Seite ging online, Bestellungen trudelten ein, es war keine Flut, doch Nadine atmete finanziell leichter, und die Damen strickten und häkelten abends vor dem Haus, während Konsumwolken über den Dächern der Stadt hingen.

Schau! Das ist aus Berlin, letzte Fashion Week! Tante Marianne hat neulich so eine Spitzendecke gezeigt nur das Muster variiert! Ändere das ein bisschen, schon hast du eine sensationelle Idee! So einen Rock würd ich selber tragen.

Nadine werkelte und nähte, nach zwei Wochen strahlte Irina in einem neuen Rock durch die Straßen, während der Webshop eine neue Produktseite zeigte.

Reich wurde niemand, aber immerhin. Nadine fühlte einen Hauch “Geschäftsfrau” und grinste eines Tages vor dem Spiegel.

Luzia, die mit ihren feinen Klöppelarbeiten half, schaute oft zu, wie Irina und Nadine ihre Ideen schmiedeten und lachte darüber hinaus. Für Luzia war diese Beschäftigung ein Segen, seitdem ihr Künstlergatte samt Pinsel und Traumgeprassel nach der Geburt der Zwillinge Richtung Alpen aufgebrochen war.

Meine Oma meinte, Klöppeln rettet den Tag. Sie hatte Recht.

Ihr Spitzenwerk zählte zu den teuersten Stücken im Shop, und Irina hatte nichts dagegen, wenn Luzia dafür mal ihr Lesesaal-Pult verließ.

Luzias “Künstler” hatte ein Faible fürs Verschwinden. “Auf der Suche nach sich selbst” war sein Motto, malerisch verschwunden, meist wortgewaltig. Die älteste Tochter nannte ihn schon “Onkel Martin”.

Mama, der Onkel Martin ist wieder da.

Das brachte Luzias Ehemann rasend vor Wut.

Du demütigst mich! Sie muss wissen, was für sie opfere!

Früher ließ Luzia das durchgehen (“Besser kein Vater als gar keiner,” meinte ihre Mutter), doch irgendwann fragte sie zurück:

Und was genau hast du für sie getan?

Ob es die Zwillingsschwangerschaft war oder schlichter Kummer, jedenfalls packte Martin beim ersten Schrei der Buben seine Palette und ward nie mehr gesehen. Luzia trauerte kurz, dann war sie zu beschäftigt in Dorf fuhr sie zu ihren Eltern, die ihr tatkräftig halfen, sammelte Gemüse, Kinder und Überstunden.

Ihre Kinder, fand Nadine, waren Goldstücke. Ginge es nach Irinas Rat, hätte sie längst “für sich” eines bekommen. Aber diesen Mut hatte sie nie. Wer würde sich um ihr Kind kümmern, wenn ihr etwas geschähe? Die Katzen? Nein. Verantwortung war kein Schal, den man ablegt.

Was Nadine nicht wusste: die Strickdamen, Komplizen Irinas, suchten längst einen passenden Ehemann für sie. In einer Stadt mit viel zu wenig Männern war das wie Ostereier in Schneegestöber schwierig, aber Hoffnung trieb. Nadine ahnte nichts, und Irina biss sich jedes Mal auf die Zunge, wenn sie zu direkt wurde.

Aber dann kam alles ganz anders. Eines Abends, als Irinas Dramatik aufblitzte und Nadine sich gerade dazu überreden ließ, sie zu vertreten, braute sich was zusammen wie ein Gewitter im Juli.

Sie ging später nach Hause. Die Gedanken drehten sich um neue Produkttexte, ein Kleid von Luzia, mit feiner deutscher Spitze es sollte das neue Aushängeschild im Shop werden.

Wie schön es ist, Luzia! Ein Hochzeitskleid du hast wirklich goldene Hände!

Sag das meinen Jungs! Kaum dreht man sich um, schnippeln sie schon mit der Schere am Saum. Musste alles neu machen, aber jetzt ist es besser als vorher.

Nadine sinnierte darüber noch, der Wind der Wörter spielte in ihrem Kopf, als auf der Treppe eine Bitte hereinwehte, ein fast nicht hörbarer Hilferuf.

Hilfe…

Sie erstarrte. Während Türen klapperten, irgendwo ein Lied aus einem Fernseher sickerte und die Katzenkönigin auf Samtpfoten die Treppenflucht inspizierte, bohrte sich der Ruf ins Mark.

Hilfe…!

Jetzt war keine Frage mehr. Sie kannte das Haus, die alten Leute, die Geschichten, die hier wie Spinnweben hingen. Diese alten Nachbarn hatten immer ein bisschen auf sie aufgepasst, als die Eltern starben. Einige halfen beim Stricken oder werkelten, andere schenkten Lächeln und Wünsche für brave Männer.

Eine davon war Frau Dr. Ziegler, ehemalige Mathelehrerin, Freundin der Mutter.

Gesundheit? Ach, Nadine, mach dir keinen Kopf! Gibt’s schon lange nicht mehr, wozu auch? Berichte lieber von dir!

Komisch, Nur Frauen wie Frau Ziegler brachten Nadine dazu, ein wenig zu erzählen. Dafür gab’s manchmal Therapieratschläge mit der Gravität eines Dirigentenstabs.

Leb dein Leben, wie es dir gefällt. Lass die Leute reden. Es ist dein Leben, nicht ihres. Wer behauptet, dass alles nach Schema F laufen muss? Guck, heiratest aus Pflicht, kriegst ein Kind, weil man soll macht das glücklich? Aus Erfahrung: nein. Ich hab so viele solcher Schüler gesehen, die verbogenen Kinder von nach Pflicht lebenden Eltern. Das wird meist nix.

Das gab Nadine Halt. Vielleicht war sie gar nicht so verkehrt, vielleicht war sie gar nicht so einsam unter den anderen?

Frau Ziegler lebte fast fünfzig Jahre verheiratet in der kleinen Stadt. Ein Ehemann, keine eigenen Kinder, dafür ein Herz voll für alle Chorkinder, Schüler, für die sie Großmutter spielte. Ihr Mann war vor kurzem gestorben, und Nadine brachte ihr damals ein Kätzchen, damit es morgens nach frischem Fisch verlangt und Frau Ziegler nicht versauerte.

Er ist jetzt auch allein. Was meinen Sie, Frau Dr. Ziegler?

Sie nahm den kleinen Boris so taufte sie ihn und es half beiden. Schließlich war für Boris immer morgens frischer Fisch Pflicht, etwas, das niemand bestreiten darf.

So lebten sie, Katze und alte Dame, recht zufrieden. Sie bat nie um Hilfe, schob alles irgendwie selbst, bis zu diesem einen Abend.

Der Hilferuf kam aus ihrer Wohnung. Nadine zögerte nicht, rannte die Treppen wie ein Wirbelwind hinab, trommelte an die Wohnungstür der Hausmeisterin.

Frau Müller! Notfall!

Vorschriften verflogen wie Schimmel in der Frühlingsluft, als niemand von Polizei, Feuerwehr oder Arzt ans Telefon ging. Frau Müller hatte für alle Fälle längst alle Schlüssel gesammelt.

Man weiß ja nie…

Tür auf, alle schleppen sich in die Wohnung; Dr. Ziegler liegt in der Badewanne, gestürzt, bewegungslos. Wie lange sie schon so lag kein Mensch weiß es. Nur Nadines feines Ohr hatte den Ruf gehört.

Sie rettete die Alte. Später, als Frau Ziegler aus dem Krankenhaus mit Gipsbein zurückkam, zog sie kurzerhand bei Nadine ein. Irina schimpfte, organisierte einen Pflegedienst und verpasste Spritzen.

Wir bringen Sie schon wieder auf die Beine, keine Sorge! Es gibt Wichtigeres im Leben als krank herumzuliegen!

Dr. Ziegler sträubte sich anfangs, wollte Nadine nicht belasten, beobachtete aber, dass dieser Einsatz aus reiner Warmherzigkeit kam.

Menschen wie dich, Nadine, gibt es nicht viele. Wo sind die Schutzengel, wenn man sie braucht? Vielleicht bist du selbst einer davon. Wer weiß?

Langsam kehrte Alltag ein: Nach Dienstschluss gabs einen Bericht aus Frau Zieglers Munde, Katzen werden aus der Gardine gezogen, Boris fordert Gerechtigkeit und neue Schüsseln, das Haus brummt.

Alles war wunderbar organisiert, die Katzen kämpften um die Vorherrschaft, Nadines kleine Wohnung ein Meer an Geschichten als sei sie selbst gast in einem seltsamen, phantasievollen Roman. Und dann: Ein abendliches Klingeln. Irina? Nein. Nadine stoppt den Film, tanzt auf Socken zur Tür.

Ein Mann steht da, schwer greifbar, bärtig, in Lederweste. Sie erkennt ihn nicht ein Traumwesen, halb Grizzly, halb Onkel.

Guten Abend, wohnt jetzt die Frau Dr. Ziegler hier?

Und Sie sind?

Ein alter Bekannter, wollte sie besuchen.

Plötzlich schießt Boris um die Ecke und springt den Mann an große Freude, ein zärtliches Streicheln, die Atmosphäre schmilzt. Nadine überlegt, öffnet dann.

Kommen Sie rein!

Dr. Ziegler strahlt:

Sebastian! Durch Zufall hier? Mein Junge! So lange nicht gesehen!

War auf dem Weg zu Freunden am Main, dieses Jahr treffen wir uns alle mit den Motorrädern. Da musste ich kurz vorbei.

Darf ich vorstellen: Nadine. Mein Schutzengel und Deutschlands beste Frau, glaub mir.

Und sieh an Sebastian errötet, stammelt ein leises Danke und verliert sich in der Küche.

Derweil spinnt Dr. Ziegler neue Pläne, plötzlich Brotteig, plötzlich Einkauf, damit Sebastian und Nadine immer mal wieder miteinander reden müssen.

Zwei Tage wird daraus Sebastian verschwindet, taucht wieder auf. Nach einigen Wochen ist Nadine plötzlich verlobt.

Sebastian, wir kennen uns doch kaum… Ist das nicht zu plötzlich? Nadine schaut durch die Fensterscheibe und fragt sich, ob sich vielleicht tatsächlich ein Herz in ihrer Brust aus rollenden Apfelkernen baut.

Ach, was soll’s? Müssen wir uns rechtfertigen? Wir sind keine Teenager mehr.

Irina und Luzia kriegen leuchtende Augen.

Nadine, ich frag besser nicht, ob du ihn liebst… Aber ist er ein guter Kerl?

Nadine lächelt so still, dass Irina innehält.

Gestern war sie noch eine graue Maus, heute ist sie Königin von Wiesbaden. Was Liebe alles macht!

Hab ich wieder was Falsches gesagt… Nadine, bleib einfach glücklich! Luzia, wir streichen sofort das Kleid aus dem Shop!

Schon erledigt, zwinkert Luzia.

Die Hochzeit hat Frankfurt noch nie gesehen: Ein Konvoi aus Motorrädern donnert durchs Viertel, die Spatzen auf den Dächern tuscheln, der Wind kichert, das Leben weht durch die Gassen.

Wer heiratet da? Nadine, die Bibliothekarin!

Na, die hats verdient. Ein gutes Herz!

Drei Jahre später unterstützt Sebastian Dr. Ziegler beim Aussteigen, doch sie winkt ab.

Ich kann das selbst! Lauf, hol deinen Sohn!

Nadine zupft ihr neues Kleid, richtet die Haare und ruft dem Fotografen zu:

Alle drauf! Jeder soll zu sehen sein!

Und so müssen sich wirklich alle einfinden: Irina, Luzia, Dieter, die Altdamen und Frau Müller natürlich mittendrin.

Wie könnte es anders sein? Gute Menschen kann man nie genug haben.

Die Treppen steigen weiter, die Katzen schnurren, und irgendwo dreht sich ein wildes, wunderschönes Buch weiter Seite um Seite, genau so, wie der Traum es will.

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Homy
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