Nur noch ein Schritt bis zum Traualtar

Nur einen Schritt vor dem Traualtar

Saskia stand vor dem großen Spiegel in ihrem Jugendzimmer und konnte ihren Blick kaum von sich abwenden. Sie drehte sich langsam nach links und rechts, begutachtete die Spiegelung, und auf ihrem Gesicht breitete sich ein glückseliges Lächeln aus. Das Kleid das Hochzeitskleid schmiegte sich weich an ihre Figur, der Rock schwang bei jeder Bewegung leicht mit. Saskia hob immer wieder vorsichtig den Saum, ließ ihn wieder fallen und stellte sich dabei vor, wie sie zum Altar schreiten würde.

In der Tür erschien ihre ältere Schwester Greta. Sie lehnte an den Rahmen, verschränkte die Arme und sah Saskia mit einer Mischung aus Liebe und leichtem Spott zu.

Du siehst wirklich bezaubernd aus, Schwesterherz, sagte Greta schließlich lachend. Aber du brauchst auf jeden Fall noch ein zweites Kleid. In diesem opulenten Teil hältst du keinen ganzen Abend aus. Überleg mal: Essen, Tanzen, Gratulationen und du im Tüllkleid, das dich halb bewegungsunfähig macht.

Saskia blieb stehen und warf einen kritischen Blick auf ihr Spiegelbild. Die Worte ihrer Schwester ließen sie stutzen. Warum hatte sie daran noch nicht gedacht? Das Kleid war perfekt für die Trauung und die Fotos genau so, wie sie es sich erträumt hatte: elegant, festlich, ein echtes Brautkleid. Aber für die Feier, fürs Tanzen und Lachen mit Freunden und Familie wäre doch etwas Schlichteres passender. Zum Beispiel ein knielanges, luftiges weißes Kleid, in dem man sich frei bewegen konnte.

Meinst du? fragte Saskia, hob prüfend den Rock und musterte ihn erneut. Na gut Hilfst du mir beim Aussuchen?

Natürlich!, antwortete Greta sofort. Ich kenne dich ohne meine Hilfe stehst du im Laden bis zum Ladenschluss, probierst alles durch und gehst am Ende ohne etwas nach Hause. Ich wundere mich ja schon, dass du das Kleid hier gefunden hast!

Saskia zuckte verlegen mit den Schultern. Ich habs anfertigen lassen. Die Schneiderin hat meinen Entwurf übernommen. Wäre ich in ein Brautmodengeschäft gegangen, wäre ich wohl nie wieder rausgekommen so viele Kleider, so viele Details

Sie drehte sich vom Spiegel weg, setzte sich auf die Bettkante und sah Greta bittend an. Hast du morgen Zeit? Kommst du mit zum Einkaufen? Ohne dich verliere ich total den Überblick.

Greta trat näher, fuhr bedächtig über das makellose Kleid und lächelte. Für dich verschiebe ich alles. So oft kommt es ja nicht vor, dass meine kleine Schwester heiratet. Wir finden das perfekte Tanzkleid, versprochen!

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Saskia saß am großen Küchentisch, umringt von stapelweise schneeweißen Einladungskarten. Draußen war längst Abend, das Licht der Leselampe tauchte den Tisch und die ordentlich sortierten Kuverts in warmen Schein. Saskia beugte sich über eine Karte und schrieb in schönster Handschrift die Namen der Gäste. Sie wollte jeder Einladung eine persönliche Note geben also keine Standarddrucke, sondern alles von Hand, um dem Fest einen Hauch von Herzlichkeit zu verleihen.

Anfangs hatten Greta und die Mutter helfen wollen, aber Saskia bestand darauf, alles selbst zu machen: Es ist doch meine Hochzeit! Wenigstens ein Teil soll ganz von mir kommen.

Fast geschafft, murmelte sie und drehte die nächste Karte um. Die Hand schmerzte von der ungewohnten Anstrengung, die Finger zitterten nach Stunden des Schreibens leicht. Wahnsinn so lange habe ich nicht mehr mit der Hand geschrieben

Greta trat schweigend in die Küche, setzte sich ins Sessel ihr gegenüber und beobachtete Saskia. Nach ein paar Minuten fragte sie leise: Soll ich doch helfen? Siehst du, wie viel noch vor dir liegt. Und warum macht eigentlich Markus nicht mit? Er hat doch auch Gäste geladen.

Saskia legte den Stift aus der Hand, lockerte die Finger und lehnte sich nach hinten. Er hat zurzeit unheimlich viel im Büro vor dem Urlaub will er alles abschließen, damit er später wirklich abschalten kann. Kennst das doch: Wenn man weg ist, soll nichts mehr offen bleiben.

Kurz zögerte sie, dann schimmerte ein verträumtes Lächeln in ihrem Blick. Nach der Hochzeit machen wir eine kleine Reise. Weg von allem Stress, irgendwohin, wos ruhig und warm ist. Wir möchten einfach gemeinsam neu starten.

Trotzdem wenigstens zehn Karten hätte er unterschreiben können, murmelte Greta. Sie war bemüht, sachlich zu bleiben, doch innerlich war sie unruhig.

Markus war ihr von Anfang an reserviert vorgekommen. Obwohl Saskia voller Glück strahlte, empfand Greta ihn als distanziert. Immer wieder fragte sie sich, ob ihre Fürsorge nicht vielleicht übertrieben war. Manche zeigen ihre Gefühle eben nicht so offen. Vielleicht war Markus einfach nur zurückhaltend?

Das mulmige Gefühl blieb. Oft, wenn sie ihn beobachtete, wirkte es, als sei Markus gar nicht ganz bei der Sache. Oder als wolle er nicht realisieren, was geschah immer wieder blitzte etwas Abwesendes in seinem Blick auf, als würde er sich nur treiben lassen.

Ironischerweise war Markus derjenige gewesen, der überhaupt von Hochzeit gesprochen hatte. Nach drei Monaten Beziehung. Kurz, aber er war es, der klipp und klar gesagt hatte, er wolle jetzt alles offiziell machen.

Ich möchte, dass dieser Tag für immer in Erinnerung bleibt, hatte er gesagt und Deko-Vorschläge ausgebreitet. Sieh mal, zarte Pastelltöne, frische Blumen Das wird unvergesslich.

Er suchte das Restaurant aus, bestand auf viele Gäste: Meine Verwandten reisen quer durch Deutschland, nur um dabei zu sein, das können wir doch nicht klein halten!

Saskia hörte ihm begeistert zu; sie ahnte nichts von den kleinen Widersprüchen wie Markus plötzlich stockte oder sein Blick bei Gesprächen über die Zukunft leer wurde.

Greta wusste nicht, was sie davon halten sollte. Markus tat sehr engagiert, doch irgendetwas wirkte gespielt, als spiele er die Rolle des perfekten Bräutigams, ohne zu wissen, warum.

Vielleicht wars nur Lampenfieber? Aber warum blieb dann dieses komische Gefühl?

Greta sah zu Saskia, die Stoffproben betrachtete, und seufzte: Hauptsache, Saskia ist glücklich. Alles andere das würde die Zeit zeigen

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Für Saskia war es ein Segen, wie gut die Hochzeitsplanung lief. Markus übernahm fast alle Kosten: reservierte ein elegantes Restaurant, engagierte einen Top-Fotografen, plante für sie die Flitterwochen in die Sonne. Saskia kümmerte sich fast nur ums Brautkleid, Frisur, Makeup und ein paar Kleinigkeiten. Das nahm viel Druck von ihr, sie schätzte Markus Engagement sehr.

Eines Abends, bei Tee in der Küche, wagte Greta dann doch die vorsichtige Frage, die sie schon länger beschäftigt hatte.

Findest du nicht, dass alles ein bisschen schnell geht?, fragte sie, rührte in ihrer Tasse. Ihr kennt euch kaum ein paar Monate Es ist nicht dasselbe, wie mal nebeneinander wohnen. Vielleicht würdet ihr euch erst mal zusammenraufen, und nach einem halben Jahr dann groß feiern?

Saskia war nicht gekränkt sie kannte Gretas Sorge und dass nur Liebe dahintersteckte. Sie lächelte, Augen strahlten.

Mach dir keine Sorgen, Greti, das wird traumhaft! Ich koche gut, kann Markus allerlei leckere Gerichte servieren, Sauberkeit mag ich auch. Klar, er ist viel in der Arbeit, aber ich schaff das! Sonst hole ich mir halt Hilfe dazu.

Sie nahm einen Schluck Tee, ihr Blick wurde lebhafter: Ich bin verliebt! Zum ersten Mal fühle ich so als hätte ich endlich gefunden, was ich gesucht habe. Die Chance lass ich mir nicht entgehen!

Greta kümmerte ihre eigenen Zweifel viel wichtiger war jetzt die Unterstützung für die Schwester.

Hauptsache du bist glücklich, sagte sie und legte liebevoll ihre Hand auf Saskias.

Danke, Greta! Ich bin wirklich glücklich und sicher das hier ist der Anfang von etwas Großartigem.

Markus wusste, wie man eine Frau umwirbt, das musste Greta zugestehen. Jede Verabredung war wie im Film: mal schickte er einen Blumengruß, dann eine süße Karte, mal überraschte er sie mit einem Buch oder Lieblingsschokolade aus Kindertagen.

Bei der Arbeit fiel besonders auf, dass Markus jeden Morgen exakt um neun den Lieblingskaffee (mit Mandelsirup und Sahne!) liefern ließ. Auf dem Becher stand: Für die Beste. Saskia genoss den kleinen Luxus sichtlich.

Außerdem fuhr Markus sie persönlich zur Arbeit, holte sie ab immer pünktlich, öffnete die Tür, reichte ihr den Arm. Die Kolleginnen waren neidisch: Sag mal, wo hast du DEN gefunden?

Saskia selbst konnte ihr Glück manchmal kaum fassen.

Und so fragte sich Greta immer wieder: Vielleicht täuscht meine Intuition diesmal ja? Markus gibt sich so viel Mühe, beschert Saskia Glücksmomente, ist aufmerksam und trotzdem nagt etwas an ihr, ein diffuses Unbehagen, das kaum zu fassen war.

Eines Abends, während sie Tee tranken, brachte Greta es vorsichtig zur Sprache.

Saskia, er macht das alles wirklich charmant Und trotzdem macht es mir Unbehagen. Ich kanns schlecht erklären es fühlt sich alles so reibungslos an.

Saskia sah erstaunt auf: Wie meinst du das? Markus ist fürsorglich, aufmerksam Ich bin wirklich glücklich.

Greta schwieg einen Moment. Ich sage nicht, dass er schlecht ist. Aber schau genau hin. Wie reagiert er, wenn etwas aus dem Ruder läuft?

Saskia überlegte, dann lächelte sie: Du bist immer die Nachdenkliche von uns. Aber glaub mir, ich bin glücklich. Es gibt nichts, was ich mir mehr wünschen könnte.

Greta atmete auf und nickte. Na gut. Schauen wir mal, was kommt.

Doch das Bauchgefühl blieb, stärker denn je. Und leider sollte sich zeigen, dass sie Recht behielt die Probe stand ihnen noch bevor…

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Eines Abends kam Saskia gut gelaunt zu Markus, eine Mappe mit Notizen in der Hand sie wollte letzte Details für die Hochzeit klären, von Gästelisten bis Musik. Sie stellte sich einen gemütlichen Abend mit Pizza, Lachen und gemeinsamer Planung vor.

Doch schon im Flur spürte sie, dass etwas nicht stimmte. Markus stand mit Händen in den Taschen, blickte an ihr vorbei; sein Gesicht war seltsam hart, in den Augen lag Kälte.

Wie meinst du das keine Hochzeit? flüsterte Saskia, das Herz rutschte ihr in die Hose. Ihre Lippen bewegten sich kaum, als hätte jemand den Ton abgedreht. Was ist los? Ist etwas passiert? Rede doch bitte mit mir

Markus hob den Blick; in seinem Gesicht keinerlei Wärme. Im Gegenteil, ein zynisches Grinsen verzerrte die Züge.

Was los ist? Eigentlich nichts. Du bist halt eine Frau das reicht auch schon. Ihr seid doch alle gleich: Immer dem besseren Angebot nachjagen, Hauptsache mehr Geld, mehr Status. Kaum kommt einer daher, der mehr hat, geht ihr Ich kann euch nicht ausstehen!

Saskia erstarrte, glaubte, sie hörte falsch. Wie konnte Markus das wirklich glauben? Sie hatte sich doch voll auf ihn eingelassen, Freunde vertröstet, Urlaub verschoben, alles für die Hochzeit organisiert.

Markus, ich verstehe dich nicht Die Mappe in ihrer Hand wurde vom Klammern weiß. Ich hab niemals auch nur an jemand anderen gedacht. Für mich gabs immer nur dich.

Er zuckte die Schultern, sah am Fenster vorbei. Ach was. Ich seh doch, wie du andere Männer ansiehst. Wie du lachst, wenn einer von denen im Raum ist.

Saskia spürte einen Kloß im Hals. Sie wollte widersprechen, Klarheit schaffen, doch die Worte lösten sich nicht von der Stelle. Vor ihr stand nicht der Mann, den sie liebte sondern ein Fremder, gefangen in fremden Gedanken und alten Verletzungen.

Aber ich habe nie, begann sie, doch die Stimme brach.

Lass stecken, unterbrach Markus abwehrend. Ich hab gedacht, du wärst anders. Tja.

Eine Million Fragen schwirrten Saskia durch den Kopf, doch keine ergab mehr einen Sinn. Wie konnte in wenigen Minuten alles zerbrechen? Wie konnte der Mann, der Sonnenstrahlen in ihr Leben gebracht hatte, ihr so plötzlich die Tür weisen? Sie fühlte, wie die ganze Welt in ihr zusammenbrach das, woran sie geglaubt hatte, zerbröckelte.

Sie stand still, Tässchen auf den Lippen, die Knie weich. Sie wollte schreien, musste alles loswerden aber was sie herausbekam, war nur ein leises, fast stummes: Ich liebe dich. Ich brauche keinen anderen.

Markus sah sie an, in seinen Augen brannte alter Schmerz. Er hörte sie nicht sondern das Echo seiner eigenen Vergangenheit.

Einer hab ich mal vertraut und sie hat mich eiskalt stehenlassen. Viel Geld ausgegeben, Zeit, Mühe und dann, vor den ganzen Gästen, hat sie gesagt: Sorry, ich will nicht mehr.

Früher, als er noch Hoffnung hatte, hatte er dasselbe erlebt. Sie sagte kurz vor der Trauung lächelnd, wie immer Tut mir leid. Ich habs mir anders überlegt. Seitdem hatte er Angst, wieder verletzt zu werden, wieder alles zu verlieren.

Es tut weh, was?, murmelte Markus. Aber wenigstens mach ichs dir ohne großes Publikum. Geh einfach. Es reicht.

Die Worte schlugen ein wie eine Ohrfeige. Saskia schwankte, fand aber den Halt. Sie wollte noch etwas sagen, erklären, doch die Luft war raus. Still drehte sie sich um und verließ die Wohnung.

Die Tür fiel leise ins Schloss. Markus blieb alleine zurück, sank aufs Sofa und barg das Gesicht in den Händen am liebsten hätte er sich vor der ganzen Welt versteckt.

Ich sollte tatsächlich zum Therapeuten gehen, dachte er verbittert.

Er mochte Saskia wirklich sie war warmherzig, hörte zu, lachte über seine Späße, kochte seinen Lieblingssuppe. Aber je ernster es wurde, desto öfter sah er in ihr seine frühere Verlobte. Damals, als alles so klar schien und sie ihn dann auf der Zielgeraden fallen ließ.

Jedes Mal, wenn Saskia von der Zukunft sprach, von Kindern und Zuhause, überkam Markus eine Welle Panik. Er hörte wieder die Stimme: Sorry, ich hab einen anderen, der mich besser versorgen kann.

Er schüttelte den Kopf der Schmerz war zu real.

Leise griff er zum Telefon, blätterte im Kontaktbuch und wählte schließlich eine Nummer.

Hallo ich bins. Ich brauche Hilfe. Ich habe Angst, dass ich wieder alles verliere, wieder alleine dastehe. Ich will das nicht noch einmal erleben. Können wir darüber sprechen?

Am anderen Ende kam ein ruhiges, freundliches: Dass Sie sich melden, ist schon ein erster Schritt. Wann wollen Sie vorbeikommen?

Markus blickte auf das Abendlicht draußen und sagte leise: Schon morgen

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Ein Jahr später: Saskia steht in einem hellen Festsaal, von Sonne und Lachen erfüllt, umringt von Familie und Freunden. Sie trägt das Brautkleid, das sie sich so lange vorgestellt hatte zart, mit leichtem Tüllrock und feiner Spitze an den Ärmeln.

Die Musik setzt ein, sanft und warm. Saskia nimmt Markus Hand, sie treten gemeinsam in die Mitte und beginnen einen leichten, beschwingten Tanz.

Na, wie fühlt sichs an, Ehemann? fragt sie leise, und sieht ihm in die Augen.

Seltsam, gesteht Markus mit einem kleinen Lächeln, und doch ganz anders als damals.

Weil es jetzt ehrlich ist, sagt Saskia. Ohne Angst, ohne Zweifel.

Sie erinnert sich an den Tag vor einem Jahr, als sie zutiefst verletzt weggegangen war. Damals war sie zerschmettert, alles schien verloren. Doch die Krise war ein Neubeginn sie ging am nächsten Morgen noch einmal zu ihm, nicht um zu fordern, sondern um offen zu reden.

Ich gehe nicht, bevor wir das geklärt haben, sagte sie damals. Du hast Angst, ich weiß. Aber daraus muss nicht werden, dass wir alles zerstören. Lass uns das gemeinsam angehen.

Lange schwieg Markus, dann kam leise: Du verstehst das nicht Ich will den alten Schmerz nie mehr fühlen.

Und ich will nicht, dass du weiter mit Angst lebst, gab Saskia zurück. Lass uns Hilfe suchen.

Sie gingen gemeinsam zur Beratung. Schritt für Schritt lernte Markus, offen zu erzählen, von alten Wunden zu sprechen, und Saskia lernte, ihm geduldig den Rücken zu stärken, ohne Druck, ohne Vorwürfe.

So stehen sie nun hier, tanzen durch den Raum, die Gäste applaudieren, und in Markus Augen lodert Wärme und Dankbarkeit.

Weißt du, sagt er, ich bin so froh, dass du damals nicht aufgegeben hast.

Und ich auch, antwortet Saskia leise, schmiegt sich an ihn. Denn jetzt weiß ich: Unsere Liebe ist stärker als jeder Schatten.

Die Musik verklingt langsam, aber ihr Tanz geht weiter ruhig, vertrauensvoll, getragen von dem Glück, das entsteht, wenn zwei Menschen sich wirklich einlassen und alte Wunden gemeinsam heilen.

Letztlich lernten sie: Wahres Glück wächst, wenn man den Mut findet, einander ehrlich zu begegnen und gemeinsam durch die Angst zu gehen. Nur so entsteht wirkliche Liebe in Deutschland, wie überall auf der Welt.

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Homy
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Die letzte Tasse Kaffee