Anhängsel
Elke, aber sie kommt doch mit Anhängsel! Oder ist dir das egal? Hannelore stützte sich ans Gartentor und grinste ihre Nachbarin an. Konntest du wirklich nichts Besseres finden für deinen Sohn? Er ist doch ein guter Junge, weder krumm noch schief. Bei uns im Ort gibts genug junge Frauen. Und ausgerechnet sie hast du angeschnappt!
Elke seufzte schwer. Vor sich selbst mochte sie es schon nicht zugeben, dass die Wahl ihres Sohnes ihr nicht passte. Und von der langjährigen Rivalin das zu hören, das tat doppelt weh.
Also, Kinder sind doch eine Freude, Hannelore! Und was spricht denn wirklich gegen sie? Sie ist jung, hübsch, hat kein loses Mundwerk und ist anständig, das weiß ich ganz genau. Und ja sie hat ein Kind. Und? Der Junge ist im Ehe geboren, nicht einfach so unterwegs aufgesammelt. Dass sie nun Witwe ist, kann jeder passieren. Am Ende ziehen wir den Kleinen groß und ich schlag vielleicht noch einen Enkel dazu. Also Schluss jetzt mit dem Geschwätz!
Elke zog ihre Lippen zusammen und verscheuchte den dicken Kater der Nachbarin, der lässig auf dem Zaun balancierte und Richtung Ihr Haus schlich.
Der macht sich hier breit! Schon drei Küken sind ihm zum Opfer gefallen, Hannelore. Halt deinen Fellträger im Zaum, sonst hetz ich Fritz hinterher. Und dann ist das Gejammer groß!
Da hast du mich aber erschreckt! Hannelore schob ihren Tigerkater ein Stück weg vom Tor. Am Ende jagt er mich noch von meinem eigenen Hof! Ich schließ den Strolch ein. Letztes Jahr hat er mir auch die Hühner gejagt. Wenn er nicht ein so guter Mäusefänger wäre, hätte ich ihn längst abgeschoben. Aber was soll ich tun? Die Natur halt.
Der soll seine Instinkte bitte drinnen ausleben!
Elke, jetzt fällt es mir ein! Die Einmachgläser! Marmelade ist sicher schon fertig.
Du redest und redest hier, während andere schuften!
Das macht Gisela. Sie ist gestern aus Köln gekommen, um beim Krautpflanzen zu helfen.
Die Gisela? Die ist doch fast schon hochschwanger!
Eben, drum steht sie auch am Herd und rührt Marmelade. Sie will nicht untätig rumsitzen. So eine Schwiegertochter wünsch ich jeder!
Lobst du die immer nur hinter ihrem Rücken und hetzt sie vor Ort rum?
Ordnung muss sein! grinste Hannelore wieder. Wirst du auch erleben, wenn du mal Schwiegermutter bist. Wenn du zu nett bist, tanzen sie dir auf der Nase rum.
Schauen wir mal! Elke winkte ab. Willst du nun die Gläser? Ich hab keine Zeit zum Quatschen, es gibt Arbeit.
Als sie die Nachbarin endlich los war, machte sich Elke an den Hefeteig. Morgen kam der Sohn mit seiner Zukünftigen zum Kennenlernen. Die Zukünftige Elke ließ den Teig sinken und stützte sich auf die Arbeitsplatte, während sie aus dem Fenster schaute. Was das wohl wird…
Sie kannte Constanze flüchtig vom Hörensagen und ein paar Mal gesehen, wenn Elke zu ihrer Schwester ins Nachbardorf fuhr. Nicht auffällig, ganz normal. Blond, große Augen, immerhin groß genug für ihren Martin. Schon mehr Frau als Mädchen eigentlich. Sie war immerhin verheiratet gewesen und brachte einen Sohn mit, der jetzt drei ist. Das Leben hat Constanze mit harter Hand erwischt: Eltern früh verloren, von Oma und Opa großgezogen, geheiratet, ein Kind bekommen. Kaum durfte sich die Familie über den Urenkel freuen, da war der Ehemann bei einem Unfall fort. Und plötzlich stand sie allein da, mit Kind. Elke konnte anders als Mitleid nur schwer empfinden, nur lieber aus der Ferne ihr Herz hing nun mal an ihrem Martin. Seit sein Vater weg war, ist der Sohn ihr einziger Halt. Klar war sie froh, dass er nah war, aber auch besorgt. Erwachsen ist er schon, Zeit für eine eigene Familie, aber lange kam da nichts und Martin lachte nur und meinte, er würde auf die große Liebe warten. Und jetzt bringt er ausgerechnet die Constanze an. Also fuhr Elke sofort zur Schwester.
Stellst dich an wie eine Glucke! rief Irmgard entnervt.
Aber wer ist diese Person? Was ist, wenn er sie anschleppt und dann…?
Sie kommen wirklich nur kurz bei dir unter. Sonst wohnen sie dann im alten Haus, und das Grundbuch ist schon umgeschrieben. Der Bau ist zwar im Eimer, aber viel Grundstück ist drumrum. Neubau. So is es.
Elke hatte Schnappatmung. Martin zieht wirklich aus? Der Abstand zwischen den Dörfern ist doch minimal, Bus gibts auch. Trotzdem anderes, wenn er abends heimkommt und hilft, als wenn er Haus und Heim selbst führt. Besuchsgast am Feiertag…
Was guckst du betrübt? Bist ja gar nicht froh, was? Irmgard wurde sanfter und setzte sich zu ihrer Schwester. Loslassen, Elke, der Junge ist groß! Es wird Zeit.
Klar hast du recht. Ich hab nur Angst. Was, wenn es schiefgeht? Und das Kind…
Hör mal, ich sag dir was. Bei uns gibts viele junge Frauen, aber so gut wie über Constanze kann ich nix über keine sagen.
Eben das macht mir Sorgen so viel Perfektion, das gibts doch gar nicht.
Elke! Du bist unmöglich! Wenn sie schlecht wär, würdest du dich aufregen. Jetzt ist sie ordentlich auch nicht recht. Lass die Kinder einfach machen. Und wehe, du versaust es. Am Ende verlierst du deinen Martin.
Wieso das?
Nimmst du sie nicht auf, verlierst du ihn. Ich seh doch, wie er sie anschaut. Das ist Liebe.
Elke spürte einen dicken Kloß im Hals. Sie fühlte sich wie aufgespießt und konnte nachts kaum schlafen. Dennoch: Sie muss es richtig machen. Lächeln, nett sein. Lässt du dich erwischen, ist alles hinüber.
Elke legte kleine Piroggen aufs Blech. Ihr Mann Paul hatte die immer geliebt.
Wie Sonnenblumenkerne! lachte er immer Kein Ende. So köstlich!
Er küsste ihre Hand, sie lachte, zog sie weg und drückte ihn. Wie sie ihn jetzt vermisste! Zu gern hätte sie jetzt seinen Rat.
Die Nacht wurde kurz und unruhig. Immer wieder wälzte sie sich hin und her. Wenn nur schon Morgen wäre…
Constanze stand hinter Martin, wagte kaum hochzublicken. Der kleine Felix zappelte auf dem Arm und bestaunte das unbekannte Haus. Draußen auf dem Hof: Riesiger Hund an der Kette, der nicht mal bellte (bei Oma Ruth bellten Hunde doch immer!), und die Katze schlich vorbei. Felix reckte sich nach ihr.
Bleib mal ruhig.
Ach, lass ihn laufen, ich sperr Fritz weg, und sonst gibts nichts Gefährliches hier. Elke musterte die zukünftige Schwiegertochter. Was war das nur für ein Mädchen? Zart, blass man sah nicht, dass sie so einen kräftigen Buben aufgezogen hat. Irgendwas in Elkes Brust schmolz. Felix, gerade von der Hand gelassen, tapste zur Oma und schaute sie neugierig an.
Wo läuft die Katze hin?
Was für eine Katze? Elke war alarmiert. Ich hab keine Katze. Wo hast du die gesehen?
Felix zeigte Richtung Scheune, Elke japste:
Hinterher, schnell! Sonst frisst sie wieder die Küken!
Felix rannte los, die merkwürdige Frau immer hinterher, und sie erwischten die Katze im letzten Moment. Elke schleuderte ihren Hausschuh. Felix lachte, da musste Elke auch grinsen. So ein lieber Junge! Mutig und liebevoll. Als sie ihm das Küken zeigte, wagte er kaum, es zu berühren nur gestreichelt.
Es ist noch winzig!
Kurz darauf aß Felix schon Piroggen auf ihrem Schoß. Constanze warf Martin einen Blick zu, Elke schmunzelte:
Netter Junge, Constanze! Und Appetit hat er auch! Ein Traum für jede Oma.
Als sie bemerkte, wie Constanze die Luft ausließ, wurde das warme Gefühl in Elke stärker. So eine Mutter, die sich um ihr Kind sorgt… also, schlecht kann Constanze eigentlich nicht sein. Irgendwie atmete Elke leichter.
Martin witzelte über die Hochzeit, Constanze schwieg. Als Martin in die Scheune ging, fragte Elke ruhig:
Und du, warum bist du so still? Sie schob Felix die Schüssel mit Kirschen hin. Nimm, mein Schatz! Süß sind sie.
Was soll ich sagen? Ich hab Martin schon erzählt, dass ich keine große, laute Feier will. Heimlich beim Standesamt, das reicht.
Und er hört nicht zu?
Nein, meint, das gehört sich nicht. Ganze Verwandtschaft wartet. Sonst ist es beleidigend.
Vielleicht hat er nicht Unrecht. Aber du musst sagen, was du willst. Wieso denn keine große Hochzeit?
Constanze sah Elke mit großen grauen Augen an, überlegte und flüsterte:
Ich hab Angst. Das Glück mag’s leise. Einmal hab ich schon wild geheiratet und wies ausging, weiß ich.
Da täuscht du dich, Constanze. Du hast einen schlimmen Verlust erlebt, weiß ich. Aber ich sag dir mal was: Wenn dein erster Mann dich geliebt hat, freut er sich jetzt, dass du wieder glücklich bist. Wir alle haben Freude und Leid am Weg. Man weiß nur vorher nicht, was kommt. Ich glaube, nehmen muss man das Leben, wie es läuft. Mit Dankbarkeit oder auf andere Weise das muss jeder selbst wissen. Aber ausweichen kann man nicht.
Ich hatte nur Angst…
Wovor denn?
Dass ihr mich ablehnt.
Weswegen?
Weil ich Martin kriege. Er hätte jede haben können, und er nimmt mich…
Felix rutschte von Elkes Schoß.
Wer bist du jetzt? Fragende graue Augen sahen Elke an.
Jetzt bin ich deine Oma, Felix. Du kannst Oma Elke sagen. Oder Omi.
Gut! Nickte Felix ganz ernst.
Schließlich wurde doch die große Sause gefeiert, wie Martin es wollte. Die Tanten meckerten natürlich und warfen Sprüche, aber als Elke die Lippen zusammenzog, war gleich Ruhe.
Martin und Constanze wohnten fast ein Jahr noch bei Elke. Ihr innerer Stachel längst verschwunden. Sie sah, wie gut Constanze mit Martin umging, und erkannte: Sie muss aufhören, sich so viele Sorgen zu machen. Einfacher gesagt als getan. Aber wann immer sie mal grummelte, wusste Constanze es mit Charme und Liebenswürdigkeit zu entschärfen. Nie mit einer Retourkutsche, immer beschwichtigend.
Sag mal, redest du nie Tacheles, Constanze? Würdest du einmal Dampf ablassen und Martin alles sagen, dann gäb’s Ruhe mit Elke! Hannelore fächelte sich Luft zu.
Und dann gibt’s Streit zwischen Mutter und Sohn? Super Tipp, Hannelore!
Du bist stolz, Constanze. Das ist manchmal hinderlich im Leben.
Ein eigenes Hirn ist auch was wert! konterte Constanze und verschwand im Haus.
Hannelore schnaubte beleidigt, und die nächste Klatschgeschichte war geboren.
Das Haus auf dem neuen Grundstück war nach einem Jahr fertig. Constanze und Martin zogen um. Arbeit gabs genug und die Zeit flog. Irgendwann merkte Constanze, dass was nicht stimmt, und der Arzt sagte:
Sie sind schwanger.
Echt jetzt? starrte Constanze. Bin ich etwa schon zu alt oder zu zweite Wahl?
Weder noch. Alles gut, aber besser, Sie ruhen sich aus. Sie bleiben erstmal im Krankenhaus.
Elke kam noch am selben Tag, um mit Felix zu helfen. Als Constanze ihr die Tür öffnete, zuckte sie kurz:
Was ist?
Ach nichts. Sie beobachtete, wie Elke, immer noch leicht grimmig, kleine Mitbringsel für Felix auspackte.
Danke, Oma Elke! Felix fuhr begeistert sein neues Holzauto herum.
Bitte schön, mein Lieber! Constanze, sag mal, warum bist du erschrocken?
Elke hob die Brauen das war’s also wieder, Hannelore! Die hat ihr schon morgens mit miesem Klatsch die Stimmung verhagelt…
Erst ein Anhängsel, nun auch noch krank. Was wird die noch alles anschleppen, Elke? Ist es da nicht Zeit, Stopp zu sagen?
Hannelore, sag, hast du gar keine Kindheit gehabt, dass du so voller Bitterkeit bist? Was hat dir Constanze denn getan?
Ach, lass mich in Ruh! War doch nur Spaß! Alles wird gut.
Elke drehte sich ärgerlich weg und marschierte zur Bushaltestelle, den ganzen Weg damit beschäftigt, halbherzig runterzukommen. Constanze merkte es sofort.
Ignoriers einfach. Im Bus haben sich grad zwei alte Damen geprügelt, das hat mich mitgenommen.
Constanze lächelte. Wenn die Schwiegermutter lügt, sieht mans sofort. Aber wenn sie so tut, dann ist sie nicht böse auf sie.
Pack zusammen, kann ich was helfen?
Hab schon alles. Ich würd nur lieber nicht in die Klinik.
Muss aber sein. Gesundheit vom Kind geht vor. Mach dir um Felix keine Sorgen, ich pass auf.
Martin fuhr Constanze und die Wartezeit begann. Nach zwei Wochen hatte Constanze grünes Licht für kurze Zeit zu Hause.
Währenddessen rannte Elke wie aufgescheucht durchs Dorf und war dem Haarausfall nahe.
Herrgott, warum ausgerechnet jetzt?! Was sag ich Constanze nur?
Felix war am Morgen verschwunden. Elke ließ ihn manchmal allein draußen im Garten spielen er war brav und ging nie raus. Sie kochte, kochte und schaute optimistisch aus dem Fenster. Aber dann, nach einem Augenblick Ablenkung: weg. Panik! Der Zaun stand sperrangelweit offen. Straße leer. Wie lange? Nicht lang. Wohin nur?
Sie wusste nicht, dass Felix, angelockt von Lärm am Nachbarszaun, auf die Straße gerannt war. Jungs hatten einen kleinen schwarz-weißen Hund mit einer Schlinge um den Hals. Felix versuchte alles, bettelte, kämpfte und wurde am Ende von einer älteren Frau erlöst, nachdem die Bengel das Weite suchten. Der Welpe ging es zum Glück gut, er schmiegte sich in Felix Arm.
Euer Generation, was…? Lebende Tiere quälen! Manchmal sollten die Eltern echt wieder den Hintern versohlen!
Die Frau schüttelte drohend die Faust und stapfte davon. Felix, mit dem kleinen Hund auf dem Arm, blieb und grübelte: Mama hat gesagt, stehen bleiben, bis man gefunden wird. Also setzte er sich brav auf die Bank gegenüber der nächsten Gartentür und wartete Oma würde ihn schließlich suchen.
Was Felix nicht wusste: Er war viel zu weit weg, Elke suchte auf den Nebenstraßen. Martin kam kurz danach heim, sah die offene Pforte, bug Constanze auf die Couch (Ich hol Mama und Felix rüber dauert nicht lang!) und ging suchen.
Eine Stunde später hatte Martin Felix gefunden: Tief schlafend, den Welpen im Arm. Martin streichelte erst den Hund: Du wirst mal ein richtiger Hüter, was? Dann hob er Felix hoch.
Papa, ich hab brav gewartet! Geübt hab ich das, wie du gesagt hast!
Deshalb hab ich dich gefunden. Ist das dein neuer Freund? Martin deutete auf den Hund.
Der sieht aus wie Fritz oder wie Balthasar! Dürfen wir ihn behalten?
Klar. Ein Haus ohne Hund ist kein Zuhause! Mal schauen, was aus dem Kleinen wird.
Martin ging schnellen Schrittes heim. Elke lief kreidebleich am Ende der Straße, setzte sich erschöpft auf eine Bank. Aufatmend nahm sie Felix in den Arm.
Junge, hast mich erschreckt!
Oma, ich hatte keinen Schimmer!
Elke schluchzte leise und hielt Felix fest. Sie war seine Oma Punkt. Was andere sagen, war ihr egal.
Constanze erfuhr erst später, was da los war. Felix schwieg er spürte, Mama soll sich jetzt nicht aufregen. Gemeinsam wusch man den Flohbeutel von Welpen, lachte und knuddelte.
Ich hab dich so vermisst!
Ich dich noch mehr!
Die kleine Schwester von Felix wurde pünktlich geboren eine laute, quirlige Lütte: Paulina, nach Opa Paul. Elke blühte vor Glück und fuhr nun bei jeder Gelegenheit die Dörfer ab. Anfangs fürchtete sie, Constanze könnte ihr Felix nicht mehr anvertrauen. Doch sie schob den Gedanken beiseite.
Er hätte auch bei mir abhauen können, denk nicht drüber nach, Mama. Für ihn ist jedes Tier heilig. Er trägt sogar Marienkäfer von der Straße, damit sie keiner zertritt.
Ein gutes Herz hat er. So ists richtig.
Elke hielt sich mit Ratschlägen zurück, half aber fleißig mit, wenn Arme gebraucht wurden. Constanze nahm die Hilfe dankbar an, und jedes Mal, wenn das leise Danke, Mama kam, wäre Elke am liebsten auf einen Berg geklettert und hätte einmal ordentlich Jaaa! gebrüllt.
Wenn Felix ihr entgegenstürmte und Paulina fröhlich auf den Arm wanderte, wusste Elke: Alles richtig gemacht.
Wieder unterwegs zur Enkelin? Hannelore stand schon am Tor. Du verwöhnst sie!
Zu den Enkeln, Hannelore. Zwei hab ich.
Aber eigentlich gehört doch nur einer dir!
Hannelore, ich hab zwei. Beide sind meine. Opa wars im Herzen eh egal. Und du, würds nicht verstehen. Elke schnallte die Tasche zu. Soll ich dir mal ein Geheimnis verraten?
Na los, schieß!
Liebe funktioniert immer in beide Richtungen. Wer geliebt werden will, muss selber lieben. Deshalb liebe ich meine Kinder und Enkel und sie mich. Und du?
Ach, bei mir ists Respekt!
Immerhin was. Aber Liebe ist schöner, findest du nicht? Elke zwinkerte, sah auf die Uhr, schnappte sich die Tasche und machte sich auf zum Bus. Sie wurde schließlich schon erwartet.



