Kleiner Fehler – Wie Missgeschicke im Alltag unser Leben bereichern

Ach, du meine Güte! Das gibts doch gar nicht!

Sabine verreißt erschrocken das Lenkrad und wäre beinahe gegen den Mercedes-Benz geknallt, der direkt neben ihrem Schätzchen auf dem Parkplatz stand. Der große, dunkle SUV, der just in diesem Moment vorbeifuhr, war ihr wohlbekannt. Wie könnte sie Nachbars Auto auch nicht erkennen? Schließlich bringt Sabine damit jeden Morgen ihre beiden Jungs zur Schule.

Aber heute saß neben Klaus den Sabine sofort eindeutig erkannte, schließlich kannte man sich schon ewig nicht seine Frau, sondern eine komplett fremde junge Dame.

Diese Schnute und die hippe Mütze sagten Sabine zwar nicht alles, aber schon genug.

Na, so ein Schuft! Ist doch nicht zu fassen!, knurrte Sabine, fuhr dem Auto von Klaus hinterher, dachte kurz nach und war sich sicher: Das darf nicht einfach so durchgehen.

Ganz wie es in ihren Lieblingskrimis beschrieben steht, ließ sie einen BMW vor, reihte sich dahinter ein und behielt Klaus Auto dabei perfekt im Blick. Kein Wunder! Schließlich nennt Klaus dieses Ungetüm liebevoll seinen Panzer.

Panzer so nennt Klaus seinen Wagen, den er vom Vater geerbt hatte. Den zu verkaufen, wäre für Klaus undenkbar gewesen ist ja bei Deutschen so mit dem Familienerbe.

Den Vater hatte Klaus vor mehr als zwei Jahren verloren. Er hatte sich bis heute davon nicht richtig erholt. Das Verhältnis zu dem Mann, der ihn nach dem frühen Tod der Mutter allein aufzog, war zu eng gewesen. Klaus war gerade mal zwei, als seine Mutter, jung und schön, beim Haferbrei-Kochen seltsam aufstöhnte, in sich zusammensank und auf den kleinen Klaus, der sich ängstlich die Augen aus dem Kopf brüllte, nicht mehr reagierte.

Klaus brüllte so lange, bis sein Vater, der unterwegs war, weil ihm irgendwas zuhause fehlte, endlich herbeikam. Er hob Klaus hoch, rief Krankenwagen aber da war es schon zu spät.

Das war der schlimmste Schlag. Sein Vater, viele Jahre Amateurboxer, wusste genau, wie es sich anfühlt, wenn einem der Atem wegbleibt und das Licht ausgeknockt wird. Mit seiner Frau ging auch sein Licht. Das Herz, das sie ausfüllte, verweigerte einfach den Dienst. Sie hatte nie über Herzbeschwerden geklagt.

Den Sohn gab Klaus Vater weder seiner noch der Schwiegermutter, die beide viel zu weit weg wohnten da hätte er seinen Sohn ja so gut wie nie gesehen. Zum Umziehen zu ihm, nur um auf den Enkel aufzupassen, war niemand bereit. Auch der Tante seiner Frau, die sich regelrecht darum riss, lehnte er ab.

Du bist doch ein Mann! Du musst arbeiten! Wie soll denn das gehen mit dem Kleinen? Ganz allein? Der braucht eine Mutter!, moserte sie.

Keine Ahnung. Aber er bleibt bei mir. Irgendwie wirds schon klappen, blieb Klaus Vater stur wie ein Fels, was bei Deutschen ja keine Seltenheit ist.

Und eine Lösung gab es. Die kam schneller als gedacht. Die frisch pensionierte Nachbarin, Frau Maria Schröder, erklärte sich bereit, auf Klaus aufzupassen, solange sein Vater arbeitete. Bald kam Klaus in den Kindergarten. Langsam bekam das Patchwork-Familienleben Struktur. Klaus Vater wohnte weiter ohne neue Frau. Klaus wuchs ganz ohne Stiefmutter auf.

Maria Schröder, die aus unerfindlichen Gründen nie geheiratet hatte und keine Kinder hatte, behandelte Klaus wie ihren eigenen Enkel. Und der Junge hing ebenso an ihr.

Bist du meine Oma?, fragte Klaus.

Nein, Klausilein. Du kennst doch deine Omas! Ich bin deine Nanny.

Nanny? Was ist das?

Fast wie Oma.

Magst du mich?

Sehr, mein Schatz! Du bist mein liebster Junge!

Wie sollte Maria dazu Nein sagen? Nach Rücksprache mit Klaus Vater und ausdrücklich ohne Bezahlung durfte Klaus Maria Oma nennen. So hatte Klaus plötzlich drei Omas, was im Kindergarten so manchen Erzieher erstaunte.

Warum denn gleich drei, Klaus? Aber nach der Erklärung fragten die Erzieher nicht weiter, und die ledigen unter ihnen seufzten insgeheim dem Herrn Papa hinterher, aber Klaus Vater war ganz mit der Erziehung beschäftigt und an einer neuen Liebe nicht interessiert.

Klaus schloss die Schule ab, entschied zusammen mit seinem Vater, auf die Uni zu gehen, und klagte irgendwann Maria sein Leid:

Irgendwie mögen mich die Mädchen nicht.

Ach Quatsch! Wer hat sich denn letzte Woche unter meinem Fenster mit Nadine geknutscht? grinste Maria.

Die ist weg! Meint, es fehlt ihr was bei uns. Was denn nur? Weißt dus? Keine Ahnung. Was stimmt nicht mit mir, Oma?

Mit dir stimmt alles, mein Junge! Du bist klug, siehst gut aus und hast Herz. Du hast deine Richtige einfach noch nicht getroffen, warte es ab. Die läuft hier irgendwo rum, du siehst sie bloß noch nicht., prophezeite Maria.

Und Recht hatte sie.

Die schüchterne Kommilitonin, die Klaus bei Klausurthemen half, während Klaus längst im Betrieb seines Vaters kräftig anpackte, war viel zu zurückhaltend, um selbst den ersten Schritt zu machen. Klaus, gewohnt an offensivere Damen wie Nadine, ahnte nicht, was Sache war. Maria Schröder schaltete sich ein, als die junge Lisa ihr Notizen vorbei brachte.

Hat er denn eine Freundin?, druckste Lisa.

Nein, soweit ich weiß, ist Klaus noch zu haben.

Lisa strahlte über das ganze Gesicht, und als Klaus abends kam, um seine Unterlagen zu holen, gönnte ihm Maria einen echten Oma-Klapps.

Für was denn, Oma?!

Weil du Lisa den Kopf verdrehst und es gar nicht merkst! Sie ist was Besonderes. Greif zu, solche gibts nur alle hundert Jahre!

Die Hochzeit wurde klein und schlicht gefeiert. Klaus Vater hätte gern dicker aufgefahren.

Papa, Lisa will das nicht. Und weißt du, meine Schwiegermutter lebt sehr bescheiden, will da keinen Aufstand machen.

Klaus Vater begegnete seiner Schwiegermutter anfangs mit Misstrauen. Seine eigene Schwiegermutter hatte ihm den frühen Tod der Tochter bis heute übel genommen. Mit der Zeit aber gewöhnte sich alle Welt aneinander, und Lisa fuhr mit Klaus jedes Jahr für ein paar Wochen zur Oma aber die echte Sehnsucht blieb immer nach dem Vaterhaus.

Die Jahre gingen ins Land, Klaus und Lisa versuchten es mit Nachwuchs es wollte und wollte nicht klappen. Drei Jahre, vier Jahre, fünf Jahre Lisa wurde schon nervös, Streitigkeiten häuften sich. Maria Schröder holte Klaus zum Tee.

Was ist los, mein Großer?

Ich weiß nicht mehr, Oma! Laut Ärzten ist alles in Ordnung, und trotzdem klappt nichts! Lisa leidet, ich auch. Was machen wir nur, Oma?

Ruhig, Brauner. Ihr seid noch nicht soweit. Das Leben lässt sich nicht hetzen! Und wenns noch Zeit braucht, brauchts Zeit. Liebst du Lisa? Dann liebe sie so, wie sie ist. Der Rest stellt sich von ganz alleine ein!

Ein halbes Jahr später, beide fuhren schon ohne große Hoffnung in den Urlaub, wurde Lisa plötzlich ständig übel, müde und schwindlig. Klaus flitzte nervös mit ihr zur Frauenärztin, und die klärte ihn auf:

Vaterfreuden! Gratuliere!

Es dauerte, bis Klaus die frohe Botschaft realisierte. Lisa ging vom Weinen direkt ins Lachen, zeigte auf den Monitor.

Da schau, Klausilein, unser Wurm!

Der Erste war ein richtiger Brocken über vier Kilo Glück, mit dem Lisa als zarte Frau ganz schön zu kämpfen hatte. Für das nächste Kind kommen wir wieder!, erklärte sie nach der Geburt trocken.

Und siehe da: Tochter, dann noch ein Sohn und plötzlich war das Glück nicht mehr zu bremsen. Klaus war im siebten Himmel, Lisa ebenfalls.

Aber die Familie wuchs, neue Räume mussten her. Die alte Wohnung von Klaus und seinem Vater wurde zu klein.

Ihr braucht ein Haus! Wir bauen!, befahl Klaus Papa. Ein Grundstück war schnell gefunden, aber dann kamen Wirtschaftskrise, Geldprobleme alles war plötzlich schwer.

Da mischte sich Maria Schröder ein:

Klaus, ich hab da eine Idee. Eure Wohnung ist mir zu groß als alte Frau. Zieht mit Lisa und den Kindern zu mir! Dein Vater und ich sind nicht mehr die Jüngsten. So könnt ihr bauen und ich hab Gesellschaft. Und für deinen Vater koche ich gleich mit!

Der Umzug fand statt und Klaus werkelte Tag und Nacht für Firma und Familie. Sein Vater half, so gut er konnte, bis es gesundheitlich nicht mehr ging. Sein Testament schrieb er um, damit Maria im Ernstfall nicht ohne Dach dastünde.

Den vierten Enkel sah Klaus’ Vater nicht mehr. Lisa brachte ihn einen Monat nach seinem Tod zur Welt. Ihr jüngster Sohn wurde nach dem Opa benannt Alexander, genannt Sascha.

Das Familienleben tröpfelte so dahin, mal sonnig, mal bewölkt. Die Kinder wuchsen, Lisa und Klaus waren glücklich, Maria und die Schwiegermutter genossen die Enkel die Familie platzte beinahe vor Liebe.

Lisa war kontaktfreudig, aber wählerisch bei Freundinnen. Mit Sabine, einer anderen Mutter vom Spielplatz, entstand eine enge Freundschaft. Sabine war genauso alt wie Lisa, liebte Bücher und Theater, hatte aber selten Zeit, beides zu genießen. Ihre Zwillinge trieben sie und die Omas in den Wahnsinn. Sabine schätzte Lisa sie hörte zu, verstand, und konnte ein Geheimnis für sich behalten.

Sabines Ehe war tja kompliziert. Ihr Mann Hans, schön und charmant, sorgte gern dafür, dass Sabine wusste: Männer bleiben nie ganz zuhause. Aber Solidarität mit dem Schein der Familie war Sabines Rettungsring: Alle Männer sind so, redete sie sich ein. Die Jungen brauchen schließlich einen Vater.

Deshalb reagierte Sabine auch so aufgebracht, als sie Klaus mit dieser Unbekannten sah. Sie folgte dem Auto durch halb Freiburg, bis zu einem kleinen Restaurant, das ihr selbst vertraut war dort hatten sie und ihr Mann schon oft gegessen, Jazz-Band, nette Speisekarte.

Klaus half seiner Begleitung aus dem Auto und verschwand mit ihr im Restaurant. Sabine blieb im Wagen und überlegte, ob sie Klaus Frau Lisa sofort alles beichten sollte. Doch je länger sie nachdachte, desto mehr schmolz ihr Zorn dahin.

Was hätte es gebracht? Lisa hat vier Kinder, eine gebrechliche Maria, eine kranke Schwiegermutter, für die Klaus schon zweimal nach Frankfurt gefahren ist zur Behandlung. Alles auf eine Karte setzen, ohne sie richtig zu kennen was, wenn die Geliebte nur so ein Strohfeuer ist wie die vielen Affären ihres eigenen Mannes, nach denen nie wieder jemand kräht?

Sabine donnerte frustriert mit der Faust auf das Lenkrad, worauf das extra für Sabines Schätzchen eingebaute Hupenkonzert die Tauben aufscheuchte.

Aber die Wut legte sich, Sabine fuhr nach Hause, motzte auf alles, was auf der Straße war, und wischte sich immer wieder eine Träne weg.

Sie beschloss: Ich sag Lisa nichts! Wenn jemand mir bewiesen hätte, dass mein Hans fremdgeht, hätte ich ihn nicht mehr lieben können. Gerüchte sind das eine, die Wahrheit das andere. Und plötzlich bist du nicht mehr die Eine, sondern nur noch die, deren Platz jemand anderes jetzt einnimmt. Und manche Worte misst man in Glücksmetern setzt du sie anders, wird der Weg krumm.

Sabine parkte das Auto und blieb lange sitzen, saugte Kraft auf, bevor sie zu Kindern und Nanny in die Wohnung stieg.

Da rief Klaus an.

Ja? Wann? Okay, Klaus, wir sind dabei. Danke für die Einladung!

Sabine gab sich eine Ohrfeige: Eben noch mit irgendeiner fremden Frau erwischt, jetzt feiert Klaus mit Lisa ihre Hochzeitstag den runden! Eigentlich feiert das Paar immer zu zweit, nie mit Gästen. Aber diesmal also doch. Klar, Sabine nahm die Einladung an was wäre sie sonst für eine Freundin?

Also: Kleid gekauft, Schuhe gekauft, Frisur, Maniküre, Make-up alles auf Hochglanz. Ihr Mann Hans schielte stolz zu ihr.

Warum so ernst? Wir haben auch bald Hochzeitstag und den wirst du nicht so schnell vergessen!

Sabine kramte wortlos in ihrer Handtasche nach dem Lippenstift.

Auf dem Fest hatte Klaus sich wirklich ins Zeug gelegt: Der Saal eine Augenweide! Frische Blumen, edle Kerzen, alles in Weiß und Silber. Lisa war überwältigt, als sie von Sabine Blumen und Geschenk entgegennahm.

Komm, wir pudern uns die Nase!, flüsterte Lisa.

Auf der Treppe zum Damenklo geriet Sabine ins Stocken denn wer kam ihr da entgegen? Die Fremde von neulich!

Sie?!

Entschuldigung, kennen wir uns?, fragte die Frau irritiert.

Ganz anders als letztes Mal im Business-Kostüm, dezente Frisur, flache Schuhe.

Was tun Sie hier?, zischte Sabine.

Arbeiten! Ich bin die Eventmanagerin heute! Klaus hat unsere kleine Firma beauftragt unser erster großer Auftrag. Mein Mann hat sogar mitgeholfen, gestern noch Kerzenständer gerückt und Girlanden gebastelt. Ich darf nämlich die nächsten Monate keine Leiter mehr steigen.

Warum das?

Ich bin schwanger. Frisch. Schrecklich aufregend! Sie haben Kinder?

Ja, zwei.

Anstrengend?

Nein, wunderschön…, erwiderte Sabine plötzlich ehrlich und spürte, wie sich endlich wieder Wärme in den Fingern regte. Haben Sie keine Angst! Sie schaffen das. Falls Sie einen guten Arzt brauchen: Lisas Geburtsarzt war spitze!

Wie viele hat sie eigentlich?

Vier.

So viel Glück auf einmal!

Allerdings!

Ups, jetzt gehts los. Kommen Sie?

Gleich

Sabine holte Lisa, rief fröhlich: Lisa, jetzt aber! Sonst bist du noch vergeben, bevor du überhaupt im Saal bist!

Den ganzen Abend dachte Sabine: Wie leicht könnte man alles zerstören. Ein einziges vorschnelles Wort, eine dumme Annahme, ein Missverständnis und futsch ist alles, was einem wichtig ist. Und ausgerechnet Maria Schröder, die alte Dame, brüllt jetzt lauter als alle: Küsschen, Küsschen!, während die Kinder das Gedicht aufsagen. Ein Fehler, der den Abend, die Liebe, im Nu ruiniert hätte?

Sabine kippte ihr Sektglas und wandte sich an ihren Mann: Sag mal, Hans, ist es bei uns bitter oder süß?

Ach, Sabinchen, bitter Immer noch ziemlich bitter!Sabine sah in Hans Gesicht, wie sich kurz Wehmut und Trotz abwechselten. Sie stellte ihr Glas ab, griff nach seiner Hand, spürte die spröde Haut, die Kälte. Für einen Moment erinnerte sie sich an das erste Mal, als er ihre Hand genommen hatte fester, wärmer, damals voller Vorfreude. Jetzt lag zwischen ihnen viel unausgesprochenes Schweigen.

Dann lass uns doch Zucker nachgeben, sagte sie leise, unsicher, ob er sie verstanden hatte.

Im Saal lachten die Kinder, Maria Schröder biss in ein Stück Torte und warf Sabine einen verschwörerischen Blick zu als hätte sie alles schon längst gewusst und geplant. Klaus tanzte mit Lisa, beide glücklich, als könnte sie nichts je trennen. Die fremde Eventmanagerin stand am Rand, lächelte ihrem Mann zu und tastete unwillkürlich nach ihrem kleinen Bauch.

Vielleicht, dachte Sabine, war das eben das große Glück: Nicht, dass alles süß begann, sondern dass man es gemeinsam immer wieder süß machen konnte. Sie zog Hans auf die Tanzfläche. Er wehrte sich erst, dann ließ er sich ziehen. Die Musik legte einen sanften Teppich aus alten Erinnerungen über die beiden die Stimme von jemandem, der ein Liebeslied sang, das noch niemand ganz verstand.

Sabine schloss für einen Moment die Augen. Sie fühlte Hans Herz unter den Fingern schlagen, hörte das Lachen der Freunde, sah die Glut in Marias Blick, spürte das Gewicht der Jahre und den Leichtsinn des Anfangs. Alles durcheinander und doch genau richtig.

In diesem Augenblick beschloss sie, es wenigstens zu versuchen: mehr Zucker nachzugeben, wo es bitter war. Und nicht jedes Gerücht zu glauben, weder bei den anderen noch bei sich selbst.

Ein Lächeln glitt über ihr Gesicht. Hans zog sie näher an sich. Draußen regnete es sanft, verzeihend, versöhnlich.

Vielleicht war das Leben so: Mal bitter, mal süß. Aber immer mit jemandem, der die Hand hält.

Und für einen Herzschlag lang wusste Sabine: Das reicht. Das reicht vollkommen.

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Homy
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