Die Rouges meiner Mutter
Ich weiß wirklich nicht mehr, was ich mit ihr machen soll. Sie hat letztens gefragt, ob dein Vater auch oft alleine in die Sauna geht.
Sabine stand am Küchenfenster und blickte auf den Garten, wo ihre Mutter zwischen den Beeten umherging. Das Sommerkleid in einem viel zu leuchtenden Farbton flatterte um sie her. Ihr Mann Thomas las weiter unbeirrt die Süddeutsche.
Sie interessiert sich halt. Deine Mutter war ja immer schon neugierig, schmunzelte er.
Tom, du verstehst das nicht. Sie hat das mit so einem Lächeln gefragt. Und hast du gesehen? Sie hat Rouge aufgelegt. Im Juli! Rouge!
Sabine wandte sich vom Fenster ab und setzte sich ihm gegenüber an den kleinen Küchentisch. Draußen ließ die Mittagssonne die Schrebergartenkolonie in eine flirrende Oase verwandeln. Über der Teerstraße zitterte die heiße Luft, im Apfelbaum sangen Grillen. Vor drei Wochen hatte sie ihre Mutter zu den Schwiegereltern aufs Land eingeladen, in der Hoffnung, sie würde sich so vom leeren Ein-Zimmer-Appartement in München ablenken. Nach dem Tod ihrer letzten Freundin, der Helene aus ihrem Wohnblock, war Irmgard tief in sich selbst versunken. Sie rief kaum noch an, antwortete einsilbig, und wenn Sabine sie besuchte, saß sie meist nur am Fenster, in einen stillen Blick verloren.
Also beschloss Sabine, Irmgard solle ein bisschen im Grünen leben, Tomaten züchten, mit der Schwiegermutter Inge Kuchen backen. Inge war freundlich, es gab genug Platz für alle, und Heinrich, der Schwiegervater, werkelte meist in seiner Werkstatt oder wühlte im Garten. Ein ruhiges, harmonisches, typisch deutsches Familienidyll, dachte Sabine.
Doch irgendwas lief schief.
Irmgard kam Mitte Juni mit nur einem kleinen Koffer, begann sofort zu helfen: Tisch decken, Spülmaschine einräumen, Erdbeeren hacken. Inge war anfangs begeistert: Deine Mutter ist richtig fleißig, Sabine, nicht so wie jene, die nur auf der Liege dösen. Heinrich nickte höflich, wenn Irmgard sich bedankte und bot auch ein Danke für ihre Hilfe.
Die erste Woche war alles gut.
Dann fing Irmgard an, immer dort aufzutauchen, wo Heinrich gerade werkelte. Reparierte er den Zaun, brachte sie kühlen Apfelsaft; jätete er Karotten, stand sie mit dem Eimer daneben. Sabine dachte sich anfänglich nichts dabei, Irmgard war eben immer hilfsbereit gewesen. Doch eines Abends, beim Spaziergang durchs Dorf, sah sie, wie die Mutter vor der Werkstatt stand und hineinlinste, während Heinrich etwas aus Holz schnitzte und goldene Späne zu Boden flogen. Irmgard beobachtete ihn, als geschehe darin etwas Ungewöhnliches.
Mama, was machst du da? rief Sabine.
Irmgard zuckte zusammen, errötete und das lag nicht an der Hitze.
Ich schaue nur zu. Der Heinrich baut einen Hocker. Das ist ganz schön beeindruckend.
Sie lächelte, dieses beinah mädchenhafte Lächeln, das auf einem fast sechzigjährigen Gesicht fehl am Platz erschien. Sabine spürte Beklommenheit, schwieg jedoch.
Nach ein paar weiteren Tagen sprach Inge sie in der Küche darauf an, während sie Saft einschenkte.
Sabine, deine Mutter ist wohl einsam in der Stadt, oder? Ihr fehlt der Kontakt.
Was meinst du damit?
Schwiegermutter wischte sich die Hände ab.
Sie schwirrt ständig um Heinrich herum, bringt Wasser, fragt, ob er Hilfe will. Ich versteh ja, sie will nützlich sein. Aber er hat eigentlich genug zu tun und braucht seine Ruhe.
Sabine nickte und spürte Scham in sich aufsteigen. Sie kannte ihre Mutter. Kannte diese Rastlosigkeit nach Vaters Tod, die ständigen Versuche, irgendwo dazuzugehören. Aber so auffällig? Vor den Schwiegereltern? Konnte das wirklich sein?
Ich spreche sie an, versprach sie.
Die Aussprache misslang. Am Abend, auf der Veranda, begann Sabine behutsam:
Mama, geht’s dir gut hier? Ist es nicht zu langweilig?
Nein, Sabine, ganz wunderbar. Die Luft, die Natur. Und der Heinrich, so ein interessanter Mensch, der kann alles.
Mama, du weißt doch, er muss sich konzentrieren, wenn er arbeitet. Lass ihn ruhig mal machen.
Irmgard sah ihre Tochter an. Etwas Tiefbeleidigtes lag in ihrem Blick, kindliches Gekränktsein.
Ich helfe doch nur.
Ich weiß, Mama. Geh doch mehr zu Inge in die Küche, sie mag dich, ihr könnt Marmelade kochen, Blumen pflanzen.
Die Mutter nickte nur doch Sabine sah, dass sie sich nichts davon zu Herzen nahm. Am nächsten Morgen trug Irmgard eine neue türkisblaue Bluse beim Frühstück, sehr knapp und für ihren Geschmack zu aufreizend. Inge hob die Augenbrauen, sagte aber nichts. Heinrich beachtete Irmgard kaum, er war nie der modische Typ gewesen.
Nach dem Frühstück zog Irmgard wieder zur Werkstatt, Sabine spülte ab, sah durchs Fenster, wie die Mutter sich die Haare richtete, strahlte. Heinrich kam mit einem Schraubenzieher heraus, sie lachte, zu laut, zu schrill:
Herrgott, murmelte Sabine.
Spätestens gegen Ende der zweiten Woche wurde es bizarr. Irmgard begann, sich zu schminken. Nicht diskret, sondern auffällig: greller Lippenstift, Rouge, Mascara. Die Kleider ärmelloser, die Parfumausdünstung stärker; jedoch half sie nicht mehr in der Küche, sondern verbrachte ihre Abende in Heinrichs Nähe.
Eines Abends hörte Sabine die beiden. Sie war auf dem Weg zur Haustür, das Handy lag noch draußen, da blieb sie im Flur stehen ihre Mutter sprach weich, beinahe verführerisch:
Heinrich, haben Sie je das Gefühl gehabt, dass Ihnen im Leben etwas fehlt?
Heinrichs Stimme war zurückhaltend, verständnislos:
Wie meinen Sie das?
Na ja, neue Erfahrungen, Austausch. Sie arbeiten immer, da vergeht das Leben so schnell.
Frau Wenger, ich bin 68. Ich habe genug erlebt. Und Arbeit ist doch mein Hobby.
Aber manchmal will man doch jemanden zum Reden, oder?
Ich habe eine Frau, seit vierzig Jahren. Uns gehen die Themen nicht aus.
Kühle spielte in seiner Stimme mit; Irmgard spürte es offenbar und wechselte gleich das Thema.
Sabine schlich zurück ins Haus. Ihr Herz schlug wild. Am liebsten hätte sie die Mutter sofort in die Stadt gefahren, weit weg von diesem peinlichen Schauspiel. Aber wie sollte sie das erklären? Wie der Mutter sagen, ohne alles zu zerstören?
In jener Nacht lag sie lange wach. Thomas schnarchte ruhig daneben, doch Sabine starrte ins Dunkel und fragte sich, wie lang das alles noch gehen sollte.
Am Morgen servierte Inge den Grießbrei, sprach aber kein Wort mit Irmgard, deren Hände beim Essen leicht zitterten.
Heinrich zog sich in die Werkstatt zurück, und Irmgard wollte ihm wie gewohnt folgen. Aber dieses Mal hielt sie Inge auf:
Frau Wenger, mögen Sie mir im Garten helfen? Die Johannisbeeren sind reif.
Es war kein Angebot ein Befehl im höflichen Tonfall. Irmgard nickte enttäuscht, doch gehorchte.
Mittags saßen alle am Tisch, als Irmgard eine Erinnerung an ihren Vater erzählte:
Wissen Sie, mein Vater hat alles mit seinen Händen selber gemacht. Ich konnte stundenlang zuschauen, wenn er am Werken war.
Heinrich nickte:
Handwerk zählt viel.
Ich habe immer gerne echten Männern beim Arbeiten zugesehen. Da spürt man, wie sie mit Dingen umgehen.
Es blieb einen Moment ganz still am Tisch. Inge ließ die Gabel fallen. Thomas verschluckte sich. Sabine schloss die Augen. Nur Heinrich wirkte noch ahnungslos:
Manche beobachten gerne, andere tun selber.
Wenig später stand Sabine auf und sprach die Mutter im Flur an:
Mama, wir müssen reden. Ernsthaft.
Worum gehts denn, Sabine?
Was du da machst, ist nicht richtig. Du weißt das, oder?
Irmgard wurde blass, dann rot.
Ich mache doch gar nichts. Rede nur.
Mama, du verhältst dich, als wärst du ein verliebtes Mädchen. Es fällt allen auf nur ihm nicht. Aber das wird sich ändern.
Irmgard schwieg, wandte den Blick ab.
Ich wollte einfach, dass jemand sieht, dass ich noch da bin. Dass ich lebe. Mehr nicht.
Ihre Stimme zitterte. Bei aller Wut empfand Sabine nun Mitgefühl, drückte sie an sich.
Mama, ich verstehe dich. Aber so geht es nicht. Lass uns überlegen, was dir guttun könnte. Ein Kurs, irgendwas. Vielleicht nach Hause fahren und ausruhen?
Nein, Irmgard schüttelte den Kopf, ich helfe Inge noch bei den Einkochungen. Ich kann nicht einfach abhauen. Was sollen die Leute denken?
Sabine widersprach nicht und hoffte, es würde sich legen. In den nächsten Tagen wich Irmgard Heinrich aus, arbeitete mehr mit Inge, trug schlichtere Kleidung, verzichtete auf Schminke. Doch es war nur die Ruhe vor dem Sturm.
Eine Woche später, beim Geburtstag von Inge, kamen etliche Verwandte und Nachbarn. Es wurde ein langer Tisch im Hof gedeckt, ein großer Kupferkessel mit Kaffee stand auf dem Buffet, überall Torten und Wein. Sabine half der Mutter beim Kochen und Schmücken. Sie war stiller, fast unscheinbar. Sabine entspannte sich ein wenig.
Zum Abend zog Irmgard sich zurück und erschien dann wie verwandelt: ein auffälliges grünes Kleid, knallrosa Lippenstift, dunkles Make-up, hohe Absätze auf dem Rasen. Inge erstarrte förmlich, als Irmgard an den Tisch trat und sich Heinrich gegenübersetzte. Sie schien ihn nur noch zu beobachten; sein Lachen, seine Hände, seine Sätze verfolgte sie wie ein hungriger Blick.
Beim ersten Toast stand Nachbar Klaus auf, dann die anderen, und irgendwann Irmgard. Sie kam mit zitterndem Glas und sagte:
Inge, alles Gute zum Geburtstag. Sie sind eine wunderbare Gastgeberin. Und sie haben Glück, so einen Mann zu haben wie Heinrich. Ein echter Mann, ein Meister, wie es sie selten gibt. Passen Sie auf ihn auf.
Stille. Inge stellte ihr Glas abrupt ab.
Danke, Frau Wenger, kam es eisig von drüben.
Irmgard setzte sich, konnte aber nicht anders und begann, Heinrich das Essen auf den Teller zu legen, sprang auf, um ihn zu fächeln, als er stöhnte, es sei warm.
Inge erhob sich schließlich, trat zu Irmgard:
Setzen Sie sich bitte. Heinrich schafft das schon allein.
Wut flackerte in Irmgards Blick.
Ich will doch nur helfen.
Das ist nicht nötig.
Der Rest der Gäste spürte das gespannte Klima, einige gingen bald. Die Dämmerung zog über den Hof.
Heinrich stand auf. Ich schau noch kurz in der Werkstatt nach dem Fenster. Kaum hatte er die Tür hinter sich, stand Irmgard parat: Ich begleite Sie. Es ist schon dunkel.
Sabine wollte dazwischentreten, doch es war zu spät. Irmgard redete auf Heinrich ein, sie gingen in die Werkstatt. Die übrigen Gäste waren beunruhigt, Inge legte wortlos die Schürze ab und folgte ihnen mit festen Schritten. Sabine, Thomas und ein Cousin hinterher.
Drinnen bewegte sich Heinrich bereits zum Werktisch; Irmgard trat näher, fasste ihn am Handgelenk.
Sie sind so geschickt, Heinrich. Zeigen Sie mir, wie man die Stemme benutzt.
Heinrich wich zurück, nahm die Hand weg:
Frau Wenger, es ist spät. Bitte gehen Sie ins Haus.
Sie trat näher, griff wieder nach ihm:
Sie fühlen sich doch auch einsam. Inge beschäftigt sich ja immer mit ihrem Kram, Sie und ich wir wären…
Da erschien Inge in der Tür und unterbrach sie, kalt und ruhig:
Frau Wenger, packen Sie Ihre Sachen. Sie fahren morgen.
Aber Inge, ich…
Gehen Sie. Drei Wochen haben Sie um meinen Mann geschlichen und Ihre Tochter in Verlegenheit gebracht. Für Sie ist meine Geduld jetzt zu Ende.
Irmgard starrte Inge an wie gebannt, drehte sich um und ging. Sabine stand fassungslos da. Heinrich setzte sich langsam auf einen Hocker, vergrub das Gesicht in die Hände. Später kam Sabine zu ihm:
Es tut mir leid, Heinrich. Ich weiß nicht, was in sie gefahren ist. Seit ihre Freundin gestorben ist, ist sie verloren.
Der alte Mann seufzte schwer:
Ich habs ehrlich gesagt nicht begriffen, Sabine. Ich meine, dass sie freundlich ist, ja. Aber dass sie… Ich hätte nie so etwas erwartet.
Sie hat Ihre Freundlichkeit verwechselt, sagte Sabine.
Nun, für so etwas hat meine Frau kein Verständnis. Ihre Mutter muss gehen.
Sabine ging zu Irmgards Zimmer. Die lag auf dem Bett, Rotz und Wasser geweint, das Make-up verschmiert und Jahre älter wirkend.
Mama…
Keine Antwort.
Mama, warum hast du das alles gemacht? Nach unserem Gespräch?
Ich weiß es doch selbst nicht. Ich bin einfach so allein, Sabine. So allein, dass ich verrückt werde. Wenn ich morgens aufwache, wozu überhaupt aufstehen? Keine Freundin da, kein Sinn. Zu oft hab ich mich gebraucht gefühlt, und jetzt… nur Leere.
Sabine drückte ihre Mutter und versuchte sie zu trösten.
Es war dumm, Mama. Und peinlich, ja. Aber das ist nicht das Ende. Wir suchen dir was. Kurse, Ehrenamt. Wir machen was.
Ich werde mich zurückziehen. Zu Hause ist es am sichersten, für alle.
Am nächsten Morgen verabschiedete sich Irmgard wortlos von Heinrich, bat Sabine, bei Inge um Entschuldigung zu bitten vergebens: Inge war unversöhnlich.
Sie fuhren los vorbei an blühenden Gärten, am Bäcker Schreiner, an der alten Dorfstraße. Erst als sie hinter Ebersberg auf die Autobahn einbogen, murmelte Irmgard:
Ich habe alles kaputt gemacht, nicht wahr?
Ja, Mama, sagte Sabine sanft, du hast es kaputt gemacht.
Inge wird mich nie verzeihen?
Wohl kaum.
Irmgard schwieg den Rest der Fahrt. Sie stiegen in München aus, in ihrem alten Mehrfamilienhaus im dritten Stock, Thomas schleppte den Koffer. Sabine brachte sie zur Wohnungstür.
Ich rufe morgen an, Mama. Vielleicht findest du etwas, was dir Spaß macht. Sprachkurs, Literaturzirkel…
Lass gut sein, Sabine. Ich bleib lieber hier. Allein ist besser.
Mama, bitte…
Doch Irmgard schloss die Tür. Sabine hörte sie tappen, dann Stille.
Wieder zu Hause mit Thomas, sprachen sie lange über Irmgards Einsamkeit. Sabine wurde klar: So endet das Altwerden in der Gesellschaft vereinsamt, schambesetzt, bewegungsunfähig. In den folgenden Wochen rief sie täglich an. Die Mutter antwortete knapp, Alles gut, Mach dir keine Sorgen. Als Sabine dann unangemeldet kam, fand sie die Mutter in dunkler Wohnung, im Bademantel am Sofa.
Mama, so kannst du nicht leben.
Ich hab doch keine Wahl, Sabine. Ich habe meine Chance vertan, wenn es sie überhaupt je gab.
Sabine versuchte immer wieder, sie zu Engagement, Kursen oder Kontakten zu bringen. Mit Mühe schaffte sie es, die Mutter zu einem Computerkurs für Senioren zu begleiten. Nach der ersten Stunde sagte Irmgard:
Ist gar nicht so schwer, wie ich dachte.
Doch zu Hause kehrte die Leere zurück. Der Alltag war grau und schwerfällig. Wieder und wieder erzählte Irmgard:
Sabine, fühltest du dich schon mal so, als wärst du einfach unsichtbar für alle?
Es kommt vor, aber ich habe dich, Thomas, Freunde…
Ich habe niemanden mehr, und werde wohl auch niemanden mehr haben. Es macht alles keinen Sinn.
Sabine umarmte ihre Mutter, tröstete sie ein schwacher Trost.
Die Monate vergingen. Die Sommerwärme wich dem Herbst, dann kam der Winter. Sabine blieb dran, sorgte für Arzttermine, Kurse, Abwechslung, doch in ihrer Mutter blieb die Melancholie. Und der tiefe Wunsch, gesehen zu werden, nicht bloß zu existieren.
Ein Jahr später fuhr Sabine im Frühling wieder zur Schrebergartenanlage der Schwiegereltern. Als sie abreiste, fragte Inge sie am Gartentor:
Wie gehts deiner Mutter?
Sie lebt. Mehr nicht.
Ein leises Kopfnicken, ein ratloser Blick.
Zuhause, auf dem alten Sofa am Münchner Fenster, sah Irmgard ihrer Tochter zum ersten Mal lange in die Augen.
Sabine, ich hab verstanden, was passiert ist. Es wäre besser gewesen, ich hätte wirklich allein gelebt, dann hätte ich keinen anderen mehr verletzt.
Draußen begann das Leben neu, doch in Irmgards Seele war die Zeit stehen geblieben. Sabine hielt ihre Hand, beide wussten, es gab keine tröstenden Worte. Nur die Gegenwart, die so leer und still war wie nie zuvor.




