Jack erfährt, dass die Ehefrau seines Kollegen schwanger ist, und fühlt sich im nächsten Moment unwohl – schließlich hat er einen guten Grund, sich schlecht zu fühlen.

Als ich, Johann Schneider, an einem Montagmorgen in das Büro in München kam, wurde ich mit einer unerwarteten Szene begrüßt. Meine Kollegen waren in Feierlaune, es gab Kuchen und Kaffee offenbar stand etwas Besonderes an. Ich fragte mich: Ist heute ein besonderer Feiertag? Da trat mein Kollege, Matthias Bauer, lächelnd zu mir und erklärte: Wir feiern, weil meine Frau endlich schwanger ist!

Alle im Raum waren außerordentlich glücklich für Matthias, denn er würde bald Vater werden. Plötzlich kam ein anderer Kollege, Georg Weber, zu ihm und meinte: Du bist wirklich der erste Mann, den ich erlebe, der die Schwangerschaft seiner Frau so feiert. Normalerweise feiert man die Geburt des Kindes nicht die Ankündigung! Du bist echt ein toller Typ, Matthias. Aber sei darauf gefasst: Ab jetzt wirst du von allen Seiten Ratschläge bekommen und die wildesten Geschichten über das Vatersein hören. Ich konnte nicht anders als überrascht dreinzuschauen.

Georg nickte ernst. Die nächsten neun Monate werden herausfordernd. Du wirst die Launen deiner Frau erfüllen müssen, und glaub mir, als unser erster Sohn auf die Welt kam, durfte ich keine Minute verschnaufen! Deine Frau wird dich mit Wünschen überhäufen, und du wirst dich manchmal fragen, wo dein eigener Glücksmoment bleibt. Ein anderer Kollege, Thomas Dietrich, fragte interessiert: Wie viele Kinder hast du eigentlich, Georg? Georg lachte und meinte: Zwei, aber das Alter weiß ich nie genau. Meine Tochter müsste etwa sieben oder vielleicht sechs Jahre alt sein. Plötzlich wurde es ruhig um mich.

Abends zu Hause empfing ich meine liebenswerte Frau, Katharina, mit einer innigen Umarmung. Gut, dass sie dir im Büro nicht erzählt haben, dass du schon bald Vater wirst. Sie glauben immer noch, dass du neun Monate Zeit hast. Du wirst es ohnehin nicht schaffen, ihnen nichts zu verraten. Ich grinste: Ich versuche, mich zurückzuhalten.

Einige Tage später brachte Katharina einen gesunden Jungen zur Welt wir nannten ihn Max. Ich nahm mir einige Wochen frei, um meiner Frau und unserem Sohn zur Seite zu stehen. Von da an freute ich mich jedes Mal darauf, schnell von der Arbeit nach Hause zu kommen, auch wenn meine Kollegen das nicht immer nachvollziehen konnten. Familie ging für mich einfach über alles.

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Homy
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Jack erfährt, dass die Ehefrau seines Kollegen schwanger ist, und fühlt sich im nächsten Moment unwohl – schließlich hat er einen guten Grund, sich schlecht zu fühlen.
– Keine Sorge, Lukas! Sei nicht traurig! Dafür hast du Silvester schon fabelhaft gefeiert!