Susanne führte ein wohlhabendes Leben im Vergleich zu ihrer Freundin und teilte daher oft ihren Reichtum mit ihr, indem sie ihr Geld gab, weil sie gut verdiente. Dabei ahnte sie nicht einmal, dass sie unwissentlich eine Mitgift für den Ehemann ihrer Freundin ansparte!

Von außen betrachtet wirkt Annika wie eine glückliche Frau: Mutter von drei Kindern, spricht fließend mehrere Sprachen, arbeitet als Analystin bei einer Bank, verdient gutes Geld, sieht gepflegt aus und hat einen ausgeprägten Sinn für Stil. Ihr Ehemann, Martin, bleibt hingegen seit fünf Jahren zu Hause und zeigt keinerlei Absicht, sich eine Arbeit zu suchen. Nachdem ihre Kinder geboren wurden, ist Annika wieder ins Berufsleben zurückgekehrt und verdient so viel, dass sie sich problemlos eine gute Kinderfrau leisten kann. Die Familie wohnt in einer Wohnung in München, die Martin von seinen Großeltern geerbt hat. Annika hat zusätzlich einen Kredit aufgenommen, um ein Einzimmerapartment zu kaufen, das sie vermietet, damit sie ihre Schulden leichter tilgen kann.

Annika ist eine warmherzige und verständnisvolle Frau. Geduldig hat sie gehofft, dass Martin eines Tages einen Job finden würde. Zwischenzeitlich hat sie ein befreundetes Paar kennengelernt: Johanna und Lukas. Die vier verbringen viel Zeit miteinander, fahren zum Beispiel gemeinsam nach Sylt in den Urlaub, tauschen sich aus und genießen ihre Freundschaft.

Dann trifft das Schicksal die Gruppe schwer: Lukas wird ernsthaft krank. Annika steht den beiden in dieser schwierigen Zeit mit finanzieller und emotionaler Unterstützung zur Seite. Nach einiger Zeit verstirbt Lukas, und Annika hilft Johanna weiterhin mit Geld, damit sie die schwere Zeit übersteht.

Plötzlich erklärt Martin Annika ganz unvermittelt, dass er eine andere Frau gefunden habe und sie verlässt. Annika ist fassungslos, kann das plötzliche Verhalten ihres Mannes und seine Partnerwahl nicht begreifen. Verzweifelt und mit gebrochenem Herzen sucht sie Trost bei ihrer besten Freundin Johanna. Doch als sie dort ankommt, sieht sie Martin und alles ergibt plötzlich Sinn. Die Wahrheit liegt klar vor ihr.

Erschöpft kehrt Annika nach Hause zurück. Am selben Abend klingelt das Telefon am Apparat ist ihre Schwiegermutter aus Hamburg, die Annika für alles verantwortlich macht: für Martins Weggang und dafür, dass er die letzten fünf Jahre nicht arbeiten gegangen ist. Sie wirft ihr vor, ihre Familie vernachlässigt und zu viel für den Beruf geopfert zu haben. Diese Vorwürfe lasten schwer auf Annika, bringen sie zum Grübeln und lassen sie an ihren eigenen Entscheidungen und ihrem Handeln zweifeln.

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Homy
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Susanne führte ein wohlhabendes Leben im Vergleich zu ihrer Freundin und teilte daher oft ihren Reichtum mit ihr, indem sie ihr Geld gab, weil sie gut verdiente. Dabei ahnte sie nicht einmal, dass sie unwissentlich eine Mitgift für den Ehemann ihrer Freundin ansparte!
Das aufgetaute Herz