Mutiger Retter springt in eiskaltes Wasser, um Reh mit einem Eimer auf dem Kopf zu befreien

Das Tier wurde beobachtet, wie es in die Elbe schwamm, nahe Hamburg, mit einer Farbdose auf dem Kopf. Die Chancen, das Ufer zu erreichen, wurden immer geringer.

Doch dann tauchte ein Held auf und rettete das Tier. Die dramatische Rettung wurde auf Video festgehalten. Herr Weber betäubte das Reh und lud es in seinen Wagen. Er brachte das Tier zu einer Tierärztin, die dem Reh erfolgreich Antibiotika und Schmerzmittel verabreichte, bevor es wieder in die Freiheit entlassen wurde.

Antonia entschied sich, das Reh persönlich zum Ufer zu bringen. Es war eine erschöpfende Strecke, aber sie kämpfte sich weiter, bis sie endlich das Festland erreichten. Das Reh war so müde, dass es nicht aufstehen konnte, also musste Antonia es eigenhändig nach Hause tragen. Dort angekommen, war ihre Mutter überglücklich, beide gesund und munter zu sehenund das gerettete Reh natürlich auch!

Dank Antonias schnellem Handeln war das Leben des Rehs gerettet, und es war bald wieder am Ufer. Das Tier wirkte zwar völlig erschöpft, aber unversehrt, sodass Antonia es zu einer nahen Wiese brachte, wo es sich ausruhen konnte.

Um das Reh zu beruhigen, begann Antonia das Lied Stille Nacht, heilige Nacht zu singen. Erstaunlicherweise zeigte dies Wirkung: Das Reh hörte auf, unkontrolliert zu schwimmen und ließ sich schließlich von Antonia zum Ufer führen.

Am sicheren Ufer angekommen, half die hilfsbereite Hamburgerin dabei, das Reh anzuleinen, und brachte es zurück in das nahegelegene Waldstückwohlbehalten und sicher.

Wir freuen uns, dass das Reh in Sicherheit gebracht wurde und hoffen, dass es keine weiteren Schwierigkeiten verursachen wird.

Rate article
Homy
Add a comment

;-) :| :x :twisted: :smile: :shock: :sad: :roll: :razz: :oops: :o :mrgreen: :lol: :idea: :grin: :evil: :cry: :cool: :arrow: :???: :?: :!:

Mutiger Retter springt in eiskaltes Wasser, um Reh mit einem Eimer auf dem Kopf zu befreien
Je weiter weg, desto näher das Herz … – Weißt du was, mein lieber Enkel? Wenn ich euch wirklich so sehr im Weg stehe, bleibt mir nur eine Wahl. Zu meinen Töchtern fahre ich nicht mehr, und ich werde auch nicht ständig bei Freunden oder Bekannten unterkommen. Einen neuen Opa brauche ich übrigens auch nicht. Was ihr euch das immer ausdenkt! Mich noch im Alter verheiraten! – Oma, genau das sag ich dir doch die ganze Zeit! Und Mama sieht das genauso: Zieh doch ins Seniorenheim. Alles ganz einfach – überschreib das Haus auf mich, du bekommst da ein schönes Zimmer, Mama regelt das. Du bist nicht allein, hast andere zum Reden, Nachbarinnen direkt nebenan und wir stören uns nicht gegenseitig. – Ich gehe nicht weg aus meinem Haus. Das sage ich dir, Sascha. Wenn ich dir wirklich zur Last falle, dann ist da die Tür – sieben Wege führen hinaus. Du bist jung, hast doch Köpfchen. Such dir eine Wohnung und leb dein Leben, wie du willst. Wolltest nicht studieren? Dann geh halt arbeiten! Dein Liebesleben kannst du ausleben, jeden Tag eine neue Freundin anschleppen, wenn’s sein muss. Ich bin alt, in einem Monat werde ich 65, ich brauch meine Ruhe und Stille. Es reicht. Ich habe jetzt ein paar Jahre herumgeirrt, es wird Zeit, nach Hause zurückzukehren. Das ist nichts, mein lieber Enkel, wenn ihr mich aus meinem eigenen Haus jagt und auf meine Rente zusammen mit deinen Freundinnen lebt. Meine Rente ist kein Gummiband, das sich endlos strecken lässt. Du hast eine Woche Zeit. Findest du keine Wohnung, geh zu Freunden oder Bekannten. Oder zu der, wie heißt sie gleich, ich vergesse das immer – jedenfalls soll sie heute nicht mehr in meinem Haus sein. Erst wollen sie mir einen alten Bräutigam andrehen, und dann schicken sie mich ins Altenheim! Der entrüstete Enkel wollte noch etwas sagen, aber Lidia Pawlowna hörte ihm schon nicht mehr zu, ging wortlos in ihr Zimmer und schloss die Tür hinter sich. Ihr Kopf tat höllisch weh. Eigentlich müsste ich eine Tablette nehmen, aber ich will so ungern in die Küche, um Wasser zu holen, nur um Sascha nicht zu begegnen. Beim Blick durch ihr kleines Zimmer entdeckte Lida eine Flasche Mineralwasser mit dem letzten Rest am Boden. Na bitte, reicht für einen Schluck. *** Lida war selbst überrascht von ihrer Entschlossenheit. Es hatte sich so viel aufgestaut, endlich konnte sie alles herauslassen. Zwei lange Jahre hatte sie geschwiegen, alles geduldet, rannten auf einen Anruf hin zu der einen Tochter, dann zur anderen, und genauso schnell schickten sie sie zurück: „Sag Mama, wir wollen dich nicht zu sehr beanspruchen …“ Jetzt aber schmiss der 20-jährige Enkel, ein echter Faulenzer, in Omas Häuschen das Regiment. Heute die große Liebe namens Daria, morgen Masha – Oma nervt, hustet hinter der Wand und stört beim Kuscheln. – Oma, fahr doch mal wieder zu deiner Schwester, damit wir mal alleine sind, Daria, Masha, Swetlana, Irina (zutreffendes bitte unterstreichen – die Freundinnen wechseln oft). Und Lidia Pawlowna reiste mal zur Cousine, zur Patin, zur alten Kollegin. Anfangs war sie überall willkommen, aber als das zweimal pro Woche passierte, war die Freude dahin – Lida merkte, die Leute fühlten sich von ihrer Anwesenheit belastet. *** Und gerade, als sie selbst nicht mehr wusste, wohin sie noch fahren sollte – bekam die ältere Tochter ein Baby. Großstadtleben, Wohnungskredit, älteres Schulkind – da war Omas Hilfe dringend nötig. Lidia Petrowna zog zur Tochter. Erst waren alle glücklich: warme Abendessen, saubere Wohnung, gepflegte Enkel. Doch nach ein paar Monaten fing der Schwiegersohn an zu meckern. Er war nur zehn Jahre jünger als die Schwiegermutter: – Lidia Petrowna, kaufen Sie nicht mehr so billige Würstchen, die sind ungesund. Warum gibt’s eigentlich Würstchen, wenn Sie doch eh den ganzen Tag daheim sind? Könnten Sie nicht was Richtiges kochen – Frikadellen zum Beispiel? Und so weiter – mal zu wenig Sparsamkeit, mal zu wenig Fleisch, dann wieder der Kommentar: „Wenn Sie schon mit den Kindern zu Hause sind, könnten Sie die Große beim Lernen unterstützen – wozu brauchen wir bei einer lebenden Oma noch Nachhilfelehrer?“ Nicht mal telefonieren sollte sie! Auch die älteste Enkelin hatte ihren eigenen Kopf. Die Oma zieht sich unmöglich an, macht ihr vor Gleichaltrigen nur Schande und zwingt sie zum Lernen. Überhaupt, Oma, warum bist du hier? Fahr zurück in dein Dorf, zu Hause kannst du machen, was du willst! Lida schwieg, bemühte sich um jeden. Für den Schwiegersohn kaufte sie Fleisch von ihrer kleinen Rente, steckte der Enkelin Taschengeld zu – als Kompensation „für die Schande“ –, und selbst dem Enkel Sascha, Taugenichts, der weder studieren noch arbeiten wollte, überwies sie den Rest der Rente, damit keine weiteren Schulden für Strom und Wasser entstanden. Klagen bei der Tochter – zwecklos! Die hängt am Mann, wagt kein böses Wort. Manchmal, wenn der Schwiegersohn nicht da war: „Mama, halt durch, ist für mein Wohl.“ Mehr nicht. Sobald die jüngere Enkelin in die Krippe kam, war Oma überflüssig. Schwiegersohn sagte es deutlich: „Lidia Petrowna, danke, wir brauchen Sie nicht mehr. Sie können heimfahren.“ Glücklich fuhr Lida nach Hause. Endlich wieder die Herrin im Haus. Doch im Haus: Sascha – der Enkel –, fest eingenistet, samt Freundin. Das Häuschen eine Katastrophe; Stromschulden, Wasserrechnungen unbeantwortet. Sie nahm einen Kredit auf und bezahlte alles. Kaum war alles wieder hergestellt, war Sascha nicht zufrieden. Das Haus ist zu klein, keine Privatsphäre, wenn Oma hustet … Dann der Anruf der jüngeren Tochter: Jetzt hilf uns aber bitte, wenn das Baby kommt. Was sollte sie tun? Sie fuhr hin. Drei Monate lebte sie dort, irgendwann war sie wieder überflüssig. Sie wartete nicht, bis sie hinausgebeten wurde, sondern fuhr von selbst heim. Und wieder war Sascha unzufrieden. Lidia Petrowna hätte es vielleicht weiter ertragen, wenn da nicht jener Vorfall nach ihrer Heimkehr gewesen wäre. Wieder einmal putzte sie das ganze Haus, diesmal hatte sie alle Rechnungen pünktlich selbst bezahlt. Aber wieder störte Oma den Enkel. *** – Sascha, ich fahre heute zu meiner Patin, die hat Geburtstag – komme erst spät wieder. Macht die Tür zu, ich nehme den Hintereingang, will euch nicht wecken. – Warum bleibst du nicht gleich über Nacht? Dann schleppst du nachts nicht rum und störst uns nicht. Bleib doch noch ein, zwei Tage bei ihr – dann können wir mal entspannen. – Wie, entspannen? Ich bin doch erst seit einer Woche wieder da! – Eine Woche ist auch schon lang genug. Bleib halt weg, ok? – Nein, ich komme nach Hause! Der Geburtstag war im vollen Gange: Erst Café, dann zu Hause weitergefeiert. Von Sorgen wollte keiner reden. Lida wollte schon heim, als ihre Freundin einen Anruf bekam. Sie ging kurz raus und sagte dann: „Das war deine Tochter, Nastja.“ – Nastja? Was ist passiert? Warum ruft sie mich nicht an? Ist alles in Ordnung? – Lida nahm das Handy, wollte schon wählen, aber Katja hielt sie zurück. – Ruf nicht an, alles ist gut. Sie will nur, dass du hier übernachtest. – Übernachten? Warum das? Ich hab Sascha gesagt, ich komm heim! – Sascha hat seiner Mutter gesagt, dass sie gerne mal zu zweit wären und du störst. Daher hat Nastja mich gebeten, dich bei mir schlafen zu lassen. Bleib echt heute mal, erzähl mir, was los ist. – Ach, es ist alles in Ordnung. – Weißt du, wenn alles gut wäre, würden die Kinder doch nicht bei Freunden anrufen und Mütter bitten, ihre eigene Mutter zu beherbergen … Sie hat mich letztens auch gefragt, ob ich nicht einen Opa mit Wohnung weiß. Sascha müsste mal heiraten, aber du stehst im Weg. Wär vielleicht besser, du würdest dir einen Opa suchen, wenn du nicht ins Seniorenheim willst … Lida erzählte alles – wie sie mit ihrer ältesten Tochter lebte und auch nicht recht war, dass sie der Jüngeren zur Last fiel, dass sie dem Enkel Sascha im Weg ist. Zwei Jahre lebt sie so, hat ein eigenes Haus, und doch ist sie darin überflüssig. – Weißt du, Katja, nicht mal im eigenen Haus bin ich Herrin. Sascha ist nach dem Abi zu Nastja gezogen. Ihr Mann – der Stiefvater – wollte ihn nicht dort haben. Also kam er zurück. Militär? Gescheitert. Studium? Wollte er nicht. Solange er in der Schule war, hat Nastja uns noch Geld geschickt, aber ab 18 war Schluss … Also sitzt er auf meinem Hals. Lida blieb trotzdem nicht bei Katja, fuhr heim. Kaum zu Hause, machte sie Sascha eine klare Ansage. Sascha beschwerte sich bei seiner Mutter, dass die „alte Frau“ den Verstand verliere und ihn rausschmeiße. Nastja rief an, wollte ihre Mutter zurechtweisen. Aber Lida sagte ihr dasselbe wie dem Enkel. Sascha zog aus, kündigte an, dass er nie wieder helfen werde, kein Fuß mehr in dieses Haus setze. Lida blieb allein – aber zum ersten Mal war ihr das Alleinsein eine Freude. Endlich aufatmen! Das ganze Leben hat sie sich nach anderen gerichtet. Töchter konnten mit dem Gedanken, dass sie nicht heiratete, nicht umgehen. Nach dem Tod des Mannes musste sie alles allein schultern. Sie wollte nur das Beste, am Ende zog sie sich Abhängige heran. Es ist kein Zustand, wenn man im Alter aus dem eigenen Haus gejagt wird – was ist das für ein Leben, wenn man im eigenen Zuhause als überflüssig gilt? Sascha hat es schließlich eingesehen, kam und bat sie um Verzeihung. Lida hatte längst vergeben. Aber zurück ins Haus lud sie ihn nicht ein. Als Gast ist er immer willkommen, aber wohnen werden sie nicht mehr zusammen. Er ist jung, hat anderes im Kopf, und sie braucht nun Ruhe. Die Töchter laden sie jetzt wieder ein, Hilfe wird gebraucht. Doch Lida lehnt ab. „Bringt die Kinder zu mir, gerne passe ich auf. Hier ist die Luft besser und ich in meinem Haus mein eigener Herr.“ Lida sagt: Je älter man wird, desto mehr lernt man das Eigene zu schätzen. Und ich glaube, sie hat recht.