Meine Ex-Frau wollte mich auf die Hälfte unseres Hauses verklagen, aber sie ahnte nicht, dass ich alles schon im Voraus geplant hatte

Mein Verhältnis zu meiner Ex endete letztlich in einem Gerichtssaal. Wer schuld ist und wer nicht dazu schweige ich. Im Grunde trägt in einer Beziehung jeder seinen Teil der Verantwortung.
Fakt ist allerdings, dass meine zweite Frau sich einen Liebhaber gesucht hat. Es handelt sich um einen erfolgreichen Unternehmer, der schon vor Jahren nach München gezogen ist und dann eine kleine Kaffeebar eröffnet hat. Anfangs versuchte sie ihr Verhältnis mit ihm zu verbergen, doch irgendwann schien es, als wollten sie sich gar nicht mehr verstecken.
Schließlich trat sie selbstbewusst auf mich zu und erklärte mir, dass sie die Scheidung einreichen werde und Anspruch auf die Hälfte unseres Hauses erhebt. Sie ging fest davon aus, dass ich nervös reagieren und mir Sorgen machen würde. Aber die Wohnung wurde damals ausschließlich von mir gekauft aus ehrlich verdienten Euros. Ex hatte keinerlei Verbindung zu der Immobilie, außer dass sie zwei Jahre dort wohnte. Jetzt aber wagte sie, Ansprüche zu stellen.
Ich nahm es gelassen hin. Ich habe sie nicht davon abgehalten, zum Gericht zu gehen. Ich erwartete einfach, dass sie verlieren und die Gerichtskosten zahlen würde. Nach meinen Erfahrungen mit meiner ersten Ehefrau war ich vorsichtig geworden. Die damalige Gerichtsverhandlung zog sich über drei Jahre hinweg. Wir konnten uns nie einigen, jedes Treffen im Gerichtssaal endete mit einem handfesten Streit.
Schlussendlich hat meine erste Frau aber ihren Willen durchgesetzt sie klagte die Hälfte meines Vermögens ein. Ihr Anwalt war geschickt. Sie ließ mich ohne Wohnung zurück das Heim, das ich vom Vater geerbt hatte, war weg.
Mit meiner zweiten Frau hingegen habe ich alles viel klüger angestellt. Noch bevor wir heirateten, hatte ich eine renovierte Wohnung. Sie gehörte auf dem Papier allerdings meinem Bruder einem Menschen, dem ich voll und ganz traue. Als dann die Scheidung im Raum stand, stellte sich heraus, dass ich rechtlich betrachtet nichts besaß. Nach den schlechten Erfahrungen aus meinem ersten Scheidungsverfahren lasse ich mich von keiner Frau mehr hereinlegen.
Jetzt, wenn ich abends die Münchner Straßen entlangspaziere, verspüre ich das Gefühl, aus Fehlern gelernt zu haben. Im Herzen bin ich dankbar dafür, dass Vorsicht auch im deutschen Alltag ihren Wert beweist.

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Homy
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