Die Freundin vom Friedhof
Es ist nun viele Jahre her, als mein Mann an einem späten Abend zum Einkaufen ging und nie zurückkehrte. Damals lebten wir mit unseren Kindern in seiner Heimatstadt Stuttgart, bei seiner Mutter, schon ganze fünf Jahre.
Am nächsten Morgen machte ich mich zur Polizei auf, um eine Vermisstenanzeige aufzugeben. Doch dort hieß es, ich müsste erst drei Tage abwarten, bevor man mein Anliegen aufnehme.
Ich stellte trotzdem mein Gesuch
Und so vergingen drei Jahre.
Jeden Tag hoffte ich, die Wohnungstür würde sich öffnen und mein Mann würde zurückkehren. Vor seinem Verschwinden hatten wir mit seiner Mutter gewohnt, die mir nie herzlich gesonnen war genauer, sie hegte einen stillen Groll gegen mich. Nachdem wir allein bei ihr geblieben waren, schien sie vollends den Verstand zu verlieren. Den Nachbarn erzählte sie, ihre Sohn wäre von meinen Liebhabern ermordet und im Neckar versenkt worden.
Ich hielt stand, in der Hoffnung, meine Schwiegermutter würde zur Vernunft kommen. Aber je mehr Zeit verging, desto schlimmer wurden die Verhältnisse. Es gab hinter Stuttgart tatsächlich tiefe, alte Steinbrüche, Geschichten machten schnell die Runde. Es stimmte, dass sich manchmal Männer für mich interessierten doch niemals hätte ich an eine Affäre gedacht. Meine Familie war mir heilig.
Trotzdem wurden die Streitigkeiten mit der Schwiegermutter immer heftiger. Es reichte schon, dass ich einen Löffel am falschen Ort ablegte, oder eine Tasse nicht nach ihrem Geschmack hinstellte.
Schließlich riss mir der Geduldsfaden und ich begann, die Wohnung umtauschen zu wollen.
Sie erklärte sofort:
Ich lasse dich doch nicht in eine schöne Wohnung ziehen! Träum weiter, Mörderin!
Wann immer sich eine Möglichkeit zum Umtausch bot, fand sie einen Grund abzulehnen. War es der dritte Stock, klagte sie über ihre kranken Beine. Der erste gefiel ihr nicht, weil es zu laut unter den Fenstern sein würde. War es der zweite, war die Gegend nicht recht oder die Geschäfte zu weit entfernt.
Schließlich bot sich eine Wohnung direkt gegenüber an: zweiter Stock, alles passte, Einkaufsmöglichkeiten in Reichweite, vertrautes Viertel.
Doch nun kam die nächste Ausrede:
Ich werde dann aus dem Fenster meine alte Wohnung sehen, und daran denken, wie mein einziger Sohn für immer verschwunden ist.
So trieb sie mich in die Verzweiflung, so dass ich bereit war, irgendwohin zu ziehen Hauptsache, der Lärm und die Streitereien würden aufhören und die Kinder bekämen das alles nicht weiter mit. Schließlich zog ich mit den Kindern in eine Erdgeschosswohnung am Rand eines Friedhofs ein altes Haus aus den 30er Jahren, abgelegen am Rande der Stadt.
Mit der Schwiegermutter blieben wir wie verfeindet zurück, als hätten wir nie jahrelang zusammen gewohnt. Es war offensichtlich, dass sie selbst für ihre Enkelkinder keine Zuneigung empfand. Offenbar war es ihr gleichgültig, dass sie nun Tag für Tag Trauermärsche hören und den Kummer der trauernden Menschen beobachten würden. Statt eines Spielplatzes vor dem Haus hatten meine Kinder jetzt Kreuze und Grabsteine im Blick.
Es war klar, sie wollte sich an mir rächen. Doch an dem Verschwinden meines Mannes trug ich keinerlei Schuld.
Was blieb mir anderes übrig: Ich musste mich in der neuen Umgebung einrichten. Zuerst kaufte ich schweren Stoff, um Vorhänge zu nähen den Blick auf die Leichenwagen konnte ich nicht ertragen. Am Abend waren die Vorhänge fertig, wir hängten sie auf und lebten fortan fast wie im Keller, ohne Sonnenlicht.
Ein Monat war vergangen, seit wir eingezogen waren. Eines Morgens stand ich am Herd und rührte Haferbrei für die Kinder, als ich polternde Geräusche im Treppenhaus hörte. Ich sah nach auf den Stufen lag meine Nachbarin, verzog vor Schmerz das Gesicht und hielt sich das verstauchte Bein. Ihre Einkäufe waren überall auf dem Boden verstreut. Ich half ihr auf, brachte sie auf ihr Sofa und sammelte die verstreuten Sachen ein. Zurück in ihrer Wohnung fand ich sie am Weinen.
Ich bot ihr an, einen Arzt zu rufen, was sie aber ablehnte; sie weinte, meinte sie, nicht vor Schmerzen.
Schließlich, zwischen den Tränen, sagte sie:
Dieser Ort ist verflucht! Kaum ein Tag vergeht ohne irgendwelches Unglück. Ich glaube, alle, die am Friedhof wohnen, werden vom Pech verfolgt.
Ich versuchte sie zu beruhigen, meinte, sie übertreibe; alles werde gut, man gewöhne sich schließlich an alles.
Ich erzählte von mir, sagte, dass ich schon einen Monat hier lebte, es sei zwar nicht schön täglich Trauermärsche zu hören, aber der Mensch gewöhne sich an vieles.
Da antwortete sie nach kurzem Schweigen:
Ich werde dir nichts mehr sagen du wirst selbst schon bald alles erfahren.
Noch in der gleichen Woche fingen die Unglücke an, eines nach dem anderen über mich hereinzubrechen.
Zuerst ließ mein Sohn sich eine Hantel auf den Fuß fallen; im Krankenhaus legten sie ihm einen Gips an. Bei meiner Tochter begannen Bauchschmerzen die Diagnose: Magenschleimhautentzündung.
Doch das Schlimmste geschah eine Woche darauf.
Nachts wurde ich plötzlich von einem merkwürdigen Geräusch geweckt, als ob jemand mit den Fingernägeln über das Fenster kratzte. Der Wecker zeigte exakt zwei Uhr. Wie ferngesteuert stand ich auf und ging ans Fenster. Als ich den Vorhang beiseite schob, fuhr mir der Schreck durch alle Glieder.
Draußen, kaum einen Meter entfernt, stand eine Frau in meinem Alter. Ihr Gesicht, im Mondlicht bläulich, wirkte wie eine Totenmaske, darauf ein Ausdruck von Überraschung und einer höhnischen Grimasse.
Vor lauter Angst konnte ich mich nicht bewegen, hatte einen trockenen Mund, konnte nicht schreien, hielt mich am Vorhang fest, als wäre ich gelähmt.
Schweigend wandte sich die Frau ab und ging langsam in Richtung Friedhof. Ich starrte ihr nach, bis sie hinter den Toren verschwand.
Nach diesem Alptraum konnte ich erst am Morgen wieder schlafen.
Den ganzen Tag gingen mir die Ereignisse nicht aus dem Kopf; ich wagte es nicht, jemandem davon zu erzählen, aus Angst, für verrückt gehalten zu werden. Ich suchte verzweifelt nach einer Erklärung eine abwegiger als die andere.
Irgendwann am Mittag meinte ich, eine Erklärung gefunden zu haben. Ich vermutete, meine Schwiegermutter könne einfach nicht ruhen, selbst jetzt, da ich in dieser trostlosen Gegend angekommen war. Vielleicht hatte sie eine Frau engagiert, die mir einen solchen Schrecken einjagen sollte. Doch dann hielt ich mich zurück es konnte auch einfach eine Firma sein, die Wohnungen günstig aufkauft, um Blumenläden am Friedhof zu eröffnen.
Die Pechsträhne jedoch wollte nicht abreißen, es wurde schlimmer und ließ sich nicht mehr auf bloße Zufälle zurückführen.
Zwei Tage später bekam ich im Büro die Nachricht, dass ich wegen Sparmaßnahmen meinen Arbeitsplatz verlieren würde auch meine kleinen Kinder störten niemanden weiter. Man knallte mir einen “freiwilligen” Aufhebungsvertrag hin: entweder selbst kündigen oder eine fristlose Entlassung kassieren.
Ich unterschrieb die Kündigung.
Wieder zwei Tage später erhielt ich meinen Lohn und fuhr mit dem Bus nach Hause. Daheim angekommen, suchte ich in meiner Tasche der Geldbeutel mit dem letzten Rest Euro war verschwunden.
Jemand hat ihn wohl im Bus gestohlen. Ich brach in Tränen aus.
Dann nahm ich die Eheringe aus der Schublade, betrachtete sie ein letztes Mal und machte mich auf den Weg zum Pfandleiher.
Doch dort bot man mir nur einen Spottpreis. Ich beschloss, andernorts einen besseren zu erhandeln. Draußen auf der Königstraße stand ein Mann mit einem Pappschild: “Kaufe Gold”. Ich ging zu ihm, zeigte die Ringe und er bot mir knapp fünfzig Euro mehr als der Pfandleiher. Ich war einverstanden und verstaute das Geld sicher in meiner Tasche.
Gerade auf dem Weg zur Haltestelle überholte mich ein junger Mann, der in Eile ein Päckchen verlor.
Ich zögerte kurz, rief ihm noch nach, doch er war schon hinter der Ecke verschwunden.
Ich hob das Päckchen auf, öffnete es und fand darin einen Stapel Fünfzigernoten.
Im selben Moment tauchte eine Frau mit dunklen Augen und buntem Kopftuch auf.
Wir haben das Geld zusammen gefunden! rief sie und zog mir den Stapel aus der Hand. Zur Polizei bringen? Die kassieren das selbst ein! Teilen wir lieber gerecht.
Sie zählte etwa die Hälfte ab, drückte mir den Rest in die Hand und verschwand.
Überrumpelt steckte ich das Geld ein. Es war mir peinlich, doch in Not lügt man sich am ehesten selbst an ich brauchte das Geld dringend.
Aber das Glück währte keine zehn Minuten. Nach ein paar Schritten, um eine Ecke gebogen standen dort bereits der junge Mann und ein großer Glatzkopf mit Baseballschläger.
Sie kamen auf mich zu, und der Junge sprach wütend:
Man hat mir gesagt, Sie hätten mein Päckchen!
Ich gab ihm das Geld zurück.
Das ist nicht alles!
Meine Erklärung über die Frau hörten sie sich gar nicht erst an. Sie beschimpften mich als Diebin, unterstellten mir, ich hätte Komplizen, und nahmen mir alles Geld ab auch den Erlös aus den Eheringen.
Völlig niedergeschlagen schleppte ich mich heim. Später erinnerte ich mich an die Nachbarin, die gesagt hatte, dieses Haus beschere nur Unheil. So schlimm war es mir noch nie ergangen.
In derselben Nacht wurde ich wieder von Kratzen am Fenster geweckt. Vor Angst erstarrt, stand ich trotzdem auf und ging zum Fenster.
Wieder stand die Frau mit dem bläulichen Gesicht da. Wäre ich nicht durch die Kinder zur Beherrschung gezwungen, ich hätte schreien können. Mit letzter Kraft hielt ich mir den Mund zu. Lange blickten wir uns an. Einen Moment lang erschien mir ihr Antlitz beinahe lebendig. Schließlich drehte sie sich langsam um und ging zum Friedhof. Ich blieb stehen, bis ihr Schatten hinter dem Tor verschwand. Dann sackte ich an der Wand zu Boden und saß starr bis zum Morgengrauen.
Ich konnte es kaum fassen, dass all das mir widerfuhr.
Am nächsten Tag klopfte es an der Tür. Draußen stand meine Nachbarin, reichte mir die Rechnung für die Nebenkosten. Ich nahm sie entgegen, Stimme und Tränen schwer zu verbergen. Sie sagte, sie ginge gleich zur Hausverwaltung und würde für mich bezahlen. Da brach ich vor ihr in Tränen aus erzählte von meinem Leben, den Streitigkeiten mit der Schwiegermutter, den Krankheiten der Kinder, der guten Zeit mit meinem Mann, von der Kündigung und dass wir nun völlig mittellos waren.
Die Nachbarin hörte schweigend zu, nahm mich dann wortlos in die Arme.
Als ich mich etwas gefasst hatte, gestand ich ihr auch meine nächtliche Angst, die Erscheinung am Fenster.
Komm, sagte sie ruhig, wasch dir das Gesicht, ich zeig dir was.
Zehn Minuten später liefen wir gemeinsam über den Friedhof. Sie führte mich zu einem Grab. Auf dem Stein war ein Bild es zeigte genau jene Frau, die mich nachts aufsuchte.
Ist sie das? fragte meine Nachbarin.
Ich nickte, konnte keinen Ton hervorbringen.
Sie nahm meine Hand und zog mich vom Grab fort.
Wieder bei ihr zu Hause erzählte sie mir, sie habe die Frau auch gesehen. Kurz darauf sei ihr Sohn gestorben, dann habe ihr Mann sie verlassen und sie selbst sei ernsthaft krank geworden. Viele weitere Schicksalsschläge hätten sie getroffen.
In den nächsten Tagen ließ mich die Erscheinung in Ruhe.
Doch eine seltsame, unstillbare Sehnsucht packte mich ich musste zu diesem Grab. Der Drang wurde von Tag zu Tag stärker.
Schließlich gab ich nach und ging hin. Es war ein klarer, sonniger Tag, jegliche Angst war wie vertrieben.
Das Grab war überwuchert und verlassen offenbar kümmerte sich kaum noch jemand darum. Vielleicht hatte sie keine Verwandten mehr.
Ich zupfte das hohe Gras aus, sammelte die herabgefallenen Blätter ein, versuchte dabei, das Foto nicht allzu sehr zu betrachten.
Schließlich wagte ich doch einen Blick. Im Licht des Tages sah sie nicht bedrohlich aus, vielmehr wunderschön. Ihre Augenbrauen erhoben sich wie Schwingen einer Möwe, die zarte Gesichtsform edel, das Kleid mit tiefem Ausschnitt schmiegte sich an ihre üppige Figur.
Mir kam das Bedürfnis, sie zu fragen: Was mache ich falsch? Warum besuchst du mich in der Nacht, warum erschreckst du mich? Anna (den Namen las ich auf dem Stein)! Was willst du? Bin ich dir etwas schuldig? Glaubst du, ich sei glücklich?
Und dann brach es aus mir heraus, ich weiß heute gar nicht mehr, was ich alles sagte. Vermutlich erzählte ich der Toten mein ganzes Leid.
Wäre jemand vorbeigekommen, hätte man mich für verrückt gehalten da sitzt jemand am Grab und klagt einer Fremden sein Elend.
Doch je mehr ich sprach, desto leichter wurde mein Herz.
Beim Abschied verabschiedete ich mich innerlich von Anna wie von einer alten Freundin, mit der mich das gleiche traurige Schicksal verband ihr wurde das Leben genommen, mitsamt dem Glück. Ich, als Lebende, hatte einfach völlig den Mut verloren und ließ mich vom Unglück lähmen.
In derselben Nacht hatte ich einen Traum. Anna erschien mir, nicht mehr als Schreckgestalt, sondern als die schöne Frau vom Foto.
Sie setzte sich ans Bett und sprach:
Höre genau zu! Du hast dir nichts zuschulden kommen lassen. Tu, was ich sage, und dein Leben wird sich wenden. Dein Mann musste für Spielschulden büßen er war den Karten verfallen, hatte hohe Schulden. Man brachte ihn auf eine Baustelle nach Südosteuropa, dumpfte ihn unter Drogen, nun wird er dort wie ein Sklave gehalten. Eine Rückkehr ist nicht möglich; du wirst ihn nie wiedersehen. Verkaufe die Wohnung am Friedhof an das Bestattungsunternehmen, suche eine neue Bleibe weit weg von hier. Ich werde dir dabei helfen. Bald wirst du einen neuen Mann finden, der deine Kinder lieben wird wie seine eigenen. Leb wohl.
Mit diesen Worten löste sie sich wie Rauch in der Luft auf.
Ich erwachte schluchzend, so lebendig war die Szene, dass ich jedes Detail erkannte die Tonlage der Stimme, das Kleid mit Spitzen, die Brosche mit grünem Stein. Selbst der Geruch nach Erde, feuchtem Laub und verblichenem Stoff hing noch lange im Zimmer.
Am dritten Tag danach kam tatsächlich jemand vom Bestattungsinstitut, bot mir an, die Wohnung zu kaufen für ihr Büro. Ich war erstaunt, wie schnell sich Annas Prophezeiung erfüllte.
Natürlich stimmte ich zu und wandte mich an eine Immobilienagentur. Innerhalb einer Woche fand sich eine gute Wohnung, fast zum gleichen Preis.
Heute leben wir in einem schönen Viertel Stuttgarts.
Und tatsächlich, schon kurz darauf begegnete mir ein Mann ein guter Mensch! Auch meine Kinder mag er von Herzen!
Alles hat sich erfüllt, so wie meine Freundin vom Friedhof es vorhergesagt hat.
Und vergessen habe ich sie nieManchmal, wenn ich abends am Fenster stehe und in die Dämmerung blicke, meine ich, eine leise Melodie zu hören ein Windhauch, der durch die Bäume fährt, so sanft wie eine alte Freundin. Dann denke ich an Anna, an ihre stille Art, wie sie mir beistand, als niemand sonst es tat. Aus dem Unglück wuchs eine zarte Hoffnung ein Neuanfang, den ich mir nicht mehr erträumt hatte.
Jene dunkle Zeit liegt nun hinter mir. Doch von Zeit zu Zeit gehe ich noch, wenn die Trauerzüge verklungen sind, auf den alten Friedhof, bringe frische Blumen an ihr Grab und danke ihr leise. Ich weiß nun, dass manche Seelen weiterwandern, um anderen verloren Gegangenen Mut zu schenken.
Vielleicht war Anna keine Erscheinung aus der Schattenwelt, sondern ein Abbild unserer tiefsten Sehnsucht nach Geborgenheit, nach einer helfenden Hand, wenn unsere eigene Kraft erlischt. Vielleicht aber wacht sie wirklich noch dort, im Zwielicht zwischen den Welten, und schickt denen, die Trost brauchen, einen Traum, einen leisen Rat, einen Hoffnungsschimmer, wenn alles verloren scheint.
Mein Leben ist wieder erfüllt nicht von dem alten Glück, sondern von etwas Warmem, Neuem, Fragilem und doch stark. Ich habe gelernt, dass man seine Furcht überwinden muss, dass Hilfe manchmal von dort kommt, wo wir sie am wenigsten erwarten. Und wenn ich den schweren Vorhang zurückziehe, fällt Sonnenlicht ins Zimmer, und ich weiß: Auch nach der längsten Nacht beginnt ein neuer Tag.





