Der ausgeklügelte Plan des Sohnes — Oder wohin fährt Oma eigentlich? Als Dima seine Mutter fragte, als er sah, wie sein Vater der Schwiegermutter aus dem Taxi half und ihr Gepäck aus dem Kofferraum holte, antwortete sie: „Wenn du manchmal zuhören würdest, wüsstest du, dass deine Oma jetzt bei uns wohnt.“ „Wieso das denn?“, staunte Dima. „Weil sie alleine nicht mehr zurechtkommt, und wir sie nicht täglich besuchen können – außerdem bist du ja nie bereit, zu ihr zu fahren,“ erklärte Alexandra. „Ich arbeite immerhin!“, erwiderte Dima. „Genau deshalb ist sie jetzt bei uns!“ Dima, Einzelkind und stets verwöhnt, reimte sich zusammen: Omas Wohnung steht nun leer! Sicher würden die Eltern sie nicht vermieten, wenn ihr erwachsener Sohn eine eigene gebrauchen könnte. Er beschließt, die Wohnung zu bekommen – am besten als Geschenk… Doch für diesen Streich braucht er Lena, seine Freundin seit drei Jahren, auch wenn er nie Heiratspläne hatte. Sie wohnt selbst mit ihrer Oma. Private Zeit haben sie nur, wenn die Oma verreist oder zu Freunden geht. Dima lädt Lena nach Feierabend ausnahmsweise zum Spazieren ein – sie ist überrascht und hofft auf einen Antrag. Im Café fällt Dima endlich zur Sache: „Wir sind drei Jahre zusammen, soll’s wie bei Schülern ewig weitergehen? Lass uns heiraten!“ Lena meint, sie müsse überlegen, doch Dima drängt und plant schon die Weihnachts-Überraschung bei seinen Eltern. Später fliegt Lena vor Freude zu ihrer Oma, die sich wundert, was Dima denn plötzlich geritten hat. Dimas Eltern bleiben skeptisch und sehen keine große Liebe. Am Silvesterabend will Dima die gute Nachricht toppen: Er schlägt Lena vor, den Eltern eine Schwangerschaft vorzutäuschen, um sie zu begeistern – vor allem für das Geschenk, das er erhofft: Omas Wohnung. Beim Fest werden Lena und die Nachricht herzlich aufgenommen, und Dima rechnet mit dem Schlüssel zur Wohnung. Doch die Eltern überreichen statt dessen einen Umschlag mit Geld als Anzahlung für eine eigene Wohnung – sie haben Omas Wohnung bereits verkauft und erwarten von Dima, selbst Verantwortung zu übernehmen. Dima fühlt sich betrogen, rastet aus und bricht mit Familie und Freundin. Es bleibt Lenchen und ihrer Oma, gemeinsam den Schmerz zu verarbeiten. Die weise Oma tröstet sie: „Weine nicht, alles geht vorbei – halte an dir selbst fest, das Leben bringt neues Glück.“ Damit erkennt Lena, dass sie die toxische Beziehung hinter sich lassen kann – gerade rechtzeitig.

DER LISTIGE PLAN DES SOHNES

Wohin fährt denn Oma?, fragte ich meine Mutter, als ich durch das Fenster sah, wie mein Vater meiner Schwiegermutter half, aus dem Taxi auszusteigen und ihre Koffer aus dem Kofferraum hob.

Wenn du manchmal zuhören würdest, wüsstest du, dass deine Oma nun bei uns wohnt, seufzte meine Mutter und schüttelte vorwurfsvoll den Kopf.

Warum das denn?, wunderte ich mich.

Sie schafft das alleine nicht mehr, und wir können sie nicht mehr jeden Tag besuchen. Und dich kriegt man ja sowieso kaum zu ihr, sagte Erika Schumann und ging, um die Tür zu öffnen. Ich habe ihr das Zimmer direkt neben deinem eingerichtet.

Ich arbeite immerhin!, wandte ich ein, um mich zu verteidigen. Ich hab wirklich keine Zeit.

Eben deshalb haben wir sie zu uns geholt, stellte sie fest.

Ich, Matthias Schumann, bin das einzige Kind in der Familie. Schon mein ganzes Leben bekam ich das Beste von allem und musste auf nichts verzichten. Meine Eltern waren keine Millionäre, aber ihren einzigen Sohn verwöhnten sie so gut sie konnten.

Ach, super!, dachte ich. Oma zieht bei uns ein, ihre Wohnung steht leer! Die Eltern setzen da doch keine Mieter rein, wo sie doch einen erwachsenen Sohn haben?! Ich muss das irgendwie drehen, damit ich die Wohnung geschenkt bekomme!

Die Idee gefiel mir enorm. Es blieb nur, einen guten Plan zu schmieden. Nach und nach zeichnete sich eine Strategie ab, aber ohne meine Freundin würde das schwieriger werden.

Meine Freundin heißt Hildegard wir sind seit drei Jahren zusammen, aber ans Heiraten habe ich bisher nicht gedacht. Sie wohnt zusammen mit ihrer Oma in einer kleinen Altbauwohnung. Wirklich unter uns sind wir nur, wenn ihre Oma mal im Sommer im Schrebergarten bleibt oder zu einer Freundin fährt. Ich war auch nie scharf darauf, Hildegard ständig zu mir einzuladen, und generell war ich nicht bereit für große Verantwortung von Kindern ganz zu schweigen. Aber nun, mit der Aussicht auf die eigene Wohnung, war plötzlich alles andere egal.

Hi!, rief ich Hildegard an, Gehen wir heute nach der Arbeit spazieren?

Sie war überrascht normalerweise hingen wir bei ihr rum: Sie kochte etwas, danach einen Film, falls Oma da war. Wenn nicht, konnten wir uns anderen Dingen widmen. Sie war zweiundzwanzig, ich fünfundzwanzig erwachsen also.

Ist was passiert?, fragte sie vorsichtig.

Noch nicht, aber vielleicht gleich, grinste ich geheimnisvoll.

Neugierig und ungeduldig wartete Hildegard das Ende ihres Arbeitstags ab und stürmte aus dem Büro. Ich stand schon am Eingang.

Hab keine Blumen gekauft die wären eh erfroren. Ist ja nicht Mai, sagte ich und führte sie ins nächstgelegene Café.

Und zu welchem Anlass sollten das Blumen sein?, schlug ihr Herz schneller. Ob er etwa doch endlich einen Antrag machen würde?

Lass uns erstmal hinsetzen, ich sterbe vor Kälte da draußen! Ich fröstelte, es war wirklich eisig, Silvester stand vor der Tür.

Im warmen, vollen Café spielten dezente Melodien, überall suchten Leute Schutz vor dem Winter. Wir fanden einen freien Tisch. Hildegard war ganz nervös, ich wusste nicht, wie ich das Thema beginnen sollte. Schließlich nahm ich meinen Mut zusammen:

Schau, wir sind jetzt schon drei Jahre zusammen. Wie lang wollen wir noch wie Teenager rumknutschen? Lass uns heiraten!

Hildegard starrte mich ungläubig an tatsächlich, er hatte es ausgesprochen! Selbst ihre Oma hatte sie mal gefragt:

Will dein Freund dich bis zur Rente hinhaltn, oder wie? Wieso macht er dir keinen Antrag? Pass bloß auf, der nutzt dich aus und dann wars das. Nach drei Jahren wirds wohl Zeit.

Aber jetzt… sie hatte es geschafft! Am liebsten hätte sie sofort Oma angerufen, um deren Skepsis zu widerlegen.

Na, was ist?, wedelte ich mit der Hand vor ihr Gesicht.

Oh… das kam jetzt sehr unerwartet! log sie ein wenig. Konnte ja nicht gleich zusagen. Ich muss nachdenken.

Worüber denn?, fragte ich verblüfft. Damit hatte ich nicht gerechnet. Schon fing meine Wohnung an zu verschwinden. Nach Silvester geben wir den Antrag ab. In einem Monat sind wir verheiratet! Willst du das etwa nicht?

Doch natürlich, sagte sie schließlich. Eigentlich hätte sie sofort zum Standesamt laufen können.

Na siehst du!, mir fiel ein Stein vom Herzen. An Silvester gehen wir zu meinen Eltern und erzählen ihnen die große Neuigkeit.

Hildegard flog nach Hause als hätte sie Flügel.

Oma!, stürmte sie in die Wohnung. Omi!

Was ist mit dir? Gabs Prämien auf Arbeit?, fragte Oma Grete aus der Küche.

Besser noch!, kicherte Hildegard. Matthias hat mir einen Antrag gemacht!

Nee, das gibts doch nicht! Was ist in den Jungen gefahren?

Ach Omi, bat Hildegard, warum magst du ihn eigentlich nicht so?

Ich muss ihn ja nicht mögen! Hauptsache, du liebst ihn, und er dich und er soll dich ordentlich behandeln. Sonst hast du niemanden, der dich verteidigt, wenn ich mal nicht mehr bin.

Ach Omi, hör auf! Er ist wirklich in Ordnung, tröstete sie sie.

Gott schenks dir, seufzte die Oma. Gott schenks dir!

Mama, Papa, versuchte ich am nächsten Tag vorsichtig, Hildegard und ich heiraten! Nach Silvester geht der Antrag raus. Sie kommt an Silvester zu uns und wir besprechen alles.

Matthias, hast du das gut bedacht?, fragte meine Mutter skeptisch. Sie hatte nie eine besondere Leidenschaft meinerseits zu Hildegard bemerkt sie war zwar nett, aber ich hatte mich ihr gegenüber immer relativ unterkühlt verhalten.

Klar, Mama, grinste ich für mich. Mehr als gut!

Na, ich will dich nicht abhalten, sagte sie mein Vater zuckte nur mit den Schultern, das Thema war entschieden.

Am 31. Dezember zog Hildegard ihr schönstes Kleid an, packte die Geschenke für meine Eltern ein, gab Oma noch einen Kuss und machte sich auf den Weg. Ich wartete vor dem Haus.

Du, Hildegard, stoppte ich sie auf halber Treppe, lass uns meinen Eltern sagen, dass du schwanger bist!

Ihre Augen wurden riesig. Sie wollte etwas sagen, aber ich legte ihr den Finger auf die Lippen:

Das wird eine Riesenfreude! Sie fragen schon ewig, wann sie endlich Enkel bekommen! Meine Oma wird sogar Urgroßmutter! Stell es dir vor!

Matthias, was sagst du, wenn in neun Monaten kein Baby kommt?

Ach, dann sagen wir, wir haben uns getäuscht. Und vielleicht sind wir bis dahin ja wirklich Eltern!, zwinkerte ich und tätschelte durch den Mantel ihren Bauch.

Oh Matthias, ich weiß nicht… das fühlt sich irgendwie falsch an.

Lass das mal meine Sorge sein. Alles wird gut und falls nicht, schieb ichs auf Missverständnis.

Hildegard wurde herzlich und freundlich empfangen. Am Tisch saßen alle vereint.

Bald feiern wir immer zusammen, sagte ich schließlich und steuerte vorsichtig auf die Geschenke zu. Ich war sicher, meine Eltern würden mir die Wohnung schenken so viele Anlässe: Hochzeit, Silvester und gleich noch ein Kind dazu. Und sogar mit Familienzuwachs.

Hildegard errötete heftig, und die Frauen am Tisch schnappte nach Luft.

Stimmt das wirklich?, wandten sich meine Mutter und Oma an sie.

Stimmt, stimmt schon, schaltete ich mich schnell ein, um Hildegard abzulenken. Habens erst kürzlich erfahren.

Darauf müssen wir anstoßen!, rief mein Vater aus.

Aber für Hildegard lieber keinen Alkohol!, meinte Oma und nahm ihr schnell das Glas weg.

Hier eure Geschenke, holte Hildegard die Mitbringsel hervor: Ein Ledergeldbeutel für meinen Vater, ein warmer Schal für Oma, eine Schmuckschatulle für Mama, und mir schenkte sie Kopfhörer. Für jeden etwas Passendes.

Na, wenn wir schon beim Schenken sind, haben wir auch etwas für euch beide, sagte meine Mutter und holte einen Umschlag aus dem Schrank. Für dich, künftiger Familienchef.

Ich hatte mit einer Schachtel gerechnet, in der der Wohnungsschlüssel auf einem Samtkissen liegt. Beim Umschlag hoffte ich noch auf Schlüssel. Aber es waren keine darin. Stattdessen eine große Summe Bargeld.

Was ist das?, fragte ich entgeistert und schaute die Familie an.

Das ist das Startkapital für eure Wohnung, erklärte Mama, da sie meinen Gesichtsausdruck nicht deuten konnte.

Und die Wohnung? Wo ist die Wohnung? Wo ist Omas Wohnung? Ihr müsstet sie mir schenken!

Matthias, die ist verkauft! platzte es aus Oma. Von dem Geld haben wir einen schönen Schrebergarten gekauft, und den Rest bekommt ihr als Geschenk.

Wozu ein Schrebergarten?, platzte es aus mir heraus. Ich war von meiner Familie bitter enttäuscht. Soll ich etwa mein Leben lang auf Kredit wohnen? Ihr denkt nur an euch! Ich war mir sicher, ihr würdet mir die Wohnung schenken, zumal ich jetzt heirate! Wie konntet ihr das nur nicht tun?

Matthias, bitte!, versuchte Hildegard mich zu beruhigen. Das ist doch ein riesiges Geschenk! Du hast Glück, dass du so fürsorgliche Eltern hast. Die Wohnung verdienen wir uns noch…

Wir? Wer wir?, unterbrach ich sie. Vergiss es. Schluss! Das wars!

Und die Hochzeit?, fragte Oma erschrocken. Meine Mutter war ebenfalls fassungslos.

Ach, lasst mich in Ruhe! Heiratet doch selber! Ich hab nie vorgehabt zu heiraten und werde es auch nicht!

Das Kind?, fragte Oma mit vor Entsetzen gefalteten Händen.

Quatsch, da ist kein Kind!, lachte ich höhnisch, und Hildegard hielt es nicht mehr aus. Sie knallte mir eine und rannte raus.

Tut mir leid, ich wollte das nicht…, stammelte sie im Gehen, während die Tür ins Schloss fiel. Mama folgte ihr, kam aber zu spät. Hildegard war weg.

Was machst du hier, Junge?, schimpfte mein Vater. Heiraten wegen der Wohnung und das Kind auch noch erfunden? Hättest du die Wohnung bekommen, an welchem Tag hättest du deine Frau rausgeworfen?

Wer sagt, dass ich geheiratet hätte?, grinste ich frech.

Oma griff sich ans Herz.

Erika, wen haben wir da bloß erzogen?, stöhnte sie, und meine Mutter sprang für die Herztabletten auf.

Pack deine Sachen, donnerte mein Vater, nahm den Umschlag und schlug mit der Faust auf den Tisch, sodass das Besteck hüpfte. Du willst Wohnung? Verdien sie dir! Du bist erfinderisch genug, du wirst schon klar kommen. Ich zähle bis drei! Zwei war schon!

Ich begriff, dass mein Vater ernst machte, packte einige Sachen und verschwand. Erst schlief ich bei Freunden auf der Couch, bis ich auch dort nicht mehr willkommen war, dann mietete ich ein Zimmer und suchte nach einer Freundin mit Wohnung… Zuhause galt für mich Hausverbot:

Kein Mitleid!, drohte mein Vater meiner Mutter und Oma.

Nach unserer Trennung weinte Hildegard ein paar Tage. Ihre Oma, als sie den Grund erfuhr, streichelte ihr den Kopf und sagte:

Was schluchzt du, Mädel? Alles geht vorbei, häng dich nicht ans Alte. Das Leben das ist einmalig, pass auf dich auf und hab dich lieb. Und glaub mir, Glück kommt, wenn dus am wenigsten erwartest.

Da verstand Hildegard, dass diese giftige Beziehung ein Ende gehabt hatte und besser jetzt als zu spät.

Danke, Omi, für deine Weisheit. Hätte ich früher doch mehr auf dich gehört…, seufzte sie.

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Homy
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Der ausgeklügelte Plan des Sohnes — Oder wohin fährt Oma eigentlich? Als Dima seine Mutter fragte, als er sah, wie sein Vater der Schwiegermutter aus dem Taxi half und ihr Gepäck aus dem Kofferraum holte, antwortete sie: „Wenn du manchmal zuhören würdest, wüsstest du, dass deine Oma jetzt bei uns wohnt.“ „Wieso das denn?“, staunte Dima. „Weil sie alleine nicht mehr zurechtkommt, und wir sie nicht täglich besuchen können – außerdem bist du ja nie bereit, zu ihr zu fahren,“ erklärte Alexandra. „Ich arbeite immerhin!“, erwiderte Dima. „Genau deshalb ist sie jetzt bei uns!“ Dima, Einzelkind und stets verwöhnt, reimte sich zusammen: Omas Wohnung steht nun leer! Sicher würden die Eltern sie nicht vermieten, wenn ihr erwachsener Sohn eine eigene gebrauchen könnte. Er beschließt, die Wohnung zu bekommen – am besten als Geschenk… Doch für diesen Streich braucht er Lena, seine Freundin seit drei Jahren, auch wenn er nie Heiratspläne hatte. Sie wohnt selbst mit ihrer Oma. Private Zeit haben sie nur, wenn die Oma verreist oder zu Freunden geht. Dima lädt Lena nach Feierabend ausnahmsweise zum Spazieren ein – sie ist überrascht und hofft auf einen Antrag. Im Café fällt Dima endlich zur Sache: „Wir sind drei Jahre zusammen, soll’s wie bei Schülern ewig weitergehen? Lass uns heiraten!“ Lena meint, sie müsse überlegen, doch Dima drängt und plant schon die Weihnachts-Überraschung bei seinen Eltern. Später fliegt Lena vor Freude zu ihrer Oma, die sich wundert, was Dima denn plötzlich geritten hat. Dimas Eltern bleiben skeptisch und sehen keine große Liebe. Am Silvesterabend will Dima die gute Nachricht toppen: Er schlägt Lena vor, den Eltern eine Schwangerschaft vorzutäuschen, um sie zu begeistern – vor allem für das Geschenk, das er erhofft: Omas Wohnung. Beim Fest werden Lena und die Nachricht herzlich aufgenommen, und Dima rechnet mit dem Schlüssel zur Wohnung. Doch die Eltern überreichen statt dessen einen Umschlag mit Geld als Anzahlung für eine eigene Wohnung – sie haben Omas Wohnung bereits verkauft und erwarten von Dima, selbst Verantwortung zu übernehmen. Dima fühlt sich betrogen, rastet aus und bricht mit Familie und Freundin. Es bleibt Lenchen und ihrer Oma, gemeinsam den Schmerz zu verarbeiten. Die weise Oma tröstet sie: „Weine nicht, alles geht vorbei – halte an dir selbst fest, das Leben bringt neues Glück.“ Damit erkennt Lena, dass sie die toxische Beziehung hinter sich lassen kann – gerade rechtzeitig.
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