Gebrochenes Herz voller Hoffnung: Der Weg zu einem neuen Glück

Anna, zwischen uns ist es aus!, sagte Markus mit eiskalter Stimme. Ich will eine richtige Familie, Kinder. Das kannst du mir nicht geben. Ich habe die Scheidung eingereicht. Du hast drei Tage, um deine Sachen zu packen. Wenn du gehst, lass es mich wissen. Ich bleibe erstmal bei meiner Mutter, bis die Wohnung für das Kind und seine Mutter fertig ist. Ja, sieh mich nicht so an, meine neue Freundin ist schwanger! Drei Tage, Anna!
Anna stand sprachlos da, als würde ihr der Boden unter den Füßen weggezogen. Was sollte sie sagen? Fünf Jahre lang hatten sie versucht, ein Kind zu bekommen, doch drei Schwangerschaften endeten in Tragödien. Die Ärzte hatten ihr versichert, dass sie gesund sei, doch jedes Mal ging etwas schief. Anna lebte gesund und war während der Schwangerschaften noch vorsichtiger. Beim letzten Mal war sie bei der Arbeit zusammengebrochen, und der Krankenwagen kam zu spät
Die Tür knallte hinter Markus zu, und Anna, völlig erschöpft, sank auf das Sofa. Sie hatte keine Kraft, irgendwas einzupacken. Wohin sollte sie gehen? Vor der Hochzeit hatte sie bei ihrer Tante gewohnt, doch die war verstorben, und die Wohnung wurde von ihrem Cousin verkauft. Sollte sie ins Dorf Eichenbach zurück, ins Haus ihrer Oma? Eine Wohnung mieten? Und der Job? Die Fragen wirbelten in ihrem Kopf, doch die Zeit verging.
Am nächsten Morgen öffnete sich die Tür, und ihre Schwiegermutter, Helga Schneider, betrat die Wohnung. Du schläfst nicht? Gut so, sagte sie schroff. Ich bin hier, um sicherzugehen, dass du nichts mitnimmst, was dir nicht gehört.
Ich habe nicht vor, die alten Socken deines Sohnes zu klauen, fauchte Anna. Willst du etwa meine Sachen durchzählen?
So frech! Und früher warst du so sanft. Ich habe Markus schon nach der ersten Schwangerschaft gesagt, dass du niemals Kinder bekommen wirst.
Dafür bist du gekommen? Dann halt den Mund und pass auf.
Warum nimmst du den Service?
Der gehört mir, von meiner Tante, eine Erinnerung an sie.
Hier wird es leer ohne ihn aussehen!
Nicht mein Problem. Aber wenigsten bekommst du ein Enkelkind.
Nimm nur, was dir gehört!
Der Laptop, die Kaffeemaschine und die Mikrowelle sind Geschenke von Kollegen. Das Auto habe ich vor der Hochzeit gekauft. Dein Sohn hat seins.
Du hast alles, was du brauchst, nur keine Kinder!
Das geht dich nichts an. Scheinbar wollte Gott es so.
Bereust du nichts? Vielleicht hast du es sogar absichtlich getan?
Du redest Unsinn. Ich kann nicht mal daran denken, ohne dass es wehtut.
Anna sah sich um ihre Sachen waren verschwunden. Die Bürste, das Make-up, die Hausschuhe Sie hatte etwas Wichtiges vergessen. Die Anwesenheit ihrer Schwiegermacht nervte sie. Dann fiel es ihr ein die kleine Katzenfigur, eine Erinnerung an ihre Oma. Innen war ein geheimes Fach mit Ohrringen und einem Ring nichts Wertvolles, aber mit sentimentalem Wert. Markus hatte es für wertlos gehalten. Hatte er es weggeworfen? Anna öffnete die Balkontür.
Was suchst du da?, rief die Stimme der Schwiegermutter. Komm, nimm deine Sachen und verschwinde!
Sie fand die Katzenfigur, alles war noch da. Jetzt konnte sie gehen.
Hier sind die Schlüssel, auf Wiedersehen. Ich hoffe, wir sehen uns nie wieder.
Anna ging zur Arbeit. Sie war eigentlich krankgeschrieben, doch sie bat um Urlaub.
Wir stehen hinter dir, sagte ihr Chef. Aber ohne dich wird es schwer. Reichen dir drei Wochen? Bleibst du in
Anna schloss die Augen und spürte, wie Pauls Hand ihre sanft drückte. Sie wusste, dass nach all dem Schmerz ihr neues Leben gerade erst begann.

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Homy
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