Taschen voller Überraschungen – Die kleinen Geheimnisse unseres Alltags

– Mama, jetzt hör aber wirklich auf mit deinen Taschen! Schon wieder willst du übers Testament reden? Wozu denn bloß? Hast du vor, dich heute noch zu verabschieden? Annemarie wischte sich mit dem Handrücken Mehl von der Stirn und verdrehte genervt die Augen, während sie kräftig weiter im Hefeteig rührte. Der Küchentisch vibrierte und die beiden Katzen stoben erschrocken auf die Terrasse die wussten genau, dass die Chefin heute schlecht gelaunt war.

– Das muss sein, Annemie! Ich will das so. Ordnung muss sein! erwiderte ihre Mutter, Elisabeth Schmidt, ruhig und wandte sich wieder den Äpfeln zu, die sie für den Strudel vorbereitete.

Die Äpfel dufteten schon intensiv und sahen aus, als hätten sie alles Gold des bayerischen Herbsts aus dem Garten von Annemaries geerbtem Haus gespeichert.

Das Haus, eine große, alte Villa am Münchner Stadtrand, hatte Annemarie von ihrem Großvater geerbt. Es war weitläufig, alt und voller Geschichten. Jede Nacht knarzte es, als würde es selbst mit den Wirbelsäulenschmerzen von Elisabeth mitseufzen, und so viele kleine Geheimnisse bewahren, dass selbst die Bewohner nicht alle kannten.

Annemarie war als Kind oft hier gewesen und meinte, jede Ecke zu kennen trotzdem entdeckte sie immer wieder einen geheimen Dachboden, einen alten Stall oder eine halbverlornene Bank im Garten. Das Haus schien ein eigenes Leben zu führen, unabhängig von allen Dramen und Sehnsüchten der Menschen, die hier seit Generationen wohnten.

Irgendwann war die Villa einst für Annemaries Urgroßvater gebaut worden, der ein berühmter Schriftsteller war. Seine Großfamilie inklusive Cousinen, Onkeln, Tanten und Schwägerinnen lebte damals hier, bis nach seinem Tod seine dritte Frau, die ebenfalls Elisabeth hieß, alle außer ihrer Mutter und ihren beiden Söhnen rauswarf. Sie hatte genug von dieser Kommune, wie sie es nannte, und die ganze Familie war bitter enttäuscht die Frau hatte über Jahre ihr Lächeln geübt und alles ertragen, nur um dem Mann zu gefallen, und jetzt das!

– Lieschen, so geht das doch nicht! Was hätte denn Heinrich dazu gesagt?

– Heinrich ist tot! schnappte sie und befahl der restlichen Familie, ihre Sachen zu packen. Hier bin jetzt ich die Chefin!

Die hingezogenen Verwandten fügten sich seufzend mit ihnen schien das alte Haus plötzlich zu altern. Es stöhnte, seufzte und klagte nachts vor sich hin, und das Lachen und der warme Plausch auf der Terrasse am Nachmittag, wo es immer Kuchen und Platz für alle gab, verschwanden. Der Urgroßvater, das Herz der Familie, fehlte schmerzlich.

Elisabeth, die neue Hausherrin, wurde nicht glücklich in ihrer Rolle. Zuerst zerstritt sie sich mit ihrer Mutter, dann mit ihrem älteren Sohn. Kurze Zeit später ging der jüngere Sohn nach einem furchtbaren Streit. Ihm blieb als Unterschlupf nur das alte Haus. Dort saß er, einsam, weil ihn in der großen Münchner Wohnung keiner mehr wollte.

Endlich füllte sich die Villa wieder mit Stimmen, diesmal von jungen Männern, die abends im Garten Musik hörten, Schlager schief sangen und erste Liebesgeschichten in und um die dunklen Flure webten. Aber das war nur eine kurze Phase.

Der jüngere Sohn von Elisabeth war ein leidenschaftlicher Ruderer und verunglückte am Starnberger See tödlich ein Motorboot war ihm zum Verhängnis geworden. Elisabeth erfuhr erst einige Tage später davon, weil sie, mal wieder wütend auf ihn, jeden Kontakt verweigerte. Ihre Mutter riss sich die Haare aus, um sie zu erreichen, aber schaffte es erst, nachdem längst alles geregelt war die Verwandten, die Elisabeth einst rausgeworfen hatte, hatten sich um alles gekümmert und dem Jüngsten ein würdiges Abschied bereitet.

Elisabeth schien das nur wenig zu berühren. Sie dankte knapp für die Organisation, aß bei der Beerdigung nichts und trank stattdessen, voller Selbstmitleid und Bitterkeit auf die ganze Welt nur nicht auf sich selbst.

– Du musst zu mir ziehen! forderte Elisabeth ihren älteren Sohn Karl auf, der zur Beerdigung gekommen war.

– Mamma, bitte. Ich habe eine eigene Familie, meine Frau ist schwanger deshalb ist sie nicht mitgekommen.

– Was? Familie? Ich bin deine Familie! Merkst du das denn gar nicht? Ich habe auch einen Sohn verloren!

– Und ich meinen Bruder, Mutter! wehrte Karl entschieden ab. Und hör auf, immer zu schreien, das bringt ihn auch nicht zurück.

Elisabeth brach in Tränen aus, rannte zu ihrer Mutter, klagte ihr das Leid doch diese wimmelte energisch ab.

– Lieschen, du hast doch alle vertrieben! Passt jetzt auf, dass du nicht auch Karl verlierst. Du wirst Oma! Und hast es nicht einmal bemerkt!

– Oma? Wer weiß, was das für eine ist, seine Frau! Vielleicht hat sie das Kind von einem anderen und betrügt ihn nur!

– Hör auf, Lieschen! Ich hab’ Verständnis für deinen Schmerz, aber lass die Finger von Karls Leben, oder du bist ihn endgültig los!

– Na gut, dann halt nicht! Elisabeth schluchzte, die Tränen liefen ihr übers Gesicht. Mich liebt ja eh keiner!

– Und wen liebst du?

Dieser Satz traf sie unvermittelt, doch bevor sie reagieren konnte, drehte sich ihre Mutter um und ging. Elisabeth grübelte tagelang fand aber keine Antwort, die sie besser aussehen ließ.

Karl versuchte noch einmal, seine Mutter in ein Gespräch zu verwickeln, aber sie blockte nur ab.

– Du wirst schon noch merken, dass ich recht habe!

– Und worin?

– Weißt du was? Hau ab! Ich will dich nicht mehr sehen! schrie sie und erschrak über sich selbst so wie die Bühnenheldinnen im schlechtesten, dramatischsten Stück.

Aber Karl blieb gelassen, stieg ins Taxi und sah beim Wegfahren zurück auf das alte Haus, voller Nostalgie an die Zeiten, in denen er barfuß mit seinem kleinen Bruder im Garten tobte und sein Vater noch lebte.

Die Versöhnung kam nie. Ein paar Wochen später hatte Elisabeth zu viel getrunken, lief ziellos durch die dunkle Münchner Vorstadtnacht und wurde von einem Auto erfasst. Während Karl mit seiner Großmutter nach München eilte, hatten sich die vielen Tanten und Onkel längst gekümmert: Sie organisierten alles mit liebevoller Effizienz, steckten Elisabeth ein ruhiges Grab an der Seite ihres Mannes zu so leer und traurig war ihr Leben gewesen, dass sie nicht einmal ihren ersten Enkel zu Gesicht bekam.

Karl wurde Vater eines Sohnes Sebastian der nie seine Großmutter kennenlernte. Aber irgendwie war er ihr wie aus dem Gesicht geschnitten, und die Verwandtschaft war immer wieder verblüfft. Ganz gleich, wie viel Geborgenheit und Liebe Karl und seine Frau gaben es schien ihnen nie ganz zu gelingen, dem Jungen den Weg zu zeigen.

Sebastian ließ sich schon nach einem Monat Ehe scheiden, warf seiner Frau Untreue vor, ohne jeden Beweis. Als er dann Elisabeth kennenlernte, dachte er, sie würde ihm Ruhe schenken und Glück und als die kleine Anna zur Welt kam, fünf Jahre nach der Hochzeit, war sie so gar nicht nach seinem Geschmack.

– Wie kann das sein?! Ich, blauäugig blond und dann so eine dunkelhaarige Tochter?! Erklär es mir, Elisabeth! polterte er.

Keine noch so überzeugenden Argumente oder Kinderfotos Anna sah eben ihrer Mutter und Großmutter wie aus dem Gesicht geschnitten konnten Sebastians Misstrauen ausräumen.

– Ihr wollt doch nur, dass ich mit Elisabeth zusammenbleibe! wütete er, tobte wie ein wildgewordener Stier durch die Villa. Nein! Sollen sie doch beide gehen!

– Genug jetzt! mischte sich Karl ruhig, aber bestimmt ein. Anna bleibt! Das ist unsere Enkelin. So, wie ihre Mutter es will. Elisabeth, komm schon, geh mit Anna ins Haus und ruh dich aus stillen mit so viel Kummer ist nicht gut. Und du, Sebastian, ab in die Stadtwohnung.

– Ich wohn, wo ich will! stemmte sich Sebastian.

– Vergiss es! Das Haus ist mein. Du kannst wiederkommen, wenn du zur Vernunft kommst. Anna bleibt. Überleg’s dir gut, Sebastian. Wer zu genau auf die Rosinen schielt, bleibt am Ende alleine.

– Mir doch egal! Lieber so, als mit falschen Hörnern! Sebastian knallte die Tür und ging.

Elisabeth blieb, und auch Anna. Für sie wurde das alte Haus der Ort ihres glücklichsten Kindseins: Geborgenheit, Liebe Märchen von Oma, Angelausflüge mit Opa, Toben an der Schaukel. Ein Vater fehlte, aber Anna kannte Sebastian ja nicht, vermisste ihn also nicht. Als sie fünf war, fand Elisabeth ihren zweiten Mann, für Anna sofort der Papa. Als Elisabeth erklären wollte, wie das alles ist, schob Karl ein:

– Lass gut sein. Wenn es klappt, soll sie doch. Wir werden nie gegen dich sein. Sebastian hat seinen Weg so gewählt. Wir haben alles versucht. Bitte, Elisabeth, nimm uns nicht das Enkelkind!

– Nein, das käme gar nicht in Frage, nach allem, was ihr für uns getan habt!

Noch ein Jahr später zog Anna mit der Familie nach Hamburg wegen des Jobs ihres Stiefvaters. Sie hielt Kontakt mit den Großeltern, bis nach dessen frühem Tod Elisabeth mit Anna wieder nach München zurückging. Die alten Schwiegereltern waren krank, Sebastian suchte weiter nach seinem Glück, oft vergeblich aber unermüdlich und immer wieder von vorne.

Elisabeth krempelte die Ärmel hoch, baute die alte Villa aus, renovierte und holte Karls Eltern ins Haus.

– So ists besser. Frische Luft, jetzt auch ordentliches Bad und Heizung.

– Sag bloß, du hast dein ganzes Erspartes da reingesteckt? wunderten sich Karl und seine Frau.

– Nein, mein Mann hat gut verdient, und ich arbeite ja selbst. Sogar mit Chinesisch gibts jetzt ordentlich Übersetzungsaufträge. Wir stehen gut da, keine Sorge. Und was übrig ist, wird in eine Wohnung für Anna gesteckt.

Endlich wieder Familie, wieder Leben im Haus nur Sebastian blieb fern, weigerte sich, Anna auch nur zu begrüßen. Keine Überredung half.

Anna schloss die Uni ab und heiratete. Ihre Großmutter steckte ihr den Schleier ins Haar, Opa führte sie zum Altar. Der Herbstgarten blühte golden, Anna lachte, Elisabeth schluckte Tränen. Sebastian kam zur Zeremonie, ließ sich aber kaum blicken.

Nach der Trauung kehrte Anna mit Mann und später mit Kindern oft nach München zurück Matthis erlebte seine Urenkel noch, bevor er starb.

Nun zeigte Sebastian wieder sein altes Gesicht.

– Die Villa ist meine!

– Aber Matthis hat sie Anna vermacht.

– Ist mir doch egal! Ich klag das an!

– Sebastian, wozu? Du bist doch schon grau, und Anna ist deine Einzige! Wohin willst du denn mit all dem Kram? In welche Taschen willst du das alles stopfen? Du hast Enkel, und streitest noch!

– Ich bin nicht mal sicher, dass sie wirklich meine Tochter ist!

– Dann geh halt vor Gericht! Ich komm auch.

– Wozu?

– Dann machen wir halt einen Vaterschaftstest. Deine Spielchen machen mich müde!

Sebastian brach ab, sah Elisabeth seltsam an und nickte dann langsam.

– Gut. Wir machens, aber ohne Gericht.

Natürlich war Anna seine Tochter. Für eine Weile gab ihm das Frieden gerade rechtzeitig.

Wenige Monate später wusste Sebastian, dass er schwer krank war.

– Ich hab nicht mehr lang, Elisabeth beichtete er ihr in der Küche beim Einmachen.

Elisabeth entfuhr ein Schrei, aufgebrachte Kinder sprangen verschreckt auf, und sie drückte ihre Enkel fest an sich, während die Zwiebelringe auf dem Boden landeten.

– Wie jetzt, Sebastian? Warum hast du nichts gesagt?

– Bin jetzt doch hier Und jetzt, hör auf zu heulen!

– Gibts irgendwas, was wir tun können?

– Die Ärzte sagen nein.

– Ärzte sind auch keine Götter. Wir probieren alles. Elisabeth zog die Kinder zur Schaukel, zog die Küchenschürze aus und führte Sebastian in den Sessel.

Statt zwei Monate wie die Ärzte es voraussagten, lebte Sebastian fast ein Jahr. Das Alte Haus schenkte ihm Ruhe, er konnte nachdenken. Er dachte viel nach über das, was gut und falsch gelaufen war, was er gesagt oder verschwendet hatte.

Elisabeth sprach wenig sie war einfach da. Pflege, Fürsorge, Trost sie hatte alle Bitterkeit verloren.

– Danke, Sebastian.

– Für was?

– Ohne dich hätte ich nie richtiges Glück gekannt.

– Aber hab ich dir nicht weh getan?

– Doch. Aber ohne das hätte ich meinen zweiten Mann nie kennengelernt

– Hast du ihn geliebt?

– Sehr. Und er mich. Vielleicht sogar mehr, als ich ihn. Hat Anna wie seine eigene Tochter behandelt.

– Warum hattet ihr dann gemeinsam kein Kind?

– Wir habens versucht. Zweimal verloren. Dann sagten die Ärzte, es geht nicht mehr. Ich dachte, er haut ab aber er sagte nur: Hauptsache, wir haben Anna. Reicht doch.

– Ein feiner Kerl.

– Der Beste!

– Und ich war wohl ein Dummkopf

– Niemand ist ein Engel. Gut, dass du es wenigstens noch eingesehen hast.

– Glaubst du, Anna kann mir verzeihen?

– Sie hat es schon längst getan.

– Und du?

– Ich auch.

– Du warst schon immer ein bisschen schräg

– Und du manchmal einfach nur dumm

– Wahrscheinlich schon

Am Ende des Sommers ging Sebastian, friedlich im Schaukelstuhl auf der Terrasse schlafend. Elisabeth hatte es in der Küche nicht bemerkt, erst als sie ihn so seltsam ruhig sah, rannte sie zum Telefon, um Anna zu rufen.

Anna fand ihre Mutter in Tränen aufgelöst vor. Elisabeth schluchzte so herzzerreißend, dass Anna ganz erschrak.

– Mama, was ist denn los?

– Ich wein, weil ich ihn tatsächlich vermisse. Weil jemand weinen muss um einen Menschen egal, wie er war.

– Wieso hast du Mitleid? Er hat doch?

– Nein, Anna, lass das. Er ist fort, für immer. Ich weine nicht nur um ihn.

– Warum dann?

– Um mein Leben, meine erste Liebe, um Menschen, die mir Kraft gegeben haben deine Großeltern. Ich vermisse sie so sehr!

– Ich auch

– Und dein Vater sie haben ihn auch geliebt. Konnten mit seinem sturköpfigen Wesen nichts anfangen, aber sie haben ihn akzeptiert und immer gehofft, dass er endlich zur Vernunft kommt.

– Er hats nie verstanden

– Nein, hat er nicht. Dachte, man muss alleine durchs Leben. Wie ein Wolf. Aber Wölfe sind Familienwesen wenn er das doch mal kapiert hätte. Vielleicht wäre alles anders gekommen Jetzt lässt sich nichts mehr ändern.

– Taschen, ja Mama? Anna legte den Arm um Elisabeth.

– Ja, Annemie. Dahin, wohin dein Vater gegangen ist, da gibts keine Taschen

Sebastians Testament hinterließ Anna alles. Doch sie entschied anders, als sie herausfand, dass ihr Vater noch einen Sohn hatte. Seine Mutter hatte keinen Kontakt gesucht, also suchte Anna ihren Bruder selbst mit Hilfe von Briefen und Fotos, die sie im Schreibtisch fand.

– Da war ein Brief, in dem du Papa erzählt hast, dass du ein Kind von ihm erwartest.

– Er hat nie geantwortet.

– Ich weiß. Und du hast deinem Sohn deinen Nachnamen gegeben?

– Ja.

– Später schicktest du ihm Fotos Hast du gehofft, er meldet sich eines Tages?

– Ja, aber es war eine törichte Hoffnung.

– Ganz und gar nicht. Ohne deine Briefe wüsste ich nichts von meinem Bruder.

– Was möchtest du jetzt?

– Gerechtigkeit. Mein Bruder hat ein Recht auf Vaters Erbe.

– Was? Meinst du das wirklich?

– Es ist das einzig Richtige.

Und wieder atmete die Villa auf, lebte auf, als neue Stimmen durch die alten Flure hallten. Am großen Tisch auf der Terrasse lachte die Familie, inzwischen um einige Köpfe größer geworden, und Annas Mann zauberte den altehrwürdigen Samowar aus dem Dachboden, sodass er, blankgeputzt und zufrieden, seinen vertrauten Dampf-Schnauben zu hören gab.

– Mama, die Äpfel reichen jetzt aber mal! Anna schüttelte die Hände aus und lauschte dem Lärm der Kinder draußen im Garten. Oder machen wir gleich zwei Strudel?

– Einen für die Kids, einen für uns. Wir sind ja jetzt eine richtig große Familie, Anna!

– Stimmt Wie schön!

– Und das Testament

– Ach Mama, lass die Erbschaftsfragen für heute! Anna stemmte die Terrassentür auf, atmete den würzigen, herbstlichen Wind ein, der nach Rauch und feuchtem Laub duftete. Alles zu seiner Zeit! Heute geht um uns. Wir sind zusammen, wir sind gesund Was gibt es Wichtigeres? Später ist dafür noch genug Zeit. Heute zählt nur: Wir leben, sind hier und das reicht, oder?

– Ja Elisabeth nickte, schlang die Arme um ihre Tochter und lauschte.

Draußen knarrte der Dachboden, das alte Eisentor schepperte, als neue Gäste kamen. Das Haus hielt kurz inne und sog das Glück ein, das so selbstverständlich endlich Einzug hielt.

Rate article
Homy
Add a comment

;-) :| :x :twisted: :smile: :shock: :sad: :roll: :razz: :oops: :o :mrgreen: :lol: :idea: :grin: :evil: :cry: :cool: :arrow: :???: :?: :!: