Ich habe heimlich Damenunterwäsche ins Auto meines Mannes gelegt – aber es war nicht meine…

Also, pass auf ich muss dir mal echt was erzählen, da wirst du die Welt nicht mehr verstehen… Ich hatte in den letzten Wochen ständig Unterwäsche von Frauen im Auto von meinem Mann gefunden. Und das war definitiv NICHT meine

Sag mal, Sebastian, WAS bitteschön ist das?! Schon wieder! Das ist der dritte BH diese Woche! Schau mir gefälligst in die Augen und sag, wem das Teil hier gehört!

Anna stand mitten in unserer kleinen Küche, streckte Sebastian einen schwarzen Spitzen-BH entgegen, richtig angespannt, die Finger haben gezittert. Ihr Gesicht war ganz rot vor lauter Wut und Tränen. Sebastian stand wie festgenagelt im Türrahmen, Bäckerbrötchen in der einen Hand. Wurde ganz bleich und riss die Augen auf.

Woher… woher ist der denn?, stammelte er.

Woher? WOHER?! Aus DEINEM Auto! Habe ihn unter dem Sitz gefunden, als ich mein Ladekabel gesucht habe!, schrie Anna fast. Weißt du eigentlich, wie es mir jetzt geht?! Wir sind sechs Monate verheiratet, Sebastian! SECHS Monate! Und du kommst mir schon so?

Anna, ehrlich, ich habe keinen Schimmer, wie das da hingekommen ist ich schwöre!, sagte Sebastian schnell, warf die Brötchentüte auf den Tisch und wollte auf sie zugehen, aber sie zuckte zurück. Vielleicht hat einer von den Jungs bei der Arbeit einen blöden Streich gespielt? Keine Ahnung!

Anna lachte auf, so typisch verzweifelt: Ach, und letzte Woche war es auch ein Spaß, als ich diese Unterhose im Handschuhfach gefunden habe? Und vor zwei Wochen, das Tuch in deiner Jackentasche auch ein Witz, ja?! Drei Mal in zwei Wochen, Sebastian!

Sebastian rieb sich übers Gesicht du hast gesehen, wie ihn das fertig gemacht hat. Der ackerte ständig Überstunden, um unser kleines Häuschen endlich vernünftig einzurichten, eine schöne Küche rein weißte ja, normal Leben halt. Fremdgehen? Undenkbar für ihn! Er hatte doch nur diese eine, die Anna. Aber jetzt jetzt guckte sie ihn an, als wäre er ein Verräter.

Ich habe dich nie betrogen, Anna! Und ich werde es auch nie!, hat er dann gesagt, und zwar ernst.

Dann erklär MIR bitte, wie all das Zeug immer in dein Auto kommt!, sagte Anna kalt und schleuderte den BH auf den Küchentisch der lag dann da zwischen Brötchen und Salzstreuer. Hat sich angefühlt wie Spott.

Sebastian schwieg. Was sollte er sagen? Es WAR seltsam. Viel zu seltsam. Irgendwer legte ihm das alles hin aber WER? Und WARUM?

Da hörte man draußen das Tor quietschen im Hinterhof. Sebastian schaute raus: Ingrid, Annas Mutter, stapfte mit ihrer typischen Leinen-Einkaufstasche über den Kiesweg zum Haupthaus. Sie starrte kurz rüber zu unserem Häuschen, bevor sie weiterging.

Sollen wir mal deine Mutter fragen? Sie ist doch ständig irgendwo im Hof unterwegs vielleicht hat sie ja wen gesehen?

Anna verdrehte die Augen.

Lass Mama aus dem Spiel. Die hat genug Sorgen, lebt ganz allein, ist schon achtzig, Sebastian. Die braucht unseren Kram nicht auch noch

Und da lag das Problem tatsächlich. Ingrid. Diese resolute, ewig widerspenstige Schwiegermutter, gegen die unsere Ehe von Anfang an ein Kampf war. Weißt du noch, wie Anna damals sagte, sie will Sebastian heiraten? Da war was los auf der Birkenstraße! Ingrid tobte: Ein armer Junge, null Perspektive, das wird doch nie was! Aber Anna hat sich nicht beirren lassen. Geheiratet, mit Sebastian ins frisch gebaute kleine Häuschen im Garten gezogen hinter Ingrids altem Fachwerkhaus, Hausnummer fünfzehn. Alles ein Hof. Alles eng beieinander. Wegziehen konnten sie nicht, Kohle war ja nie viel da, Sebastian arbeitete schließlich als Fahrer bei ExpressKurier, brachte netto kaum was heim. Anna jobbt im Bistro neben dem Studium klassische Patchwork-Existenz halt.

Anna setzte sich auf einen Küchenstuhl und vergrub das Gesicht in den Händen. Schulterzucken, leises Heulen. Sebastian kam, legte vorsichtig die Arme um sie.

Schatz, ich finde raus, was das für eine Scheiße ist. Vielleicht pack ich ne Kamera ins Auto…

Kamera, murmelte Anna muffig. Wir haben nicht mal richtig Geld fürs Mittagessen und du redest von Kameras.

Sie schob ihn weg und verschwand im Schlafzimmer. Tür zu. Da stand Sebastian dann alleine in der Küche neben dem schwarzen BH. Er passte ungefähr Annas Größe. Aber es war nicht ihrer. So was trug sie doch gar nicht. Und vor allem: Warum sollte sie ihre eigenen Sachen in SEIN Auto stecken?

Am nächsten Tag, nach der Arbeit, sieht Sebastian die beiden durchs Küchenfenster vom Haupthaus: Anna und Ingrid, am Tisch, Tee trinkend, Anna redet, Hände um die Tasse geschlungen du hast sofort gesehen, die beichtet alles.

Er geht lieber selbst in die Garage. Seine klapprige blaue Golf IV, abgestellt unter dem alten Schuppen. Sucht wie ein Besessener alles ab. Handschuhfach, Türfächer, unter den Sitzen, Kofferraum nix. Für einen Moment wars wie Erleichterung vielleicht war jetzt endlich Schluss mit der Sache?

Aber am nächsten Tag, greift er morgens ins Handschuhfach wieder! Ein roter Spitzen-Slip diesmal. Winzig, durchsichtig, total untypisch für Anna. Sie trägt immer diese bequemen Baumwollunterhosen ausm C&A.

Er kommt zurück ins Häuschen. Anna zieht sich gerade für die Uni an, sieht sein Gesicht weiß sofort Bescheid.

Schon wieder?, fragt sie leise.

Er reicht ihr mit zitternder Hand den Slip. Sie guckt, eiskalt, und sagt: Also bin ich doch nicht verrückt Du hast wirklich jemand anderen.

Anna, nein! Das ist nicht von mir! Jemand legt uns das rein! Ich schwöre bei allem!

Aha. Wer denn bitteschön?! Wer hat so viel Langeweile, kauft Wäsche und legt sie dir ins Auto? Damit wir uns streiten? Wem bringt das was?

Er wollte was sagen blieb aber stumm. Wer soll es denn sein? Sebastian hatte keine Feinde. Bei der Arbeit alles okay, privat außer Anna keine Frau. Und wer bricht schon aus Spaß in fremde Autos ein?

Vielleicht solltest du mal ein neues Schloss einbauen, falls fremde Frauen so leicht bei dir reinspazieren!, schnaubte Anna. Packte ihre Tasche und knallte die Tür hinter sich zu. Sebastian blieb stumm auf dem Sofa sitzen alles lag irgendwie in Scherben: Liebe, Hoffnung, junges Glück und mittendrin diese verdammte Unterwäsche. Es war, als würde jemand systematisch alles kaputt machen.

Abends stand Ingrid plötzlich mit einem Topf Suppe vor der Tür, halb entschuldigend.

Basti, mein Junge, ich hab eine Suppe gekocht, für euch. Anna ist mit Lernen und Arbeiten ja immer so beschäftigt iss was, ja?

Er nahm den Topf, kaum ein Wort. Ingrid sah sich in der Küche um. Fällt natürlich sofort auf den roten Slip, den Sebastian aus Frust einfach liegen lassen hatte.

Ohhh, macht sie langgezogen. Was ist das denn?

Stille. Ingrid greift das Teil mit zwei Fingern, hält ihn hoch.

Sebastian… das ist doch nicht von Anna, oder?

Nein, murmelt er.

Schwere Stille. Ingrid seufzt, setzt sich auf einen Hocker:

Na, ich habs ja immer gesagt. Mein Mutterherz hat es gespürt. Hab der Anna auch immer abgeraten. Zu jung, zu naiv. Männer wie du heißblütig, aus einfachen Verhältnissen Die laufen alle ihren Gelüsten nach, das ist das Leben, so war schon dein Vater. Wie oft hab ich das gesagt

Da kochts in Sebastian. Über den Vater will er nichts hören der ist tot, ein guter Mann war er, Punkt.

Lassen Sie das bitte, Ingrid. Mein Vater war ein ordentlicher Kerl!

Schon, schon, sagt sie. Aber trotzdem war er weg, als du klein warst. Und deine Mutter ist daran kaputt gegangen. Ich will nicht, dass Anna so endet. Sie ist mein einziges Kind, meine ganze Welt. Dreißig Jahre war ich mit ihrem Vater glücklich. Jetzt hab ich nur sie. Und sie hat nur mich. Ich hab einfach Angst, Basti.

Sebastian spürt, wie die Wut in ihm brodelt. Sie will doch nur, dass Anna zu ihr zurückkommt. Damit sie wieder alles kontrollieren kann. Mutter und Tochter alleine, so wie früher, ohne ihn.

Die nächsten Tage waren die Hölle. Anna sprach kaum noch mit Sebastian, schlief abgewandt, war abends ständig bei ihrer Mutter. Sebastian kriegte keine Chance, irgendwas zu erklären. Eifersucht als schleichendes Gift alles lief aus dem Ruder.

Auf der Arbeit sprach ein Kollege ihn an Markus, auch Fahrer: Wasn los, Alter? Siehste Scheiße aus. Sebastian erzählte ihm die ganze Geschichte.

Markus meinte nur: Ist doch bestimmt n Scherz von irgendwem. Oder hat irgendeine Ex noch ne Rechnung offen? Hatte nie eine andere, sagt Sebastian. Da zuckte Markus bloß die Schultern. Na, keine Ahnung, Polizei?

Aber zur Polizei? Was soll er denn sagen? Jemand deponiert Billig-Unterwäsche in meinem Auto? Am Ende hieß es, Familienkram, regeln Sie das daheim.

Sebastian beschloss, selbst was zu machen. Kratzte die letzten Euros zusammen, kaufte auf einem Flohmarkt ein uraltes Smartphone, klebte es als Kamera an die Windschutzscheibe, auf Aufnahme gestellt, abends bei der Arbeit.

Morgens: Nix. Das Video zeigte nur leeren Innenraum. Okay, vielleicht ist wirklich Schluss.

Mittags dann Sebastian wollte ins Auto, um nach den Papieren zu sehen: Im Türfach liegt ein weißes Seidentuch mit den Initialen H.F.. Er rastet beinahe aus! Wie zum Teufel ist das?

Da kam ihm die Idee das Zeug wurde tagsüber platziert! Wenn er bei der Arbeit war oder irgendwo anders im Haus. Also, Kamera diesmal nach draußen Blick auf Hof, Auto und Ingrids Haus.

Anna kam abends nicht heim, übernachtete bei ihrer Mutter. Als Sebastian sie anrief, war sie eiskalt.

Bin bei Mama. Ich brauche Zeit zum Nachdenken, Max.

Anna, BITTE wir müssen reden!

Reden?! Was denn?! Jede Woche kommt irgendwas Neues aus deinem Auto! Ich kann nicht mehr! Mama hatte recht mit dir!

Anna, ich , aber sie legte auf.

Jetzt musste was passieren. Am nächsten Tag blieb Sebastian zu Hause, krankgemeldet, observierte durch die Gardine. Siehst du: Gegen Mittag kommt Ingrid aus dem alten Haus, Eimer in der Hand, geht zum Wasserhahn, läuft am Auto vorbei. Nichts Auffälliges.

Doch dann später dasselbe nochmal diesmal mit einem Putztuch bewaffnet. Sie schlendert scheinbar harmlos zum Auto, schaut extra nach links und rechts, öffnet die Fahrertür (das Schloss ist ja uralt), legt etwas ins Seitenfach, macht zu, geht weg völlig unschuldig.

Sebastian sprintet raus, reißt die Fahrertür auf: Im Seitenfach steckt ein rosafarbener Spitzenstrumpf! DANN war alles klar

Abends zeigt Sebastian Anna das Video. Anfangs schaut sie verwirrt. Dann erstarren ihre Züge Entsetzen, fassungslose Wut, dann völliger Zusammenbruch. Sie schluchzt, Sebastian nimmt sie fest in den Arm.

Warum?! Warum tut sie das, meine eigene Mutter? Wie kann sie? Sie will uns auseinanderbringen, sie war von Anfang an gegen unsere Ehe

Anna entwindet sich, läuft raus, direkt zu Ingrid. Im Haus hört man Stimmen, dann lautes Schreien.

Mama! WIE konntest du?!

Still. Dann Ingrids Stimme, ungerührt:

Ich wollte dich retten du bist viel zu schade für diesen Jungen! Sechzehn Jahre, du hast dein ganzes Leben vor dir Und er? Nichts erreicht, kein Geld, nur Sorgen! Ich will dich zurückhaben, Anna! Wir können doch wieder zusammen leben!

Ich liebe ihn, Mama! Verstehst du das nicht?!

Liebe?! Pah! Die vergeht Was bleibt, ist das Elend! Deshalb hab ich dir die Sachen ins Auto gelegt. Damit du endlich aufwachst!

Schreie, Türen knallen. Anna stürzt völlig fertig zurück ins Häuschen. Sie zittert ganz und sagt nur noch: Sie hat mich meine eigene Mutter hat mich verraten Ich weiß nicht, wie ich jemals damit leben soll.

Sebastian will sie trösten: Wir schaffen das. Wir halten zusammen. Ich bin für dich da.

Am nächsten Tag packt Anna ihre Sachen und zieht erstmal zu einer Freundin nach Köln. Ich brauche Zeit. Ich muss überlegen vielleicht für eine Woche, sagt sie. Sebastian bleibt wie angewurzelt zurück.

Er lebt fortan allein im kleinen Häuschen, brät sich abends Eierkuchen und sieht Fernsehn, hört manchmal die Waschmaschine im Nachbarhaus, Ingrid beim Kartoffelschälen. Manchmal schaut sie zum Fenster rüber. Nacht für Nacht derselbe graue Alltag.

Nach einer Woche ruft Anna an. Sie klingt ruhig, aber irgendwie hohl.

Ich kann Mama nicht loslassen, Sebastian. Sie ist meine einzige Familie Ich muss erstmal alleine klarkommen. Ich such mir ein WG-Zimmer in Köln. Bitte gib mir Zeit

Sebastian fragt: Und wie lange?

Ein Monat vielleicht zwei Vielleicht kann ich danach wieder zu dir kommen

Tieftraurig legt er auf. Am nächsten Tag findet er einen Brief von Ingrid im Briefkasten sie fordert ihn regelrecht auf, Anna freizugeben: Sei doch vernünftig Sie gehört zu mir. Du findest schon noch eine andere. Lass sie gehen und alles ist gut

Er ruft Anna an, konfrontiert sie damit: Willst du das? Soll ich gehen? Willst du dich endgültig entscheiden?

Anna weint.

Ich brauche wirklich noch Zeit… Aber ich verspreche: In zwei Wochen geb ich dir eine Antwort. Endgültig.

Zwei Wochen später fährt Sebastian nach Köln. Steht mit Blumen vor Annas WGs. Sie macht auf, blass, aber sie lächelt zaghaft:

Ich habe mich entschieden. Ich will zu dir zurück! Ich will mit DIR zusammenleben und nicht mit Mama! Sie liebt mich nur, wenn alles so läuft, wie sie will Aber ich will MEIN Leben, Sebastian.

Er nimmt sie in die Arme, sie fahren zusammen nach Hause. Anna verspricht, mit Ingrid zu reden, alles zu klären.

Im Haus kommt es natürlich zum Mega-Streit mit Ingrid. Die Mutter schreit: Du wirst es bereuen! Er wird dich verlassen, dann kommst du angekrochen! Aber dann bin ich nicht mehr da für dich!

Anna verlässt das Haus und schluchzt: Sie wird mich nie mehr verzeihen

Das Leben geht irgendwie weiter. Am nächsten Morgen sind die Autoreifen plattgestochen. Sebastian guckt nur noch müde zum Fenster von Ingrids Haus Zoff geht in die nächste Runde.

Anna will weg: Wir sollten nach Köln ziehen, eine Wohnung mieten. Sonst kommen wir nie zur Ruhe

Die beiden fangen an, zu sparen. Packen es irgendwie, pendeln, leben beinahe wie auf einer Flucht aber zusammen. Immer wieder schaut Ingrid aus dem Fenster. Ihr Blick bohrt sich durch Bäume, durch Mauern, durch jedes Lachen der beiden. Sie ist sicher: Das ist noch nicht vorbei.

Anna und Sebastian aber liegen nachts im Bett, halten sich fest und sagen sich immer wieder, ganz leise: Wir schaffen das. Und hoffen, dass ihre Liebe am Ende doch stärker ist als der ganze Hass, als jede böse Schwiegermutter auf der Welt.

Weißt du, ich drück ihnen echt die Daumen. Solche Geschichten passieren hier bei uns, im ganz normalen deutschen Alltag, öfter als man denkt. Und jedes Mal: Es bleibt spannend, ob Liebe oder Missgunst siegt.

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Homy
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Ich habe heimlich Damenunterwäsche ins Auto meines Mannes gelegt – aber es war nicht meine…
Die kluge Nutria bat um menschliche Hilfe und hinterließ ein großzügiges Dankeschön